Claras Allerleiweltsgedanken

Kunst und Nichtkunst mit Clara

24 Kommentare

Ergänzend zu dem Artikel vom 11. März mit plastischen Beispielen über Frauen  will ich heute und nicht erst am 17. (wie angekündigt) diesen mit Beispielen aus der „Kunst“ ergänzen.

Außerdem möchte ich mich auf einen Post von Lucie beziehen, sie hat mir den Teufel in Erinnerung gebracht, ihn vor allem in meiner Erinnerung von Bremen nach Lübeck verpflanzt, wo er hingehört.

Auf dem ersten Foto in der Collage bekommt Clara von den großen Männern (ihres Lebens, ihrer Jugend, ihrer sonstwas, ihrer Zeit bis 30) gezeigt, und erklärt, welchen Weg sie einschlagen soll. Sie hört, schweigt bestimmt nicht dazu und denkt sich dann ihren Teil.

Ebenfalls in ihrer Jugend wird ihr auf dem zweiten Foto anheim gestellt, ihr Leben in die Hand des Schöpfers zu legen. Das probiert sie eine ganze Weile, entscheidet sich dann aber dafür, aus dieser Hand wieder auszusteigen und ihren eigenen Weg zu gehen.

Das dritte Foto links unten zeigt ihre beiden wichtigen Männer nach dem 35. Lebensjahr, einer davon heißt Heiko, der andere nicht. Mit  diesen kann sie sich lange  Zeit einverstanden erklären, denn die wollen sie nicht von ihrem beruflichen Weg abbringen, haben nichts dagegen, dass sie nicht die Superhausfrau ist.

Auf dem fünften Foto unten rechts beschließt Clara, ab und an die Sau rauszulassen, wenn sie ihre Wut in manchen Situationen nicht mehr beherrschen kann. Vorrangig treten diese Situationen im Berufsleben nach 1989 auf. (Ein politischer Zusammenhang ist beabsichtigt.) (Das Denkmal in Bremen auf der Sögerstraße ist von dem Bildhauer Peter Lehmann)

Und auf dem letzten Foto in der Mitte hat sich Clara mit dem Teufel an der Lübecker Marienkirche   angefreundet und umarmt ihn sogar, um ihn besser umgarnen zu können.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

24 Kommentare zu “Kunst und Nichtkunst mit Clara

  1. Wenigstens ein Schmunzler an diesem düsteren Tag.
    Ich habe mich gefreut, dich gestern mal wieder getroffen zu haben. Es tat so gut ♥♥♥.

    Biba,
    deine Anna-Lena

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    • Anna-Lena, es ist erstaunlich, wie nach dreimaligem Treffen doch schon so ein Vertrautheitsgrad eintreten kann – allerdings haben wir ja auch schon öfters miteinander telefoniert. Und wenn wir dann erst wieder „without klamottes“ in deinem Pool plantschen und von oben einfüllen, dann wird es wieder lustig. – Du warst doch schon mal von deiner Schaufensterpuppe wieder ab – haben dich die vielen Spams verschreckt?
      Du warst gestern wirklich ein wenig durch den Wind – da kam wohl alles zusammen, von Katastrophen über viele Arbeit bis zu Spams. Drück dich!

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      • War ich? Meintest du die ‚falsche Einordnung‘ :mrgreen:? Da habt ihr zwei Hübschen mich einfach nur aus dem Tritt gebracht 😉

        Ja, im Moment habe ich viel um die Ohren, aber das gibt sich wieder.

        Nächtliche Grüße ♥

        PS Wenn mir die Schaufensterpuppe nicht mehr gefällt, sibt es etwas Neues.

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        • Das waren nicht wir beiden, die dich aus dem Tritt gebracht haben, sondern die Erzählung von deinem Mann, wo du doch ganz schön Angst hattest, denn ohne ihn würde dein Leben in dieser Umgebung bestimmt schwer bis unmöglich sein. – Aber es ist ja zum Glück alles okay! Nochmal Gruß an ihn!

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  2. Eine tolle Collage, meine Liebe!
    Diese dann noch für deine Lebensbereiche umzusetzen ist dir genial gelungen!

    Schönen Restsonntag und viele Grüße lass ich dir hier!

