Claras Allerleiweltsgedanken

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = ClbGl das A

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Es böte sich an, über „Armkrankheiten“ zu lamentieren, aber das wäre mir zu realistisch und vor allem habe ich meinen Arm inzwischen „quer im Hals“. Er hatte ausreichend Zeit sich zu bessern – selbst Schuld, wenn er diese Chance nicht genutzt hat.

Besser wäre es, über „Arm/Reich-Symptome“ zu blödeln nach dem Motto: „Besser reich und gesund als arm und krank“ – aber auch das war nicht meine erste Wahl. Ich habe mich dafür entschieden:

Augenleiden

Die zuerst beschriebene Form tritt meist bei maskulinen Wesen auf. Vom Volksmund heißt es
Kiek ma, dem fallen gleich die Oogen aus’m Kopp!

Beschreibung: „Wenn deine Augen dir immer aus dem Kopfe oder aus den Höhlen springen, wenn du kurzberockte Mädchen mit tiefem Ausschnitt siehst, dann hast du kein Augenleiden, sondern vielleicht ein unbefriedigtes Sexualleben?“

Die „weibliche Form“ dieser Erkrankung sieht ein wenig anders aus – Frauen schauen diskreter auf einen vorübergehenden Knacka…. . Sie schubsen ihre Freundin an, verleiern vor Entzücken die Augen und sagen mit dahinschmelzender Stimme: „Hast du diesen Hintern mit dem Kerl dran  gesehen?“

Sind sie allein und können ihre freudige Überraschung mit keiner Freundin teilen, dann machen sie ganz einfach Stielaugen – und wenn diese so rehfarben und mandelförmig sind wie unsere hier, dann können wir auch getrost von Stilaugen sprechen.

Das ist eines der wenigen Leiden, dass sich im Laufe von zunehmendem Alter bessert. Entweder liegt es daran, dass die Sehkraft nachlässt, oder der Spaß an männlichen Knackpopos lässt nach. – Lebenserfahrene können nun auch erwidern, dass sich ebenfalls die Zahl der betrachtenswerten hinteren Untergürtelausbuchtungen minimiert.++++

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Doch wenn du immer nur „Dollarzeichen“, Zahlen und Geld in den Augen hast, dann nennt man das Leiden „Habgier“ oder du leidest an einer der nächsten Krankheit, nämlich der Charakterschwäche, weil du vom Spielautomaten nicht wegkommst, der dir die begehrten runden Chips ausspucken soll.

Falls die 13 eben so deine Glückszahl ist wie die meinige – kannst du ab und an mal Glück haben. Aber glaube mir, die (Spiel)Bank hat das größere Glück und zieht dich so etwas von schnell nackig aus, dass du schneller obdachlos auf der Straße sitzt als du träumen kannst – vom großen Glück.

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Ich werde das Alphabet so gnadenlos in meinem Blog strapazieren, dass ihr euch alle wünscht, diese 26 Buchstaben wären nie erfunden worden. Den Anfang hat ja das bekannte und von vielen mitgestaltete Tier-ABC gemacht.
Als nächstes fing „Schmiedekunst“ an – keiner hat verlangt, dass dort das ABC bedient werden muss – ich will es – and yes I can!

Hier stolpert ihr also über ein Lexikon nach Clara-Art und als letztes nehme ich euch noch in Berlin von A bis Z mit. Ähnlich wie Quizzy, die von euch die Welt sehen will und uns München zeigt, zeige ich euch Berlin, aber später.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

33 Kommentare zu “Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = ClbGl das A

  1. Eine grandiose Idee und ich freue mich auf weitere Bosheiten! 😀
    Alles Liebe, deine Martina

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  2. Hier muß ich doch gleich mal einen Kommentar hinterlassen
    Obwohl ich ein gutes Sexualleben habe, sind mir heute früh fasst die Augen aus den Höhlen gesprungen!
    Als ich zum Rewe ging kam mir ein junges hübsches Mädchen in einem sehr kurzem Röckchen entgegen. Wie es der Zufall so wollte, kam ein Windstoß und hob das Röckchen an. Wäre nichts besonderes, doch die Frau hatte es wohl am Morgen sehr eilig und leider ihren Slip vergessen!!
    Und da soll ein Mann keine Stilaugen bekommen???????????

