Claras Allerleiweltsgedanken

Schmiedekunst (9) – „Im Krieg“

13 Kommentare

Keine Angst, es ist kein kalter, psychologischer oder symbolischer Krieg gemeint, wie er ab und an einfach so zwischen Menschen ist.

Pardon – eigentlich doch Angst – denn die hier gesammelten Helme zeigen Kopfbedeckungen, wie sie schutzlose Soldaten in echten Kriegen getragen haben. Wie oft musste ihnen am Ende des Kampfes wohl dieser Helm abgenommen werden, weil er ihnen nichts genutzt hat?

Unsere und natürlich erst recht die jüngere Generation kann wirklich aus tiefstem Herzen dankbar sein, dass wir in Deutschland nicht einen einzigen Tag Krieg erleben mussten.

Gefunden habe ich diese Helme auf der Brücke, die zur Zitadelle Spandau führt.

Ich hoffe, dass schon ein Klick auf das Bild zum Fotoblog führt, sonst einfach nochmal hier klicken.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

13 Kommentare zu “Schmiedekunst (9) – „Im Krieg“

  1. Es ist schon schlimm genug, wenn unsere Soldaten im Auslandseinsatz den Krieg erleben. Hoffen wir mal, dass wir hier in Mitteleuropa nie wieder eine militärische Auseinandersetzung erleben müssen.
    Übrigens hast Du natürlich mit dem Datum in meinem Post recht, es war im August.
    Grüßle Bellana.

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    • Hallo Bellana, genau das mit den vielen Soldaten der Jetztzeit, die für Öl und politische Interessen ihr Leben geben müssen, hatte ich auch gleich im Hinterkopf, als ich diese Helme fotografierte – schon dort hatte ich so ein ungutes Gefühl und den Wunsch, dass es allen Menschen für immer erspart bleiben möchte. – Doch Befreiungskriege wie der jetzt von Gaddafi müssen wahrscheinlich doch sein, denn sonst würden solche Diktatoren nie zurücktreten. – Ich bin jetzt noch immer froh darum, dass es 1989 bei der Wende keine Toten gegeben hat – brenzlig genug war es ja. –
      Ich bin eine ziemlich aufmerksame Leserin, da ich Korrekturlesen gewöhnt bin. Deswegen ist mir das aufgefallen.
      Mit Gruß von mir

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  2. Elke, deine Zuordnung scheint richtig – oben ist wohl die wilhelminische Ära, links unten sind die Tschakos von der Polizei aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg (denke ich so, das kann aber auch falsch sein) und den unten rechts würde ich auch den Soldaten im Zweiten Weltkrieg zuordnen. Solche ähnlich dummen Stahlhelme setzen ja manche auf dem Motorrad auf – und da kommt mir auch schon immer alles hoch. Ich würde nie freiwillig so ein „dämliches Erinnerungsstück“ aufsetzen wollen.
    Mich wollte in Bayern eine Zimmerwand mit 3 Monaten ärgern, verletzen oder erschlagen – aber auch ich war noch nicht dran. – Ich denke es gibt da doch so etwas wie Schicksal.
    Mache es gut, liebe Elke! Ich gehe zum Kinderhüten! Tschüss von Clara

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  3. Hallo liebe Clara,
    dafür BIN ich auch dankbar, absolut!
    Ich habe nie einen Krieg erlebt, aber meine Eltern – und sie haben mir davon erzählt, schlimm 😦

    Liebe Grüße
    Katinka

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    • Sogar ich. liebe Katinka, die ich unbedeutend wenige „Tage“ älter bin als du *grins*, habe Gott sei Dank davon nichts mehr mitbekommen, wenn man mal von den Folgen wie Teilung Deutschland, Lebensmittelmarken und anderes unberücksichtigt lässt.
      Mit liebem Gruß von mir

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  4. Liebe Clara,

    Dein Geländer sieht aber auch fantastisch aus. Die Zitadelle ist bislang von mir verschont geblieben. Aber man müsste sich schon zerteilen, um alles vor die Linse zu bekommen. Es gibt wirklich so viel Schönes in Berlin zu entdecken.

    Liebe Grüße
    Jutta

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    • Die Beschreibung „Die Zitadelle ist bislang von mir verschont geblieben.“ finde ich ja herrlich.
      Aber du hast Recht – Berlin bietet von allem etwas.
      Lieben Gruß von Clara

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  5. Ich bin ja im Krieg geboren, habe aber glücklicherweise als Kleinkind nicht viel davon mitbekommen. Helme bitte nur noch zum Rad- und Motorradfahren und auf dem Bau.

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    • Da hast du vollkommen Recht – liebe Ute – und ich denke, in dieser Art von Krieg, wie sie heute geführt werden, bietet ein Helm auch keinen Schutz mehr. Was sollte er nutzen bei Atom- oder Neutronenbomben? Bestenfalls beim Erdbeben könnte er Schutz bieten.
      Gut, dass wir das nicht erleben mussten.
      Ich bin ja nur in die Kiregsfolgen hineingeboren worden.

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  6. Dazu fällt mir nur ein…Ein Hut ein Stock ein Regenschirm… ggg

    Ich grüss dich lieb ♥

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    • Verzeihung, liebe P., mein Text war ernster gemeint, da ja am 1. September der 72. Jahrestag des Kriegsbeginns ist. Zum Glück ist mein Vater im Krieg verschont geblieben, aber ich habe ihn als Kind schon noch in seinen Folgen zu spüren bekommen.
      Aber für den lieben Gruß danke ich dir und schicke dir auch einen.

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    • Elke, leider lese auch ich nicht immer den zugehörigen Text zu allen Fotos – und die Helme allein wären für den Kommentar noch möglich. Aber mein Text wollte – ganz zu meinen sonstigen Texten vielleicht – diesmal einen ernsteren Hintergrund ansprechen. Und deswegen fand ich im nachhinein das „Besitzersignaturhütchen“ auch unpassend. Ich habe es inzwischen mit Müh und Not entfernt – aber das Foto dennoch im Fotoblog so gelassen.
      Also, liebe Elke, seien wir nicht so streng und „sehen der Jugend ihre Unschuldigkeit“ nach.
      Mit lieben Grüßen an dich von Clara und bei mir muss man sich nicht entschuldigen – im Normalfall jedenfalls nicht..

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