Claras Allerleiweltsgedanken

Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon – das S

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Schwindelanfälle

Medizinisch vorbelastete Personen denken jetzt sofort an Morbus Menière oder andere schlimme Krankheiten, bei denen man schon mit offenen Augen nicht mehr problemlos den rechten Weg finden kann – mit geschlossenen schon gleich gar nicht. Alles dreht sich – überall will man sich festhalten … Und wenn die Ursache nicht die am Vortag (versehentlich) geleerte Flasche Hochprozentiger ist, sollte man schnellstens eine Medizinfrau oder einen Medizinmann aufsuchen.

Wem es in Klettergärten auf hohen, wackeligen Luftbrücken oder auf einem Balkon in der 20. Etage eines Hochhauses schwindelig wird, der hat mein volles Mitgefühl und den würde ich nie und nimmer hier durch den „Clara boshaften Dreck“ ziehen, zumal es mir lange Jahre selbst so ging. Meine Kinder konnten sehr oft stolz ihre blauen Flecken an den Armen vorzeigen, die sie nach einem Kirchturmbesuch mit ihrer Mutter davongetragen hatten. – Also das meine ich alles nicht. Was meine ich?????

Dichter liegt man schon an meiner „Krankheit“, die schon in ganz zartem Kindesalter beginnen kann, wenn man „das Schwindeln“ oder „das Aufschneiden“ meint.  Wenn ein Dreijähriger im Brustton der Überzeugung sagt, dass sein Papa der schnellste Mann ist – dann ist das nicht unbedingt geschwindelt, sondern bestenfalls geflunkert oder phantasiert und in seinen Augen wahrscheinlich die Wahrheit.

Doch ich meine hier ganz konkret die Tatsache, wenn Mann oder Frau unter Vorspiegelung falscher Tatsachen sich Lob, Ruhm und Ehre und Zusprüche – und hier vielleicht auch mal viele Kommentare – damit erobern-, ergaunern, erkämpfen wollen, indem sie die Früchte anderer als ihre eigenen ausgeben und sich dafür honorieren, preisen und loben lassen.

In der letzten Zeit hatte man besonders die Politiker und darunter die mit einem Doktortitel aufs Korn genommen.

Mein Spruch dazu:

Keiner muss promovieren – doch wenn eine/r promovieren will, dann auch nach fairen Regeln von Wissenschaft und Leben.

oder

Ich muss diese Fotos auch nicht zeigen, aber wenn ich es tue, dann sage ich euch – da haben andere Leute ihr Gehirnschmalz angestrengt, um sie zu „kreieren“ – ich habe sie nur ausgesucht.

Also Finger weg vom Abschreiben!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

11 Kommentare zu “Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon – das S

  1. Einen Witz muss ich noch dazu erzählen, der gut passt:
    Kneipe – ein Ami schwärmt von seiner Farm und meint „Meine Farm ist sooooooo riesig, dass ich drei Tage brauche, um mit dem Auto drum herum zu fahren!“
    Darauf der andere: „So ein langsames Auto hatte ich auch mal!“

    Und so schnell kann man manchmal Flunkereien, Aufschneidereien, Schwindeleien aufdecken. – Manchmal dauert es etwas länger.

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  2. Schön, wenn du immer diesen geradlinigen Weg gegangen bist.
    Ich wurde einmal im Leben so grundlegend beschwindelt, dass ich fast das Vertrauen in die Männer verlor – zum Glück fand ich es später dann doch wieder.
    Du hast recht, ich bin wieder da!

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  3. Du erinnerst mich, dass ich auch schon panikartig über Gullis meinen Schlüssel oder andere Dinge festkrampfte.
    Schwindel-frei ist wohl keiner in seinem Leben geblieben, aber irgendwann sollte Mann/Frau darüber hinweg sein, damit anderen zu schaden oder eigene Vorteile erringen zu wollen.

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  4. Wieeeeeeeee? Du bist zur „Grinsbacke“ mutiert?

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  5. Marianne, die medizinisch bedingten Schwindelanfälle waren nicht so unbedingt der Kern meiner Abhandlung – mir ging es mehr um die „Schummeleien“, bei denen man zu Kindern immer sagt: „Du sollst doch nicht schwindeln!“
    Ich habe gerade 7 Stunden „komatös“ auf dem Sofa gepennt, so dass ich den Rest des schönen Tages verschlief.
    Liebe Grüße zurück von
    Clara

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  6. Ach liebe Clara, man muss ja auch nicht unbedingt mehr darstellen wollen als man tatsächlich ist. Was wird da besser? Man verliert doch die Achtung vor sich selbst. Ein wenig mühen sollte man sich schon selbst. Und so bleiben, wie man eben ist.

    Liebe Grüße von der Gudrun, mit heute ganz bestimmt viereckigen Augen, denn ich mache meine Grafik noch selber. Das dauert, ist anstrengend, aber es macht ziemlich zufrieden.

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    • Gudrun, für deine „selbstgemachten“ Grafiken ziehe ich jedes mal im übertragenen Sinne den Hut – da spürt man richtig die eigene Leistung dahinter.
      Schön, dass du hier warst!

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  7. Da bin ich aber froh, dass ich von Schwindelanfällen jeglicher Art verschont bin. Na ja, so ein paar winzigkleine Anfälle der besonderen Art gibts schon – ich gebs zu 🙂

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