Claras Allerleiweltsgedanken

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das J

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Jammer-Syndrome

Diese Krankheit, die sich aus einem deutschen und einem englischen Bestandteil zusammensetzt, heißt deswegen so, weil sie international verbreitet ist.
In Deutschland sind besonders Leute aus der Oberschicht betroffen, die laut und anhaltend jammern, dass es ihnen nicht mehr sooooooo gut geht wie noch vor ca. 25 Jahren, als das Land noch nicht von Steuern für den Aufbau Ost und überhaupt mit all diesen Ausgaben für viele Millionen neue Brüder und Schwestern im Herrn geplagt und geschlagen war. – Ich kenne da so einige Experten. Durch Pensionierung o.ä. haben sie jetzt monatlich weniger Geld – aber immer noch ein Vielfaches im Vergleich zu mir. Außerdem ist da oft noch eine zahlungskräftige Person in der Hinterhand, die teure Flüge oder andere Extra-Schmankerln bezahlt. – Ich habe selten bis nie gejammert, dass ich über zu wenig Geld verfüge, doch dort wird lautstark bedauert, dass nur noch  einmal in einem Jahr nach Australien, Afrika oder Amerika gereist werden kann – vom jährlichen (einheimischen) Skiurlaub mal abgesehen. Mir kommen die Tränen – und zwar ungebremst – (weil mir was ins Auge geflogen ist.

Also lasst international die Herzen tränen, weil so viele Gutsituierte so wenig Geld haben

Sollten allerdings die „Jammerer“ einen solchen Eindruck hinterlassen, dann haben sie kurzzeitig eine Berechtigung dazu, denn eine akute Kiefersperre, bei der man den Mund nicht mehr aufbekommt, ist schon ein sehr beklagenswerter Zustand, zum Glück ein reparabler.Ich habe diese Krankheit die „Osterhäschenerkrankung“ getauft.

Krankheit kann echt entstellen - hier zum Glück nur zeitweilig!

Aus Erfahrung weiß ich, dass besonders schwer kranke Leute oder Behinderte am wenigsten jammern, weil sie ihr Schicksal akzeptieren. Ich habe eine Freundin, die ist so gut wie blind und hat schon viele sehr schmerzhafte Operationen an ihrem Auge über sich ergehen lassen müssen. Ich habe sie im Krankenhaus auf der Augenstation kennengelernt. Ging es uns beiden schlecht, habe ich gejammert, u.a. über die störenden Fäden im Auge – sie ging klaglos rauchen. Ich habe diese Frau von der ersten Minute an bewundert und stelle leider fest, dass ich weder zur Martyrerin noch zur Heldin geboren bin.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

27 Kommentare zu “Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das J

  1. Pingback: Was für ein Jammer … « skriptum ~ Eigen[/artig]es

  2. Es gibt auch Leute, die jammern um des Jammerns wegen, da fuehlen sie sich (vielleicht) besser, wenn sie moeglichst viel Jammern. Persoehnlich mag ich das weniger, aber damit stehe cih sicher nicht allein da.
    heut sollten meine Enkel (Kinder vom Sohn) bei mir schlafen, aber der Kleine jammerte immer wieder, er will seine Mama, sonst mag er gerne bei mir sein, aber da ging es nicht ohne Jammern. Zum Schluss sind sie dann doch nach Hause gegangen. Was solls.

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    • Vivi, bei Kindern ist das ganz was anderes – wenn sie noch nicht groß genug sind, um die Trennung von ihrer Mama zu verkraften, dann sollte man das nicht mit Gewalt erzwingen, was aber so eine Superoma, eine sogenannte „Berufungs-Oma“ natürlich nicht macht. Das kommt von ganz allein.
      Ich bin wohl mehr eine Oma für schon größere Kinder, so ab 3 Jahre finde ich Kinder richtig toll, wenn ich mich mit ihnen unterhalten kann.
      Ich sage dir jetzt Gute Nacht und wenn du es vormittags liest, dann hebe es dir für die Nacht auf!

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  3. Ich kenne reichlich Leute die jammern jedoch eigentlich nichts zu jammern haben…
    Ich hasse das wie die Pest…und mache einen grossen Bogen darum,
    ich habe keine Lust mich runter ziehen zu lassen.

