Claras Allerleiweltsgedanken

Was bekomme ich für ca. 2.400 € im Monat?

36 Kommentare

… auf keinen Fall Einreibungen mit Voltaren oder Kühlpads, um mal die Pointe des Posts vorwegzunehmen!

Mit dieser Summe sind die Kosten für den Heimplatz meiner Mutter gemeint. Sie hat Pflegesstufe 1 und ist in einem nicht schlechten, nicht exzellent gutem Heim untergebracht, Einzelzimmer, ca. 22 qm.

Die Kosten setzen sich aus 1.400 € Eigenbeteiligung und ca. 1.000 € Zuschuss von der Pflegekasse zusammen. Ich denke, dass das eine gewaltige Menge an Geld ist.

Jetzt ist natürlich zu fragen, welcher „Luxus“ dafür geleistet wird. Die Kosten für das Zimmer überschreiten um einiges die meiner 63 qm großen Wohnung, auch wenn es dort nur ein Zimmer mit Balkon ist.

Die Kosten für Verpflegung sind mit 17,00 € pro Tag angesetzt. Wenn ich mir da den Appetit der Leute bei der relativ eintönigen Abend-Wurst-Verpflegung angucke, frage ich mich, was außer den Personalkosten und dem Essen noch von den ca. 500 € pro Monat bezahlt werden müssen.

Doch jetzt zum eigentlichen Anlass. Als meine Mutter mal 3 Tage aus einer Tube vom Heim mit Voltaren eingeschmiert werden musste, wurde von mir stehenden Fußes eine neue Tube verlangt.

Vor einigen Tagen verlangte eine Entzündung im Schultergelenk Kühlung, was am besten mit Kühlpads zu bewerkstelligen ist. Diese Dinger kosten pro Stück so ca. einen Euro. Fazit: So etwas ist auf der Station nicht vorhanden und gehört auch nicht zum Ausstattungsstandard – so wurde mir gesagt.

Diese Dinger werden so oft benötigt. Muss sie dann jeder Anverwandte privat „anschleppen“? Was ist mit den Bewohnern, die keine oder keine sich kümmernden Angehörigen haben? Müssen die dann ungekühlt mit ihren Schmerzen leben.

Vielleicht hätte mein Sohn lieber Seniorenheimbetreiber werden sollen – dann hätten wir alle schon eine goldene Nase!!!

Und jetzt zeige ich euch noch ein zweites Bild zum Buchstaben M des Tieralphabets. Ich konnte doch den Eindruck gewinnen, dass ihr an der Existenz eines Mamageis leichte Zweifel hegtet. – Gut, dann zeige ich euch eben einen Musikbären. Er ist einer von den vielen, wie sie hier in Berlin bemalt, ausgestellt und verkauft wurden.


Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

36 Kommentare zu “Was bekomme ich für ca. 2.400 € im Monat?

  1. Warum eigentlich bekommt ihr nur 1.000€ Pflegekassenzuschuss. Liegt der Satz für die 1 nicht bei 1.200 Eurönchen?
    Ändert natürlich nichts an der insgesamt ziemlich fetten Summe. Da kommt Oma bei uns ja richtig gut weg.

    Gefällt mir

    • tonari, mir war so nach 1071,– Zuschuss, aber vielleicht irre ich mich. Ich weiß nur, dass der selbst zu tragende Anteil bei ca. 1400,00 liegt.
      Inwiefern kommt deine Oma bei euch gut weg? Ist das Heim so viel billiger? Meine Freundin hatte ihre Mutter in Görlitz im Heim – da war die Pflegestufe 3 in etwa so teuer wie hier die 1 – vielleicht sind „Ostberliner“ Heime preiswerter? Aber sie hat doch ein Einzelzimmer? Es kommt sicher auch auf die Größe an – ihres ist wirklich ziemlich groß.
      Aber egal wie, schön, dass es mit Oma geklappt hat!
      Lieben Gruß von mir

      Gefällt mir

      • Einzelzimmer hat sie auch, wenn auch nur ca. 16 m² plus Badezimmer, das sie sich aber mit der netten Nachbarin problemlos teilt.
        Insgesamt kommt der Platz auf ca. 2.000€. Ich kann die genaue Summe noch nicht sagen, weil sie den vergangenen Monat ja nicht komplett dort gewohnt hat.

