Claras Allerleiweltsgedanken

Guter Vorsatz für das neue Jahr

24 Kommentare

Mit manchen Sachen muss frau zeitig genug anfangen, wenn es denn am 1. Januar auch klappen soll.

Ich nehme mir vor, ab 1. Januar nach 7 Jahren Enthaltsamkeit wieder zu rauchen *grins*

Glaubt es nicht, es ist nicht ehrlich gemeint . Ich hatte ja schon im Nachruf für Loki Schmidt auf den besonders hohen Nikotinkonsum hingewiesen, der auch von ihrem Mann nicht unbedingt unterschritten wird.

Als ich aber las, dass Herr Heesters kurz vor seinem 107. Geburtstag das lebenslang gepflegte Laster seiner jugendlichen Frau zuliebe aufgegeben hat, um ihr noch lange erhalten zu bleiben, habe ich nur gedacht:

Dauergeräucherte Ware hält sich offenbar wirklich besser !

Nicht, dass der Künstler a.D. jetzt an Entzugserscheinungen zugrunde geht – weil der Körper das Gift braucht. Mal völlig im Ernst, ich weiß nicht, ob das nicht gerade zu viel Stress für den Körper bedeutet – aber er hat ihn ja schon vor ca. 4 Wochen angefangen, den Entzug.

Und Clara übt hier (Fotos alle vom Jahr 2000) schon mal, wie das aussehen wird, wenn sie wieder ein Stengelchen in der Hand hat, ein glimmendes, rauchendes, stinkendes.

 

Vom vielen Üben ist sie schon ganz grün im Gesicht - schadet gar nichts!

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

24 Kommentare zu “Guter Vorsatz für das neue Jahr

  1. … Du siehst auch grün auf dem Foto attraktiv aus. 😉 Aber ohne Zigarette wird das bestimmt noch viel schöner. Also, bitte keinen Glimmstängel mehr. Wie du schon sagst, er stinkt und ist ungesund!

    Lieben Adventsgruß
    Bina

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  2. Liebe Clara,
    auch wenn die ANDEREN da alle so alt werden und der liebe Herr Heesters noch nicht so grün ausschaute wie du … nee, nee, nee … lass‘ es mal lieber … lang, lang ist’s her … und das ist auch GUT so !
    Herzliche Grüße
    Doris

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  3. liebste clara,
    ich lupfe meine nicht vorhandene kunstfellmütze vor ihrem durchhaltevermögen. beneidenswert.
    vielleicht sollte man nach jahren der plakativen sprüche zu den wirklich wichtigen warnhinweisen übergehen. wenn raucherbein und durchblutungsstörungen, sogar tod als warnung nicht genügen, wie wäre es denn mit:
    „rauchen versaut die gardinen und die tapeten!“
    herzlichste grüße zur nacht
    ihr rumpelchen

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    • Da Sie, geschätztes „Neu-„Rumpelchen hier bei mir sich nicht davon abbringen lassen, mich zu siezen und nicht wie alle anderen zu duzen, werde auch ich jetzt Etikette bewahren, denn ich habe das Wort „Kinderstube“ schon mal gehört. Ich bin wirklich nicht so alt, wie es auf dem Papier steht – das muss eine Geschichtsfälschung sein.- – Also, wenn Sie es annehmen können, ich biete das „Clara und du“ an, denn es könnte sein, dass ich die Ältere bin?!
      Mit der Raucherei habe ich mancherlei Erfahrungen gemacht. Vor zig Jahren habe ich u.a. auch bei Lungenkrebsoperationen life daneben gestanden. Vollkommen schwarze Lungenflügel wurden entfernt, der Patient überlebte es manchmal noch ein paar Monate, bei Glück sogar Jahre. Der Operateur verließ den OP und als erstes steckte er sich eine Zigarette an. – Nicht nur in solchen Situationen frage ich mich, ob der Mensch wirklich zu den „vernunftbegabten Säugetieren“ zählt.
      Viele rauchen ja schon auf Balkon oder Terrasse oder renovieren einfach in dichterem Abstand. – Findet im Kopf diese „Anti-Rauch-Revolution“ nicht statt, dann helfen auch keine Aufdrucke auf Zigarettenpackungen.
      Liebe Grüße von Clara H.

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      • liebe clara,
        herzlichen dank für dieses wundervolle angebot. wenn ich ihnen nun flüstere, dass ich sie in meinem anderen leben bereits seit einer kleinen wundervollen ewigkeit duze, bringe ich sicher unruhe in ihren 2. advent und sie laufen in gefahr, die besinnlichkeit zu vergessen und bis zur besinnungslosigkeit darüber nachzudenken, wer sich hinter rumpelchen verbergen mag. ein angebot meinerseits finden sie unter meinen schriftstücken in meiner bloghütte.
        genau darin liegt für mich der reiz des siezens. mir schon mehr oder weniger vertrauten menschen mit einer sprachlichen distanz gegenüberzutreten. das bedeutet nicht, dass ich ich von diesen menschen persönlich distanzieren möchte. mir kam nur eher in den sinn, dass gerade in zeiten des allgemeinen duzens (die ich persönlich ja auch sehr schätze) man nicht nur eine andere seite von sich zeigen kann, sondern dem gegenüber auch eine andere, vielleicht tiefere bedeutung mitgibt. ich habe bereits festgestellt, wie genauer man sich mit seinen antworten zum beispiel beschäftigt, wie intensiver sie werden, wenn sie nicht auf die von uns so geschätzte „flappsige“ art verfasst werden. der mensch hinter den worten auf die man reagiert gerät für mich viel weiter in den vordergrund, als er es sonst vielleicht wäre.
        in der hoffnung sie nicht endgültig verwirrt zu haben verbleibe ich,
        liebstens
        ihr rumpelchen

