Claras Allerleiweltsgedanken


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Panta rei … aber doch nicht gleich so heftig

Dass alles fließt, sieht man u.a. an dem gerade verflossenen „Alphabet der Gesundheit“. 26 Buchstaben, ein wenig durch andere Beiträge oder Urlaub gestreckt, ergeben einen guten Monat Blogbeiträge, in denen ich mich nur darum kümmern musste, dass mir zu jedem Buchstaben was einfiel. Auch das jetzige Wetter ist ein Beispiel dafür, dass es munter von oben nach unten fließt.

Doch jetzt muss ich mir meine Themen wieder im täglichen Leben suchen – das wird schwer *grins*.

Könnt ihr euch erinnern, wie ich mich am 15. März beim Hl. St. Florian bedankte, weil der verhindert hat, dass meine Wohnung in Flammen aufging? Ich hatte vergessen, den Grill auszuschalten und alles um den Grill herum war schon ganz, ganz heiß?

Und endlich – 15 Wochen später – ergriff ich Gegenmaßnahmen, die mich allerdings sehr, sehr viel Geld gekostet haben. Konkret war das so:

Gegen 20.00 Uhr wollte ich die durstigen Pflanzen gießen, stellte eine Kanne unter die Wasserleitung und ließ laufen. Leider wurde ich abgelenkt. Meine „unegalen“ Ohren und später der fürs Fernsehen aufgesetzte Kopfhörer verhinderten, dass ich das kontinuierliche Einfüllplätschern  hörte. Zum Glück oder Pech stand die Kanne nicht komplett auf dem Abfluss, sonst hätte mein Untermieter vielleicht der sinnlosen Wasservergeudung Einhalt geboten, wenn ihm das Wasser aus der Küchenlampe tropft.  Das haben wir schon einmal im Leben geschafft.

Konkret hier: Gegen 23.00 Uhr ging ich in die Küche und wunderte mich über das Geräusch – und drehte endlich den Wasserhahn zu.

Abiturmathematikaufgabe:

Wie viel Wasser kann in ca. 3 Stunden in die Kanalisation fließen und was kostet diese dämliche Vergesslichkeit?

Wann werde ich es lernen, eine Sache bis zum Ende zu machen und dann mit einer neuen anzufangen???? – Noch in diesem Leben?

Passiert es noch mal und ich flute die Küche, dann mache ich daraus ein Geschäft. Ich verleihe Fotoapparate, verkaufe (überteuerte) kühle Getränke, stelle Wasserbälle zur Verfügung und miete mir – als besondere Attraktion – zwei Pinguine, um Besucher anzulocken.

Das sähe dann so aus:

Mal Spaß beiseite – wenn ich aus dem Fenster gucke, bietet sich mir fast eine ähnliche Aussicht – Wasser von oben, Wasser von unten. Dabei kann ich mich gar nicht erinnern, dass ich umgezogen wäre und jetzt am Wasser wohne.