        Gefällt mir

        • Tonari, das kann schon den Preisunterschied machen, denn sie zahlt ca. 500,00 allein für das Zimmer als Investitionskosten. Die 6 qm mehr und ein Einzelbad können diesen Unterschied schon ausmachen. Ein geteiltes Bad wäre wirklich nichts für meine Mutter. Wenn sie muss, dann muss sie gleich und sofort und nicht eine Minute später. Ich sage schon immer, das Klo ist ihr liebster Aufenthaltsort.
          Die Pflegekasse gibt ja wirklich nur zu dem Pflegeanteil etwas dazu, alle anderen Kosten muss der Bewohner – wenn es die Einkünfte erlauben – ja selbst tragen. – Sie kann und ich kann weniger an ihrer Rente partizipieren, geht aber auch.

          Gefällt mir

    • Schaut bitte mal auf ff. Seite. Da ist aufgesplittet, warum und wieso…

      http://www.test.de/themen/steuern-recht/meldung/Pflegekosten-Kleine-Hilfe-1251920-1251921/

      Liebe Grüße, Mandy

      Gefällt mir

      • Danke, aber Oma ist quasi in vollstationärer Pflege. Und sie kann ihren Eigenanteil selber tragen. Braucht keine Zuschuss vom Sozialamt oder so.
        Außerdem Oma: Die sind hier jede Mark wert. Okay, das mit der Mark vergessen wir gleich wieder 🙂

        Gefällt mir

  2. Oh, ein MandolinenBär, der ist aber hübsch um den Bauch rum.
    Zu dem anderen würde ich gerne was sagen – ABER, das sprengt jetzt hier alles, weil das ein Thema ist, das mich tierisch auf die Palme bringt – unser Gesundheitssystem, oder um es anders zu nennen – nun auch von Rösler reformiertes Krankheitssystem.
    Vielleicht finden wir ja ein bisschen Zeit, um das zwischen sechs Augen zu bekakeln. Weil…
    weil…
    weil…
    noch vier mal schlafen.
    JIPPPPIEEEEEEEEH

    Gefällt mir

    • Da habe ich doch glattweg mal den Spruch von dem „schönen Rücken“ … in „ein schöner Bauch tut es auch“ umgewandelt. Musik muss ja langsam meine Welt werden, wenn ich so ein hochmusikalisches Enkelkind habe. Du musst unbedingt meinen Sonntagsbeitrag vom 6.2. lesen und vor allem die beiden verlinkten Videos – ich bin sooooooooooooooo stolz.
      Bigilein, ich heiße zwar im echten Leben Christine, aber wenn ich deine Freude hier so lese, komme ich mir ja vor wie das Christkind – da muss ich doch mal sehen, was man für die Bescherung so zusammentragen kann.
      Und knutsch von mir!!!!!

      Gefällt mir

      • Süße, du glaubst gar nicht WIE ich mich freue. Schon und vor allem auch und überhaupt, weil das Treffen in Berlin ja sehr, sehr schön war (als ich denn endlich schnallte, wen ich da traf) aber eben auch zu kurz, und so viele Menschen, die wir getroffen haben. Die Zeit, die wir miteinander verklönen können, ratschen, tratschen – mit dir lachen, diskutieren. Ich freu mich echt, echt, echt!!!
        So liebes ChristKind, nu muss ich gleich in die Heia!
        Schlaf schön, träum was Schönes und Gute Nacht meine liebe Clara HimmelHoch!

        Gefällt mir

  3. Die Kosten sind mir auch ein Mysterium.
    Ok, Strom ist teuer, Wasser ist teuer. Das Personal sowieso.
    Wenn das Personal freundlich ist, ist doch schon ein großes PLUS zu verzeichnen.

    Gefällt mir

    • Ich erwarte die nächste Erhöhung der Heimkosten, mal sehen, wieviel es danach kosten wird. Bis jetzt haben sie jedes Jahr erhöht. Aber ich will nicht jammern. Ich möche sie jedenfalls nicht selbst betreuen, auch wenn ich ohne Heim vielleicht mehr Geld hätte.

