Claras Allerleiweltsgedanken

Ein Monat geht zu Ende –

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und ein „Biotop“ auch!

Seit unendlich langen Zeiten ist auf meiner Straße ein sehr, sehr großes Grundstück frei. Sein Besitzer hat sich sicher schon als Millionär oder als Milliardär nach dem Verkauf gesehen. Doch das klappte nicht und klappte nicht …

Immer wieder wurde der Makler gewechselt, neue Schilder aufgestellt, andere Telefonnummern angegeben – das Grundstück blieb Brachland.

Im Laufe der Zeit bzw. schon Jahre wuchs und wucherte es mächtig. Es war vorher ganz kahl und ganz leer. Da sieht man mal, dass Natur aus sich selber heraus wächst.

Seit ca. 6 Wochen steht hier ein Schild, dass 4 Doppelhäuser entstehen werden. Schade um die grüne Oase, aus der hätte eine kleine „Wildöde“ werden können.

War das Gelände nicht schon auf dem besten Weg zur Wildnis?

Jetzt ist es nackt und kahl wie ein Männerkopf jenseits der Haarwuchsgrenze.

Und was man in so einer „kuschligen Grünlandschaft“ hätte alles machen könnte, seht ihr hier:

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

24 Kommentare zu “Ein Monat geht zu Ende –

  1. Pingback: Das eigene Heim … « Claras Allerleiweltsgedanken

  2. Komisch, man gewöhnt sich so sehr an solch eine grüne Oase mitten in der Stadt. Dann tut es weh, wenn sie endlich doch weg soll.
    Auch wenn ein Zaun drum war, man hatte das Grün akzeptiert und wohl geliebt.

    Dir alles Liebe ♥

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    • Ich gehe da fast jeden Tag daran vorbei und staunte immer wieder, wie schnell das Grüne wächst. – Bis jetzt passiert auf der „Baustelle“ noch gar nichts, wahrscheinlich suchen sie noch Käufer.
      Schönes Feiertagswochenende für dich!

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  3. Das Sofa hätte sogar sehr gut gepaßt! Oder ein Himmelbett?! Hängematte? Alles in einem herrlich grünen Raum! Das wäre mal eine Aussicht geworden…. aber so…

    Ich wünsche dir viel (herzlichen) Sonnenschein zum Wochenende!

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    • Emily, alles von dir aufgezählte und noch mehr und von jedem mehrere: Bänke für ganz große Leute und sehr kleine, Sofas, die nicht durchweichen bei Regen, kuschlige Hängematten zum Schaukeln und Geschaukelt werden – das wäre eine Ruhefläche nach meinem Sinne – ausnahmsweise dürften da lärmende Kinder ausgeschlossen sein, denn mal brauche sogar ich es etwas ruhiger.
      Sonnenschein haben wir sehr reichlich – brauchst du welchen oder haste auch genug?

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      • Diese Ruhefläche wäre auch in meinem Sinn und hier würde ich Geplärre auch gerne ausschließen. Egal von wem ;o) Hinlümmeln und entspannen…
        Sonnenschein haben wir zur Zeit auch reichlich. Aber ich werde nicht jammern! Nein, ich genieße es. Die Blätter sind verfärbt, der Himmel blau, die Sonne scheint… mehr davon!

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        • Liebe Emily, wenn ich „7.00 Uhr“ an einem Samstag bei dir sehe, kann ich daraus schlussfolgern, dass du nicht zu den „Spätschläfern“ gehörst. Gestern habe ich gehört, dass „Langschläfer“ – wie ich ja unbedingt eine bin, eine diffamierende Bezeichnung ist, weil die Schlafstundenanzahl bei allen, die nicht schlafgestört sind, in etwa gleich ist, aber eben zu einer anderen Zeit. Bei dir muss sie vor 2.00 Uhr in der Frühe anfangen.
          Ein blaues langes Wochenende wünsche ich dir.

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  4. Tja, ohne die Lage zu sehen, kann man das schlecht beurteilen. Es gibt schon Lagen, wo verdichtetes Bauen angebracht ist, damit nicht noch mehr Außenbereiche belastet werden. Ich meine, wenn z.B. ein Grundstück in der Nähe irgendeiner Nahverkehrshaltestelle liegt, ist es sicher sinnvoll.

    Es soll ja wohl schon Grundstücke gegeben haben wo sich solche Biotope mit seltenen Pflanzen und Tieren entwickelt haben, dass man nicht mehr bebauen durfte (wäre schön, wenn das stimmt).

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    • Ingrid, ich überlege gerade, ob es tatsächlich eine Wildwuchsfläche hätte bleiben dürfen, wenn es noch 3 Jahre hätte wachsen dürfen. Aber ich glaube, das hätte der Eigentümer nicht zugelassen, er hat wohl immer zwischendurch was schneiden lassen.
      Würde ich ein Haus haben wollen, dann sollte es auch ein wenig Freifläche um das Haus haben, und deswegen finde ich 4 Doppelhäuser zu viel. Meiner Berechnung nach kann ein Grundstück höchstens 300 qm haben.

