Claras Allerleiweltsgedanken

Ich glaube, es wird Zeit, allmählich …

17 Kommentare

wieder mit dem Bloggen zu beginnen und ein paar Infos unter meine liebe Leserschaft zu streuen.

Heute war ich beim „Armdoktor“. Durch die Urlaubsschonung glaubte ich, eine Besserung zu spüren. Auch sie diagnostizierte keinen hochakuten Zustand. Also werde ich am 13. September erneut die schmerzhafte Prozedur eines EMGs über mich ergehen lassen und es davon abhängig machen, ob OP oder ob nicht OP.

Dass ich „Kinderurlaub“ in Görlitz gemacht habe, sagte ich ja bereits – nur zeigte ich davon bisher nichts. „In vollen Zügen“ wollte ich meinen Urlaub nicht genießen, ich sattelte um auf „in vollen Autos“ – denn ich bin sprachlich manchmal etwas anders.

Mein Auto ist ein Viersitzer - wir hatten Glück, dass wir nicht wegen Überfüllung geschlossen wurden

Unschwer ist also zu erkennen, dass nicht nur die Fahrt tierisch schön war.

Als mir dieser Bus und dieser Teufel in Görlitz bzw. Bautzen über den Weg standen oder saßen, wusste ich spontan, dass ich hier richtig bin, um für den „schnapszahligen Geburtstag“ zu trainieren.

Die Landskronbrauerei hat sich zu einem echten highlight von Görlitz gemausert

So sieht man also aus, wenn man sich "schwarz getrunken" hat - keine erstrebenswerte Aussicht

Ich bleibe also lieber bei lilapink und ohne Alkohol.

Als uns die mitgenommenen Bären nicht mehr reichten, versuchten wir es erst mit einem Besuch im wunderbaren Görlitzer Tierpark und statteten dann den Dinosauriern in Kleinwelka bei Bautzen einen Besuch ab. – Warum ich mir das noch ein zweites Mal angetan habe, verstehe ich bis heute nicht – ich mag nämlich keine Dinosaurier.

Der Tierpark hatte sehr viele Kinderattraktionen – der Höhepunkt war eine Fischotterfütterung. Aber auch „spielplatzmäßig“ waren sie gut bestückt – die „Hängebrücke“ ließ Kinderherzen jauchzen. Aber der „Geier“ war die Sensation schlechthin. Er musste von den Kindern per Seil in die Ausgangsposition gezogen, um sich dann laut rauschend über ein Schafsgatter zu „fliegen“. Wir waren beeindruckt – die Schafe nicht.

Und wehe, ihr seid jetzt nicht beeindruckt! *grins*

Und dass die im Tierpark noch nicht gelernt haben, wie man Clara richtig schreibt, nehme ich ihnen nicht übel – die lernen das noch, wenn Klara auch so eine alte Kuh wie ich ist.

Die Zweisprachigkeit fand ich sehr schön, denn sehr viele Polen aus der anderen Hälfte der Stadt kommen zu Besuch

Bei diesem Verhältnis von Körpergröße zu Kopfumfang war der Untergang ja vorprogrammiert

Zum Glück ist Anna schon so vernünftig, dass sie nicht nur bespaßt werden will, sondern auch „bebildet“ werden möchte. Nichts ist besser dazu geeignet als die wunderschönen Fassaden der restaurierten Häuser oder die vielen traumhaft schönen Torbögen und Treppenhäuser. Wir gingen gemeinsam auf „Architekturjagd“. Sie war mit dem Fotoapparat des Bruders ausgestattet und hat recht ansehnliche Fotos nach Hause gebracht.

An diesem Abend war die Attraktion der Gang ins Nachbarland und das späte Schlafengehen

Das hier ist einer der vielen Görlitzer Türme – ich kann und konnte sie leider namensmäßig noch nie auseinanderhalten – aber es hat mich noch nie gestört.

Das ist ein Blick vom Obermarkt in Richtung Kaisertrutz

Auf dem Heimweg haben wir dem Schloss in Bad Muskau noch einen Besuch abgestattet. Wenn ihr wie viele ich bei „Fürst Pückler“ nur an Eis denkt, dann kann euch Wiki eines Besseren belehren. – Klar ist doch wohl, dass ich das Foto mit dem Löwen aussuchen musste.

Das Schloss ist noch nicht fertig - aber es ist jetzt schon wunderschön

Ganz am Ende des Urlaubs hat mir Anna im Görlitzer Flüsterbogen anvertraut, dass es für sie ein supertoller Urlaub gewesen ist – und ich habe ihr geantwortet, dass ich das von meiner Seite aus nur bestätigen kann.

Über ca. 2 m Entfernung versteht man jedes geflüsterte Wort glasklar - Wunder der Architektur

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

17 Kommentare zu “Ich glaube, es wird Zeit, allmählich …

  1. Auch wenn du keine Dinos magst – das Kuhkalb wie du heißt, aber falsch geschrieben, dann nur in S/W und nicht in Lila/Pink auf der Wiesen steht, ist alles egal, ich kann sehen und lesen wie sehr du deinen 1-Wochen-Urlaub genossen hast. Freu mich für dich Clara und freue mich natürlich auch, dass du wohl behalten (nicht an den Arm denkend) wieder in Berlinbloghausen angekommen bist! LG die Iris

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    • Iris, weißt du, dass ich nach 10 TAgen Kinder-Intensivbespaßung noch immer in der Rekonvaleszensphase bin. Ich habe mich heute nachmittag hingelegt und war fix und alle – die Wohnung ist noch nicht richtig auf Vordermann, dazu tragen auch die vielen Blumen bei, die überall hinstauben.
      Jetzt komme ich mal zu dir, denn ich komme ja schon reineweg zu gar nichts mehr hier.
      Für dich habe ich immer einen lieben Gruß!

