Claras Allerleiweltsgedanken

Blatt XXII für Frau Kunterbunt

16 Kommentare

Ich hoffe, dass sich durch dieses Blatt niemand auf den Schlips getreten fühlt. Langsam habe ich da so meine Erfahrungen gemacht. – Es heißt „Blattdeutsch für Frau Kunterbunt

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

16 Kommentare zu “Blatt XXII für Frau Kunterbunt

  1. Ja und nein, liebe Moni – doch wenn du als arme Sekretärin am Telefon bundesweit mit Firmen telefonieren musst und die „Südländer“ alle kaum verstehst, dann gibt es schon einige Probleme.
    Wir haben Aufträge vergeben. Wenn ich ein Wort mitzureden hatte, dann nur an Firmen, mit denen ich „verständig “ verhandeln konnte.

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  2. Nu kumm mol har. Iesch sind dir a Lied. Weil isch doch a Sachse bi…

    Der Sachse liebt das Reisen sehr. Nu nee, ni das in’n Gnochen;
    drum fährt er gerne hin und her in sein’n drei Urlaubswochen.
    Bis nunder nach Bulgarchen dud er die Welt beschnarchen.

    Und sin de Goffer noch so schwer, und sin se voll, de Züche,
    und isses Essen nich weit her: Des gennt er zur Genüche!
    Der Sachse dud nich gnietschen, der Sachse singt ’n Liedschen!

    Sing, mei Sachse, sing! Es ist en eichen Ding.
    Und ooch a düchtches Glück um d’n Zauber der Musik.
    Schon des gleenste Lied, des leecht sich off’s Gemüt.
    Und macht dich oochenblicklich
    – Zufrieden,
    – Ruhig
    – Und glücklich!

    Der Sachse liebt den satten Saund, den Ton, wenn Geichen röhren.
    Ob Opernhaus, ob Untergraund: Er strahlt, das muß er hören!
    Und schluchzt der Geichenbogen, denn gricht er feuchte Oochen.

    Der Sachse schmilzt eb’n leicht dahin off des Gesanges Fliecheln.
    Doch eh‘ die Träne tropfen kinn, da weeß er sich zu ziecheln!
    Der Sachse dud nich wein’n, der Sachse stimmt mit ein!

    Sing, mei Sachse, sing . . . .

    Der Sachse is der Welt bekannt als braver Erdenbircher,
    und fährt er ringsum durch es Land, dann macht er geenen Ärcher.
    Dann braucht er seine Ruhe und ausgelatschte Schuhe.

    Doch gommt der Sachse nach Berlin, da gönn‘ se ihn nich leiden.
    Da wolln s’ihm eene drieberziehn, da wolln se mit ihm streiten!
    Und dud ma’n ooch verscheißern, sein Liedschen singt er eisern!

    Sing, mei Sachse, sing . . . .

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    • Liebe Clara, mir hat man meinen Dialekt fast ausgetrieben. In der Studienzeit hatten wir auch Spracherziehung und ich werde diesen einen Satz nie vergessen…

      Hoch droben in den Baumkronen toben lose Vogelscharen.

      Das alles bitte in feinstem Hochdeutsch. Der blöden Boldt könnte ich heute noch eins vor den Latz schlagen. Als wir zusammen telefoniert haben, wollte ich mich natürlich von der besten Seite zeigen. Aber wenn ich zu Hause, im Erzgebirge bin, da verfalle ich in den unmöglichsten Dialekt. Erzgebirgisch…

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    • Liebe Anna – Lena, ich glaube, du würdest schreiend davonlaufen, glaubs mir.

      Aber sag mir mal, mit welchen Palmenwedel auf dem Kopf rennst du denn jetzt durch WP?

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  3. Mit diesem Avatar bn ich immer geneigt: „Lady Ann“ in Analogie zu Lady Di zu sagen, deine Puppe schaut so vornehm und damenhaft.
    Wenigstens ein bisschen erholt nach der einen Woche?
    Ich wünsche dir einen guten Spurassistenten! Clara

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  4. Aber Vivi, das wollen wir dann aber doch nicht – auf die Fahne ließe ich ja treten (hoffentlich liest hier der Fahnenschutz nicht mit), aber das Blatt zöge ich vorher weg, um das wäre es ernsthaft schade. Das wäre ja „Blattquälerei“ oder „Blattschänderei“.
    Für dich einen traumhaft schönen Tag – weniger grau und mehr Sonne!

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  5. Deine Phantasie ist wirklich bewundernswert 🙂 Mir kann niemand auf den Schlips treten, hab keinen. Eine schöne neue Woche wünsche ich dir und bleib wie du bist.

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    • Schön – nicht schön, dass du keinen Schlips trägst, sondern dass ich dir nicht drauftreten kann.
      Es ist manchmal schade, dass mein – zugebener Maßen nicht system- oder auch blogkonformer Humor gleich als Angriff gewertet wird. Manchmal will ich nur aus dem oft üblichen „eieischönschöntolltoll“ ausbrechen und was anderes schreiben.
      Drück dich, du liebe treue Ute, die „Silversisters“ halten zusammen, danke!

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  6. *Breitgrins*
    gute und lustige Idee 🙂

    Liebe Grüße
    Katinka

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    • „Dreimal könnt ihr hier noch lachen und dann pack‘ ich meine Sachen“ – natürlich nur für den Montag und für das Blattprojekt gemeint – es sei denn, mir fallen noch sensationelle neue Zusammensetzungen mit „Blatt“ oder „Blätter“ ein.
      Mit Blatt XXV steige ich aus, dann werden die römischen Ziffern zu kompliziert (grins).

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  7. Auf die Idde muss man erst mal kommen. Wäre nicht mal ich als Sachse *g*.
    Tschüssi Brigitte

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    • Da danke ich dir ganz besonders – denn wer als die Sachsen, dieses lustige Völkchen, könnte sich über diesen Anflug von Parodie aufregen? Glaube mir, ich habe vier Jahre in Dresden gelernt und gearbeitet – es war eine sehr, sehr schöne Zeit – und der Berliner Dialekt, den u.a. mein Sohn ungefiltert aus seinem Mund sprudeln lässt, ist auch ein wenig gewöhnungsbedürftig.
      Tschüss, du (zum einen Teil als Glück empfundene nicht prominente) liebe Brigitte
      (Einen Lese-Like-Stern kann ich ja bei dir nicht setzen, aber früh um 4 Uhr bin ich nicht mehr in der Lage, alles zu kommentieren!)

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  8. Liebdrück zurück von der müden Clara

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  9. Frau Clara hat einfach Hammer, Zirkel und Ährenkranz durch ein „Blatt vor Zaun“ getauscht und sich dann an ihre Ausbildungszeit in Dresden erinnert. – Alles andere kam von ganz allein.
    Drück dich, gaaaaaaaaaaaanz lieb! Clara

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  10. Blattdeutsch,
    hö hö wie cool ist das denn?
    Dir fällt auch immer etwas ein.
    Sehr gut, setzen! *ggg*

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    • Am Anfang habe ich wie wild zusammengesetzte Begriffe mit „Blatt“ gesucht, dann habe ich andere befragt, dann habe ich alle gestaltet und nun sind sie bald zu Ende – es kommen noch 2 oder drei.

      Danke, Frau Lehrerin, ich sitze *grins*

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