    Genug gejammert, Gute Nacht 🙂

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    • Schön, dass gerade du diese Auffassung vertrittst, denn ich denke sehr oft, dass du Grund zum Klagen hättest, wenn es dich mal wieder richtig beutelt. Aber nein, dann ziehst du dich kurz zurück und dann bist du wieder da.
      Es sind auch andere hier unter uns, die gesundheitsmäßig die A…karte gezogen haben, trotzdem aber nicht jammern und wehklagen.
      Das muss auch mal gesagt werden, dass ich vor solchen Frauen und Männern den Hut ziehe.
      Ich bitte ganz, ganz doll darum, dass ich mal kein ständiger Jammerlappen werde.
      Mit nächtlichen Grüßen von Clara

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  4. Ach ja, diese Leute kenne ich auch zur Genüge! *stöhn*
    Viele wollen dadurch nur Beachtung bekommen und bedauert werden. Weil sie sonst nirgends was zu melden haben! 😉

    Ich kann mich Ute nur anschließen, die Zeit ist viel zu kostbar um sie mit jammern zu vergeuden!

    Knuddelgrüße von mir 🙂

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    • LL = LiebLucie, vielleicht sollte ich meine Zeit doch lieber mehr mit Jammern als mit meinem Freund, dem Computer, verbringen.
      Aber heute war ich von 10.00 bis 22.00 Uhr abgekoppelt – ich war nämlich in Halle. – Und was ist die Folge????? Viele, viele Fotos, die wieder bearbeitet werden müssen. Ist also nur verschobene Computerzeit. Genug gejammert, lieber Fotos runterladen!

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  5. Clärchen, meine Gute. Wir sind von unserem Ein – Tagesausflug zurück. Und ich bin sehr, sehr geschafft. Immerhin kann ich schon wieder Treppen steigen, ohne gleich wie eine Lok zu klingen. Klar, es rasselt noch mächtig und auch sonst ist es so, dass ich im Moment sehr still bin und nur wenig rede – da das Reden mit vernünftigem Atem noch nicht im Einklang ist. Habe ich nun genug gejammert? Nein, nein, ich habe schon verstanden, was die Kernaussage deiner Gedanken ist.

    Habe dazu ein aktuelles Beispiel. Wir saßen gestern Abend in der Lounge, ich war sehr still. Nachdenklich. Ingo verstand mich und war einfach nur da. Nicht lange und es kam ein komisch anmutendes Paar. Laut, lärmend, aufmerksamkeitsheischend. Sie nestelte in ihrer Tasche umher und jammerte laut darüber, dass all ihre Plastikkarten gar nicht mehr in ihr Designergeldtäschen passen. Dabei zeigte sie mehr als auffällig, wieviel und vorallem welche Karten sie ihr Eigen nennt. Und dann jammerte sie laut weiter, dass es das früher nicht gab, dass „Jeder“ in solche Häusern ihr Gastspiel geben könnten. Der Ball ging wahrscheinlich in unsere Richtung. Wäre ich nicht so schwach gewesen, hätte ich gekontert. Aber so nahm ich es nur hin und dachte mir meinen Teil. Allerdings bekam ich nach einer Stunde eine Live Vorstellung der besonderen Art. Man brachte auf einem Tellerchen ihre „schwarze“ Karte zurück, mit der Bemerkung, dass man nicht abbuchen konnte. Eine zweite Karte, wurde gezückt. Ebenfalls nichts. Tja, und dann bezahlten wir. Mit unserer Comm.erzbank Karte und siehe da – ein glücklicher Kellner kam zurück. Da konnte ich mir ein zynisches Jammern auch nicht verkneifen. Die Alte wurde puterrot und ich ging stolz mit meinem Mann am Arm ins Zimmer. Sie haben wohl kein Zimmer bekommen, denn man sah sie ins Auto steigen und abfahren…

    Und um mal aus meinem Arbeitsfeld zu sprechen kann ich nur bestätigen, dass die wirklich am schlimmsten Erkrankten die Stärksten sind und sich jedes Jammern verkneifen. Meine Frau Zacke dagegen stirbt schon fast, wenn der kleine Mann im Ohr summt. Das ist fürchterlich und ja soooo schlimm. Am liebsten gleich den Hubschrauber bestellen.