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    • Lucie, ich leide schon richtig unter Entzugserscheinungen nach einer tiefen, verr… Stimme und so einer gewissen Portion Husten in meinem Ohr.

      Ich habe mir wieder was Schönes in lila gekauft.
      Kennst du die Riesenhandplastik in Essen? Oder die Bergleute im Einkaufszentrum?

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  3. Liebe Clara, eine Spitzencollage hast du da erstellt. Sie erzählt eine schöne Geschichte. So werden Kunstwerke erst so richtig lebendig und der Beelzebub hatte doch sicher Respekt vor dir!

    Hab noch einen schönen Abend & lieb Gruß!

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    • Emily, warum solche Kunstwerke eine derartig große Anziehung auf mich ausüben, kann ich selbst nicht erklären oder beantworten, offensichtlich „sprechen“ sie zu mir und in gewisser WEise möchte ich in einen Dialog mit ihnen treten. – Aber sie dürfen nicht zu abstrakt sein, dann kann ich nichts mit ihnen anfangen und fühle mich ver…gackeiert, weil ich denke, der Künstler sagt, das ist Kunst, und lacht sich heimlich eins ins Fäustchen.
      Ganz lieben Gruß für dich!

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  4. Liebe Clara, dir gilt mein höchster Respekt. Deine Collage ist wirklich sehr beeindruckend und es ist nur gut zu wissen, zu wem du deine Kontakte pflegst – Stichwort Teufel. Ich werde in Zukunft genauestens darauf achten, wie ich mich dir gegenüber verhalte, schließlich möchte ich es mir doch nicht mit des Teufels Freundin verscherzen. 😉
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag Abend! Alles Liebe, Martina

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    • Martina, wenn ich eine Bitte frei habe: „Bitte verhalte dich nicht einen einzigen Deut anders zu mir als bisher, denn ich habe deine Kommentare und damit indirekt auch dich sehr lieb gewonnen.“
      Es ist doch sch…egal, ob ich mit dem Gehörnten oder mit dem mit der großen offenen Hand verschwestert oder verbrüdert bin – ich hoffe, dass ich inzwischen alt genug geworden bin, ICH zu sein.

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      • Liebe Clara, genau das schätze ich an deinen tollen Blogeinträgen so sehr – sie sind so herrlich authentisch und sympathisch und ich mag deine geschriebenen Worte – und somit natürlich auch dich- so gerne!!!
        Gehörnt, oder ungehörnt, du bist einfach spitze!!! 😀

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  5. Mit dem Teufel befreundet zu sein, ist an sich nichts schlimmes, so wird man auch mal an seine nicht engelhafte Seite erinnert und ich weiß gar nicht, ob der Teufel überhaupt immer das „Böse“ darstellt!!

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    • Liebe Marianne, so richtig „engelhafte“ Seiten habe ich nicht, das liegt mir nicht – aber ich habe wohl eine Gabe mitbekommen, Menschen aufzuheitern, manchmal auch aufzumuntern, wenn es sein muss.
      Ich denke schon, dass in der Simplifizierung“ der Teufel das Böse darstellen soll, aber manchmal eben auch das Abartige, manchmal sogar das Interessantere als das gradlinig Gute.

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  6. Liebe Clara,
    die Collage gefällt mir und vor allem auch deine Bemerkungen dazu. Auch wenn ich über manches, was ich in deinem Blog so lese (meistens lachend) den Kopf schüttele, so bist du doch eine Frau nach meinem Geschmack. Einfach jemand, der sein Leben in die eigenen Hände nimmt und gestaltet statt rumzusitzen und zu jammern. Das möchte ich mal gesagt haben.
    Herzliche Grüße
    Elke

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    • Danke Elke, ein schöneres Lob konntest du für mich nicht aussprechen. Ich glaube, ich würde dich dafür ganz spontan umarmen.
      Elke, der Anfang meiner Bloggerei war vom Abarbeiten von Frust und anderen Dingen gekennzeichnet, war oft sehr ernst, die DDR-Geschichten sehr wahr – aber allmählich möchte ich die Leute wirklich aufheitern, weil ich glaube, dass Lachen eine ganz notwendige und ganz gesunde Sache ist, die uns manchmal verloren geht. – Das Kopfschütteln schenke ich dir als Zugabe.
      Ganz lieb dankt dir
      Christine Clara

