Claras Allerleiweltsgedanken


16 Kommentare

Ein illustrierter Witz über das Treckerfahren

Erst mal einen schönen Gruß an Ambro und seine Besitzer!

Eine Sozialarbeiterin will mit den Eltern eines verhaltensauffälligen Jungen sprechen und geht zu ihm nach Hause. Sie trifft den ca. 10jährigen allein zu Haus. Standesgemäß fragt sie zuerst nach seinem Vater, der hier für Zucht und Ordnung sorgen müsste.

„Könnte ich mal bitte deinen Vater sprechen?“
„Geht nicht, der ist tot!“
„Ach das tut mir aber Leid, was ist denn mit ihm passiert?“
„Der wurde vom Trecker überfahren!“

Also blieb ihr nichts anderes übrig, als nach seiner Mutter zu fragen.

Der Dialog von oben spielt sich jetzt mit einigen Abwandlungen ähnlich ab – auf jeden Fall mit dem gleichen Ergebnis und der gleichen Konsequenz.

Mutter tot, Todesursache: „Vom Trecker überfahren!“

 

Sie grübelt und grübelt, was sie denn jetzt machen soll – aber da fielen ihr zum Glück die Großeltern ein, die ja sehr oft in einem solchen Falle einspringen.

Siehe Dialog oben, nur „Vater“ durch „Großvater“ ersetzen.

Langsam wird ihr die Tragweite dieses Unglücks bewusst, sie vermutet eine Massenkarambolage dieses Monster-Traktors mit einer Familienmenschenmenge.

Aber, sie will noch nicht zu schwarz sehen und alle Hoffnungen fahren lassen – deswegen fragt sie auch noch nach der Frau Großmutter. – Doch sie war schon auf die lankonische Antwort des 10jährigen eingestellt: „Tot! Vom Trecker überfahren!!!!“

Jetzt ist sie völlig mit ihrem Latein am Ende – sie weiß, dass der Junge Betreuung braucht.

Als letztes fragt sie ihn:

Du armer, armer Junge, was machst du denn nun so ganz allein den ganzen Tag?

Wie alle jetzt wissen, lautet seine knappe und bündige Antwort:

Trecker fahren!

(Und die, die diese Fotos geschossen hat, musste mächtig aufpassen, dass sie nicht von diesem Rasenmäher-Traktor an- oder überfahren wurde, denn er hat keine Augen und fährt stur über die Wiesen und Weiden – da kennt er nix!)