      Gefällt mir

  4. Und diese 2.400 Euro sind noch günstig. Wir kennen da noch ganz andere Kosten. Auch ein Grund, warum meine SchwieMu (96) bei uns in ihrer eigenen Wohnung lebt und dort rund um die Uhr betreut wird.
    Lieben Gruß
    Elke

    Gefällt mir

    • Meine Mutter hat in einem Haus ohne Fahrstuhl gewohnt. Ich wollte nicht, dass sie an ihre Wohnung gefesselt ist und bei den drei erfolgten Stürzen (versteckte Schlaganfälle) hat der Arzt dringend zu einer Heimunterkunft geraten.
      Ich hätte es nicht machen wollen, sie mehr oder weniger so intensiv zu betreuen – und Dauerpflegekräfte hätte ich auch nicht als die Ideallösung angesehen. Im Heim kann sie mit anderen Damen am Nachmittag Rummy Cub oder anderes spielen, sieht junge Leute, hat einen Bus für Ausfahrten und Veranstaltungen zur Verfügung, kann an Feiern zu besonderen Anlässen teilnehmen.
      Lieben Gruß von Clara

      Gefällt mir

  5. Wenn ich es richtig weiß, dann sind die Heimkosten hier sogar noch teurer, und wir sind auf dem Land. Clara, das wichtigste ist, dass deine Mutter sich dort wohlfühlt. Eine „Mandy“ findet man halt selten.
    Gut, dass ich nicht weiß, was mit mir einmal wird. Kein eigenes Vermögen, keine Verwandten. Ich bin als Sozialfall vorprogrammiert.

    Gefällt mir

    • Du must dir keine Sorgen machen, liebe Ute. In dem Falle springt für alles der Staat ein und du musst keine Sorge haben, dass du deswegen minderwertig gepflegt wirst. Sicher gibt es auch bei euch liebe Schwestern. Da bin ich mir sogar ganz sicher.

      Gefällt mir

    • Sei nicht traurig, ich auch. Aber, 90 Öcken (momentaner Satz) Taschengeld müssen uns bleiben und ausgezahlt werden, ansonsten zahlt die Pflegekasse die fehlenden Heimkosten. Gut, in die fürstliche Seniorenresidenz von Frau Freidenkerin werden sie uns nicht einweisen, aber in den normalen Durchschnitt schon. – Allerdings darfst du dann nicht deine Millionen beim Umzug aus dem Sparstrumpf zeigen, sonst musst du doch selbst zahlen. *grins*

      Berlin ist ja in einigem günstiger als andere Großstädte – ich hatte recherchiert, bei den Heimen mit Einzelzimmern (das war Mindestvoraussetzung) und Balkon lag es eher im mittleren Drittel.
      Sie hat dort zwar keine Mandy, aber ganz liebes Personal aus Polen, aus Russland und die beiden Stationsleitungskräfte. Besonders der männliche ist ein Schatz. Er hat schon „unzählige“ Heiratsangebote bekommen, aber lebt seit Jahren glücklich mit seinem Freund zusammen.

      Gefällt mir

  6. Liebe Clara, ich habe mir erlaubt, zu deinem Thema bei mir in einem gesonderten Post zu antworten. ( lobe mich mal, denn ich habe gelernt – Blog – Post – grins )

    Wer sich ebenfalls dafür interessiert, dann bitte hier entlang –>

    http://blindbat67.wordpress.com/2011/02/04/was-oma-und-opa-mal-so-kosten-werden/

    Was die Pflege deiner Mutter betrifft, dazu kann ich nichts sagen, denn ich kenne ihren AGZ nicht. Was ich dir aber sagen kann ist die Einteilung der PS und der daraus resultierenden Pflege. Die PF 1 bekommen Personen, die für mindestens zwei Verrichtungen im Bereich Körperpflege, Ernährung oder Mobilität mindestens einmal täglich Hilfe benötigen. Außerdem besteht bereits ein Bedarf an hauswirtschaftlicher Unterstützung mehrmals pro Woche. Bitte achte auf das Wort Körperpflege und nicht Pflege. Bei einer PS 1 geht man von keiner Pflege in dem Sinne aus, die Einreibungen beinhalten. Das muss wieder gesondert abgerechnet werden. Sicher liegt es aber an jedem Heim, ob man der Oma mal schnell die Schulter cremt, wenn es absehbar ist, dass es nicht jeden Tag sein wird. Kühlakkus gehören bei uns zum Standard und sind immer und für jeden Bewohner greifbar. Was das Essen betrifft, kann ich dir nur sagen, dass es durchaus auch Bewohner gibt, die mehr als das doppelte zahlen müssen. In unserem Heim gibt es viele leckere Sachen und es stehen auch immer Säfte, Tees, Wasser oder Kaffee zur Verfügung. Bei uns wird selbst gekocht und die Küche ist wirklich sehr, sehr gut. Man darf bei allem Unmut nicht vergessen, dass es wirklich auch andere Heime gibt. Bei deiner Ma tut es mir leid. Kannst du denn da nicht mal paar Takte loswerden, vorallem wenn es um das Duschen geht, wie du ja schon angesprochen hast. Ich kann mir das eigentlich gar nicht vorstellen. Allerdings gibt es immer wieder Dinge, die es so gar nicht geben dürfte. Bin zu weiteren Auskünften gerne bereit. Lieber Gruß, Mandy

