Claras Allerleiweltsgedanken


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Claras Alphabet-Tier „L“

1000 zu 1 wette ich, dass alle Bloggerinnen, die mich kennen, hier einen Löwen in der Hauptrolle  erwartet haben – denn Clara ist Löwin und das auch noch mit ziemlicher Überzeugung, falls man von seinem Tierkreiszeichen überzeugt sein kann.

Falsch: Es gibt einen Leoparden, aber der arme Kerl, hat es auch nicht gerade leicht bei Clara.

Wollen wir das Tier umbenennen in Löwenleopard oder Leopardenlöwe? Irgendwas in der Art!

Und die Dompteuse sitzt in aller Ruhe und Gemütlichkeit auf ihrem Lieblingslöwen und – und – isst ein Eis! Das ist ja wirklich allerhand!


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Claras Allerleiweltsweisheiten

  • Die schwärzesten Autos fahren in der Dämmerung am längsten ohne Licht
  • Bloggen und kommentieren liefern im Bedarfsfall das perfekte Alibi
  • Wer ständig die schönen Blumen auf dem Bildschirm bewundert, dem entgehen die zarten Spinnweben an der Zimmerdecke

 


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Frau Kunterbunt verspielt ihr Glück

Doppelkopfspieler unter euch werden mir zustimmen. Mit diesen Karten kann man noch nicht ein mal ein schwules Solo (Könige und Buben sind Trumpf) spielen. Das ist jetzt keine Erfindung von mir, bei uns wird das wirklich gespielt. Als Gegenstück gibt es die Soli, wo nur die Damen, nur die Buben oder die Damen und die Buben Trumpf sind.

Die Karten sind etwas besonderes, darauf sind nämlich Berliner zu sehen wie:

  • Helga Hahnemann (Henne) (Fernsehulknudel)
  • Heinrich Zille (Zeichner und Dichter)
  • Paul Lincke (Komponist und Theaterkapellmeister)
  • Johann Gottfried Schadow (Baumeister und Bildhauer)
  • Claire Waldorf (Sängerin, Künstlerin)
  • Latschenpaule, Strohhut-Emil, Wilhelm Voigt, Nante (Berliner Originale, Drehorgelspieler, Hauptmann von Köpenick, Eckensteher)
  • Erich Schmitt (Zeichner, Karikaturist)
  • Adolph v. Menzel (Maler)

Und diese Karten sind fast zu schade, um damit ein schlechtes Doppelkopfspiel zu spielen, also nehme ich meist die anderen, gewöhnlichen.

Doch hier sind die Hinterlassenschaften der Elefanten Trumpf, etwas anderes kann man damit nicht spielen. Und diese Schmach kann der wunderschöne frische Spinat auch nicht verdecken.


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Prinzessin gesucht!

Ich wusste gar nicht, dass Deutschland so royalistisch ist!

Anna, meine kleine Prinzessin, will Geburtstag feiern. Ach, was sage ich. „Geburtstag“ war zu Zeiten meiner Kinder, heutzutage wird Party gefeiert, als Steigerung sogar Prinzessinnenparty. Ich warne schon mal alle Mütter von kleinen Mädchen  (wie podruga) oder von künftigen (z.B. Sunny)  vor – diese Rosafluten und Tüllwolken  sind wirklich schwer zu ertragen – und das sage ich, die ich rosa in Arten und Abarten sogar mag.

Ein Poster an der Korridortür weist den Prinzessinnen in spe den Weg.

Dann herrscht großes wooling im Kinderzimmer, denn die „Festbekleidung“ muss angelegt werden.

 

Nach meinem – vielleicht wirklich schon zu altmodischen Omageschmack – ist an den jugen Damen, die maximal 8 Jahre jung sind, schon zu viel Glanz und Glitter, Pailletten und Schmuck dran. Ihre Kleidung nähert sich der von (kleinen) Erwachsenen.

Als nächstes ist Großkampfzeit für die Mama, denn 5 zarte Prinzessinnenwangen möchten geschminkt werden. Das angebotene Blumenmotiv geht wahnsinnig schnell und trägt trotz Massenproduktion individuelle Züge.

