Claras Allerleiweltsgedanken

Brillen-Nachschlag für Fans von großformatigen Gestellen

20 Kommentare

Das erste mal ein Metallgestell - das erste Mal (?) gekräuselte Haare

Das Kleid – Jeansstoff mit gemustertem Jeansstoff für Kragen und Manschetten – habe ich selbst genäht – das war in der DDR noch sehr günstig

Aus Polen hatte ich mir Gestelle in rosa, hellblau und in hornfarben mitgebracht – die kosteten dort weniger als einen Appel und ein Ei und bei uns kosteten die – allerdings nicht entspiegelten, nicht Kunststoff – Gläser auch nicht viel mehr als 2 Äpfel und 2 Eier. Ich hatte wirklich zu jeder Farbe eine Brille, fast zumindest.

Frisch überkronte Zähne, frisch verglaste Augen und frisch getönte Haare – so hat mich H. 1993 kennen gelernt mehr oder weniger eben „Strahlefrau“.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

20 Kommentare zu “Brillen-Nachschlag für Fans von großformatigen Gestellen

  1. So eine Brille mit großen Gläsern hatte ich auch mal und habe sie lange getragen, sie hat mir einfach gut gefallen. Noch immer habe ich keine von diesen derzeit modernen schmalen Gläsern. Ich finde sie für Gleitsichtgläser unakzeptabel. Aber kleiner als damals ist die Brille heute natürlich schon. Richtig gut siehst du auf dem Foto von 1993 aus, wobei mir die Kronen allerdings sofort ins Auge gesprungen sind. Meinem Zahnärztinnenblick halten sie nicht stand – zu gleichmässig und damit – von meiner Warte aus – zu unnatürlich. Aber das ist auch wieder Geschmackssache und manche Kollegen können es auch nicht anders.
    Lieben Gruß
    Elke

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    • Liebe Elke, ich habe diese Kronen gehasst – gerade weil sie so ins Auge sprangen und so weiß und so „schön“ waren. Mein damaliger Chef hat als erstes gefragt, als ich vom Zahnarzt kam: „Wollten sie so aussehen, Frau HImmelhoch?“ – Ich hätte ihn würgen können, aber er hatte recht.
      Drei oder vier Jahre später habe ich den Zahnarzt gewechselt und mich nochmal dieser Tortour unterzogen. Und dann war ich mit dem Ergebnis restlos zufrieden – sie sprangen niemandem mehr ins Gesicht oder in die Augen – na gut, eine Zahnärztin durfte sie als überkronte Ware identifizieren.
      Im anderen Brillenpost sind ja die Brillen von heute zu sehen – sie sind nicht zu schmal für Gleitsichtgläser – ich habe absolut kein Problem damit.

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  2. Warum nennst du Fielmann so verschämt am Ende – ich bin ausgesprochener Fan von denen und habe bisher wirklich beste bis allerbeste Erfahrungen gemacht, vor allem in Bezug auf Kulanz.
    Viele meiner Gestelle haben mir die Optiker gesucht und dann wurde gemeinschaftlich beraten, welches denn nun das beste und passendste ist. Ich bin immer gut gefahren.Die Geschäftsphilosophie ist nicht die schlechteste.

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  3. Die Gestellgröße wird genau so erbarmungslos von der Mode diktiert wie die Schuhform – eigentlich blöd, wenn man sich davon abhängig macht.
    Auf dem letzten (1993) war ich genau 48 Jahre – ist das noch in „jungen Jahren“? – Wenn ich es zu meiner 96jährigen Mutter im Vergleich sehe, dann ja – da war ich genau halb so alt wie sie heute ist.

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  4. Ein absolut toller Post.
    Da könntest du sogar ein Challenge von machen.
    6 Jahrzehnte 6 Brillen oder so *g*

    ich hatte auch so Fahrräder
    und als ich Dr. Vielgut kennen lernte,
    schleppte dieser mich als erstes zum Optiker
    und es gab eine neue kleine Metallbrille in gold.
    Diesem Trend bin ich bis heute treu geblieben, mal gucken wie lange noch 😉

    Verliebt steht dir gut… mach`s noch mal liebe Clara ♥

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    • Ich empfand die wirklich nicht als „Fahrräder“, denn sonst hätte ich mir nicht mindestens 3 Gestelle in Polen gekauft – sogar eine weiße war dabei. Ich könnte mich in den Hintern beißen, dass ich die nicht mehr habe, denn die Brillen werden wieder größer, definitiv.
      Alles zu seiner Zeit!
      Verliebt???? Was ist das??? Ich glaube, ich will das nicht mehr – ich bin inzwischen viel zu eigenwillig geworden. – Aber man soll ja nie nie sagen.

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  5. Schnieke war ich – ist ja nun schon ein paar Tage her. – Aber ich will nicht meckern, es hätte schlimmer kommen können mit der Alterszulage.

