Claras Allerleiweltsgedanken

Clara und die Technik-Absonderlichkeiten

17 Kommentare

Heute ist nicht der 1. April, ich will euch nicht ver…albern – was ich jetzt schreibe, ist genau vor einer Woche passiert. Es waren jedoch schon alle Sendeplätze bei „One for a day“ ausgebucht. Aber diese kuriose Geschichte läuft auch nicht weg.

Vorgeschichte: Mein Mobilfunkanbieter MEDION – vertrieben über ALDI – war mir bei der miesen Übertragungsqualität von E-Plus mit 11 ct pro Minute zu habgierig, also sah ich mich nach einem preiwerteren um. – Eine Bekannte brachte mir ein sehr günstiges Angebot mit, noch weit unter 9 ct die Minute. – Da mein Guthaben jetzt gerade aufgebraucht war, wollte ich MEDION nur noch zum Passsiv-Telefonieren und o.tel.o mit „perfekter D-Netz-Qualität“ zum aktiven nutzen.

Ich tauschte die Karte und wollte die Nummer freischalten. Die nette Dame meinte: „Die Nummer ist schon freigeschaltet, Sie können sofort damit telefonieren.“ – Ich erklärte ihr, dass ich die SIM-Karte soeben aus der Verpackung genommen, PIN und SuperPIN freigerubbelt hätte und jetzt nicht wolle, dass ich mir die Nummer mit jemand teilen muss. – Das ist ja wie im Osten – da hatten wir auch immer Doppelanschlüsse und mein armer Gegenspieler musste immer warten, bis ich mit meinem Schwatzen fertig war.

Sie ließ sich nicht beirren – ich sollte ausprobieren, ob ich telefonieren kann oder nicht und ggf. noch einmal anrufen.

In dem Moment ruft mein Sohn an. „Was schickst du mir denn für ominöse SMS, gleich 2 Stück?“ – Da ich SMS-schreiben fast eben so hasse wie Fensterputz, wusste ich definitiv, dass ich ihm schon …. Wochen keine mehr geschrieben hatte.

Als ich wissen wollte, was ich ihm denn angeblich geschrieben hätte, wurde es erst richtig ominös. Der Text lautete:

„Bitte Nachricht behalten. Von: Clara Himmelhoch (natürlich der richtige Name)  IMEI: 357805021724027

Sofort rief ich wieder bei o.tel.o an, dieses Mal hatte ich einen Herrn an der Strippe. Auch er sagte mir ohne sonderliche Rührung in der Stimme, dass diese Nummer im Dezember 2011 bereits freigeschaltet worden wäre. Die Sache mit der SMS konnte er sich nicht erklären bzw. gab Erklärungen dafür ab, die alles Tinnef waren. Ich weiß, dass ich nicht unabsichtlich eine Taste gedrückt habe, um der dritten Nummer in meinem Telefonbuch eine SMS zu schicken, von der ich nichts weiß.

Meine Daten wurden ja schon mal benutzt für Schmähmails an Schlecker oder so – da rief mich sogar einer von der Polizei an, aber die Sache konnte ich abschmettern.

Was ist mit meiner Technik los? Bin ich „zweitgesichtig“ und weiß das nur nicht? Mal redet mein Navi aus der Tasche, ohne dass ich es angestellt habe, mal schickt mein Handy Nachrichten, ohne dass ich Tasten bedient habe.

Ominös, ominös!

Da musste ich doch glattweg den Titel des Buches ändern

So schwer und unverständlich wie der Text dieses Buches z.T. ist, so unverständlich ist mir diese abstruse Technik-Erscheinung. Über dieses Buch werde ich mich am 15. näher auslassen, denn es hat mich wahnsinnig beschäftigt.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

17 Kommentare zu “Clara und die Technik-Absonderlichkeiten

  1. Na da bin ich mal gespannt, was bei mir passiert, wenn ich im Juni von Telecom auf Kabel-BaWü wechsle 🙂 Allerdings mit Festnetz und Internet. Beim Handy habe ich einen Vertrag mit Telecom, zahle aber meist nur die Grundgebühr, weil ich kaum damit telefoniere. GeisterSMS gabs bei mir allerdings noch nicht. Clara, du hast wohl übersinniche Kräfte.

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    • Ein Handyvertrag wäre bei mir überflüssig, da ich noch nicht mal die Grundgebühr abtelefonieren würde. – Ich wundere mich, warum nicht alle Prepaid-Handys haben, aber bei den Vertragshandys kann man ja sehr oft ins Festnetz und netzintern kostenlos telefonieren. Wenn man das oft macht, dann lohnen sich vielleicht ja sogar die Gebühren.

