Claras Allerleiweltsgedanken

Panta rei … aber doch nicht gleich so heftig

16 Kommentare

Dass alles fließt, sieht man u.a. an dem gerade verflossenen „Alphabet der Gesundheit“. 26 Buchstaben, ein wenig durch andere Beiträge oder Urlaub gestreckt, ergeben einen guten Monat Blogbeiträge, in denen ich mich nur darum kümmern musste, dass mir zu jedem Buchstaben was einfiel. Auch das jetzige Wetter ist ein Beispiel dafür, dass es munter von oben nach unten fließt.

Doch jetzt muss ich mir meine Themen wieder im täglichen Leben suchen – das wird schwer *grins*.

Könnt ihr euch erinnern, wie ich mich am 15. März beim Hl. St. Florian bedankte, weil der verhindert hat, dass meine Wohnung in Flammen aufging? Ich hatte vergessen, den Grill auszuschalten und alles um den Grill herum war schon ganz, ganz heiß?

Und endlich – 15 Wochen später – ergriff ich Gegenmaßnahmen, die mich allerdings sehr, sehr viel Geld gekostet haben. Konkret war das so:

Gegen 20.00 Uhr wollte ich die durstigen Pflanzen gießen, stellte eine Kanne unter die Wasserleitung und ließ laufen. Leider wurde ich abgelenkt. Meine „unegalen“ Ohren und später der fürs Fernsehen aufgesetzte Kopfhörer verhinderten, dass ich das kontinuierliche Einfüllplätschern  hörte. Zum Glück oder Pech stand die Kanne nicht komplett auf dem Abfluss, sonst hätte mein Untermieter vielleicht der sinnlosen Wasservergeudung Einhalt geboten, wenn ihm das Wasser aus der Küchenlampe tropft.  Das haben wir schon einmal im Leben geschafft.

Konkret hier: Gegen 23.00 Uhr ging ich in die Küche und wunderte mich über das Geräusch – und drehte endlich den Wasserhahn zu.

Abiturmathematikaufgabe:

Wie viel Wasser kann in ca. 3 Stunden in die Kanalisation fließen und was kostet diese dämliche Vergesslichkeit?

Wann werde ich es lernen, eine Sache bis zum Ende zu machen und dann mit einer neuen anzufangen???? – Noch in diesem Leben?

Passiert es noch mal und ich flute die Küche, dann mache ich daraus ein Geschäft. Ich verleihe Fotoapparate, verkaufe (überteuerte) kühle Getränke, stelle Wasserbälle zur Verfügung und miete mir – als besondere Attraktion – zwei Pinguine, um Besucher anzulocken.

Das sähe dann so aus:

Mal Spaß beiseite – wenn ich aus dem Fenster gucke, bietet sich mir fast eine ähnliche Aussicht – Wasser von oben, Wasser von unten. Dabei kann ich mich gar nicht erinnern, dass ich umgezogen wäre und jetzt am Wasser wohne.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

16 Kommentare zu “Panta rei … aber doch nicht gleich so heftig

  1. Über tropfende Wasserhähne könnte oder würde ich mich auch aufregen. – Das wäre doch eine patentwürdige Idee: „Gießkannen mit Wasserstop“ – gefällt mir.
    Bärbel, du glaubst doch wohl wirklich nicht, dass ich diesem ausgesprochenen Mistwetterchen, das so schlecht ist, dass man zwei draus machen könnte, einen Extrapost widmen würde.
    Iiiiiiiiiiiiiiiiiich doch nicht, das hast du nicht wirklich geglaubt bei der Überschrift!
    Aber in echt – eine Überschwemmung in der Wohnung wäre noch viel schlimmer gewesen – also war die Geschichte gut,um euch zu erheitern.

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  2. Liebe Clara, es wird dich nicht trösten, aber ich habe die Küche auch schon geflutet. Und ich kann hören wie ein Luchs. Aber das passiert eben, wenn man den Stöpsel in die Spüle wummt, Wasser zum Aufwaschen einläßt, noch schnell was holen will…und das Telefon klingelt.
    Und dann ging es los: Hose aus, und in Schlüppern gewischt. Mann. Mein Untermieter hat nichts gesagt. Ich muss es geschafft haben.
    Bei uns regnet es auch. Und weil ich es dem Nachbarkind versprochen hatte, drücke ich mich bei so einem Mistwetter auf dem Riesenrad herum. Schön war es nicht, aber ich habe trotzdem bessere Laune.