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  5. Deine Alternative ist natürlich perfekt *lach*. Aber so ist der Lauf der Welt, liebe Clara.
    LG – Elke

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    • Ein kleiner Park an dieser Stelle (kein Spielplatz, sondern wirklich Bäume, Wiese, Bänke) – ich fange an, alte Leute-Träume zu bekommen, das wäre wirklich schön. Wir haben zwar den Teltowkanal, aber da kann man nicht auf Sofas = Bänken oder Gräsern rumlümmeln.
      Mit liebem Gruß von Clara
      PS: Morgen beim Schluss des Schmiedeeisenprojektes kommt im Fotoblog ein Zaun, den ich sehr, sehr schön finde.

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  6. Stündlich oder gar sekündlich wird die Welt Brachland ärmer, versiegelte Flächen nehmen zu, und das bedeutet….nichts Gutes für die Natur. Und da wir mit dieser zur Erhaltung unseren Lebens verstrickt sind, Teil davon sind, auch für uns nicht toll….
    Gruß von Sonja

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    • Sonja, hier sehe ich noch einen gewissen Sinn darin, wenn Brachland verschwindet und Wohnungsbau entsteht. Aber es gibt so viele Stellen in der Natur, wo man ihr hätte durchaus nicht reinpfuschen sollen. Das Ergebnis waren und sind ja immer wieder Überschwemmungen von über die Ufer getretenen Flüssen und andere Schäden. – Das war das, was ich am Osten so geschätzt habe: Es war nicht alles so perfekt und nicht so zugebaut!
      Liebe Gruß von mir

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  7. Da bin ich gespannt, was Du uns demnächst von der Baustelle berichtest – der Link zu deinen Grünlandschafts-Ideen führt aber leider ins Leere… Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir ♥ !!!

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  8. Das ist wirklich schade. Aber Gott Mammon hat seine Hand im Spiel und dann vergißt man die Schönheit der Natur.

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    • Ute, als es noch vor ca. 3 Jahren ein bewirtschaftetes Grundstück war mit einem kleinen Teich und einem hässlichen Hüttchen, da war es noch gepflegt – aber seitdem es zum Verkauf ausgeschrieben war, vergammelte und verdreckte es im Grunde genommen immer mehr. – Eigentlich kann es mit Häusern drauf nur schöner werden.

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  9. Und du wirst sehen – ruckzuck wird von dieser Freifläche nichts mehr übrig sein. Häuser in Fertigbauweise hinzustellen, geht so schnell, dass ich immer wieder staune. Es erinnert mich an Nacht-und-Nebel-Aktionen.

    Einen sonnigen Freitag wünsche ich dir,
    Anna-Lena auf dem Sprung

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    • Bis jetzt passiert nichts außer, dass am WE immer einer zur Beratung sitzt und auf Kunden wartet, die offensichtlich nicht kommen wollen. Sie fangen sicher erst an zu bauen, wenn alle Häuser verkauft sind, da sie ja beim Bauen auf individuelle Wünsche der Eigentümer eingehen.
      Sonnigen letzten Schultag vor 14 Tagen Entspannnung.

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  10. Ja, sowas ist immer wieder schade… Wir haben hier auch so ein Kleinod im Stadtgraben. Ein Aussteiger hat die Müllhalde aufgeräumt und bepflanzt. Und einen wunderschönen (Wild)garten geschaffen. Leider soll das Fleckchen jetzt auch bebaut werden… 😦

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    • Jein, liebe Sunny – so ein richtiges Kleinod war es ja doch nicht, weil nicht dafür vorgesehen, wild zu bewachsen. Außerdem lag immer ganz viel Abfall darauf herum. – Eine anständige Bebauung ist bestimmt besser – doch ich denke, 4 Doppelhäuser oder gar Einzelhäuser hätten gereicht, so ist es für jede Familie nur ein Miniminigrundstück. Vielleicht sind die Bodenpreise aber auch so, dass die Leute gar nicht mehr bezahlen könnten.

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      • Das kann gut sein mit den Preisen. Ich habe hier auch mal ein Baugrundstück gesehen und dann fast einen Schock bekommen, wie viele Häuser da drauf kamen. Das Grundstück war kleiner als unser Garten zu Hause…
        Aber was das Kleinod angeht, Wildwuchs ist doch auch was Schönes. Und was den Müll angeht, hätte ich ja mal Amaro vorbeischicken können, der sucht gerade nach einer neuen Wirkungsstätte. Und in Berlin hat er schon mal aufgeräumt (war aber sehr enttäuscht, weil es nichts gebracht hat…)

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        • Das Grundstück war ja verrammelt und verriegelt, so dass man zwar was über den Zaun werfen konnte, aber nichts wegräumen. – Außerdem denke ich, dass der Eigentümer schon seit Jahren auf dieses fette Schmankerl des Verkaufs wartet, um sie gesund zu stoßen.

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