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      • *grins* – ich bräuchte bestimmt Wooooochen mehr Erholung als du und bestimmt nicht wegen der verstaubten Blumen, die du sicherlich zu deinem Geburtstag (ja ich weiß, ich hab ihn glatt verpeilt, dafür einen dicken Knutscher nachträglich) bekommen hast.

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  2. Die putzigen zwei Fischottern schwammen in einem völlig grün zugewachsenen Teich und müssen eine Uhr im Magen haben, denn als wir zur Fütterungszeit ankamen, steckten sie schon neugierig ihre hübschen Nasen aus dem Wasser. – Als die Wärterin mit dem großen Eimer mit Fischen und den 6 toten Küken ankam, drehte sich mir ganz leicht der Magen um – wir sind eben doch Stadtkinder. – Sie bekamen das Fressen stückweise serviert. Der eine war noch sehr scheu und fraß unter Ausschluss der Öffentlichkeit – aber der andere ließ uns ganz genau an dem „Tranchieren“ des Geflügels und an dem restefreien Verputzen der Fische zuschauen. – „Putzig“ ist was anderes – aber als sie anschließend satt und zufrieden ihre Runden drehten, da kam mir wieder „putzig“ über die Lippen. – Kurz genug?

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  3. „Man spürt die Freude aus jedem Deiner Fotos.“ – damit hast du so etwas von richtig getippt, das könnte fast ein Sechser mit Zusatzzahl sein.
    Herzlichen Gruß von Clara

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  4. Gesa, was dein Garten und deine Fliege-Tiere für dich sind zum Kondition-erhalten, das sind die Kinder für mich. Du hast wirklich recht, die können einen auf Trab halten.
    Danke für das Daumendrücken für das EMG – davor habe ich jetzt ein wenig Angst, da ich weiß, wie schmerzhaft es ist.

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  5. Marianne, das waren nur die „Wunschenkel“kinder, mit denen ich gefahren bin. – Die richtigen, echten Enkelkinder waren von Montag bis heute bei mir – und da gibt es noch ganz klasse Fotos.
    Ich hoffe, die Kinder hier auf den Fotos sind so „verzerrt“ dargestellt, dass man gar nicht richtig sagen kann, ob sie gefallen oder nicht. – Aber sie sind beides süße Mädchen, aber meine Anna ist die süßeste von allen, weil sie so klug ist.

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  6. Ja, das Schloss in Bad Muskau wird restauriert. – Süß ist dein Ausdruck „Flüsterallee“, obwohl es ja nur ein Flüsterbogen ist. Dafür ist Görlitz echt berühmt.

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  7. Ach, da warst du ja im östlichsten Zipfel meines Bundes-Heimat-Landes! Es ist schön in Görlitz und irgenwann fahre ich mal die Via Regia mit dem Fahrrad, der Isomatte und einem Zelt entlang. Das habe ich mir fest vorgenommen.

    Liebe Grüße an dich, liebe Clara

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    • Gudrun, du hast Recht, östlicher ging es nicht mehr.
      Es war ja große „Via Regia-Zeit“ in Görlitz – alles stand unter diesem Zeichen und viele Veranstaltungen wiesen darauf hin. Ich muss mal googeln, von wo nach wo diese Königsstraße geht. – Von Paris nach Krakau mit dem Fahrrad – da hast du aber kräftig zu tun. Oder willst du bloß von Leipzig bis Görlitz fahren?
      Spätmitternächtliche Grüße von Clara

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  8. Das war ja ein schöner Urlaub, vor allem auch für die Kinder. So ein Geierflug ist natürlich etwas ganz besonderes. Ich bin wirklich beeindruckt, liebe Clara :-). Und das mit der Rechtschreibung deines Namens klappt auch noch. Das nächste Kälbchen wird „C“lara getauft. In dem Park in Kleinwelka war ich vor Jahren mit meinem Mann auf der Reise nach Görlitz. Ob es damals den Geier schon gab, weiß ich nicht. Aber wie schon geschrieben, Görlitz ist wirklich eine schöne Stadt und eine Reise Wert.

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    • Ich denke, der Urlaub war hauptsächlich für die Kinder – aber ich habe auch versucht, Spaß dabei zu haben.
      Aber mit dem Geier hast du missverstanden – er war im Tierpark Görlitz und nicht in Klein Welka bei den Sauriern.
      Ich werde mal mit dem Zoo reden wegen der Namensgebung für das nächste Kalb – ich werde gern Patentante.

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  9. hei – eine tolle Zeit habt ihr gehabt – wunderbar –
    ich lasse Dir ganz liebe Grüsse da und wünsche Dir einfach eine gute Zeit, bisous, Martha

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  10. Da habt ihr ja einiges erlebt und ich muss zugeben,
    zumindest hattet ihr trockenes Wetter, wenn auch wohl frisch.
    Sommer 2011…
    Flüsterbogen… herrlich.

    Ich lasse dir liebe Grüsse da ♥

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