Claras Allerleiweltsgedanken

Blaulicht

23 Kommentare

Ich vermute mal, 99 % aller, die das hier lesen, geht es in Gedanken so, dass sie automatisch „-Fahrzeuge“ oder Blaulicht = Gefahr ergänzen.

Für mich ist dieses ein posinegativer Begriff.

Positiv daran ist, dass ich bei jedem Polizeiwagen hoffe, dass hier Hilfe für die richtigen Leute geleistet wird – nicht, dass es zu einem politischen Einsatz geht, auf dem die Falschen bestraft, getroffen oder gar verletzt werden.

Bei einem Krankenwagen hoffe ich, dass die Hilfe nicht zu spät kommt oder die Geschwindigkeit des Fahrzeuges nicht zu einem neuen Unfall mit weiteren Verletzten führt.
Ich selbst habe zum Glück nur einmal im Inneren eines solchen Fahrzeuges gelegen und mir beim Ertönen des Martinshorns erschrocken die Ohren zugehalten – und da waren sie noch einigermaßen gesund. Ich hatte versucht, einen Sturz aus voller Sattelhöhe vom Fahrrad ohne Schutzhelm unbeschadet zu überstehen – und die Helmbefürworter behielten Recht – mit Sturzhelm wäre das nicht passiert. – Zum Glück war alles nicht so schlimm wie es anfangs aussah.
Bei Fahrzeugen auf der Autobahn mit dieser blauen Rundumleuchte  beschleichen mich oft Verwünschungsgedanken, zumal, wenn diese Autos militärischer Art sind.

Negativ ist auf jeden Fall das begleitende Geräusch besetzt. Ich kann mir gar nicht so schnell die Ohren zuhalten wie es in meinem Kopf dröhnt. Wie halten das bloß die Fahrer solcher Fahrzeuge aus.

Aber negativ besetzt sind auch blaue Weihnachtslichterketten, da mir dort das warme Licht fehlt – aber wenn ich die Wahl hätte, nähme ich diese immer noch lieber als flackernde oder bunte Lichterketten, -spiralen oder sonstige Augenfolterinstrumente, die so an weihnachtlich „geschmückten“ Fenstern hängen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

23 Kommentare zu “Blaulicht

  1. Blaulicht (Notarzt) beruflich bin ich froh wenn ich es höre, privat nein muß ich nicht haben.
    Und was ich überhaupt nicht mag ist wenn mir die Polizei mal wieder hinter meinem Roller herfährt und das Stopschild zeigt.

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    • Hallo, ich begrüße dich hier bei meinem Allerleiweltsgedanken-Geplauder und wünsche dir doch sehr, dass die Polizei an deiner Rollerfahrerei wenig auszusetzen hat, nicht dass du so rast, dass du letztendlich nicht in einem Notarztwagen arbeitest, sondern drin liegst.

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  2. Ich verbinde mit Blaulicht irgendwie immer etwas negatives. Sobald ich es höre … sei es Polizei, Krankenwagen oder Feuerwehr, dann sind meine Sinne von jetzt auf gleich geschärft und die Haare stehen mir wirklich zu Berge.

    Das einzige Blaulicht, was ich klasse finde, ist das Licht, dass das Berner Untier bei dieser Jahreszeit abends auf dem Rücken trägt, damit ich ihn im Dunkeln besser sehen kann *ggg*

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    • Liebe Frau Fröhlich, um mir deine zu Berge stehenden Haare wahrhaftig vorstellen zu können, müsste ich natürlich deren Länge wissen. Bei größer oder länger als 10 cm bekommst du große Bewunderung von mir.
      Ist das „Berner Untier“ deine Katze, dein Hund oder dein Mann?