    Und nun habe ich schon wieder viel zu viel geschrieben. Und dabei wollte ich doch….

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    • Das sind genau die kleinen Storys, die ich herrlich finde, liebe Synapse! Darüber werdet Ihr vermutlich noch in Jahren schmunzeln. Vor allem jedes Mal, wenn jemand meint, dass er unbedingt einen auf Larry machen muss! ;o) Wer sich über andere erhebt ist letztendlich sowieso der Kleinere. Manchmal stolpert es sich so furchtbar schnell; wie Deine Erzählung hübsch zeigt. Insofern …

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    • Mandy, meine Liebe, jetzt wärest du mir mit deinem wunderschönen und vor allem so langen Kommentar beinahe durch die Lappen gerutscht, weil ich nur auf die neuen geschaut habe.
      Diese Story mit den (nicht gedeckten) Kreditkarten – oder warum konnte man von beiden nicht abbuchen???? – sehe ich förmlich bildlich vor mir und dann dein leicht (süffisantes) amüsiertes Lächeln, das üüüüüüüüüüüüüüüberhaupt nichts mit Boshaftigkeit zu tun hat, nein, wirklich nicht *grins* – Ich hätte (vielleicht) noch eine spitze Bemerkung fallen lassen.
      Schön, dass du dir jetzt vorgenommen hast, die Ruhe in Person zu werden – doch dabei kann ich dir leider keine Ratschläge geben, denn das lerne ich erst im zweiten oder dritten Leben.
      Aber du machst das schon, ich habe Vertrauen zu dir, sagt
      Clara

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  6. Clarabella, was jammerst Du über die Jammerer und Jammerinnen – ich sch …. auf all diese. *lach* Ich bin heute mit meinem weiblichen Lieblingsmenschen wieder mal einkaufen gegangen und habe eine schöne dunkle Hochzeitsbluse gekauft, die ich am 16. Juli bei der Hochzeit von einem Neffen von uns brauche. Aber der Einkauf war spergenila, *lach* und wir hatte es einfach nur gut und lustig, und dass das nicht selbstverständlich ist, das muss ich Dir nicht sagen, das weisst Du. Und ich freue mich soooo fest, denn wenn sie jetzt auch noch Chemo hat, ich denke, sie hat es geschafft. Auch wenn sie noch ziemlich mager ist und noch immer zuwenig Gewicht auf die Waage bringt. Aber sie wird auch das schaffen. Ach Clarabella ich bin soooo glücklich und will auch Dir ein liebes Danke da lassen, Du hast mir oft zugehört wo eigentlich niemand mehr zuhören wollte. Danke. Und lass all die Jammerer, das Rädchen ist rund, jedenfalls oft. Bisous meine Liebe, Martha

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    • Martha, ich jammere doch nicht, ich decke Missstände auf, ich berichte Storys aus dem echten Leben.
      Aber was du hier erzählst, gefällt mir so viel besser, denn es macht so viel mehr Spaß, miteinander zu lachen und einzukaufen als Krankenhausbesuche zu machen.
      Ich wünsche deinem weiblichen Lieblingsmenschen, dass sie immer die Kraft für die Chema findet – aber bei so einer aufopferungsvollen Freundin lohnt es sich für sie, gegen Tod, Teufel, Krankheit zu kämpfen.
      Dann hast du ja in 14 Tagen schon wieder ein Fest – du bist wirklich vergnügungssüchtig, sage ich doch immer! *grins*

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  7. Liebe Clara,

    da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen. Diese Leute, die ständig nur jammern und meckern sind mir einfach zuwider. Ich hätte vielleicht auch Grund zum Jammern, aber ich will mein Leben einfach nicht damit vertun, dafür ist die Zeit zu kostbar.
    Im Moment mecker ich aber nur über das Wetter hier in Berlin. Aber auch daraus mache ich das Beste.