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    • Ingo – ich grüße dich, aber hier kann ich dich ausnahmsweise voll und ganz verstehen – ich glaube, da hätte sogar ich geguckt.
      Aber es gibt ja den Spruch: „Gehst du ins Konzert mit Stöpseln in den Ohren?“ – doch so früh am Morgen schon zur „Arbeit“ zu gehen, ist ja auch ungewöhnlich. Da sind doch die Herren der Schöpfung noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft.
      Aber: Kannst du dich wirklich auf deine Sehkraft verlassen? War der Slip vielleicht fleischfarben und so mini, dass er in der Poporitze verschwand???

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      • Ohne Worte. Er wird dir antworten. Und ich bin gespannt, wie.

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      • Hallo Clara!
        Ich mußte jetzt lang überlegen, was ich zu deinem Komentar schreibe! Ich glaube nicht, das die junge Frau auf Arbeit wollte, sie sah jedenfalls nicht so aus.Meine Sehkraft war zu diesem Zeitpunkt schon zu 100% vorhanden und ich sah wirklich keinen Slip, auch keinen ganz winzigen, da mir diese hübsche Wesen doch von vorn entgegen kam. Es war schon ein schöner Anblick, muß ich gestehen, sonst wäre ich wohl vom anderen Ufer!
        LG Ingo

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        • Ingo, ich meinte mit „Arbeit“ auch mehr das horizontale Gewerbe. – Dazu gehört ja eine ganze Menge „Mut“, einen weiten kurzen Rock mit nichts darunter anzuziehen.
          LG von Clara

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  3. Oh, ich freue mich und lese mich hier erst mal durch. Hab wohl so einiges verpaßt ;o)

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  4. Gesa, Knackpopos bewundern ist ein sehr, sehr schöner Sport – doch ich habe festgestellt, die meisten Männer, die einen solchen haben, sind schwul.
    Du kannst ja morgen bei der „Charakterschwäche“ sehen, ob ich deine mit angerissen habe.

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  5. Da hast du aber wieder eine kreative Idee mit dem Clara-Alphabet. Ich bin gespannt auf Weiteres und freue mich, dass du wieder bloggst.

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    • Ich könnte alle 26 „erfundenen“ Krankheiten selbst bekommen, wenn ich nicht mehr bloggen dürfte. – Für die Entzugszeit habe ich die K-Krankheit für mich okkupiert.

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  6. Ich sage immer, die Hälse der Männer sind im Sommer wie Rundumleuchten – die Augen wollen gleichzeitig überall sein.
    „Trulla“ – muss ich mich darüber freuen? – Haste denn nicht was Netteres? – Wenn nicht, kann ich aber auch damit leben!
    In 53 Minuten kommt das B!

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  7. Aufklärung für alle:
    Die kurzberockte mit dem roten Kleid und den langen blonden Haaren, die sich in dem oberen rechten Augapfel befindet, das bin übrigens ich.
    Es war eine Veranstaltung in der Firma. Ich war so verkleidet, dass mich wirklich niemand erkannt hat – allerdings habe ich auch nichts gesprochen. – Es war ein Riesengaudi!

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  8. Moni, ich glaube der Techniker in Hamburg hat auch Stielaugen gemacht, als ich nach vollbrachter Kopplung der Technikgeräte, bei der er mich fachgerecht unterstützt hat, zu ihm sagte: „Ich könnt‘ Sie knutschen!“ – Er meinte: „Die Freude scheint ehrlich zu sein!“

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  9. Nochmal ich 😉

    Nein war kein Schreibfehler – es sind tatsächlich 56 Jahre!!

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    • Gibt es nach der „goldenen“ für jedes zusätzliche Jahr eine Extrabezeichnung? Oder nur die „diamantene“ mit 60 Jahren? – Darf ich mal unverschämt fragen, wie alt die beiden sind? Noch unter 80? – Ich finde das einfach faszinierend! – Ich habe zwei Tage vor meiner Hochzeit fassungslos zu meiner Freundin gesagt: „Wie, bis dass der Tod uns scheidet, soll ich aushalten? DAs kann ich mir nie und nimmer vorstellen!“ – und ich habe leider recht behalten – wir haben nicht durchgehalten, dafür aber immer noch einen recht guten Kontakt zueinander.
      Danke für die Rückinfo!

