Claras Allerleiweltsgedanken


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Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon – das X

Ein X-Chromosomen-Verschleuderer

ist ein Mann, der beim Zeugen von Kindern immer nur seine X-Chromosomen vorschickt und sich dann wundert, warum er nur Töchter bekommt. – Wenn er jedoch lange genug darüber nachdenkt, wird ihm auffallen, dass ihm nichts Besseres passieren kann als so ein Drei- oder Vier- oder Fünf-Mädelhaus, wo er der Hahn im Korbe ist.

Ich muss ja hier keinen Aufklärungsunterricht à la Oswald Kolle machen, denn ihr wisst alle, dass die Frauen nur über ein großes Repertoire von Xen verfügt, ein Mann dagegen nach dem Ei der Frau mit X-Chromosom-Spermien oder mit Y-Chromosom-Spermien zielen kann. Die ersteren leben 24 Stunden länger als die dafür schnelleren Y-Spermien. Diese Tatsachen soll man sich ja zu Nutze machen können, wenn man ganz gezielt einen Jungen oder ein Mädchen zuerst in den Bauch, dann in die Welt setzen möchte.

Und jetzt lyncht mich nicht wegen des kommenden Fotos – auch dieses ist wiederum nicht von mir, denn soviel Mannesquälerei hätte ich nicht übers Herz gebracht.

Im echten Leben sind ja die Männer und die kleinen Jungen die empfindlicheren, sensibleren und krankheitsanfälligeren – das ist auch schon bei den Y-Chromosomen so. Die sind vor lauter Schreck und Angst schon in diesem  Folterinstrument abgestorben, so dass bei jedem Zuschnappen der Penisfalle nur noch ein Schwäppchen kleine xxxxxx-en gespritzt kommen.


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Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon – das W

Werteverlust

(Dieses Geschichtchen wurde mir zugemailt, es ist also nicht mein „Humor“ – nur mein Aussuchen)

Das Telefon läutet und die Hausfrau meldet sich: „Ja bitte?“
“ Ich möchte gerne Frau Müller sprechen!“
„Ich bin selbst am Apparat“
„Guten Tag Frau Müller, hier spricht Dr. Braun vom Sankt Agnes Laboratorium. Wir haben gestern die Blutprobe Ihres Gatten von Ihrem Hausarzt erhalten und haben jetzt insofern ein Problem, als wir gleichzeitig eine Blutprobe von einem anderen Herrn Müller erhalten haben und wir jetzt nicht mehr wissen, welches die Blutprobe Ihres Gatten ist. Das eine Untersuchungsergebnis ist sehr schlecht, das andere ebenfalls!“
„Was meinen Sie damit?“ fragt Frau Müller, sichtlich nervös.
„Nun, das eine Testergebnis ergab ein positives Resultat für Alzheimer und der andere Test ein positives Ergebnis für Aids. Wir können Ihnen aber leider nicht sagen, welches Testergebnis zu Ihrem Gatten gehört!“
„Ja, kann man denn den Test nicht nochmals machen?“ fragte Frau Müller.
„Ja, das könnte man prinzipiell schon machen, aber die Krankenkasse ist nicht bereit, diesen sehr teuren Test zweimal zu bezahlen!“
„Um  Gottes Willen, was soll ich denn jetzt nur machen?“
„Der Chefarzt der Kasse empfiehlt Ihnen, Ihren Mann irgendwo mitten in der Stadt auszusetzen !“
„Ja und ??“
„Falls er wieder nach Hause findet, sollten Sie nicht mehr mit ihm schlafen!!“

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Diese Geschichte habe nicht ich erfunden, sondern irgendwelche „Spaßvögel“ aus dem Netz – doch ich finde sie so typisch für das desolate Gesundheitswesen mit runtergewirtschafteten Finanzen, so dass ich sie für würdig befand, mein Schlagwort „Werteverlust“ zu repräsentieren.