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  3. Du sagst es, auch ich möchte weder in einem „Puff“ wohnen, arbeiten (hihi, als Rezeptionsdame natürlich nur) noch ihn gegenüber blinken sehen.
    Und Schneeregen ist ja noch ekliger als eines von beiden.
    Lieb grüßt die „Amnna-Lena“ (hast du irgendwie zugenommen? *grins*) die Clara

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  4. Hallo Clara, ich bins nochmal, weil du doch wissen wolltest, wo ich wohne und es Weihnachten nicht blinkt. Schau doch einfach in meinen Adventskalender http://www.blechi-b.de/advent/kalender.php (ist auch rechts im Blog verlinket). Da bekommst du genug Infos.
    Tschüssi und schönes WoE
    Brigitte

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  5. Bei uns sind die Fahrzeuge ständig zu hören, da das Krankenhaus nicht weit entfernt ist, ich überhöre das meistens, ebenso wie den Fluglärm oder die Geräusche der nahen Autobahn. Es ist merkwürdig, wie man das ausblenden kann. – Was die Lichter angeht, ich mag das warme, gelbe Licht auch sehr viel lieber, obwohl auch das kalte weiß-blaue sein Reize hat. Mit buntem Geflimmer habe ich gar nichts im Sinn.
    Lieben Gruß
    Elke

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  6. Es stimmt, zuerst verbindet man das Blaulicht eher negativ – aber Du hast Recht, es rettet eventuell Leben und das kann ja gar nicht negativ sein.

    Blau ist übrigens meine Lieblingsfarbe 🙂
    Dennoch mag ich nicht alles in Blau – Weihnachten ist für mich zum Beispiel eindeutig Rot 🙂

    Liebe Grüße
    Katinka

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    • Liebe Katinka, für wen Weihnachten in gewisser Weise nicht „rotorientiert“ ist (ohne wie April gleich an diese Amüsierstübchen zu denken) , der ist entweder schon zu „blau“ oder ist noch zu „grün“ hinter den Ohren, was einem ordentlichen Weihnachtsbaum aber sehr zu passe kommen dürfte.
      Grüße an dich von Clara

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  7. Das sind jetzt mehrere Themen auf einmal. Blinkendes mag ich als Weihnachtsdeko gar nicht und auch rot Leuchtendes nicht. Das ruft gleich die Assoziation ‚Bor.de:ll‘ in mir wach, Rotlichtviertel. Was ich auch überhaupt nciht leiden kann sind die Weihnachtsmänner an den Fassaden. Grauslich. Klar, Weihnachten ist immer ein bisschen ktischig; warum auch nicht. Aber man sollte es nicht übertreiben.
    (Das andere mit dem Martinshorn lass# ich jetzt mal lieber …)

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    • Ingrid, sicher ist Weihnachten mit Kindern anders als Weihnachten nur für Erwachsene – aber ich denke auch immer, dass Erwachsene, in diesem Fall die Eltern, schon die Aufgabe haben, geschmacksbildend und -fördernd auf ihren Nachwuchs einzuwirken. – Wenn es an einem Kinderzimmerfenster die ganze Nacht flackert, flimmert, schrillt und sonstwas macht, müssen ja die lieben Kleinen entweder nervös werden oder abstumpfen. – Für Kinder hängen (vielleicht) andere Sachen am Weihnachtsbaum als nur einfarbig silberne Kugeln, doch auch hier sollte m.M. nach der Kitsch in Grenzen gehalten werden. – Wir beide haben diese Art von Kindererziehung schon hinter uns, jetzt ist diese Generation dran.

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  8. Lucie, auch ich hatte mir mal eine blaue mit schönen Sternen(?) gekauft und sie auf dem Balkon befestigt. Ich kam mir futuristisch-dekadent und vor allem anders als die anderen vor. – Aber als dann eine junge Frau aus Polen zu Besuch war, der sie so gut gefiel, habe ich sie stehenden Fußes abmontiert und war froh, im nächsten Jahr wieder gelbschläuchig zu leuchten, falls du mich verstehst.
    War das heute früh hart, nach 4 Stunden aufstehen zu müssen.

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  9. Ach Gesa, du triffst hier nicht einen Nerv bei mir, sondern gleich das ganze Nervenkostüm. Meine Mutter ist mehrmals aus der Praxis ins Klinikum gefahren worden. Da ich aber nciht mit hinein durfte, sondern mit dem eigenen hinterherfuhr, habe ich mir dadurch das Geräusch erspart – und es ging ja immer gut.
    Rettungswagen dürfen sirenen, hupen, laut sein, denn sie retten Leben – aber Autofahrern, die mit runtergelassenen Scheiben und einem Sound, der sich um die 100 dB bewegt, durch die Gegend dröhnen, gehören die Fahrpapiere entzogen. Da kann oder könnte ich rigoros sein – aber auch ich könnte eben nicht überall sein! Besser wäre es, wenn zwei solche Laut-Dröhn-Wagen zusammenkrachen würden, da wäre endlich Ruhe!

