Claras Allerleiweltsgedanken


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Wer hilft mir? *grins*

An einigen Bäumen habe ich jetzt schon diese Plakate gesehen, obwohl ich so etwas von unschuldig bin!!!!

Ich schwöre, ich bin das nicht, es ist mein Zwillingsbruder Carl.

Aber wie heißt es doch:
Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei!

Bitte entfernt diese Fahndungsaufrufe!

Denkt ja nicht etwa, dass ich dieses Plakat entworfen habe, um meine Publicity zu steigern, Nein, es wurde mir von Frau Pilz zugestellt, die es wahrscheinlich an einem Baum gefunden hat. Sie treibt sich ja ständig und ununterbrochen im Wald herum, denn sonst wäre sie ja wohl öfter in ihrem Blog zu finden. Aber ich bin ihr ungeheuer dankbar, dass sie mir das Plakat zugemailt hat, sonst wäre ich noch ahnungslos.

Damit ihr den Unterschied seht: Das hier bin ich wirklich !


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Was bekomme ich für ca. 2.400 € im Monat?

… auf keinen Fall Einreibungen mit Voltaren oder Kühlpads, um mal die Pointe des Posts vorwegzunehmen!

Mit dieser Summe sind die Kosten für den Heimplatz meiner Mutter gemeint. Sie hat Pflegesstufe 1 und ist in einem nicht schlechten, nicht exzellent gutem Heim untergebracht, Einzelzimmer, ca. 22 qm.

Die Kosten setzen sich aus 1.400 € Eigenbeteiligung und ca. 1.000 € Zuschuss von der Pflegekasse zusammen. Ich denke, dass das eine gewaltige Menge an Geld ist.

Jetzt ist natürlich zu fragen, welcher „Luxus“ dafür geleistet wird. Die Kosten für das Zimmer überschreiten um einiges die meiner 63 qm großen Wohnung, auch wenn es dort nur ein Zimmer mit Balkon ist.

Die Kosten für Verpflegung sind mit 17,00 € pro Tag angesetzt. Wenn ich mir da den Appetit der Leute bei der relativ eintönigen Abend-Wurst-Verpflegung angucke, frage ich mich, was außer den Personalkosten und dem Essen noch von den ca. 500 € pro Monat bezahlt werden müssen.

Doch jetzt zum eigentlichen Anlass. Als meine Mutter mal 3 Tage aus einer Tube vom Heim mit Voltaren eingeschmiert werden musste, wurde von mir stehenden Fußes eine neue Tube verlangt.

Vor einigen Tagen verlangte eine Entzündung im Schultergelenk Kühlung, was am besten mit Kühlpads zu bewerkstelligen ist. Diese Dinger kosten pro Stück so ca. einen Euro. Fazit: So etwas ist auf der Station nicht vorhanden und gehört auch nicht zum Ausstattungsstandard – so wurde mir gesagt.

Diese Dinger werden so oft benötigt. Muss sie dann jeder Anverwandte privat „anschleppen“? Was ist mit den Bewohnern, die keine oder keine sich kümmernden Angehörigen haben? Müssen die dann ungekühlt mit ihren Schmerzen leben.

Vielleicht hätte mein Sohn lieber Seniorenheimbetreiber werden sollen – dann hätten wir alle schon eine goldene Nase!!!

Und jetzt zeige ich euch noch ein zweites Bild zum Buchstaben M des Tieralphabets. Ich konnte doch den Eindruck gewinnen, dass ihr an der Existenz eines Mamageis leichte Zweifel hegtet. – Gut, dann zeige ich euch eben einen Musikbären. Er ist einer von den vielen, wie sie hier in Berlin bemalt, ausgestellt und verkauft wurden.