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  10. Also liebe Clara, da bin ich richtig neugierig auf das, was noch alles kommt!
    Dieser Beitrag gefällt mir schon mal sehr gut 😉
    Außerdem freue ich mich, Dich wieder regelmäßig zu lesen 🙂

    Einen schönen Wochenstart wünsche ich Dir.
    Liebe Grüße
    Katinka

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  11. Ich sag dazu nur: Augen zu und durch! 😀

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  12. Wow!!!!!!!! Soeben habe ich mit einem Vertreter von OTICON (Hörgerätevertreiber) vom technischen Kundendienst telefoniert – und jetzt klappt das mit der Verbindung zwischen Hörgeräten, Telefon und Streamer – ich bin so happy, da tun mir die 99,99 Eus für das Telefon gar nicht leid! Es ist für mich ein so gutes Telefonieren wie noch nie. Die am anderen Ende hören mich nicht ganz so astrein, aber die haben fast immer gute Ohren.
    @ coolpic: Aus dem Hinterkopf kommen die Ideen.
    @ Gudrun – wie im echten Leben gibt es boshafteres und weniger boshaftes.

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  13. Ich freue mich sehr auf die anderen boshaft dargestellten Leiden der Frau Clara!
    Liebe Clara, es tut gut, wieder von dir zu hören.

    Liebe Grüße aus der Spinnstube

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  14. Wow das ist ja mal wieder eine tolle Idee…
    wo holst du die bloss immer her,
    deine Phantasie scheint grenzenlos zu sein.
    Ich warte täglich gespannt…

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  15. Da müssen wir uns ja die 13 teilen, liebes Julchen – aber mit dir teile ich gern, denn du bist auch immer so großzügig. Heiko hatte nämlich an einem 13. Geburtstag. Bei Freitag, dem 13., springe ich vor Freude förmlich im Karree. – Heute bei deiner Kirschenernte wäre ich gern dabei gewesen und hinterher wegen Überfressung im Krankenhaus.
    Ich denke, viele der restlichen 25 Buchstaben lohnen sich!

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  16. Dein Alphabet fängt gut an, liebe Clara. Wie du schon richtig sagst, die Stielaugen-Krankheit hat sich mit zunehmendem Alter gebessert 🙂 Ich bin schon gespannt, was dir zum Buchstaben B einfällt. Deine Phantasie möchte ich haben – ich finds klasse.!!

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    • Mein über alles geliebter Heiko hat mich manchmal wahnsinnig machen können, wie unverblümt und ungeniert er hübschen und vor allem sehr jungen Frauen hinterher gesehen hat. Aber na ja, manchmal glaube ich schon, er wollte mich damit ein wenig ärgern, weil er wusste, dass ich darauf anspringe.
      Morgen kommt eine ganz süße Fotomontage zum B.

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  17. Siehste, ich bin extra früh aufgestanden, damit ich dein Comeback hier erleben kann. Hat sich doch gelohnt. Habe mich köstlich amüsiert und starte jetzt mal mit Argusaugen zur Arbeit. Nicht um zu arbeiten, sondern um zu gucken. Frau muss sich ja langsam wieder dran gewöhnen.
    Bin ja schon gespannt, was du beim B ausheckst *g*.
    Denn erst mal tschüssi
    Brigitte

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    • Freue mich ehrlich über deine Freude – und dieses Mal müsst ihr ja nie lange warten, denn es ist eine tägliche Veranstaltung – nur dann unterbrochen, wenn sich solche wichtigen Sachen wie Schmiedekunst oder anderes vordrängeln. Ein Post pro Tag soll meine Devise bleiben, da ich niemand überfordern will. Eventuell im Fotoblog gezeigte Fotos als Erläuterung zählen dann allerdings nicht als Extrapost.
      Ich bin ja doch ein vorausschauendes Arbeitstier – ich habe über die Hälfte der Einträge fertig, so dass auch eine OP keinen zuuuuuuuu großen (Unterbrechungs-)schaden anrichten könnte.
      LG von CC und viel Spaß und vor allem Erfolg bei der Arbeit!!!!

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  18. Dir billige ich auf jeden Fall „Stilaugen“ zu! – Heute beim lesbisch-schwulen Straßenfest konnte ich nicht umhin, doch ab und an mal Stielaugen zu machen, um auch alles richtig zu sehen.

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