    Gefällt mir

    • Ach Mandy, ich lobe dich nicht nur wegen des „Lernens“, sondern u.a. auch wegen deiner so wahnsinnig guten und ausführlichen Antworten. Ein wenig falsch ist es wohl angekommen, was ich geschrieben habe. Es sollte keine ausdrückliche Klage sein, ich finde nur das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht in Ordnung. Das Personal ist nett, aber offensichtlich total überfordert. Ein Anruf hätte genügt, ich hätte meiner Mutter eine Tube Salbe vorbeigebracht – aber eben für sie und nicht unbedingt für die Station, von der dann keiner kostenlos was hat. – Ich fand es auch „stark“, dass mich keiner informiert hat, als sie aus dem Bett gefallen war, ich erfuhr es zufällig durch ihre Erzählung. Da diese nicht immer „zeitgenau“ sind, fragte ich nach – und siehe da, sie hat richtig erzählt. So etwas geht ja nun gar nicht – finde ich zumindest.
      Das Abendessen finde ich wirklich eintönig, obwohl sie eine eigene Küche haben, aber frische Salate müsste man sich extra kaufen. Getränke sind auch da, das Obstangebot und das Angebot an frischen Sachen ist ziemlich begrenzt.
      Ich hatte vor 2 Jahren schon einen Umzug in Erwägung gezogen, weil ihr Balkon immer lange unterWasser stand nach einem Regen und mir geagt wurde, dass der Balkon nicht zum Zimmer gehört. – Als sie Wind von meinen „Umsiedelungsabsichten“ bekamen, erhielt sie im gleichen Bereich ein anderes Zimmer.
      Alte Bäume sollte man nicht zu oft umpflanzen, und deswegen ist sie in diesem Heim geblieben – in dem es zwar keine Kühlpads gibt, aber als Zensur eine 2 bis 3. Ich werde heute mal klären, ob meine Mutter nicht doch mal baden möchte, aber beim duschen mehr als 1x die Woche beiße ich auf Granit. Vom Prinzip her könnte sie das ja im Stuhl auch allein machen, aber das macht sie nicht.
      Du bist wirklich ein Schatz, liebe Mandy, aber ich denke, die Unzufriedenheit liegt mehr auf meiner als auf ihrer Seite. Vielleicht will ich in dem Alter (fast 96) nur noch einmal im halben Jahr duschen *grins*
      Herzlichst Clara

      Gefällt mir

      • Wenn ich dir einen kleinen Hinweis geben dürfte? Sag dem Personal doch einfach, dass du über ALLE Vorkommnisse informiert werden möchtest und das umgehend. Achte bitte auch darauf, dass solche Stürze in den Akten dokumentiert werden. Du hast das Recht, Einsicht nehmen zu dürfen. Eine fehlende Information geht gar nicht und das würde ich auch sehr deutlich machen. Bei uns gibt es im Schwesternzimmer eine sogenannte „brauchen – wir – Liste“, wo jeder MA einträgt, was der jeweilige Bewohner braucht. Dieses geben wir dann den Angehörigen per Tele durch oder eben auch von Angesicht zu Angesicht, denn es gibt tatsächlich noch Kinder, die ihre Eltern jeden Tag besuchen.
        Was das Duschen oder Baden betrifft, denke ich, dass es eher an deiner Ma liegt, denn viele alte Leute wollen das nicht mehr, weil es auch für sie sehr anstrengend ist. Frag aber bitte trotzdem nach. Liebe Grüße an dich.

        Gefällt mir

        • Beim Baden weiß ich es nicht genau, aber duschen würde sie schon 2x die Woche wollen, aber das ist nicht drin, wird mir nun schon seit Ewigkeiten gesagt – und immer wieder bringe ich es an.
          Das mit der Information über alle „Vorfälle“ war eigentlich auch klar – warum mir dieser nicht gemeldet wurde, ist schleierhaft.

          Gefällt mir

  7. Ja alt werden darf man in Abzock Deutschland nicht.
    17,-€ Verpflegungsgeld am Tag… nicht schlecht, warum dann nur „Einheitswurst“?
    HartzIV hat glaubig ca. 4,-€/Tag!

