Claras Allerleiweltsgedanken

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das R

19 Kommentare

Rhinitis rotzosa

Ich habe lange überlegt, ob ich hier die Reisekrankheit aufs Korn nehme oder mich mit der ordinären Rhinitis zufrieden gebe, was ja auf gut deutsch nichts anderes als „Schnupfen“ bedeutet. –

Jetzt legen wir mal eine kurze Bedauersekunde für unsere Mediziner im allgemeinen ein, die während ihres langen Studiums so viele unverständliche Bezeichnungen für Knochen, Muskeln, Blutgefäße und eben auch für Krankheiten lernen müssen – und das alles nur, damit sie sicher sind, dass ihre Patienten nicht verstehen, wofür sie bezahlen müssen.

Die Erweiterung „rotzosa“ hat mit Latein so viel zu tun wie bayrisch mit hochdeutsch, aber das versteht ihr sicher besser als das Medizinerlatein.
Vom Schnupfen wird der Mensch weitaus häufiger plötzlich und unerwartet überrascht als vom Tod Reisefieber – andersherum wäre es auch nicht machbar – außerdem hatte ich mehr Nasenfotos als Reisefieberbilder.

Über die herkömmlichen Arten der Rhinitis will ich nicht philosophieren – einen großen Berg vollgerotzteschnaufter Taschentücher und verschwiemelte Augen könnt ihr euch allein ausmalen und vorstellen, dazu braucht ihr eure kostbare Lesezeit nicht hier zu verplempern.
Doch seid ihr in der Lage, mit den Abarten der Natur mitzugehen? Diese große Nase, wie sie u.a. bei einem Pferd vorhanden ist, bedarf besonders vieler Taschentücher, Cremes und natürlich auch Nasentropfen. Das kann ganz schön ins Geld gehen.

Hat die spitze Nase mal Rhinitis, dann sollte man sich bei Hilfeleistungen sehr in Acht nehmen – hochgradige Verletzungsgefahr. Dafür ist sie besser geeignet, einen Tropfenfänger anzuhängen – dafür ist es lediglich erforderlich, eine Kerbe in die obere Nasenscheidewand zu hauen, damit der Tropfenfänger nicht ununterbrochen abrutscht.

Das mit der Kerbe und dem Tropfenfänger wird natürlich bei der breiten Nase  zum schier unmöglichen Vorhaben – also lasst laufen, ihr Besitzer einer breiten Nase – die Naturmenschen haben auch keine Papiertaschentücher. (Das Foto hat Vivi mal für alle verschenkt).
Und wenn man immer und immer wieder von Rhinitis geplagt wird und dazu dann noch nicht einmal richtig atmen kann – dann entscheidet man oder frau sich für eine Rhinoplastik.

Ob das, was dann in die Nase reinkommt, tatsächlich was mit Plastik zu tun hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Ihr sollt nicht leben wie ein (ungebildeter) Hund – ich zeige euch eines dieser „Nasenflügel“ mal.

So, jetzt haben wir genug geplaudert und geschnupft – ihr könnt wieder an die Arbeit! und das sogar für längere Zeit völlig ungestört. Zumindest von mir nicht groß gestört.

Aber hocherfreut möchte ich noch erläutern, dass auch ich jetzt eine Signatur für meine Fotos habe – der Wunsch und die Idee waren von mir, die Ausführung kam von Lucie – ich musste nur ein ganz klein wenig betteln und mich dumm stellen. – Ihr werdet meinem lila Hütchen noch öfters begegnen.

Dieser Laden bleibt erst einmal geschlossen – auf jeden Fall bis zum 19. Juli. Das Team der Gesundheitslexikon-Redaktion macht einen Abstecher gen Norden und will dort nicht nur Erholung suchen, sondern auch Internet-Freiheit!

Mein Schmiedeeisen-Projekt wird bedient, selbstverständlich und am 15. habe ich auch noch was zu melden!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

19 Kommentare zu “Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das R

  1. hey, na dann wünsche ich aber auch erholsame tage, ganz ohne große schnupfnasen!!!!

    liebe grüße, katerwolf

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  2. Ich dachte zuerst, du hättest Sahne auf der Nase *lach* Ach, Süße. Das hätte sogar zu dir gepaßt!
    Hab eine wunderschöne Zeit, bringe viele Erlebnisse mit, erhole dich gut und klettere nicht überall drauf rum 😉

    Drück dich, Emily

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    • Emily, das mit dem „klettere nicht überall …“ hätte ich leider eher lesen müssen. Heute in der Gartenschau wollte ich auf ein riesengroßes dickes Schwein klettern – und prompt fiel es mit mir um, das dumme Tier. – Die wunderbaren Erlebnisse machen bishr 300 Fotos aus, ist das genug? Keine Angst, die zeige ich nicht alle, nur ganz wenige, irgendwann.
      Drück zurück, auch ohne Schlagsahne auf der Nase und Himbeerkonfitüre um die Augen!!!!

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  3. Junge, junge, solch eine tolle Abhandlung über unseren schnöden Schnupfen. ich bin baff.
    Und, wer hätte das gedacht, dass Vivi’s Nasengestalt nochmal zu sehen sein wird. Klasse.

    Mit der Nasendusche kann man sich recht gut helfen und vorbeugen.

    Dir gute, sehr gute Erholung und ok, auch eine internet-lose Zeit, wenn du meinst 😉
    Liebe Grüße

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    • Bärbel, internetlose Zeit hat eine Woche recht gut geklappt, aber jetzt wird es langsam auch wieder Zeit. – Der Schnupfen ärgert die Menschheit wohl mehr als die Geflügelpest – auf den SChnupfen kann man sich verlassen, der kommt (fast) jedes Jahr!

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  4. Viel Freude im Norden und keine Rüsselpest und der lila Hut ist gewöhnungsbedürftig, mir wäre er einfach zu groß.

    GLG Marianne 😉

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    • Der lila Hut ist ja kein Muss – außerdem kann ich ihn ganz, ganz klein machen oder weglassen und nur Text schreiben – ist mir vielleicht auf die Dauer auch zu anstrengend, immer eine Signatur zu setzen.

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  5. Huch, hoffentlich habe ich mich jetzt nicht angesteckt. 🙂 Deine Signatur finde ich sehr nett.
    Und jetzt wünsche ich dir einen schönen Urlaub und komm gesund zurück.

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  6. Besonders gemein ist die Rhinitis für Allergiker, denn da laufen die Nasen und jucken die Augen fast stets und ständig… 😦
    Hab eine gute Fahrt und ich hoffe, Dich nachher wohlbehalten in Empfang nehmen zu können 🙂 *freu*

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    • Hallo Gesa, ich habe gerade noch das Wetter in Kiel er“fragt“ – hier regnet es Strippen, bei euch heute noch nicht.
      it Stieg Larsson wird die Fahrt bestimmt nicht langweilig.
      „Freu“ zurück!

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  7. GUte Reise und komm ohne Rüsselpest wieder 😉

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    • Oh – Rüsselpest wäre die „volkstümliche Ausdrucksweise“ gewesen – fiel mir nicht ein. – Danke, auch für die guten Wünsche!

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    • Hallo Britta, fast eine Woche ist um – computerfreie Woche. Heue waren wir in Norderstedt in der Landesgartenschau und jetzt konnte ich mich nicht mehr beherrschen. Rüsselpest habe ich nicht – aber eine Zecke hat mich gestochen, das war auch nich soooooooooooooooo viel besser. – Dienstag bin ich wieder zu Haus.

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