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  2. Ja wenn technische Apparate ihr EigenLeben beginnen, sollte uns das zu denken geben. Manchmal geht das ja echt mit dem schraubenförmig Gehörnten zu. Ich selbst bin ein bekennendes technisches Embryo, bin froh, wenn meine Geräte artig funktionieren und dann gilt für mich: „Don’t Touch A Running System“ E-Plus hatte ich auch mal, nachdem ich bei Mannesmann- Mobilfunk(die von voda*phon gefressen wurden)weg bin. Wie Du sagst, in der Stadt alles schick, aber im Pommerschen PlattLand ging nahezu nixx, worauf ich dann mein MobilTelebimm bei den RosaRoten aus dem linksrheinischen BundesDorf angemeldet hab. Und damit bin ich ganz zufrieden, zumal die nun auch mit HomeZone arbeiten und ich somit kein „echtes“ Festnetz mehr brauche. Und vergleichsweise zu den meisten in meiner Firma, die so ein ApfelTeleBimm brauchen, hab ich ein mitttlerweile vier Jahre (!) altes Gerät, das solange es funzt bei mir bleiben wird.
    GLGr vom Wolfgang aus der schönsten Hansestadt am Ryck

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    • Wolfgang, ich bin ja noch der typische Festnetzkunde, da ich doch DSL für meinen Rechenknecht brauche, und da hängt mein Telefon eben gleich mit dran. – Keine besonderen Klagen beim Arcor-Nachfolger habe ich zu melden.
      Mein Sam-Sung-Handy ist auch mindestens so alt, aber noch sehr gut. – Ich mache mir jetzt wegen dieser Prepaid-Karten-Zauberei keinen Kopf, denn die Karte ist nicht auf mich angemeldet. Ich werde das Guthaben verquatschen und dann sehen wir weiter.
      Ich kenne den klugen Spruch nur als „Never change a running system“ – was aber mehr oder weniger das gleiche ist.
      Ich grüße den einzigen netten männlichen Bewohner aus …, den ich kenne und trage ihm auf, diese Grüße mit der einzigen netten weiblichen …. zu teilen!

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  3. Bärbel, falls es nicht richtig rausgekommen ist: Es handelt sich um eine Prepaidkarte mit einem Guthaben von 10,00 €, die ich für weniger als die Hälfte irgendwo gekauft habe. – Dreist, wenn es nicht geklappt hätte, wäre der Verlust verschmerzbar. Aber so telefoniere ich jetzt, für 3,33 Ct statt für 11 Ct bei Medion. – Obwohl ich sowieso nur eine Wenig-Telefoniererin über das Handy bin – nur von unterwegs oder bei missglückten Verabredungen, da setze ich es gern ein.

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  4. Hallo Clara,
    das ist sehr merkwürdig, aber wenn ich lese: irgendwo gekauft und nur 3 Cent pro Minute – na, ich weiß nicht. Sei vorsichtig, was du dir da einhandelst. Manchmal ist ein bisschen mehr bezahlen die bessere Alternative. Ich bin übrigens auch bei Aldi und ausgesprochen zufrieden, telefoniere allerdings auch nicht viel. – Schön, dass du beim Schmiedekunstprojekt mitmachst!
    Lieben Gruß
    Elke

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    • Elke, um dieses alte Handy muss ich mir gar keine Sorgen machen.
      Das mit der billigen SIM-Karte ist ein Kundenfang – sie hoffen, mit den preiswerten Einstiegskarten Kunden zu gewinnen, denn wenn man die Karte auflädt, kostet es wie fast überall 9 Ct pro Minute.
      Sicher bin ich bei MEDION vom Prinzip her zufrieden, nur unterwegs nicht – wie oft ist da ePlus nicht greifbar, da macht sich eine D2-Verbindung immer günstiger.
      Ich gucke jetzt gleich mal, was ich für Fotos mit Schmiedekunst im Kasten habe.
      Einen schönen Abend – ich bin gerade vom Kinderdienst nach Haus gekommen. Anna ist wirklich ein Seelchen von Mensch, sie ist einfach wonnig mit ihren stolzen 8 Jahren.
      Lieben Gruß von Clara

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  5. Meine liebste SPS, so würde ich an deiner Stelle auch antworten – und so antworten alle – aber irgendein grünes Männchen muss es doch gewesen sein. – Seltsamer Weise waren diese beiden SMS in der Zentrale auch nicht registriert und wurden vom Guthaben der Karte nicht abgebucht, wie ich sofort feststellen konnte. K u r i o s !!!!

