Claras Allerleiweltsgedanken

Wasser ist zum Waschen da …

31 Kommentare

aber nicht nur, das wissen wir alle.

Als ich neulich von einer Essenseinladung in Hellersdorf die Landsberger Allee mit der Straßenbahn entlang fuhr, musste ich einfach aussteigen. Dieser herrliche Industriebau in roten Backsteinen rief :

Fotografiere mich, wir sind so schön restauriert!

Wahrscheinlich ist die Aufarbeitung schon vor längerer Zeit passiert, aber ich komme selten in diese Gegend von Berlin.

Das ist der erste fotografische Eindruck vom Wasserwerk, genauer Pumpwerk genannt

Ein vorsichtiger Blick durch den Zaun sagt: Gefällt mir

Aber was liegen da für Gerätschaften rum – können Wasserkundler helfen?

Sehen aus wie Überbleibsel vom Kapitän Nemo

 

Der Giebel macht auch einen schönen Eindruck - besonders mit Baum, oder?

Und noch eins, aber dann ist Schluss.

Hat durch die Fotobearbeitung wegen Verkleinerung etwas gelitten, ist wohl zu doll geschärft worden

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

31 Kommentare zu “Wasser ist zum Waschen da …

  1. echt witzig, wo man via blog so rumkommt, danke, liebe clara 🙂

    alles liebe und ein schönes WE 🙂

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  2. 100pro und gleich und sofort, nur nicht am Sonntag, da bin ich schon in Cottbus *grins*. – Wenn ich mir das von Friedrichshagen so ansehe – da bin ich immer dran vorbeigefahren, als wir am Scharmützelsee das Boot liegen hatten und Peter noch in Friedrichshagen gewohnt hat.
    Wer – bitte schön – ist „und so“? Kenne ich die auch?

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    • Ich denke nicht, dass wir das vor meinem Urlaub noch hinbekommen. Ich dachte so an Anfang 2012. Da kann ich noch ein bisschen was vorbereiten :;-)
      Vielleicht ist Ruthie zufällig in Berlin, vielleicht kann ich die Podruga animieren, vielleicht auch AndiBerlin. Mal gucken, was da unter den Berliner Bloggern so geht.

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  3. Also, hier wäre ich auch ausgestiegen. Ich liebe solche alten Backsteingebäude. Toll finde ich es, dass man in Leipzig-Plagwitz viele alte Industriehallen zu Wohnungen umgestaltet hat. So bleiben die Gebäude erhalten. Leider kann ich mir das Wohnen dort nicht leisten, aber gefallen würde es mir schon.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Gudrun, kennst du die tollen Wohnungen, die in Stralsund in der Stadtmauer integriert sind – eine wahre Sahne. Und so ähnlich kann ich mir das auch mit den Industriehallen vorstellen – wenn das architektonisch gut gemacht ist, ist das sicher eine tolle Sache – vor allem groß und geräumig.
      Wer weiß, dort würdest du dann nur den ganzen Tag in deinen Gemächern lustwandeln und nicht zum zeichnen kommen.
      Mit liebem Gruß aus Berlin

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  4. Das ist das alte Wasserwerk – oder? Das hat mich auch total fasziniert, als wir im August zu Jutta gefahren sind. Der Tag war aber so vollgepropft – erst wollte ich Jutta nicht warten lassen, dann taten mir die Füße weh von den tollen Gärten der Welt – dass wir doch nicht angehalten haben.
    Lieben Gruß
    Elke

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    • Definitiv kein Wasserwerk, liebe Elke. Nie gewesen.
      So ähnliche Bauten sieht man aber auch in Friedrichshagen, denn das dortige Wasserwerk hat ein wunderbares Museum in alten Gemäuern.
      http://www.museum-im-wasserwerk.de/

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      • Danke – wieder was dazu gelernt. Aber das nächste Mal halte ich da garantiert an und guck mir das genauer an. Das richtige Wasserwerk würde mich aber auch interessieren.
        LG – Elke

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    • Du siehst, auch ich hielt es für ein Wasserwerk, auch wenn ich das Schild mit dem „Pumpwerk“ durchaus gelesen habe.
      Und das mit den wehen Füßen wegen der tollen Gärten der Welt kann ich noch viel besser nachvollziehen – mir tun meine jetzt schon oft weh, wenn ich gar nichts geleistet habe.
      Vielleicht habe ich auch Glück, dass du nicht ausgestiegen bist, denn du hättest ja mit deinem tollen Zoom gezeigt, was der Pumpenwärter auf dem Tisch für ein Buch zu liegen hat *grins*
      Schönen Gruß aus Berlin schickt dir
      Clara

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  5. Hmm, ich wollte dir gerade antworten, dass ich auf irgendwelche Verteileranschlüsse tippe. Bloß gut, dass wir Frau Tonari haben. Sie weiß Bescheid und hat unseren Wissenlücken machtig auf die Sprünge geholfen. Ein Danke von daher in Tonaris Richtung und dir Clara, ein daumen Hoch für die schmucken Bilder. In Zwickau haben wir auch so einen schönen Backsteinbau stehen.

