Claras Allerleiweltsgedanken

Tue (wenig) Gutes und rede (viel/nicht) darüber

11 Kommentare

Keine Angst, meine Lieben, es wird kein politischer Post, indem ich mich u.a. über die geringfügigen Gaben, die z.B. Frau vdL mit ihren 5,00 € unter das Volk streut, belustige oder aufrege.
Ist euch übrigens schon mal aufgefallen, dass unsere Regierung mit zwei „vons“ ganz schön adlig geworden ist, mehr oder weniger ganz schön abgehoben? Sicher, denn ihr seid alle politisch interessierter als ich, die ich Politik inzwischen als ein lästiges Übel in meinem Leben ansehe. –

Noch ein Adliger mehr unter den Ministern und wir können die Monarchie ausrufen mit Queen Angie an der Spitze!

Weiterhin braucht Ihr  keine Angst zu haben, es wird auch kein bissiger Post, in dem ich mich hier über irgendwelche bloglichen Liebes- und Huldigungsbeweise jedweder Art schreibend auslasse. Manchmal bin ich glücklich, dass ich eingeschlossen bin in diese Aktionen, manchmal bin ich aber auch glücklich, dass ich ausgenommen bin. Die Überschrift würde aber zu diesen Aktionen schon eher passen – denn nichts geht über „public relation“ oder hieße es besser „publicity“ – ihr wisst doch, ich bin immer gerade dann des englischen nicht so mächtig, wenn ich es will.

Doch ihr könnt jetzt 100%ig sicher sein, dass es ein typischer Clara-Post wird, wo sie über „Nichts“ einen „langen Liebes-Post“ schreibt.

(Grins, ich sehe schon die gespannten Gesichter, die hier Heimlichkeiten aus Claras Zwischenmenschlichkeiten-Kästchen der weiblich-männlichen Art erhoffen.)

Nix da, es geht um meine herrliche Siebenjährige (noch, nächsten Monat muss ich die Zahl um eine erhöhen) Anna.
Meine Fenster sind alle mit Schneeflocken und Sternen jeglicher Art beklebt, damit man den Dreck nicht so sieht. (Deko auf ungeputzten Scheiben hält auch!) Einige davon sind aus Gel und sind auch farbig von weiß über hellblau bis dunkelviolett, manche sogar mit von mir ungeliebtem Glitter. –  Anna am Samstag bei mir, glücklich vor dem Bildschirm (mit mir) vor meinen Tier- und Blattfotos und anderen Kinderdateien. Ihre Kommentare dazu wären schon ein Buch wert. Doch immer wieder steht sie auf, geht zum Fenster und drückt auf die Gel-Schneeflocken oder Sterne, Sehnsucht und Bewunderung in der Stimme. Doch es kommt kein Wort der Bitte, gar des Bettelns über ihre Lippen. Für mich zum Glück, gefallen ihr die dunkelvioletten und natürlich die mit Glitter am besten.

Zum Glück fand das alles zwei Tage vor Nikolaus statt, so dass ihr euch den Rest per Fotos ansehen könnt. Den O-Ton kann ich leider nicht liefern, aber der war ja auch nur für mich. – Und meine Fenster sind jetzt violett- und glitterfrei, wie schön!

Da gehörten die Sterne noch mir

Mit ahnungsvollen Gedanken packt Anna aus

Es ist das ersehnte Geschenk

Gleich an das Fenster oder was?

2004 mit offizieller Kinderbetreuung angefangen zu haben, gehört zu den klügsten und weisesten Entscheidungen, die ich je in meinem Leben getroffen habe.

Auf Wunsch einer einzelnen Dame reiche ich jetzt noch die Augen nach, aber zu einem anderen Zeitpunkt fotografiert, sonst hätten sie mehr violett gestrahlt.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

11 Kommentare zu “Tue (wenig) Gutes und rede (viel/nicht) darüber

  1. Es geht nichts über strahlende Kinderaugen 🙂

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  2. Wieder an alle, vor allem an die, die vorher noch nicht hier waren.
    „Wunschenkel“ und „Wunschoma“ sind für mich die schönsten Begriffe, die man dafür finden kann. Das Internet verwendet auch „Leihoma“, aber da komme ich mir wie ein Bibliotheksbuch vor. – Viele dieser Beziehungen halten über Jahre, Anna z. B. kenne ich, da war sie gerade 5 geworden, nächsten Monat wird sie 8. Zwischen uns war es Liebe auf den ersten Blick, nur zwischen „Oma“ und „Mutter“ hat es ab und an ein paar mehr Blicke bedurft.- Annas Mutter ist nicht „begütert“, so dass sich dieses Kind auch über „Kleinigkeiten“ freuen kann, heutzutage eine richtige Freude bei den teilweise übervoll gefüllten Kinderzimmern – doch leer ist das ihre auch nicht.