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        • Nachdem ich mich mehr als ausgiebig – nicht in Bloggershausen, sondern auch in Rumpelhausen – umgesehen habe, wurde der „Verwirrtheitsgedanke“ aus dem Vokabular gestrichen und nur der der freudigen Überraschung zugelassen.
          Ich werde einen unverwirrten zweiten Advent zu Ende genießen, jetzt mit einem Stück Marzipanstolle und einem „Scheelchen Heeßem = einer Tasse Kaffee“, und dann die obige Worte in meinem Herzen bewegen – da ist es z.Z. aus anderen Gründen schon ziemlich wort-voll.
          Mit rot- und goldkugeligen Grüßen aus dem weißruhigen Berlin von Clara

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  4. Julchen, versprochen, bei unserem nächsten Treffen male ich mich grün an für dich oder rauche vorher – da passiert die Grünfärbung von ganz allein. – Ich lasse das auch schon lange mit den guten Vorsätzen.
    Wenn du mal ein wenig Luft hast, möchte ich gerne mal mit dir „phonen“, ich bin so schreibmüde und möchte deswegen nicht mailen.
    Mit viel Drückdruckdrück von mir, der CC

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  5. Ich hab’s gelesen mit dem Jopi. Aber ich glaube, der hat sowieso das Unsterblichkeitsgen implantiert. So alt möchte ich gar nicht werden, aber wieder rauchen trotzdem nicht. Ich wollte, ich könnte es meinen Söhnen abgewöhnen. Was man da an Geld verjubelt – unglaublich.
    Lieben Gruß
    Elke

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    • Elke, auch ich würde alles, wirklich alles dafür tun, um nicht so alt zu werden. Natürlich werde ich nicht wieder rauchen, wo ich es fast 7 Jahre nicht mehr getan habe.
      Lieben Gruß zurück nach FfM von Clara

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  6. Tinalein, manchmal braucht ma ja so einen, den man finden kann, wenn man jemand „schlagen“ will – arbeitet der für alle, auch für mich bei Bedarf? – Ich muss nicht alle Laster haben, ich trinke nicht, ich hasche nicht, ich vernasche keine wilden Männer, ich singe nicht – jetzt muss ich aber mal ernsthaft nachdenken, ob der Computer langsam zum Laster wird.

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  7. Liebe Bärbel, offensichtlich ist doch allen Rauchern ihr Laster so lieb und teuer, dass es gar nicht teuer genug werden kann. Wollte ich wirklich rauchen, ich würde drehen, stopfen oder sonstwas machen – aber nicht aufhören, nicht aus solchen Gründen. – Aber ich rauche ja nicht, auch 2011 nicht!
    Lieben Gruß

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  8. seit mein Mann vor 3 Jahren mit Rauchen aufhörte, sind wir mit genau diesem Geld zwei mal auf Kreuzfahrt gewesen – ich denke, das sagt alles, bisous, Martha

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    • Martha, habt ihr das Geld wirklich Tag für Tag in ein Sparschwein gesteckt? – Ich denke, dass man stattdessen für andere Sachen GEld ausgibt, so dass am Ende des Jahres eben nicht so viel übrig bleibt, wie man wirklich weniger geraucht hat. – Aber ist ja eh egal, es war ja nur ein Joke!
      Lieben Gruß für dich in die sicherlich meterhoch verschneite Schweiz von Clara

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  9. Wie gut, dass ‚gute Vorsätze‘ doch nicht eingehalten werden 😉 zumindest in diesem Fall.

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    • So ein Kommentar kann nur von einer überzeugten Nichtraucherin kommen – und ich bin jetzt mehr Antiraucher als je in meinem Leben, wahrscheinlich, weil ich so lange so stark geraucht habe.

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      • Genau, überzeugte Nichtraucherin. Mal probiert, klar, für ‚bäh‘ befunden und nie wieder eine Zigarette angerührt. Je älter ich werde, desto weniger kann ich Zigarettenrauch vertragen.

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  10. Du erwartest von mir hoffentlich dazu kein Kommentar, liebe Clara. 🙂 🙂
    Aber sonst habe ich kein Laster, ehrlich.

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  11. Lucie, in diesem Falle (wären sie ernstgemeint), wäre es doch viel ärgerlicher, ich würde sie doch einhalten – das schöne Geld, was sich da in Rauch und Asche wandelt. – Ich war gestern 22.30 im Bett und jetzt muss ich auch sofort zu Anna. Heute ist Schlittenfahren angesagt, ich habe schon meinen ganzen Kleiderschrank als Reserveklamotten mit.
    Und tschüss von Clärli

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