Claras Allerleiweltsgedanken

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das C

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Charakterschwäche

Im Gegensatz zu vielen anderen Schwächen ist sie schwer heilbar, wenn das Leiden länger als 30 Jahre besteht.
Sie ist besonders ausgeprägt in Verbindung mit Süchten wie da sind Wein = Alkohol, Weib und Gesang oder  Computer, Spielautomaten und Zigaretten. Die wirklich harten Drogen wie Kokain, Heroin und ähnliches lasse ich ganz bewusst außen vor, da möchte ich mich nicht dazu äußern.

So lange ein Mann seine Frau nicht als Wetteinsatz verloren hat und das Haus nicht gepfändet wurde – gibt es noch einen Weg zurück, bei sehr viel Charakterstärke.
Aber: Der Mensch kann nicht immer stark sein, er muss auch zu seinen Schwächen stehen. Denn bekanntlich heißt es ja:

Alkohol und Nikotin,
rafft die halbe Menschheit hin –
doch nach gutem altem Brauch

stirbt die andre Hälfte auch!

Hier seht ihr einen Alkoholsüchtigen, der alles dafür tut, um an seinen „Stoff“ zu kommen!

Wenn die Sucht etwas stärker fortgeschritten ist, müssen die Geschütze auch größer werden, vielleicht so: (Foto aus dem Netz)

Es stellt sich mir wie so oft die Frage:
Lieber intensiv und kurz oder gesund und lange, aber langweilig???

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

13 Kommentare zu “Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das C

  1. Bärbel, wenn ich von jemand empfohlen bekomme: „Das und das musst du essen oder trinken, das ist gesund – da klingeln bei mir schon immer die Alarmglocken.“ – Wenn es schmeckt, dann vielleicht – aber allein die Gesundheit wäre nie ein Grund für mich, dass es auf den Einkaufszettel kommt.

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  2. Du darfst außer Konkurrenz trinken – ich traue dir genügend Sachverstand zu – aber ich bin nun mal Alsterwassertrinkerin und nicht Weintrinkerin, gar noch trockenen. Igittigitt!

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  3. Allgemeine Info für alle:
    Vorläufig doch noch konservative Therapieversuche mit Tabletten und Krankengymnastik. Er hätte sofort operiert, hatte aber auch gegen eine Verschiebung nichts einzuwenden.
    Am 17. August wird endgültig festgelegt, zu welcher Seite das Pendel ausschlägt.
    Nach wie vor hat er mir Schonung auferlegt.

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  4. Vivi – essen und auspacken könnte ich gerade noch davor, aber ich wäre schon hummelig. – Schön, dass du wieder im Lande bist. Wir werden von dir hören.

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  5. Genau – so eine Grunddesinfektion ist nötig, die darf allerdings nicht bis zum Absturz führen.
    Bloß gut, dass ich die Süßigkeiten außen vor gelassen habe, zum Beispiel die Süchtigkeit nach „kaltem Hund“ wäre doch auch niedlich.

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  6. Also, ich kann auch ohne Alkohol bösartig und gemein sein. Aber bei einem Ganzverzicht würde ich ja noch länger leben, und das wird auch nicht jedem recht sein.

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    • Frau buchstaeblich – trotz der langen Abstinenz sind wir hier einer Meinung – ich bin auch der Meinung, dass der Mensch nicht vorrangig nach langem Leben streben sollte. Meine Gene sind schrecklich in dieser Beziehung, meine Mutter ist 96, ihr Bruder 98.

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  7. Clärchen, meine liebe Trullala, du bringst es mal wieder auf den Punkt. Ich muss gestehen, dass ich wohl auch zu den Suchtkranken zähle, denn hin und wieder rappelts mich und ich genehmige mir meine Kreislauftropfen, welche mir immer das Rotkäppchen bringt. Und manches Mal habe ich auch ganz arg viel Qualm um mich herum, das allerdings nur, wenn mein Wolf zu Hause ist und ich Besuch vom roten Käppchen habe. Ich finde, man soll das Leben schon genießen und dazu gehören halt auch so kleine Leidenschaften. Ich finde es nicht schlimm, so lange es im Rahmen bleibt und man keine Tendovaginitis vom einarmigen Weinglasheben bekommt. In dem Sinne, Prösterchen, allerdings jetzt gerade mit einem roten Erfrischungsgetränk aus der Drachenfrucht….

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    • Meine Kreislauftropfen dürfen kein rotes Käppchen tragen, ich bevorzuge die aus dem Hause Mumm oder „Gendarmenmarkt“ – wie eben so zünftige Berliner trinken.
      Ich bekomme meine Tendovaginitis eher vom Schreiben und ohne Tendo … nein, das entartet jetzt!

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  8. Zu diesen Süchten, insbesondere zu einer ganz bestimmten, äußere ich mich lieber nicht. 🙂
    Charakterschwäche, ok. Wenn das allerdings die einzige ist, dann bin ich zufrieden 🙂
    Auf ein langes gesundes Leben stoße ich gerne auch mal mit einem Gläschen Bier an. Einen ganzen Transporter brauche ich allerdings nicht. Gut gemacht, Clara. Ich bin gespannt auf das „D“.

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    • Ich will euch allen dreien hier, die ihr bisher kommentiert habt, doch eure Freude an der Raucherei nicht vermiesen.
      Ob ich auf das „lange“ mit dir anstoße, weiß ich wirklich nicht so recht – meine Mutter ist jetzt 96 und das wäre mir definitiv zu lange – zumindest bei dem Radius, den sie noch „abarbeiten“ kann. Sie ist geistig normal – ihre Hauptbeschäftigung besteht aber dennoch darin, auf das Essen zu warten, an die Tabletten zu denken und tagsüber zu schlafen, damit sie nachts besser rumgeistern kann.

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  9. Du nun wieder – du willst wieder „reich und gesund“ – obwohl es doch heißt: „Besser arm und gesund als reich und krank“.
    Als ich auf der Inneren als Krankengymnastin gearbeitet habe, hatte ich viele lungenkranke Patienten, auch Nachbehandlungen nach Lungen-CA. – Sehr unangenehme Krankheiten.

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  10. Anfang Juni 2007 rauchte ich meine letzte Zigarette. – Mein Alsterwasser rechnest du nicht unter „Alkohol“ – ist auch richtig.
    (Sommer)frische Grüße zurück.

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