    Liebe Grüße
    Jutta

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    • Jutta, wir waren bei diesem Wetter im Botanischen Garten. Da kam mir beim Anblick der fürchterlich stachligen Kakteen der Gedanke, dort einfach das hiesige Regenwetter draufzusetzen und festzunageln, damit wir trockenen Fußes durch die Anlagen gehen können. – Aber das Wetter hat so laut gejammert, dass ich es vor lauter Schreck wieder lufen lassen habe. *grins*

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  8. Ich kenne aber auch eine, die echt krank ist, viele Krankheiten hat, die klagt gern und klagt gern an. Solche Typen gibt es leider auch.
    Aber andererseits hast du einfach nur Recht.
    Wir hatten auch nie viel an Geld zur Verfügung, es ist gerade so, dass wir auskommen. Großes können wir uns nicht leisten, aber das wollen wir auch gar nicht.
    Deine tränenden Herzen sind so schön, wollte sagen, machen sooooo traurig 😉

    Liebe Grüße – wir daheimgebliebenen halten heute durch, die in München haben hoffentlich schönes Wetter

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    • Wirklich berechtigtes Klagen kann ich persönlich sehr viel besser verstehen. Doch wer entscheidet, was berechtigt ist und was jammern ist. – Wenn unberechtigt andere Leute für das eigene Elend verantwortlich gemacht werden, ist das auch übel. Damit hätte ich große Probleme, wenn ich z.B. durch einen unverschuldeten Unfall Personen in meinem Auto geschädigt hätte. Sollten die mich dann anklagen, würde sicherlich immer so ein Rest SChuldgefühl bleiben, auch bei aller Unschuld.

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  9. Also ich finde, dass dieses Jammersyndrom auch gerade im Internet recht häufig zu beobachten ist. Ich könnte da sofort ein paar Kandidaten aufzählen . . . Gleich danach kommt dann das Meckersyndrom.
    Lieben Gruß
    Elke

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    • Du hast recht, Elke – denn wäre es mir nicht auch hier aufgefallen, hätte ich vielleicht gar nicht darüber geschrieben. Dennoch waren meine Eindrücke stärker vom echten Leben als vom virtuellen geprägt.
      Mit feuchten Grüßen aus Berlin-Süd von
      Clara

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  10. Du sprichst mir aus der Seele, liebe Clara.
    Es lässt sich doch viel leichter jammern, als über den Tellerrand zu blicken und sich einzugestehen, dass es anderen noch viel schlechter geht, oder?

    Unser Freund, der kürzlich an Speiseröhrenkrebs gestorben ist und in den letzten Monaten wirklich einen Grund zu jammern gehabt hätte, hat gar nicht erst über seine Krankheit gesprochen. So lange er konnte, hat er gekämpft, versucht, sein Leben normal zu gestalten. Selbst als er dem Tof geweiht war, hat er sich noch bemüht, bestimmte Dinge zu regeln, dass es seiner Frau heute an nichts mangelt.
    Davor ziehe ich den Hut.

    Regennasse Grüße
    Anna-Lena

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    • Anna-Lena, so, genau so habe ich Heiko erlebt bis zu seinem Tod – er hat nie gejammert, sicherlich schon mal geklagt über schmerzen. – Vielleicht meinte ic instinktiv diesen Unterschied zwischen jammern = lamentieren und klagen, weil es wirklich einen beklagenswerten Zustand gibt.
      Ich hoffe, dass ich auch mal auch nur annähernd so stark und so würdevoll leiden werde, falls mir Leiden bestimmt ist.

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  11. Ja, ist schon eine ernst zu nehmende Erkrankung, und sicher nicht zu vergleichen mit „Sich-was-von-der-Seele-Reden“. Manch einer meint, er steht da drüber. Und wenn man es genau betrachtet, ist das Jammern auf höherem Niveau.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    (… dass sich jedes Jammern erübrigt.)

