Claras Allerleiweltsgedanken

Das „Marottenstöckchen“, …fünf Marotten, aber …

25 Kommentare

das ich von Emil zugeworfen bekam, musste sich erst mal ein paar Tage ausruhen, damit es sich von der Flugreise Halle – Berlin erholen kann.

Da ich jetzt mit der Veröffentlihung so lange gewartet habe, weiß ich gar nicht mehr, wem ich es vererben kann. Deswegen:

Wer gern möchte, der darf – ich akzeptiere jede / jeden als Nachfolger/-in, derdiedas sich freiwillig und freimütig zu seinen (5) Marotten bekennen möchte.

  1. Bin ich mal einen Kirchturm oder andere Treppen nach oben gestiegen, ohne die Treppenstufen zu zählen, dann würde ich am liebsten wieder nach unten gehen, um das nachzuholen.
  2. Der Zwang, nach Autokennzeichen Ausschau zu halten, die meine Wunschbuchstaben HL enthalten, ist inzwischen nicht mehr so stark wie Mitte der 90er Jahre. Nach H. Tod fiel mir sofort jedes HL-Kennzeichen auf. Kam dieses Auto dann gar aus der Hansestadt Lübeck, war die Freude ungebremst und doppelt so groß.

    Das ist meiner

    Inzwischen gucke ich überhaupt nach lustigen Kennzeichen und mache mir einen Reim drauf.
    Hier kann es auch eine hervorragend.

  3. Man muss schon ganz schön einen an der Waffel haben, wenn frau sich kurz vor ihrem 60. Geburtstag drei Tattoos stechen lässt und sich in den Jahren danach nur selten darüber wirklich ärgert.
    Meinen kleinen Schmetterling lasse ich jetzt mal für euch fliegen.
  4. Wenn ich von einer langen Autofahrt nach Hause komme, streichle ich meinen Leon (Renault Twingo), klopfe ihm anerkennend auf das Armaturenbrett und bedanke mich bei ihm laut und deutlich und freundlich, dass er mich wieder gut nach Hause gebracht hat. Ich weiß, dass er kein Pferd ist und mich nicht verstehen kann, ist mir aber egal!
  5. Ich habe die Marotte, in einem Blog maximal einen Post pro Tag zu veröffentlichen – in meinen anderen Blogs gibt es nur fotografische Ergänzungen oder Zusammenfassungen. Und da ich immer „wochenlang“ im Voraus arbeite, waren alle Termine vom  27. August bis heute schon ausgebucht. Den für heute vorgesehenen Artikel konnte ich aber schadlos auf später verschieben.

So, das war’s für heute. Ich weiß, dass ich Stöckchen schon witziger beantwortet habe – aber vielleicht liegt das daran, dass ich mir nicht so gern in die Karten gucken lassen möchte.

Einen schönen Tag für alle wünscht

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

25 Kommentare zu “Das „Marottenstöckchen“, …fünf Marotten, aber …

  1. Zwei Dumme, ein Gedanke. – Gerade gestern oder vorgestern guckte ich bei dir, ob mein Feedreader defekt sei, weil nichts mehr von dir kam. Ich hatte natürlich „verdrängt“, dass dein Laptop hilfebedürftig war und der andere in der permanenten Gefahr lebt, über den Balkon entsorgt zu werden. Und das hielt mich gleich von irgendwelchen Nachfragen zurück.
    Schön, dass du wieder hier bis, wo du hingehörst – nicht nur zu meinen Blogkommentaren, sondern nach Groß- oder Kleinbloggersdorf.

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  2. Marotten hat doch jeder und das macht doch jeden Einzelnen auch einzigartig.

    Nur mal so als Tipp:
    Wenn du nicht mehr als einen Beitrag pro Tag schreiben willst,
    dann packe doch verschiedenen Themen in einen… 😉

    Liebe Grüsse ♥

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    • Natürlich hat jeder so seine Marotten – ich hätte nie drüber in dieser Konzentration geschrieben, wenn ich nicht stöckchengefordert wäre. – Mehrere Themen in einem Beitrag will ich auch nicht unbedingt – teilweise (die letzten beiden von der Gänsegeschichte z.B.) sind die einzelnen Posts für meinen Geschmack schon zu lang. Die Leser haben auch nur „Zeit“, und nicht „Endloszeit“ zur Verfügung.
      Liebe Grüße kommen von Clara

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  3. Ich muss tatsächlich auch mal wieder auf Kennzeichenjagd gehen. Heute habe ich ein Löwen-CC-Auto vor der Linse gehabt.
    Freue mich, wenn die putzwunderlichen Zeichen das Licht des Blogs erblicken.

