Claras Allerleiweltsgedanken

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das F

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Flotter Otto oder Flotte Ottilie

– in vornehmen Kreisen Diarrhoe oder schlichter „Durchfall“ genannt. Bei Fernreisenden wird es auch schon mal als „Montezumas Rache“ ausgelegt – doch der arme Kerl hat damit bestimmt nichts zu tun.

Aus aktuellem Anlass möchte ich hier erklären, dass ich mich nicht über EHEC-Opfer lustig machen möchte. Dieser Post ist schon zu Zeiten angedacht worden, als diese Krankheit noch nicht so Gesundheitsthema war.

Das ist die Zeit im Leben eines Menschen, in der er entweder auf der Toilette schlafen möchte oder in seinem Bett eine eingebaute Chemietoilette bräuchte. Aber, da man nicht alles haben kann, erhöht der Mensch eben das Sprinttempo zur Toilette und erreicht diese in den meisten Fällen noch …. rechtzeitig oder eben zu spät *grins*


Dabei ist es seeeeeeeeehr hilfreich, die passenden schnellen Schuhe unter dem Bett für den Sprint zur Toilette bereit zu stellen.

Was gut ist für den Fußball, kann nicht schlecht sein gegen "flotten Otto"

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

17 Kommentare zu “Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das F

  1. 😆 Den Ausdruck habe ich ja noch nie gehört! 😆 Da lernt man ja wirklich was dazu bei deinem leicht fiesen Lexikon! 😀 Ganz viele liebe Grüße, Martina

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    • Tinchen, Tinchen, nur weil es hier mal um menschliche Dinge geht, die nicht jeder offen und ehrlich auf den Tisch bringt *grins*, ist der „flotte Otto“ und seine Brüdern und Schwestern von A – Z doch nicht fies *grinsgrinsgrins“
      In 62 Minuten – da ist es vielleicht ein ganz klein wenig fies, aber mehr gegen mich als gegen andere.
      Grüße dich ganz lieb

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  2. Da hat ja Ute ihren „flotten Heinrich“ – doch da kommen mir eher Gedanken an einen Tänzer oder an „Heinrich, mir graust’s vor dir!“
    Du sollst ja auch nicht aus der Hocke, sondern aus dem Bett sprinten – und deswegen am besten die Schuhe gleich anbehalten.

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  3. Ich dachte immer mehr, dass das der Herr Dr. Proktologe oder der für Inneres in Auftrag gibt. – Risikopatienten mit erblicher Veranlagung dürfen öfter diese Brief-Post „ausfüllen“.

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  4. Mein geschultes Auge erkennt den „Sprühpub“ sofort. Diese Spuren sind in der Spritzwurstschüssel unverkennbar. Jawohl!

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  5. Da, wo ich herkomme, nennt man Durchfallererkrankungen jeglicher Art Flitzekacke. Man umschreibt das aber blümerant: „Ich hätte auf 5 Meter durch ’nen Verlobungsring getroffen!“.
    Das dürfte auch jeder unterschreiben können, der einmal eine Salmonellen-Infektion hatte.
    Gerade wurde übrigens Nigeria : Frankreich angepfiffen.

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    • Ich muss gestehen, dass mir die Gruppeneinteilungen und anderes bei den Herren geläufiger war – gewinnen die Mädels heute Abend meine „Zuneigung“, dann investiere ich weitere Zeit in Frauenfußball.
      „Flitzekacke“ ist das lustigste Wort dafür, was ich bisher gehört habe.
      Muss jemand den Ring halten??????????? – Ich nicht!!!!!

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  6. Vivi, nachdem Google zum Glück selbständig auf „Dysenterie“ gewechselt hat, merkte ich, dass du die „Ruhr“ meinst. Das muss ja auch im wahrsten Sinne des Wortes eine Sch…krankheit sein. Jetzt kenne ich (außer dich jetzt) niemand, der sie hatte. Meine Mutter wäre als Kind fast daran gestorben und ihre kleinere Schwester ist es – gerade man 2 Jahre alt.
    Stimmt, meine Schuhe sollten auch Fußballschuhe bleiben – für heute Abend zum Beispiel – und keine R(h)ein-Ruhr- oder Raus-Schuhe werden.
    Ich will diese Krankheit nicht, da tut einem alles nachher weh.

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  7. Das Herzenhausfoto ist im Mühlenmuseum in der Nähe von Hannover entstanden.
    Gesa – so ganz klar ist der Zusammenhang auch nicht. Aaaaaaber: Heute beginnt Frauenfußball, also mussten doch Berlins größte Fußballschuhe, die je ausgestellt waren, mit aufs Bild. – Bei den Spielerinnen gibt es im übertragenen Sinne viele „flotte Ottilien“ oder wie sie so heißen mögen. – Und wenn der Weg zwischen Bett und Toilette sehr weit ist, dann sollten „flotte Schuhe“ ein höheres Lauftempo zur Toilette erlauben.
    Habe ich die Kurve bekommen?

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  8. 😀
    Sprinttempo! Meine Nachbarin war Krankenschwester und bezeichnete das als „Schnell-mache-fix“.
    Manno, Clara, du hast Ideen!

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag (ohne das da)

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    • Wenn im Pflegeheim meiner Mutter mal gerade wieder der Noro-Virus den älteren Leuten flotte Füße macht, macht er das auf jeden Fall auch dem Pflegepersonal, denn die haben dann Kampfeinsatz.
      Schönen Sonntag retour, liebe Gudrun!

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  9. Liebes Julchen, du solltest deinen Schließmuskel vielleicht besser „trainiert“ als „manipuliert“ haben, um keine braunen Bettlaken zu haben.
    Für solche schrecklichen Zeiten helfe ich mir teilweise mit diesen weißen Dingern, die jüngere Frauen jeden „Monat“ einmal benötigen.
    Schnell weg – von beiden Gedanken, eines ist so unangenehm wie das andere.

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  10. „Ist es nicht schon ein wenig gegen den guten Ton, hier so leicht lästerlich über die Missliebigkeiten der menschlichen Verdauung zu reden? “ – „Nein, das gehört zum Leben!“ – „Danke, und deswegen musste ich mich einfach grinsend darüber auslassen.“

    Wetter trüb, also bleibe ich noch ein wenig zu Haus. Ich habe bis soeben gerade geschlafen, nicht vom flotten Otto geplagt, eher vom lahmen.

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  11. Warum heißt der Flotte eigentlich „Otto“. Könnte doch z.B. auch der flotte Heinrich sein. Wäre interessant zu erfahren, wer da auf Otto kam 🙂 Sprintschuhe würde ich vermutlich nicht brauche in meiner kleinen Wohnung. Klasse wieder, dein „F“.

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    • Ute, das wäre was für Coralita, die ja schon oft den Sinn irgendwelcher Redewendungen gefunden und erklärt hat.
      Ich brauche manchmal (Sprint-)Schuhe, wenn mir mal gerade wieder irgend ein Glas auf den Fliesen zerschellt ist und ich nicht sicher bin, ob ich alle Splitter erwischt habe.

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