    @ Elke: Annas Mutter hat beim Jugendamt eine KITA- bzw. jetzt Hortübergreifende Betreuung beantragt, da sie im Zweischichtsystem arbeitet. Morgen früh muss ich wieder 6.30 auf der Matte stehen. – Das Jugendamt zahlt nicht gut oder gar viel, aber regelmäßig. Das Geld ist nicht schlecht, aber keinesfalls die Hauptsache dabei – sie würde ich (hätte ich selbst mehr Geld) sofort kostenlos betreuen.
    Bei den anderen beiden ist es ein Minijob, den ich ja jetzt als Rentnerin schadlos ausführen darf. Beide Eltern sind voll berufstätig und verdienen sehr gut. Hier werde ich weitaus besser bezahlt und alle vier sind sonnigwonnigherzig und überhaupt.Es ist nicht wie bei einer „Arbeitsstelle“, sondrn sehr familiär. – Bei beiden Adligen in Regierungskreisen würde ich nicht „Ungebildeten-Alarm“ schlagen.

    Danke nochmals an alle und ich muss mich langsam sputen.
    Liebe Grüße für euch schickt Clara in den Äther

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  3. Liebe Clara!
    Kinder sind die Zukunft und das wird auch immer so bleiben.
    Ein Kinderlachen wiegt mehr als manches materielle Geschenk
    und man erinnert sich liebevoll daran.
    Ein toller Zeitvertreib und die Eltern sind bestimmt oftmals mehr als froh.

    Ganz liebe Grüsse coolpic

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  4. Hallo Clara,
    hast du einen Tagesmutter-Job oder bist du eine „Ersatz-Oma“? Kann mir gut vorstellen, dass sich Anna mit dir sehr wohl fühlt. – Was die Adeligen angeht – wenn ich mir so das deutsche Fernsehprogramm und die einschlägigen „Frauen“Zeitungen ansehe, dann wundert mich nichts. Da haben einige Leute wohl ein ziemliches Vakuum. Davon aber abgesehen, (hat man) habe ich bei von Guttenberg immerhin den Eindruck, dass er nicht zu den Dümmsten zählt und sich zu benehmen weiß (was man von anderen Politikern nicht immer sagen kann).
    Lieben Gruß
    Elke

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  5. Es ist sehr schön, wenn man heutzutage Kindern noch mit Sternen eine Freude machen kann. Dir scheint das umgekehrt auch sehr viel Spaß zu machen.
    LG, Ingrid

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  6. Hach ist das schön 🙂
    Beides – Dein Geschenk und auch die Freude darüber.

    Viele Grüße
    Katinka

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  7. An alle:
    Für das zweite Blogjahr habe ich mir vorgenommen, die Kommentarbeantwortung zu ratonalisieren, denn mich frisst die Computerzeit wirklich auf.
    Ute und Lucie bekommen Annas Augen im Post nachgereicht, Brigitte hat mit dem Stichwort „Glitzer“ so was von ins Schwarze getroffen, ihre Glitterlust blendet schon manchmal. Tina, ich danke dir für das grandma-Lob,die Bezeichnung fand ich immer großartig, nur die Kleinen nicht.
    Vivi, aber immer nur „mich“ zu verschenken, wäre den Kindern auf die Dauer vielleicht ausreichend, aber mir zu anstrengend, aber süß sind diei Racker ja allemal. Und Marianne, gerade du weißt das ja am allerbesten, denn du bist sicher auch eine Superoma.
    Clara, die schon wieder Kinder hüten geht, denn die Mutter dort ist krank.

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    • Grundsätzlich den richtigen Vornamen, denn alle haben noch eine richtige Oma oder zwei – besonders süß ist es, wenn dann so eine 1 1/2jährige versucht, „Christine“ auszusprechen – nach paar mal üben klappt es immer.

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  8. In strahlende Kinderaugen zu sehen ist Glück pur. Ich freue mich mit dir, dass du so liebe Leihenkel hast. Genieße es. Gerade jetzt vor Weihnachten ist es das Schönste, was es gibt, mit Kindern zusammenzusein.

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  9. Das sind so die kleinen Dinge, die ein Kinderherz erfreuen, gell. Ich kenn das auch von meinen Enkeln. Schon ein paar Aufkleber mit viel Glitzer lassen ein Mädchenherz höher schlagen. Ganz hoch im Kurs steht auch alles, was mit Delphinen zu tun hat.
    Vor ein paar Wochen waren es ein paar alte Kinderbücher aus meiner Kindheit, die meine beiden Zwerge nicht mehr aus der Hand geben.
    Kann mir gut vorstellen, dass die Augen deiner Anna geleuchtet haben.
    Tschüssi Brigitte

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