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  4. Ein bisschen Spleen muss sein, sonst wird die Normalität zum Spleen!

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  5. Danke, Marianne, da fühle ich mich mit meinem „Autostreicheltick“ nicht so allein – ich finde, die lieben Kerlchen haben das verdient.
    Ich war nachmittags beim Peter und wir haben in der Sonne meinen mitgebrachten Pflaumenkuchen mit Schlagsahne gegessen.
    Lasse es dir gutgehen – das wünscht dir
    Clara

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  6. Clara, das sind supercharmante Marotten, die du da aufgezählt hast. Ich bin ein großer Fan von Marotten, denn genau sie sind es doch, die uns menschlich machen. Bei deinen konnte ich mich das eine oder andere Mal ein wenig ertappt fühlen und musste einfach schmunzeln, weil auch ich einen Treppenzähl-Zwang habe und das Gefühl, wieder von vorne beginnen zu wollen, wenn ich mich verzählt habe, das kenne ich nur zu gut! 😆
    Gute Nacht!!!

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    • Martina, wir beide turmbesteigend, jede würde still vor sich hinzählen – und oben hätten wir ein unterschiedliches Ergebnis. – Als beide nochmals runter und gemeinsam laut gezählt – und dann quatscht jemand dazwischen und wir wissen nicht, wo wir waren ……. Jetzt will ich es nicht noch weiter ausdehnen.
      Lass uns lieber fröhlich plaudernd nach oben steigen und oben oder unten das Personal fragen, wie viele Stufen es denn sind.
      Herzlichst Clara

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  7. das finde ich auch – du hast sympathische marotten. das mit den tatoos gefällt mir übrigens sehr. nicht, dass ich mir ernsthaft welche stechen lassen will, aber das im fortgeschrittenen alter ist so völlig jenseits der norm. klasse.

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    • danke, liebe podruga, du bist die erste aus dieser Generation, die ein Verständnis für meine permanente Hautbemalung hat.
      Ich habe heute Nachmittag mit Peter über das FDP-Plakat diskutiert und tatsächlich eine andere Sicht bekommen. – Ich habe versucht, alle Sprüche zu fotografieren.

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  8. Also, Autos haben haben auch eine Seele, gell? Ich habe mit meinem auch gesprochen. Bei einem ganz fürchterlichen Glatteis habe ich ihm versprochen, dass es ein Küßchen auf die Motorhaube bekommt, wenn er uns heil nach Hause bekommt. Das hat er auch bekommen, allerdings mitten in der Nacht, damit es keiner sieht. 😀
    Mit dem Stöckchen habe ich meine Probleme. Ich habe es auch zugeworfen bekommen, aber ich bin wie zugenagelt im Oberstübchen. Vielleicht muss es einfach noch eien Weile gären.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Gudrun, na klar haben unsere Autos ein Seelchen., und möglichst sogar ein gutes.
      Ich verstehe dich – ich habe auch einige Zeit gebraucht, um veröffentlichungs“würdige“ Macken zu finden. – Du musst nicht, lass dir so viel Zeit, wie du brauchst.
      Lieben Gruß von mir

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  9. Auch ich meine, daß diese Marotten ziemlich viel erkennen lassen.

    Stufenzählen – hab ich zum letzten Mal 1985 gemacht, auf dem Weg von der Stadt auf den Steiger (zurück in die Kaserne in Erfurt).

    Auch ich hatte bei solchen Feuertreppen immer Probleme mit Höhenangst – jetzt fast völlig vorbei.

    Und wer gibt seinem Autochen nicht gern einen Namen und ab und an ein wenig mehr Zuwendung?

    Danke fürs Auffangen und In-die-Karten-schauen-lassen. 😉

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    • Ach Emil – zum Glück ist meine Höhenangst auch größtenteils vorbei. Und dass ich nicht auf Leitern zum Pflaumenpflücken steigen will, hat nichts mehr mit Höhenangst zu tun, sondern mit der Wackeligkeit der Leitern.
      Du warst in Erfurt kaserniert – dort wirkte meine erste große Liebe im Dom als Kunstgeschichtsmensch, u.a. auch bei Führungen.
      Meine Kinder fanden es früher immer ein wenig spleenig, wenn ich mich bei meinem Trabant bedankt habe. Die Namensvergabe fand erst später statt – „Hannibal“ ante portas, „Maxx“ und „Leon“, der Löwe.
      Ich wünsche dir Ruhe für das kommende Wochenende.