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  7. Die Bergleute im Essener Einkaufszentrum kann man selten ohne andere Leute knipsen.
    Wo die hingucken, konnte ich auch noch nicht ermitteln.
    Die Sau rauslassen kannst du auch in Herten. Da gibt es jede Menge von der Sorte…

    Alles herrlich lustige Bilder, so richtig Clara-like 🙂

    Viele liebe Grüße ♥

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    • Bärbel, vielleicht gucken die Bergleute einfach ans Tageslicht, was ihnen ja eine lange Zeit ihrer Arbeitsschicht entzogen ist.
      Ich denke, jeder Bergmann stößt an jedem Schichtende, wenn er wieder aus dem Fahrstuhlschacht tritt, ein Stoßgebet aus, dass er es für diesen Tag gut überstanden hat.
      Du meinst aber nicht die Einwohner von Herten damit: „Da gibt es jede Menge von der Sorte…“
      Im Reisemagazin „SCHWARZAUFWEISS“ kann man folgendes über die Schweineplastiken lesen:
      Dass die fotogene Gruppe des Schweinehirten mit Schweinen und Hund, die 1974 von einer Kaufmannsgruppe der Stadt und ihren Bürgern gestiftet wurde, am Eingang der Sögestraße und nicht woanders steht, hat einen in der Historie der Stadt zu findenden Grund: Die Sögestraße ist die alte Sauenstraße, durch die in vergangenen Zeiten die Schweine zum Markt getrieben wurden. Während die Erwachsenen tagtäglich geschäftig oder bummelnd auf dem ehemaligen Weg der Sauen wandeln – der heute allerdings alles andere als „schweinisch“ aussieht – ohne sich dessen bewusst zu sein, ist die „Straße der Schweine“ wohl bei allen Kindern, die je hier vorbei gekommen sind ein Begriff, denn kaum ein Kind hat nicht wenigstens einmal auf einem der Tiere gesessen, was auch erklärt, warum die Rücken der Schweine stets blank poliert sind.“
      Also: „Lasset die Kindlein und die Clara zu mir kommen, denn ihrer ist die Freude auf einem Schweinerücken.“

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  8. Goldig, wie die kleinen Schweinchen sich um dich und die dicke S. herumscharen ;-))

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    • April, du siehst es grau in grau: Meine Zwillingsschwester Clara treibt es nicht nur mit Tieren von A wie Affe bis R wie Ratten, nein auch mit Schweinen, sie ist also mehr oder weniger ihrer Zeit voraus.
      Die wonnigen Schweinchen stehen m. M. nach in Bremen, aber ich kann nicht für mein Gedächtnis bürgen.

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  9. Gut gemacht, Clara. Wer den Teufel umarmt, dem kann nichts mehr passieren 🙂

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    • Ute, wenn er doch eine so harmlose Macht wäre, der Teufel. Ich kann ja an die Begriffe „Gott“ und „Teufel“ nicht so recht glauben, ich will es einfach mit „Gut“ und „Böse“ benennen.
      Es wäre mir für mich schon genug geschafft, wenn ich das Böse in mir umgarnen und becircen könnte, damit es nicht ausbricht und anderen Menschen nicht schadet.- Da hätte ich wirklich was in meinem Leben geschafft und erreicht.

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  10. eines schoener als das andere, du bist wunderbar, nur mit dem Teufel moechte ich mich nicht so gerne anfreunden.

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    • Vivi, ich auch nicht so recht – vor allem, wenn wir ihm wirklich das Böse in der Welt zuschreiben. Ich kann sicher mal ein kleiner Deibel (Teufel) sein, aber einem Menschen wirklich ernsthaft zu schaden, ihn zu verletzen oder gar zu töten, dazu wäre ich nie in der Lage – hoffe ich jedenfalls. Aber der Mensch kennt sich selbst in Extremen nicht – wirklich dann, wenn es im Kampf um das nackte Überleben geht, und er nur überlebt, wenn er andere ausschaltet. ICh glaube, da kann keine von uns ihre Hand für sich ins Feuer legen.

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