Claras Allerleiweltsgedanken

Schmiedekunst (5) – Ephraim-Palais Berlin

16 Kommentare

 Ein Projekt von Elke Mainzauber und Brigitte Blechi Belangloses 

Nahe an der Fischerinsel im Stadtbezirk Mitte – nicht zu weit weg vom Alexanderplatz steht eines der schönsten Bürgerhäuser aus dem Rokoko (zwischen 1762 und 69 erbaut, in den 80er Jahren von der DDR-Regierung erstklassig rekonstruiert. Fast an der Spree neben dem weitaus bekannteren Nikolaiviertel gelegen, ist es eine wahre Augenweide mit seinen vergoldeten Schmiedearbeiten an den Balkongittern. Die darin wechselnd gezeigten Ausstellungen zur Berliner Stadtgeschichte sind recht interessant.

Da ich von 1970 bis 1985 auf der Fischerinsel gewohnt habe, konnte ich erst das verfallene, nichtssagende Gebäude „übersehen“ und später das rekonstruierte in seiner vollen Schönheit erwachen sehen. Was doch ein wenig Farbe und Gold so ausmachen – vielleicht schminken sich deswegen ältere Damen oft so auffällig.

Wer sich ausführlich über das Gebäude informieren möchte, kann das bei Wikipedia tun.

Im Fotoblog könnt ihr das Foto in richtig groß sehen.

Und nun die blauen Gitter für Lucie:

Und für Bellana und mich kommt das Palais jetzt noch in uni:

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

16 Kommentare zu “Schmiedekunst (5) – Ephraim-Palais Berlin

  1. Liebe Clara,

    tolles Foto hast Du vom Ephraimpalais gemacht. Da sieht man mal wieder, was es für schöne Gebäude in unserer Stadt gibt.
    Bist Du zufällig in Erkner gewesen. Das ist ein wirklich schönes Tor, aber auch das Rathaus finde ich wunderschön. Ich liebe den Stil dieser alten Villen.

    Liebe Grüße
    Jutta

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    • Hallo Jutta, ich habe gerade über deine beiden urkomischen Figuren aus dem Harz gelacht.
      Nein, ich war absichtlich in Erkner, weil mir dein Foto von dem Tor so gefallen hat. Ich war tagsüber in Frankfurt und bin auf dem Rückweg einfach ausgestiegen. – Ich war u.a. auch von der sehr eigenwilligen Sonnenuhr angetan. – In der Weiterbildungsstätte war ich auf dem Turm – da hatte mich die Dame aus der Touristeninformation drauf aufmerksam gemacht.
      Einen lieben Gruß von Clara

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  2. Ich muss sagen, eigentlich würden mir an diesem Haus schwarze Balkongeländer fast besser gefallen. Das ist aber vermutlich, wie so oft, einfach Geschmacksache.
    Grüßle Bellana

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    • Bellana – ich sehe, uns fragt keiner – bei mir muss ganz, ganz selten Gold sein.
      In der Frauenkirche in Dresden habe ich auch ketzerisch die Meinung geäußert, dass mir der ganze Barock zu goldig ist und habe nur „böse“ Blicke geerntet.
      Für dich bearbeite ich jetzt das Bild in s/w und stelle es darunter.

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  3. Stimmt, hier wurde wirklich aufwendig saniert. Ein wunderschönes Gebäude mit tollen Balkonen.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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  4. Solche Gebäude finde ich immer wieder faszinierend! Hach, und eine Lampe ist auch mit auf dem Bild!

    Jetzt werd ich mir mal dein neues ABC zu Gemüte führen, wenn ich dann mal nicht auf dem 00 hocke! 😉

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  5. Richtig edel, die Balkongitter.
    Grins, Gold machts halt…
    in der Sonne glänzt es doch soooo schön. Man muss sich was gönnen können 😉

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  6. So kommst du also heute auch in Gold daher – sehr fein. Ich habe es mir im Fotoblog bereits angesehen. Zu den älteren Damen: ich kenne eigentlich nicht viele ältere Damen, die sich auffällig schminken. Nur wenn sie tun, dann wirkt es meist albern. Grundsätzlich vermute ich mal, dass sich junge Frauen am stärksten schminken. Und das hat ja auch seinen Grund. Da werden eindeutige Signale ausgesendet.
    Lieben Gruß
    Elke

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    • Ach Elke, wenn ich so meine Sternstunden der S/U/-Bahn-Begegnungen habe und mir ein „Club der Wilmersdorfer Witwen“ aus Kleinsonstewo begegnet, staune ich darüber, wie man ca. 15 Ringe an 8 Fingern unterbringen kann. Vielleicht haben diese Damen kein Vertrauen zu ihrem heimischen Tresor und nehmen von daher ihr ganzes Gold in Form von Schmuck lieber mit sich auf Reisen. – Du magst aber recht haben, das ist nicht unbedingt mit Schminke gekoppelt. – Vielleicht fällt es mir nur deswegen so stark auf, wenn meine zu Besuch seienden Freundinnen immer so lange für „Farbveränderungen im Gesicht“ brauchen, da ich schon seit Jahrzehnten in natur rumlaufe.

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  7. Habs mir auf deinem Fotoblog angeschaut. Ein tolles Gebäude.

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