Claras Allerleiweltsgedanken

Südwestliche Wintergrüße

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Die Kunde von den drei gut situierten Herren, die von ferne herkamen, um dieses Land hier oder auch ein anderes  mit Weihrauch, Myrrhe und vor allem mit Gold zu sponsern, ist ja wohl längst in oder an alle Ohren gedrungen.

Doch wer weiß schon, dass in der Nähe von Heidelberg ein ganz exzellenter Engel-Bildhauer heranwächst, der momentan gerade mal 9 Jahre jung ist? Doch leider ist das von ihm verwendete Material sehr flüchtiger Natur – er teilt also gewissermaßen sein schmelzendes Hobby(material) mit den (Sand)Carvern, deren Werke nach einiger Zeit vom Winde verweht werden. – Zum Glück gibt es Fotos, die leider bei dem nur weiß auf weiter Fläche nicht so recht gelingen wollten. – Als er kundtat, eine Figur bauen zu wollen, erwartete ich natürlich wie überall einen Schneemann – und war erstaunt, dass es ein Engel wurde, der zu dem Bild im Fotoblog passen wollte.

Der junge Mann kann sich allerdings auf dieses Hobby nur kurz konzentrieren, weil ihn u.a. die weiß/schwarzen Tasten rufen – ihnen entlockt er gar übermenschlich schöne Klänge – die Malerei erwärmt auch sein Herz, bei sportlichem Judoringen entwickelt er kämpferischen Ehrgeiz und bei jeder Art von Brettspiel besiegt er mehr als nur Gleichaltrige. Könnt ihr da verstehen, dass ich stolz war, von diesem Multitalent ein Interview zu bekommen?

Für die Engelsfiguren hat ihm weder seine Schwester noch seine Oma Modell gestanden – den Oberbau der Plastik muss er wo anders her kennen.

Der zuerst richtig angesetzte Flügel brach ab und dann waren die Hände schon zu kalt, um alles richtig zu reparieren

Das Interview mit Foto

Ein Tor, das aufgestoßen werden kann, um in die weite Welt hinaus zu gehen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

13 Kommentare zu “Südwestliche Wintergrüße

  1. Danke für den hübschen Schnee-Engel und mein Kompliment an den jungen Künstler, auch wenn das Kunstwerk sicher längst geschmolzen, wie der Eisengel in unserem Schlosshof.
    Liebe Grüße Rosi

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  2. Bärbel, daraufhin habe ich gleich im Spam nachgesehen, aber da standen nur ein Bim, ein Jim und ein Jo oder so ähnlich.
    Mir ist es auch schon unzählige Male passiert, dass ich bei anderen durch multitasking vergaß, auf den Absende-Button zu drücken.
    Es tut mir leid, denn du kommentierst immer so trocken, da muss ich oft schmunzeln. – Schade

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  3. Ah noch ein Künstler in der Familie, und so fingerfertig 🙂
    Ein schlaues Kerlchen, da kann man gespannt sein was noch kommt…

    Ganz liebe Grüsse ♥

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    • Du sagst es: „Man kann gespannt sein, was noch kommt“. Erst kommt einmal ein Flügel, damit er richtig spielen kann. Ich hätte nicht gedacht, dass ein 9jähriges Kind schon so gut Klavier spielen kann. – Dann kommt der erste richtigemusikalische Wettbewerb am Ende des Monats – mal sehen, ob er „cool“ bleibt und nicht durch Nervosität zu viele Fehler macht. – Ich jedenfalls drücke ihm herzlich die Daumen, dass er das Ergebnis errreichen wird, das er sich erwünscht – das muss überhaupt nicht der erste Platz sein.

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  4. Schön, dass du ihn beschreibst. Ich wollte dich schon fragen, wie alt er ist. Behalte ihn im Auge.

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    • Pentecoste, du meinst aber mit „im Auge behalten“ nicht die Tatsache, dass er mir später mit seiner Künstlergage die Rente aufbessern soll *grins*. Er ist wirklich ein tolles Kerlchen.

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  5. Ganz schöne Oberweite 🙂 Immerhin sieht der Künstler in einem Engel ein weibliches Wesen. Das spricht doch für uns, oder?

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    • Stimmt, Ute, dass mit dem „weiblichen Engel“ habe ich noch gar niht so gesehen – dargestellt werden sie ja wohl alllgemein als weiblich oder geschlechtslos – aber vom grammatischen Geschlecht her sind sie männlich. Der Bursche hat es erkannt.

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  6. Vivi, wir sagen hier: „Vor Stolz platzen“. Mit den beiden könnte ich gut und gern öfter zusammen sein und mit ihnen was unternehmen.
    Am Freitag habe ich erstmalig meine noch 7jährige Anna (Betreuungskind) zur Übernachtung hier und am Mo hat sie mich zu ihrem 8. Geburtstag eingeladen.

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  7. Dann müsste ich sagen, eher er mir. Sicherlich weiß ich schon, wie ein weiblicher Körper gebaut ist – doch ob ich diesen in Schnee sooooo hätte abformen können, wage ich anzuzweifeln. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen.
    Auf Parkplätzen ist es so glatt und rutschig, dass ich heute früh bei Anna kaum rein und raus fahren konnte.

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  8. Was braucht es bei diesem Oberbau Flügel *g*?
    Enkel sind schon was Feines, gell. Da wird die Zeit nicht lang und die Ideen gehen auch nicht aus.
    Tschüssi Brigitte

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