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  6. Lucie, natürlich habe ich noch keine richtige Expertenrunde befragt, weil es eben so wichtig doch nicht ist – einfach nur kurios.
    Wäscheberge verkleinert? Hoffentlich doch!

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  7. Diese Erklärung akzeptiere ich von A – Z, liebe Vivi, denn so viel „Schwachfug“, wie ich manchmal anstelle, kann einer Person allein gar nicht einfallen. – Eventuell haben hier das eine und das andere – also Handyfunktion und SIM-Kartenfunktion, nichts miteinander zu tun. Ich habe jetzt im Telefon bei allen Familienmitgliedern den Namen auf H. verkürzt und werde diese ominöse SIM-Karte noch einmal einlegen. Mal sehen, ob wieder eine SMS verschickt wird. – Blöd war nur, ich konnte diese verschickte SMS im Telefon nicht sehen. – Also es bleibt ominös.

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  8. Hallo Clara,
    wirklich sehr merkwürdig….hoffetlich ist die Nummer nicht wirklich doppelt belegt. Oder ein Telefon ist einfach sehr mitteilungsbedürftig 😉

    Zu Deinem Rätsel: Tja, eine gute Frage – ehrlich gesagt, habe ich mir darüber noch nie Gedanken gemacht *lach*. aber wenn man statt „Herrchen“ nur „Herr“ sagen würde, wäre das ja auch irgendwie doof, oder?. Ich fühle mich auch nicht kleiner als sonst, wenn ich mich „Frauchen“ nenne ;-).
    Kinder sagen ja auch meistens „Mama“ o.ä. und nicht „Mutter“.
    Kurzum: Ich weiß es nicht….

    Einen schönen Wochenstart wünsche ich Dir!
    Liebe Grüße
    Katinka

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    • Einerseits wäre es ja lustig, wenn mein Sohn sofort erfährt, dass ich noch eine „Geheimnummer“ habe. – Ich denke, das Guthaben von 10,00 € wird einfach schneller ungültig, da die Karte schon im Dez. freigeschaltet worden ist. Und deswegen werden sie so preiswert verkauft – für 3,30 € – vielleicht ist das der ganze Trick und es gibt gar keine doppelt vergebene Nummer. – Doch die SMS-Sache ist damit noch nicht geklärt.
      Das mit den Verkleinerungsendungen liegt sicherlich nur daran, dass sich einsilbige „Namen“ schlecht sprechen: „Bello, komm zu Frau“ hört sich für unser Ohr ungewöhnlich an. Vielleicht sollte man den eigenen Hunden den eigenen Vornamen beibringen statt „Frauchen“.
      Lieben Gruß zurück von Clara

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  9. Ich bin Frau und weiss Frauen und Technik passen sehr wohl zusammen,
    vll. passt aber o.tel.o und Frau Himmelhoch nicht zusammen…
    ich weiss es nicht, öl doch vorsichtshalber schon mal deine Buschtrommeln…

    Ich wünsche dir einen guten Wochenstart
    ♥-liche Grüsse von CoolPic
    (Hattu gez eine neue Nummer?)

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    • Klar passen Frauen und Technik zusammen – und wie – das sehe ich doch an meinem PC, mit dem mir immer wieder eine Frau namens Lucie auf die Sprünge hilft. Und ich weiß genau, sie ist eine Frau.
      Nein, nein, mit der anderen Nummer rufe ich nur an – die allseits bekannte 0177er Nummer ist ok zum Angerufen werden – und mehr wäre für dich ja nicht interessant.
      Heute sieht es wettermäßig ja noch nach knackigen sommerlichen 3/4Hosen aus, morgen kommen dann wieder die fellgefütterten langen Unterhosen zum Einsatz.
      Grüßlis für dich!

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  10. Über solche Dinge wundere ich mich schon lange nichtmehr. Z.B. ruft das Handy meiner allerallerallerbesten Freundin öfter mal mein Handy an – normalerweise, wenn ich sie anrufen wollte, bei ihr aber besetzt war. Ich schrei dann immer eine Weile ins Telefon …

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    • Emil, würde man das dann aber nicht eher Telepathie oder so ähnlich nennen, was nicht unbedingt was Telefonieren zu tun haben muss.
      Ich denke, das sich „wundern können“ will ich mir noch eine Weile erhalten, da ist das Lebe spannender. „In deinem Alter“ muss man da natürlich abgeklärter sein *grins*

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