 

 

 

 

 

 

 

Für die zarten Schnäuzchen der Prinzesschen gibt es edelste Serviettchen.

Als alle bis auf das Geburtstagskind – das Festkind war schwarzglänzend gekleidet – im rosa Blumenoutfit  geschminkt fertig sind, ruft eine leckere Geburtstagstorte und ein liebevoll geschmückter Safttisch (Kaffeetisch kann ich doch hier nicht sagen).

Aber Geburtstags-Anna hat Hummeln im Hintern. Sie möchte gern das immer wieder beliebte „Flaschen drehen“ spielen. Bei Erwachsenen gibt es ja die seltsamsten Spielarten davon, wobei das sukzessive Ablegen von Kleidungsstücken bei dem, den der Flaschenhals getroffen hat, noch die harmloseste Form ist. – Hier geht es darum, dass die Kinder ihre Geschenke überreichen wollen. Die aus der Familie, alle sehr reichhaltig, sehr glitzernd und manchmal auch ein wenig überflüssig, sind von ihr schon bewundert worden.

Armband und passende Haarspangen wurden von der Mama passend zum schwarzen Paillettenkleid verziert. –

Die Diskokugel soll dazu animieren, länger am heimischen Herd statt in der lauernden Ferne „zur Disco“ zu gehen. –

Die Schneekugel mit dem Engel ist nicht nur eine Glitterkugel, sondern auch noch eine Spieluhr, die in gleichmäßiger Weise und relativ laut ihre Melodie herunterleiertspielt.

In dem mit Perlen und Glitterpailletten nur so übersäten Schmuckkästchen können kleine Kostbarkeiten untergebracht werden, wie sie ja kleine Mädchen zu Tausenden haben.

Die WalkiTalkis vom Papa waren bisher nur dazu gut, von mir mit Batterien gefüttert zu werden. Jeglichem Probebetrieb, der nicht gleich auf Anhieb funktionierte, verweigerte sie sich. Da ich die Gebrauchsanweisung nicht finden konnte, habe ich sie nicht nach den mir bisher bekannten Regeln dieser Sprechwerkzeuge in Gang bekommen.

Um so begeisterter wurde die Mundharmonika aufgenommen. Ein Lied oder eine Melodie wurde es zwar nicht, aber dennoch recht melodisch, rhythmisch und gut anzuhören. Und das nicht nur am Geburtstag, sondern auch noch die drei Tage danach. – Musik liegt dem kleinen Prinzesschen im Blut.

Nach der Geschenkeaktion wurde gebastelt. Jede durfte sich einen Bogen Zeichenkarton in einer Farbe aussuchen und dann galt es, aus Glitterstaub, Herzchen, Federn, „Diamanten“ und anderen Aufklebern die schönste Krone zu zaubern. Es kamen wirklich hübsche Sachen zustande.

 

Konzentriert arbeitete jede an ihrem Werk und dann wurde als Abschluss mit dem neuen Klammeraffen das Gummiband festgetackert.

Irgendwann wurde mir dann die ganze Sache zu laut, auch wenn beim Topf schlagen statt eines Topfes ein Karton verwendet wurde. Ich machte mich aus dem Staub und hatte am nächsten Morgen eine glückliche, aber vollkommen müde Anna zu wecken.


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Das K hat es mir tierisch angetan

Sind sie denn nicht süß, diese beiden verliebten Turteltauben? Ach nein, Kranichstandbilder? (Ich wurde von einer sach- und fachkundigen lieben Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass ich gründlich daneben gegriffen habe mit der zoologischen Benamsung: es sind „Kelikane“ – keine Kraniche. Auf jeden Fall wurde das K eingehalten!)

Und zwei Kamele möchte ich euch auch nicht vorenthalten, aber dann ist endgültig Schluss mit der K-Tiererei!

Und da zu dem „K“ auch der Kaffee passt, habe ich hier eine Antwort auf Anna-Lenas Kaffeepost gegeben.