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Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon – das V

Vorratsbewirtschaftungsallergie

Leute mit großen Wohnungen oder gar Häusern, die über ausgedehnte Vorratsräume verfügten, waren zu früheren Zeiten – doch mitunter auch noch jetzt beobachtbar – besonders schlimm von diesem Symptom befallen. Nicht nur Konserven und Eingewecktes stapelten sich in diesen Regalen, nein alles, was nicht zuverlässig bei jedem Einkauf greifbar war, wurde dort gehortet.
So ein Keller hätte gut und gern eine eigene Konsumfiliale sein können. – Meine Mutter in Görlitz hortete mehr Papiertaschentücher in ihren Regalen als je ein Mensch in seinem Leben verschnupfen und verschnaufen konnte. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das „Engpasssyndrom“, da wurde das auch schon angesprochen. Offensichtlich haben 40 Jahre doch schlimmere Schäden bei mir angerichtet als ich selbst je vermutet e.

Manche horten einfach um des Horten willen – egal was – und wenn es Steine sind.

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Heute finden Urlaubserinnerungen nur noch in den Fotoblogs statt. Bei WordPress seht ihr eine gespaltene Persönlichkeit und bei Blogspot gibt es Fotos von „Planten un Blomen“ und aus der Gartenschau in Norderstedt.


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TTU = Teuflisch tierischschöner Urlaub (2)

Gestern wollte ich euch mit dieser Zecke nicht mehr die Laune verderben – sie lockte mir noch am Freitag Mittag einen Zehner aus der Tasche für einen Arztbesuch in einem anderen Bundesland – jetzt muss man überall neu bezahlen, auch wenn man die Quittung bei sich trägt.
(Mehr über diesen Urlaubsort bei Blogspot!)

Guckt sie euch gut an – es ist meine Premierenzecke. Ich hoffe, dass der Arzt alles rausgezogen hat und dass sie nicht mit irgendwelchen Keimen behaftet war, die unangenehme Spätfolgen nach sich ziehen.

Mein letztes Quartier lag in Hamburg – wunderschön, nur laut, da dicht am Flughafen Fuhlsbüttel. Zwischen 6.00 Uhr und 24.00 Uhr musste man aller drei bis maximal fünf Minuten mal kurz das Gespräch unterbrechen, weil die startenden Maschinen richtig laut sind.

Auf der Alster schwimmen Enten, Plastikschwäne und neuerdings auch Tretautos wie in Hannover, aber diese Enten schwimmen bei Barbara auf dem Regal und sind für mich mal schnell in den Teppichsee baden gegangen.

Als es uns dann zu Haus wegen der vielen Flugzeuge zu unruhig wurde, bekam ich Hummeln in den Hintern, keine Bienen – wie hier zu sehen. Auf der Landesgartenschau in Norderstedt zeigte ein Imker sein Völkchen und ich konnte nur ehrfurchtsvoll staunend mit dem größmöglichen Zoom fotografieren. – Da ich mir nichts aus Honig mache, lauschte ich den Ausführungen nur lückenhaft.

Die Gartenbauausstellung war voller Fotomotive, wie da sind: ein Clara-Huhn 8 (meine Farbe hat sich sogar bei den Hühnern rumgesprochen), ein Clara-Frosch, ein Clara-Schwein und ein Clara-Schaf, hier als Pfrd missbraucht.

Der arme Kerl ist bestimmt für Wochen traumatisiert!

Barbara wollte sich nicht mit diesem Schwein identifizieren - daher unkenntlich!

Das ist (Lützows) Claras wilde, verwegene Jagd!

Und als ich dann von diesen tierisch guten Eindrücken soooooooo erschöpft war, gab es erst mal eine Ruhepause auf der Wiese auf Knautschkissen.

Auf Farb-Unpässlichkeiten konnte ich keine Rücksicht nehmen!

Tja, jetzt bleibt mir nur noch von meinem „Kampf“ mit dem „Untier“ zu berichten und von der geplanten weiten Reise einer Kuh.