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    • Julchen, vielleicht liegt es auch daran, dass du mal wieder zum Optiker solltest – Falten habe ich schon jede Menge, aber ohne wäre ich geliftet – und das wäre mir weitaus peinlicher als die Falten. – Aber im Kopf bin ich wirklich noch schnell.

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      • NeeNeeNee! Julchen braucht keine neue Brille! Ich hab Dich ganz aus der Nähe gesehen – Du hast wirklich kaum Falten – jedenfalls nicht mehr als ich. Und ich bin ein ganz kleines bisschen jünger!
        Grüße aus dem Bayernland – es hat mich wohlbehalten wieder!

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        • Schnuffelchen, das liegt an den 10 kg, die ich in den letzten 2 Jahren zugenommen habe – da sind alle Falten weg. Hat ein Luftballon Falten? *grinsgrinsgrins*
          Jetzt mal Ernst: Danke für das Kompliment. – Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nieeeeeeeeeeeeee Makeup benutzt habe. Meine Mutter mit ihren 96 hat auch noch eine erstaunlich gute Haut – die sieht echt im Gesicht viel jünger aus.

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  6. Also, sehr hast du dich nicht verändert. Du hast so einen herrlichen offenen Blick. Clara, eben.
    Meine Computerbrille ist auch größer, weil ich ninglich werde, wenn ich beim Zeichnen ständig darüber schaue. Ich glaube, dem Rechner ist das egal. 😀

    Liebe Grüße von der Gudrun (Juhu, die hat jetzt endlich Wochenende ohne Unterricht und Strebertum)

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    • Glückwunsch, Glückwunsch. – Aber wie ich dich kenne, fandest du es zwar anstrengend, aber im Prinzip ganz toll, weil ich dich nämlich auch so einschätze, dass du immer und immer noch was neues lernen willst.
      Haare machen unheimlich was aus – und da ich seit gefühlten 100 Jahren blondweißgrau bin, ähnle ich mir da schon noch ein wenig. – Und kurz habe ich sie auch schon immer – bis auf diese eine Wahnsinnsausnahme 1972 mit Lockenhochfrisur. Nachdem ich drei Nächte im Sitzen geschlafen hatte wegen dieser blöden Frisur, kamen die Haare wieder runter und danach nie wieder dran.
      Danke, liebe Gudrun – „offen“ ist noch viel schöner als „schön“.

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  7. Nach unten hängen die Gläser viel zu weit durch. – Jetzt weiß ich nicht, ob damals (es ist meine allererste Gleitsichtbrille, ich war 48, als ich damit anfing) die Gleitsichtgläser noch so groß sein mussten oder ob es einfach nur „Brillenchic“ war? – Auf jeden Fall ist sie heute noch eine gute Diskussionsgrundlage.

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  8. Alle drei sind sehr schön, das mittlere sehr kess, das dritte einfach nur eine wunderschöne Clara. Die großen Brillen dagegen finde ich nicht schön, auch an dir nicht, aber es war eben damals so Mode. Sie drängen sich zu sehr in den Vordergrund.

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    • Wenn ich sie mir mit jetzigen Augen ansehe, finde ich, dass besonders die untere sowohl in der Höhe als auch in der Breite viel zu groß war – aber das hätte derdiedas Optiker sehen müssen – sie war übrigens in lila gehalten – also schon 93 eine von mir favorisierte Farbe, was ich jetzt einfach mal schlussfolgere.
      Bei dir und deinem Foto war ja der Zeitsprung noch größer.
      Lustig finde ich Fotos aus der Vergangenheit schon.
      Aber die Brillen der heutigen kleineren Generation gefallen mir auch besser.

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  9. Sieht ja wirklich toll aus .- Du bist einfach ein Brillentyp mit Durchblick :-).

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  10. moni, damals habe ich es auch bedauert, als die Brillen wieder klein wurden. Jetzt finde ich kleine Brillen so angenehm, da vom Gewicht her nicht mehr zu spüren – außer den Bügeln wiegt ja nichts mehr.
    Aber sie werden schon wieder größer, nicht nur die Sonnenbrillen.
    Eigene Bilder sieht man ja immer anders als andere Leute. – Ich finde, auf dem obersten sehe ich aus wie ein deppertes Schäfchen, halboffener Mund – und vor allem die Kringelhaare, die ich ja gar nicht mag bei mir – sie passen nicht zu mir – nach meiner Meinung!
    Lass dich lieb grüßen

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  11. Liebe Clara, du siehst auf dem letzten Bild wunderbar aus. Da mussten ja die Männer auf dich fliegen.

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    • Danke, danke. Jetzt mal ohne fishing for compliments: Ich glaube, ich bin auf Bildern fotogener als in Wirklichkeit – bei manchen ist das ja umgekehrt, da erschrickt man über das Foto und ist dann in der Realität angenehm überrascht.
      Ute, ich glaube weiterhin, dass Liebe schön macht – denn das Bild hat schon Heiko fotografiert und ich war bis zu den Haarwurzeln verliebt.

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