    Liebe Grüße von der Gudrun
    (… und dass dein Fließgewässer in der Küche bald trockengelegt ist)

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    • Gudrun, mal den Teufel nicht an die Wand – dieses Mal gab es doch noch nichts zum Trockenlegen, es ist doch alles in den Ausguss geflossen – stundenlang.
      Aber wie ich mich kenne, gibt es ein nächstes Mal – irgendwie gehört ein wenig Chaos einfach zu mir, sonst wäre ich nicht ich.
      Beste Grüße von Clara

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  3. und ich habe den Waschmaschinenschlauch vergessen ins Klo zu stellen und so ist mir die ganze Ladung Wäschewasser in die ganze Wohnung geflossen, kannst Du Dir vorstellen, was für eine Sauerei dass das war …. phu, ich mag gar nicht mehr daran denken. Und wenn ich heute Wäsche wasche und mir nicht mehr sicher bin, ob ich den Waschmaschinenschlauch ins Klo gestellt habe, komme ich von überall wieder her und schaue nach, auch wenn ich schon guten Mutes irgendwo am Einkaufen bin *lach*
    Aber nein, seither ist mir das nicht mehr passiert – gottseidank

    bisous, Martha

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    • Martha, ich war damals in den 70er Jahren auch froh, dass es Frischwasser war, das die Wohnung überschwemmt hat – mit dreckiger Lauge kann ich mir das noch viiiiiiiiiiiiiiiiiel ekliger vorstellen. Da hätte ich bestimmt auch ein Waschmaschinenschlauchklotrauma bekommen.
      Lass dich umarmen von Clara

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  4. Aha, nun haben wir die Wasserlieferantin für den Dauerregen erwischt. *zeigefingerheb*.
    Tschüssi Brigitte

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    • So habe ich das noch nie gesehen – aber du hast recht, irgendwohin mussten ja die vielen Kubikmeter fließen. Aber ich dachte, die kämen nur hier in der Nähe runter – Frau lernt nie aus.
      Tschüss sagt Clara

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  5. Mein Lösungsvorschlag: die Pflanzen gleich in den Regen stellen. Ich hoffe, du hast die Wohnung wieder trocken.
    Lieben Gruß
    Elke

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    • Elke, das mit der wirklich nassen Wohnung war vor ca. 33 Jahren. Diese Geschichte hier ist vor ca. 3 Wochen passiert und hat ja nur Geld gekostet, keine nasse Auslegeware verursacht, keinen Schaden in der Wohnung unter mir.
      Meine Pflanzen auf dem Balkon ersaufen fast durch den vielen Regen.
      Lieben Gruß an dich
      Clara

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  6. Liebe Lucie, zum Glück waren wir nicht deine Obermieter – denn wir haben das in ähnlicher Form auch schon fertig gebracht. Erstaunlicherweise habe ich da keine Geschichte von geschrieben – oder ich finde sie nicht.
    Jedenfalls ist bei uns der Waschmaschinenschlauch geplatzt!!! Wach wurde ich von einem eigenartigen Wassergeräusch, vom Klingeln des Untermieters, dem es ähnlich ging wie dir, und den klatschnassen Füßen, die ich bekam, als die Beine den Boden berührten.
    Aber wir hatten eine Versicherung – für die Nachbarn und für uns! – Zum Glück war es früh morgens passiert, so dass akzeptiert wurde, dass die Maschine schon lief (die Maschine war aber nicht abgestellt und hatte kein Schutzventil, das gab es bei unseren Maschinen nicht).

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  7. Sowas kann böse enden, wobei Wasser immer noch besser ist als Feuer. Vom Wetter reden wir dann mal lieber nicht 😦

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    • Zum Glück stand die Kanne so, dass sie den Abfluss nicht verstopfte und alles munter in die Kanalisation fließen konnte – unser schönes Trinkwasser. Mal echt und ehrlich, mir tut es nicht nur um mein Geld leid, sondern auch um dieses so sinnlos vergeudete Wasser. – Hoffentlich liest hier niemand von meiner Versicherung mit, sonst werde ich als Risikokandidatin hochgestuft – „das ist die Chaotin mit der Feuer- und Überschwemmungsgefahr!“

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  8. Mal gucken, was am Montag die Verbrauchszahlen sagen 😉

    Trinkwasser 2,169 €/m³ plus Schmutzwasser 2,464 €/m³

    Wie viel genau aus deinem Hahn gekommen sein könnte, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Druck im Versorgungsnetz und eurer Hausinstallation, Öffnungsgrad des Wasserhahnes und, und…
    Wenn Du ein Gefühl haben willst, dann stell einen 10 l Eimer drunter, miss die Zeit bis er voll ist und dann rechnest Du aus, was das so in 3 Stunden macht.

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    • Nein nein, brauchst nicht auf den Verbrauchszähler zu gucken – ist eine Geschichte, die vor ca. 3 Wochen passiert ist.
      Diese Rechnung mit dem Wassereimer wollte ich zuerst machen – doch jetzt denke ich einfach, dass ich mich unangenehm überraschen lasse. Das Wetter holt allerdings einiges von diesem Defizit wieder auf. Ich spare die unendlich vielen Gießkannen voller Wasser, die meine Balkonkästen bei Sonne schlucken.
      Aber nicht, dass mir jetzt jemand sagt, ich sei an dem Wetter schuld!!!!!

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