    Seitdem die Salben in Deutschland von Ärzten nicht mehr verschrieben werden dürfen, lassen die Ärzte einen antanzen…3 mal sogar… ob das billiger ist als eine Tube Salbe?
    Hauptsache der Arzt macht Kasse, in Eurem Fall die Hausverwaltung.

    Kühlerakkus sind doch Grundausstattung, findet man in jedem Haushalt, nur im Wohnheimen scheinbar nicht…

    Ich bin ja schon sehr gebrechlich… alt werden darf ich dann wohl nicht…

    Knudedel deine Mama… wer weiss wie lange das noch geht!

    Ich knuddel dich, das geht ja noch! ♥

    Gefällt mir

    • coolPic, ich finde, dass du alle Heime über einen Kamm scherst und das finde ich nicht gut. 17 Euro Verpflegungsgeld ist voll ok, zumindest wenn ich dabei unser Heim sehe. Alle, welche die PS 1 haben, gehen in den Speisesaal und können dort essen soviel wie sie wollen und was sie wollen. Es gibt ein Büffet und sie brauchen nur ihre Wünsche zu äußern. Zwischen dem 1. Frühstück und dem Mittag gibt es einen Zwischensnack in Form von Obst, Joghurt, Milch, Kakao, Buttermilch, Fruchtmilch oder Säften. Nicht selten gibt es auch mal ein Eis. Soll ich weiter aufzählen? Und dann seht doch bitte nicht immer nur das Essen, sondern auch dessen Einkauf, deren Beschaffung und und und….

      Ihr bezahlt doch auch Geld, wenn ihr mit dem Auto oder dem Bus zum Einkaufen fahrt…

      Gefällt mir

      • Mandy, ja und nein – sicher gibt es ein Buffet zum Abendbrot – und ich kann natürlich nur für dieses eine Heim sprechen – aber das Angebot ist erstens einseitig, zweitens qualitativ nicht sehr hochwertig und drittens zu wenig Frischkost wie Salate. – Natürlich werden damit auch die Servicekräfte bezahlt, aber die Einkaufskosten teilen sich ja für die Menge der Bewohner auf.
        Allein 510,00 € für Verpflegung, also 1000,00 DM, für das Essen von alten Personen, die meist doch nicht mehr so viel essen, finde ich ganz schön gewaltig. Sicher, ich gehe von meinen 780,00 € Rente aus und kann nicht einen annähernden Satz fürs Essen verwenden, owohl ich bestimmt noch hungriger bin als ältere Leute. –
        Lasse uns über nettere Dinge plaudern.

        Gefällt mir

    • coolPic, danke für die Knuddelei, an meine Mama reiche ich es heute weiter. – Zu Ostern oder so bekommt die Station eine Grundausstattung Kühlpads von mir statt Kaffee oder so für die Schwestern. – Ich wüsste gar nicht, was ich für mich im Alter wünschte – krank allein zu Haus ist bestimmt auch keine Alternative, denn meine Kinder werden nicht „pflegescharf“ sein. Ach, schau’n wir mal.
      Herzlichst Clara
      (du hast deine Signatur gefunden?)

      Gefällt mir

  8. Pingback: Was Oma und Opa mal so kosten werden… | "Die Zeit fliegt dahin. Die Zeit wartet auf niemanden. Die Zeit heilt alle Wunden. Wir alle wollen nur das eine und das ist mehr Zeit. Zeit zum Aufstehen, Zeit erwachsen zu werden, Zeit loszulassen. Zeit

  9. Heiliges Kanonenrohr, das kann man kaum fassen…..ich will nie in ein Heim 😕

    Gefällt mir

  10. oh, oh, oh. was für betrübliche zustände sind das.

    Gefällt mir

    • Insgesamt muss ich aber sagen, dass es ihr dort gut geht, das Personal wirklich sehr nett ist und sie sich auch wohl fühlt.

      Gefällt mir

      • Na, wenigstens das. Ich glaube, nettes Personal ist das Wichtigste. Ansonsten kann man natürlich auch nur den Kopf schütteln. (Ich sehe sowas gerade auch auf mich zukommen …)

        Gefällt mir

        • Dachte ich mir so im Hinterstübchen. Der Unterschied zwischen unseren Müttern ist offensichtlich ihr Adrenalinspiegel – bei meiner ist er immer sehr weit unten, so dass es keinerlei Ärger gibt.

          Gefällt mir