Claras Allerleiweltsgedanken

Schlösser, Gitter und Verzierungen (2)

13 Kommentare

Berlin-Mitte, Amtsgericht

(Damit ich ein „B“ nach dem „A“ von Adler hinbekomme, habe ich den Namen ein wenig umgedreht.)

Ein Projekt von Elke Mainzauber und Blechi Belangloses

Wenn ich im vorigen Beitrag die Schlösser am Adler  an der Berliner Weidendammbrücke erwähnt habe, die junge Ehepaare neuerdings irgendwo anbringen und danach den Schlüssel ins Wasser werfen, damit ihre Ehe ewig hält, zeige ich hier das Gegenteil.

Und die, bei denen das immer zusammen-bleiben nicht klappt, suchen nun nicht etwa den Schlüssel in der kalten Spree, sondern gehen zum Berliner Amtsgericht  in Mitte (oder wo anders hin) in der Littenstraße, (hier sind Fotos von anderen, lohnen sich ganz, ganz sehr anzusehen) legen viel Geld auf den Tisch und verlassen es danach – mit geöffnetem Schloss, denn Richter können das trennen, was Gott auf ewig verbinden wollte. – Für mich hat dieses Gericht wirklich diese Bedeutung, denn auch meine Ehe wurde im vorigen Jahrhundert, nein sogar Jahrtausend dort geschieden – aber da sah es noch nicht so schön aus.

Das richtige Foto gibt es im Fotoblog.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

13 Kommentare zu “Schlösser, Gitter und Verzierungen (2)

  1. Dort lohnt es sich wirklich, mal hineinzusehen, wenn du in der Nähe vom Alex bist.

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  2. Mit diesem Eingang sollen wohl die ‚Kunden‘ eingeschüchtert werden. Dieses Tor ist wirklich prachtvoll renoviert worden wie inzwischen viele Gebäude in Berlin.
    Grüßle Bellana

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    • Bellana, ich denke, die meisten „Besucher“ des Gerichtes werden beim Hineingehen viel zu aufgeregt sein, um die architektonischen Schönheiten zu genießen. – Vielleicht klappt es beim Hinausgehen.
      Lieben Gruß von Clara

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  3. Wem es ursprünglich mal gehörte – ??? Wahrscheinlich schon immer dem Staat und bezahlt vom Steuerzahler! Und von den Scheidungswilligen, denn das ist ja auch nicht gerade preiswert!

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  4. Die haben das ganze Gebäude saniert – und jetzt ist es ein Juwel der Architektur.

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  5. Marianne, der „Termin“ – also die Scheidung – war 1978, das Foto ist von 2011. Es lag wohl an den Lichtverhältnissen, dass ich mich so schräg hinstellen musste.

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  6. Ach vielleicht braucht man irgendwann dafür kein Amtsgericht mehr. Schön aussehen kann das Gebäude aber schon.

    Herzliche Grüße aus dem Spinnstübchen

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  7. So, liebste Clara, bevor ich jetzt in den anderen Blog husche, stelle ich dir schnell noch DEIN Tier hier rein :-). http://blechi-b.de/wordpress/?p=4637
    Tschüssi Brigitte

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  8. Okay – dann gibt es auch meinen Kommentar im Fotoblog *gg*.
    Lieben Gruß und gute Nacht –
    Elke

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  9. Wunder schön!
    Schlaf gut!

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