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  10. Na, Julchen, dann mal gute Ohren für lange Zeit, damit du die Klingel eher hörst als siehst. – Dich hätte ich auch bei „warm leuchtenden Weihnachtsketten“ eingeordnet!
    Vielleicht bist du ja schon unterwegs und liest das erst am Montag.
    Gestern abend, als ich mich für deine Mail bedanken wollte, ging mein Thunderbird mal wieder nicht, ich konnte nicht mailen.
    Schöne Zeit am Wochenende für euch beide wünscht Clara

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  11. Tina, die beiden ersten Sätze von dir verstehe ich insofern nicht, dass die Wagen ja nicht schallisoliert sind und m.M. nach der noch bei Bewusstsein befindliche Patient doch hören muss, was der Krankenwagen für schreckliche Geräusche von sich gibt. –
    Über deine Weihnachtsdeko habe ich geschmunzelt – du befindest dich also 4 bis 5 Wochen im Jahr in der „Beinchen-runter-hänge-Situation“, natürlich nicht die deinigen, sondern die von deinem (Weihnachts-)Mann. – Das nenne ich rationell, ich wusste schon immer, dass sich von dir lernen kann.

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    • Du bist so erfinderisch, was ich jetzt aber auf das „CCschn“ bezogen wissen will, nicht auf deine Antwort.
      Aaaaaaaaaaaaaaaber die Glasscheiben der Fahrerkabine lassen doch eben so viel dB durch wie die bei anderen Autos. Sicher schreit ihnen das Ding oben nicht direkt ins Ohr, aber doch bestimmt noch laut genug.
      Hinten die „Patientenlagerstätte“, die kann man bestens schallisolieren, da hast du recht.
      Ich drücke dich so lieb wie mich gestern Anna gedrückt hat.

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  12. Da ich mitten in der Stadt wohne höre ich jeden Krankenwagen und jede Feuerwehr, die vorübersaust. Meine Gedanken gehen dann auch in die Richtung, hoffentlich kommen sie noch rechtzeitig, hoffentlich kann geholfen werden. Da die Autobahn nicht weit entfernt ist geht es oft in diese Richtung.
    Blau ist zwar meine Lieblingsfarbe, aber als Weihnachtsbeleuchtung muss das nicht unbedingt sein. Am liebsten ist mir ein warmes Kerzengelb. Bei mir gibt es nur Windlichter, die können runterbrennen ohne dass etwas passiert. Das tatütata der Feuerwehr brauche ich nicht bei mir.

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    • Ute, im Jahr 2000 bin ich ja erst hier in diese Wohnung gezogen. In der vorhergehenden habe ich an der größten Hauptverkehrsschlagader Ostberlins gewohnt, in Nähe des besten Unfallkrankenhauses. Noch Fragen?
      Ich hasse Übergardinen – aber das war eine der ersten Anschaffungen, um ein wenig Schall zu schlucken, ein wenig!

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  13. Ich habe hier den „Genuss“ neben Polizeiwache, Feuerwehr und Krankenwache zu wohnen und die Martinshörner sind quasi die „Heimatmelodie“. Ich kann sie sogar ungesehen voneinander unterscheiden am Klang. Schön ist es aber deswegen trotzdem nicht.
    Was die Lichterketten angeht: Farbige Lichter, egal ob blau oder eine andere Farbe ist hier absolutes No-go, Blinkelichter erst recht.
    Aber das soll jeder machen wie er möchte. Hier bei uns gibts das nicht.
    Tschüssi Brigitte

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    • Brigitte, wenn es nicht einen etwas faden Beigeschmack hätte, würde ich ja sagen, du kannst bei „Wetten dass“ antreten, um Martinshörner am Klang zu unterscheiden. Nur danach hätten mehrere Zuschauer entweder einen Hörsturz oder einen Tinnitus – also auch nicht geeignet.
      In was für einer himmlischen Gegend – was die stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung betrifft – wohnst du denn, dass es bei eucht nicht kreiselt, blinkt, blitzt usw. – ich sag’s ja: Himmlisch, wie für mich geschaffen.
      Und tschüss sagt Clara

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