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  10. Lustig, dieses Stöckchen. So lernt man die Marotten seiner Mitblogger kennen 🙂
    Clara, du hast sympathische Marotten 🙂

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    • Ute, ich hatte schon andere Sachen vorbereitet – aber dann dachte ich: „Das ist keine Marotte mehr, das ist schon eine Charakterschwäche oder ein Charakterfehler“. „Marotten“ sind für mich irgendwie noch liebenswert, Sachen, die man schmunzelnd oder auch grummelnd zur Kenntnis nimmt.
      Worüber sich andere wirklich ärgern, dass kann man wohl schlecht als Spleen, Fimmel, Knall, Dachschaden, Macke, Schrulle, Tick oder eben als Marotte durchgehen lassen.

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  11. Liebe Clara, Treppenstufen zählen ist eine feine Sache. Bei bestimmten Bauwerken mache ich das natürlich auch. Z.B. bin ich mittlerweile schon 3-mal den Kölner Dom hinaufgestiegen. Bis in die Turmspitze sind es 509 Stufen, die man erklimmen muss. Von dort oben hat man einen grandiosen Ausblick über die Stadt. Beim Raufklettern kommt man am dicken Pitter, der größten freischwingenden Glocke der Welt vorbei. Beim Absteigen muß man allerdings aufpassen, denn die schmale, steinerne Wendeltreppe windet sich sehr eng und wenn man da zu schnell geht, dann wird es einem schwindelig.
    LG von Rosie

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    • Rosie, es ist ja bei Turmtreppen immer eine tolle Sache, wenn es getrennte für Aufstieg und Abgang gibt. – Ist es eine gemeinsame enge Wendeltreppe, gibt es ja immer die Frage: Wer darf außen, wer muss innen?
      Ich war zwar schon im Kölner Dom, aber die 509 Stufen habe ich nicht erklommen – mein Steigewille hat Grenzen, sehr natürliche.
      Schön, dich wieder mal gelesen zu haben, sagt
      Clara

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  12. Sehr nett und witzig geschrieben, habe mich gleich heute morgen drüber gefreut. LG

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    • Danke. – Ich finde es bei der Information, die nur ich hier zu lesen bekommen witzig, dass wir eine gewisse „Übereinstimmung“ haben, denn ich lebe mein Augusttierkreiszeichen ziemlich mit Überzeugung. Mein Auto ist voller Löwen – innen und außen.

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  13. Huhu Clara,
    also über die Treppen musste ich jetzt wirklich schmunzeln – das würde mich ja verrückt machen ;-))
    Auto loben – warum nicht? 😉
    Tattoo – nix für mich – egal ob 20, 40 oder 60 Jahre. Aber gut, dass die Geschmäcker verschieden sind 🙂

    Liebe Grüße zu Dir und ein schönes Wochenende
    Katinka

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    • Katinka, nicht jedes Mal und bei jeder Treppe zähle ich – sondern nur bei besonderen Kirchtürmen oder Erstbesteigungen. Ich führe aber auch nicht Buch, welches der bisher höchste Turm mit den meisten Stufen gewesen ist. – Die hier abgebildete Treppe würde ich wirklich nur bei Feuersbrunst nach unten gehen – sonst wäre die Angst Grund für einen Herzinfarkt. Ich war wirklich mal richtig höhenkrank, jetzt nur noch ein klitzekleines bisschen.
      Lass dich lieb grüßen von mir

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  14. Ich gehe davon aus, dass das stimmt, was Du hier schreibst. Dann hast Du Dir aber ganz schön tief in die Karten gucken lassen. Ich finde Deine Marotten sehr liebenswert und kann vor allem 1 und 2 sehr gut nachvollziehen. (Der Rest kommt ja vielleicht noch 😉 )

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    • Natürlich stimmt es – aber ich habe nur die netten Marotten aufgeschrieben. – Mit der Treppenzählerei habe ich Anna auch schon angesteckt und ich habe ihr gezeigt, wie ich immer in Zehnerblöcken mit Fingern zähle. – Vielleicht ist es einfach auch nur deswegen, weil ich mich bei manchen Treppen ablenken will. Ich hasse Stufen, durch die man nach unten gucken kann. – Da ich über Heiko und vieles, was damit zusammenhängt, schon mal vor 15 Monaten geschrieben hatte, war das jetzt auch kein besonderes outen.
      Gute Nacht – ich komme gerade vom Doppelkopfzocken!

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