Sonntag Abend, das Endspiel im Frauenfußball Japan gegen die Sternenbanner-Mädels. Mein Herz schlug für Japan, denn die brauchen eine Aufmunterung. Als es kurz vor dem Schluss der Verlängerung zum Ausgleichstor der Japaner kam, bin ich vor Freude lauthals auf dem Sofa rumgesprungen – bis – bis – ja bis ich einen tierischen Schmerz in meiner nackten Lendengegend spürte. Dieses Untier

biss und krallte sich mit allen 4 Pfoten, bei denen die Krallen ausgefahren waren, in meinen Lendenschwimmring, dass ich laut aufschrie vor Schmerz, was den Angriff höchstens verstärkte. Ich wusste doch nicht, dass dieser Kater so amerikafreundlich ist!!!! (Oder so geräuschempfindlich, oder so fußballfeindlich oder oder oder) Erst die Zecke, dann der Kater – tierisch, tierisch, tierisch.

Da wirkt doch die Kuh, die sich auf ihren Ausflug in den Weltraum vorbereitet hat, richtig harmlos – zumindest kann sie nicht so ohne weiteres beißen.

Und hier noch mal alle Fotos in alphabetischer Reihenfolge:

Anton – Bienen – Clarahuhn – Deckenfliege – Entenparade – Frosch – Ganter – Himmelhochs Bewacher – Jungfrauenschuh – Katerfrühstück – Liegeplatz – Mastschwein – Pferdeersatz – Sofawolf – Teufel – Untier – Weltraumkuh – Zecke

So ist es, wenn Clara eine Woche auf Reisen geht. Ich bin richtig glücklich, dass es nur eine Woche war, denn sonst hätte ich mich ja tot-berichtet über meine tierischen Abenteuer. Im Fotoblog bei WordPress und bei Blogspot gibt es auch noch Urlaubsbilder, dort aber mehr Flora.


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Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon = das U

Ungeduldsattacken

überfallen den Patienten anfallsartig – so schnell, wie sie kommen, vergehen sie meist auch wieder zumindest bei mir. Manche Betroffenen, zu denen auch ich zähle, werden besonders kräftig und heimtückisch im Auto davon heimgesucht. Fährt vor mir einer mit gefühlten 20,5 bei zugelassenen 50 km/h, dann spielen sich lautstark solche Szenen ab, die nicht kindertauglich sind. Harmlos: „Eeeeeeeejjjjjjjj, willste dein Auto nich um die Ecke tragen, du Flitzpiepe.“

Beobachte ich Leute mit sauteuren Autos beim Einparken, die sich anstellen wie der erste Mensch und  mehrere Anläufe brauchen für eine Lücke, in die ein LKW quer hineinfahren könnte,  kann schon mal eine leicht bissige Frage kommen: „Führerschein wohl in der Lotterie gewonnen?“ Da ist die Ausgabe für das akustische Warnsystem auch eine Fehlinvestition geblieben.

Fuchsteufelswild kann ich werden, wenn ein kleines Auto sich so einparkt, dass da gut und gern „2 Lastautos“ hingepasst hätten.
Bei mir genommener Vorfahrt werden die Kraftausdrücke deutlicher, aber die schreibe ich hier nicht mehr hin – sonst ist mein Ruf endgültig ruiniert.

Vielleicht haben diese Autofahrer bei einer ähnlichen Fahrschule gelernt wie hier:
(Foto aus dem Netz)

Es gibt auch andere Formen von Ungeduld – die sogenannten „Geduldsspiele“ – sie sind für mich der sicherste Weg dazu, ungeduldig zu werden.

Ich weiß nicht mehr, welche Aufgabe ich hier auf dem Foto lösen sollte – was ich genau weiß, ist, das Foto ist ganz am Anfang aufgenommen, denn kurz danach entgleisten mir vor Ungeduld die Gesichtszüge.