    Kommt alle gut ins Wochenende!

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    • Ich könnte jetzt natürlich sofort schrei(b)en: Zeigen, zeigen.
      Aus diesen roten Steinen wurden ja im Laufe der Jahre viele schmucken Bauten errichtet, nicht nur Kirchen, auch Schulen und anderes. Sie haben so etwas Gediegenes, Vornehmes, denke ich!

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      • Ich fahre immer nur durch Zwickau durch, wenn es zur Arbeit geht. Und wenn ich dann mal in Zwickau bin, kann man mich meistens nur in der Innenstadt finden. Um dir aber einen Gefallen zu tun, werde ich es versuchen, kommende Woche mal anzuhalten, um für dich ein Foto zu schießen.

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  6. Freut mich, dass du auch für die Nemo-Theorie bist.
    Es sind mehrere Gebäude, das siehst du zumindest auf einem Foto.
    Es hat schon so etwas von Neoromanik in Backstein, in der ja auch viele Kirchen gebaut wurden, die allerdings noch stärker in Neogotik, insofern hast du sicher Recht mit deiner Kirchenassoziation.
    Schön, dass du dich auch für die Zaunaufnahme begeistern kannst.
    Es war ein Tag mit wunderschön viel Sonne – sieht man ja auch.

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  7. Sicher kann man dort auch Führungen besuchen – würde mich sogar interessieren. – Bis 2000 habe ich ja in Friedrichshain gewohnt, und das ist der Nachbarbezirk von Lichtenberg. Aber damals war es auch nicht so schön. – Ich konnte ja alles nur durch den Zaun sehen – zum Glück waren die Gitterstäbe weit genug auseinander, dass der Apparat durchpasste. (Wieder ein Argument für eine Kleinbildkamera, *grins*)

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  8. Vivi, ich bin ja nicht immer so, dass ich alle Einzelheiten bis ins kleinste wissen will – aber hier fand ich es schon interessant, von tonari zu lesen, dass das Absperrventile sind. Mannomann, was müssen das dann für Leitungen sein, da könnte ich ja fast aufrecht drin spazieren gehen – zumindest paddeln. Aber das wäre wohl auch nicht angebracht, in einer Trinkwasserleitung Bootsverkehr zu gestatten.
    Lasse es dir gut gehen und tschüss!

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  9. Ein schöner Bau und wie Frau tonari erklärt, unter Denkmalschutz. Und das zu Recht.
    Das erste Bild mit dem Blick durch den Bogen auf den herrlich blauen Himmel gefällt
    mir besonders gut.

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    • Ute, mir gefallen auch die beiden ersten am besten – dort, wo man noch Zaun sieht. – Da ich nicht aufs Gelände gehen konnte, waren nur die ehemaligen Maschinenhäuser so im Blick, dass ich sie fotografieren konnte. Das sind die eigentlichen „Lockvögel“ – vielleicht – um die Besucher zu Führungen zu locken.
      Ich werde mich mal erkundigen.

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  10. Das ist das Zwischenpumpwerk Lichtenberg, also kein Wasserwerk. Es dient der Speicherung von aufbereitem Trinkwasser, das aus dem Wasserwerk Friedrichshagen kommt. Fotografiert hast Du vor allem die ehemaligen Maschinenhäuser, die unter Denkmalschutz stehen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenpumpwerk_Lichtenberg
    Die „Überbleibsel von Käpten Nemo“ sind zwei alte Absperreinrichtungen für Rohrleitungen. Links ein Keilovalschieber und rechts ein Kugelhahn. Die Dimension weiß ich aber nicht.

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    • Soll ich jetzt sagen: „Es muss also auch Wasserwerk draufstehen, wo Wasserwerk drin sein soll?“ Ganz vorsichtig hatte ich ja beim ersten Foto „genauer Pumpwerk genannt“ geschrieben.
      Danke für deine richtigen Erläuterungen – ahnte ich doch, dass da nicht Nemo seine Utensilien vergessen hat. An der Größe kann man ermessen, was die Leitungen für einen Durchmesser haben.
      Dass die unter Denkmalschutz stehen, ist klar.
      Danke für deine Erklärungen und schönes WE – Wetter soll ja gut werden.

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  11. Yep. Das ist schick, hast Du mir gezeigt, oder? Sieht teilweise wie ’ne Kirche aus. Die Teile kennt bestimmt Tonari…

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    • Neihein, habe ich dir nicht gezeigt? Oder doch, bei der Fahrt zum Marzahner Garten, kann sein, dass wir da dran vorbei gekommen sind. Je länger ich darüber nachdenke, ändere ich das nein in ein vielleicht und dann: „Wenn du meinst, dann ja“. Sieht wirklich schön aus, nicht?

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      • Könnten sonst nur meine Jungs mir gezeigt haben. Aber:
        1. war nur einer von den Berliner Jungs da
        2. bin ich mit dem (nur mit Dir) da lang gefahren
        3. wüsste der wahrscheinlich nicht, was das ist.

        Und Du schon. Deshalb musst Du das gewesen sein. Oder? 😀

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