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    • Gudrun, sehr ominös, deine Antwort. – Ich denke, jeder von uns jammert mal ein wenig, weil gerade irgendetwas kräftig schief läuft. Wenn es mal wie ein „Luft ablassen“ ist, dann hat es auch Ventilwirkung – danach kann dann erst mal wieder eine andere Stimmung aufziehen.
      Das WE war bisher zwar nass, nass, nass, aber lustig.
      Mit lieben Grüßen von Clara

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  12. Du sprichst mir aus der Seele!!!
    Besonders, was das Jammern über Krankheiten, manchmal eher nur Unpässlichkeiten angeht, bin ich sehr sensibel geworden und kann das einfach nicht mehr hören.
    Es ist so wie es ist und basta. Immer das beste draus machen.
    Und wohl zurecht trägt der sogenannte Jammerlappen den Artikel DER *g*.
    Ich jammer jetzt einfach mal darüber, dass es mir definitv zu kalt ist, jawoll.
    Hab ein jammerfreies WoE.
    Tschüssi Brigitte

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    • Brigitte, wie ich schon schrieb: Die, die wirklich Grund hätten zum Jammern, machen es meist nicht – sie nehmen es, wie es ist, und machen das Beste aus der Situation oder aus ihrem Leben. – Ich „kenne“ da eine, die beschäftigt sich – nicht nur fotomäßig – intensiv mit dem Leben ihrer Enkel und fotografiert auch sonst noch wunderschöne Dinge – und dadurch bliebe ihr gar keine Zeit zum Jammern.
      Und tschüss sagt Clara bei 12,8 Grad „sommerlicher“ Temperatur

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    • Damit es auch wirklich klar ist, liebe Brigitte, ich meine dich mit dem vorigen Kommentar.

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  13. Weil Dir was ins Auge geflogen ist … und dann zeigst Du ein tränendes Herz. Also echt, wo samma dann?! ;o)

    Davon abgesehen konnte ich bei zahlreichen Deiner Anmerkungen nur heftig nicken! Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Einzige, was einige haben (bzw. können), das Gejammere ist. Insofern wäre die Überlegung, ob man ihnen das auch noch nehmen soll. Dann haben sie gar nichts mehr. Wer weiß, welchen Unsinn (statt Jammern) sie dann anstellen …

    Ich persönlich finde kaum etwas anstrengender bzw. peinlicher, als permanentes Gejammere. Ein Zeichen dafür, dass es sich um Menschen handelt, die noch nie etwas wirklich Schlimmes durchstehen mussten? Mag sein. Dabei geht es, wie Du schon schrubst, keinesfalls darum, dass es mal jemandem schlecht geht oder er Not hat. Das kommt vor. Und es ist allemal besser, das (im vertrauten Kreis) rauszulassen, als irgendwann daran zu ersticken!

    Der Eine braucht es eben, ständig bemitleidet und betätschelt zu werden und lässt keine Gelegenheit aus, es der Welt großspurig zu verbloggkünden. Der Andere freut sich trotz irgendwelcher Unpässlichkeiten bis tatsächlicher Katastrophen über jeden kleinen Grund, der ihn lächeln lässt. Höchstens hinterher kommt mal ein „Katastrophenbericht“, der jeden Leser laut zum Lachen bringt. So haben dann auch alle was davon, nur lustiger! ;o)

    Über was wollen wir denn heute mal jammern? Nicht, dass irgendjemand denkt, wir könnten es nicht! *tse

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    • „Blutende Herzen“ hättest du doch nicht wirklich sehen wollen, also musste ich die „Tränen“ durch die Blume rauslassen.
      Heute? Jammern? Erst einmal über das Wetter. In Berlin sind gerade 3 wichtige Ereignisse, die besseres Wetter verdient hätten. Bei den ersten beiden habe ich mich wegen des dritten ausgeklinkt – und das wird dann eben Wetter-angepasst! – Im Heim meiner Mutter mutiert das „Sommerfest“ zum Herbstfest, denn momentan sind 12,5 ° auf meinem Fensterbrett. – Die BVG veranstaltet im Tierpark ein großes Kinderfest und lockt mit vielen Attraktionen und ganz preiswerten Eintritten. Da werden eben nur die Eisbären und die Pinguine „freigelassen“ – die sonnenhungrigen Löwen müssen in der Hütte bleiben. – Und das dritte ist ein Treffen mit Biggy und Frau tonari – es sollte Zoo sein, es wird vielleicht eher Botanischer Garten mit (geheizten) Gewächshäusern. Wir sind doch flexibel.
      Eigentlich wäre das ein Tag für ein Frühstück im Bett (gewesen)!! – Dir auch viel Spaß am Jammern heute wünsche ich dir aus tränendem Herz!
      Mit Drüxxxen von mir

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