Claras Allerleiweltsgedanken

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – H

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zu öffnen bei Blogspot. und auch bei WordPress.

Heute jedenfalls hier der Hauptbahnhof mit seinem ominösen Pferd  – Dieses Pferd, was in ähnlicher Gestalt auch vor dem Heidelberger Bahnhof auf den „Neckarwiesen grast“, wird wohl dem Herrn Mehdorn angelastet. Entweder hatte der Mann zu seiner Amtszeit zu viel Taschengeld, was er verbraten durfte, oder er wollte sich ein Verkehrsmittel sichern, falls ihn niemand mehr mit der Bahn reisen lässt, weil er diese zu stark in die Sch roten Zahlen geritten hat. Sei es wie es sei – hübsch ist anders!

Ansonsten gibt es bei WP Fotoblog „Hellersdorfer Illusionen“ zu bestaunen und bei Blogspot habe ich „Höfe“ fotografiert. Berliner Innenhöfe sind schon was Schönes, nicht nur in der Innenstadt, sie sind überall anzutreffen. Früher rümpfte man ja über sie die Nase, weil sie den Wohnungen das Sonnenlicht wegnahmen – doch jetzt pfeifen viele lieber auf die Sonne und nehmen stattdessen die in Berlin so seltene Ruhe. – Außerdem sind viele Innenhöfe „entkernt“ – also ein Hinterhaus wurde abgerissen, und für den Rest der Wohnungen entstanden wunderbare Innenhofflächen.

Wer sich dieses seltsame Tier ausgedacht hat, muss viel überschüssige Fantasie haben

Und hier noch eine Fotocollage vom Hauptbahnhof insgesamt, auf der das Pferd auch nicht fehlen darf.

Wenn alle Stahlträger fest sitzen, ist es ein gut gefüllter Bahnhof - für Erstreisende ein wenig verwirrend mit den vielen Etagen.

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Update:
Da ich ein wenig den Eindruck habe, dass die schönen Fotos in den Nebenblogs, vor allem bei Blogspot, unbeachtet bleiben, seetze ich sie hier doch im Kleinformat ein: Höfe und Hausbesetzerszene

Und das Hellersdorfer Illusionshaus

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

47 Kommentare zu “Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – H

  1. Nein, ich werde mich jetzt nicht zum lachenden, eisernen Pferd äußern. Aber trotzdem, lustig sieht es schon aus. aber dein Anhang mit den prachtvollen Hinterhöfen, der gefällt mir außerordentlich gut.

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  2. Liebe Clara,
    Ts..ts..ts….über Kunst soll/darf man doch NICHT streiten. Und diese Skulptur ist so frei assoziierbar wie Dali’s alptraumhafte Bewältigung seines Mutterkonflikts mit Pinsel und Farbe, nur eben jetzt in Alu oder ähnlichem.
    Ein sich aufbäumendes Pferd, offensichtlich zornig, wer wäre das nicht mit einer Eule im Bauch und einer Uhr unter demselben. Sehr eigenwillig, aber ich finde es nicht häßlich, eher „interessant“, anregend, inspirierend.
    Lieben Gruß
    moni

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    • Liebste moni, ich benannte das Pferd doch schlimmstenfalls mit „ominös und seltsam“ – und bestenfalls den Preis, den es sicherlich gekostet hat, finde ich „hässlich“ oder gewöhnungsbedürftig, zumal die Bahn ständig in den roten Zahlen ist.
      Wenn ich ganz ehrlich bin – ich weiß gar nicht richtig, wie ich es finde.
      Lieben Gruß von Clara

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  3. Das schaut wirklich sehr beeindruckend aus! Es erinnert mich an ein Pferd XD

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  4. Soviel Fantasie möchte ich auch mal haben um so ein Pferdchen entstehen zu lassen… moderne Kunst… wobei Kunst ja heut zu Tage schon 800.000 € teure Kalkflecken sein können. Solche Flecken habe ich auch seit neustem auf meiner Küchenfensterbank…

    Ich grüsse dich lieb ♥

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    • Nur mit dem Unterschied, dass du deine Flecken sicher kostenlos bekommen hast, aber nicht kostenlos wieder wegbekommst, falls du sie nicht willst. – Das ist der feine Unterschied.
      Gruß an dich von hier, die z.Z. gerade Trubbel mit dem PC hat.

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  5. Der Gaul ist mir bisher nicht aufgefallen. Oder ich fand ihn so hässlich, dass ich ihn gleich wieder vergessen hab 😉 Wie immer, alles sehr interessant!

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    • In gewisser Weise ist der Gaul ja doch imposant – ich tippe eher auf „noch nicht gesehen“ als „wieder verdrängt“. – Danke, danke, frau tut, was sie kann.

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  6. Huch, das Pferd kenne ich noch gar nicht.
    An dem Bahnhof waren wir, auch mal drinnen.
    Aber dieses schwungvolle Pferd gab es wohl noch nicht. Sonst hätten wir dieses Werk bestimmt fotografiert.

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    • „Ende Mai 2007 wurde das Rolling Horse, eine 35 Tonnen schwere Metallskulptur auf der Nord-Ost-Terrasse des Bahnhofs enthüllt.“ – So steht es bei Wiki – da kannst du sehen, ob du davor oder danach in Belrin warst. – Viele, die hier wohnen, kennen diesen Gaul noch nicht einmal.

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      • Im Frühjahr 2008 waren wir zuletzt da, wohl nicht auf der „richtigen“ Seite des Bahnhofs, vermute ich.
        Denn das wäre uns ja sonst aufgefallen.
        Da wir mit dem Bus gekommen waren, hatten wir ja am Bahnhof auch herzlich wenig zu tun.

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  7. ausgewachsenes Pferd ? oder Foetus ? oder Großaufnahme einer mekanischen Uhr ? Pferd als Vorgänger der Bahn ? das Bild sieht auf jedem Fall deprimierend aus. Hatte ich auch bis jetzt noch nicht bemerkt. Habe nichts verpasst. Aber immerhin doch Kunst !
    Reine

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    • Du entwickelst dich ja hier zum richtigen Kunst-Kritiker. – Irgendwie hat dieses Pferd auch mit einer Uhr zu tun – ob mechanisch oder elektronisch – weiß ich nicht.
      Vielleicht auch „Pferd als Nachfolger der Bahn“ – wenn das mit den Verspätungen so weitergeht, können wir wirklich bald wieder mit der Pferdekutsche reisen.

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  8. Clara, rück sofort den Holzgaul wieder raus! Ich fand den so niedlich und nun isser schon wieder weg. Wo hast du hingeschickt? Sag ihm, Tante Mandy hat auch ein Möhrchen. Er möge sich bitte in die Spur machen und mit Pfiff hierher galoppieren. Ich waaaarte!

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    • Du gibst mir Rätsel auf? Welchen Holzgaul – ich hatte doch nur das Metallpferd vom Hauptbahnhof, was hier kühnkeckdreisthübschhässlich rumsteht. – Wenn er die lange Strecke zu dir galoppieren soll, dann musst aber wenigstens noch einen Appel dazupacken. –
      Ach jetzt weiß ich, was du meinst – das war wieder mal eine versehentliche Veröffentlichung. Ich bereite schon ein Januar-Februar-Projekt vor – und da habe ich vergessen, das Datum zu „verstellen“. – Bei mir erscheint der nicht im Feed, obwohl ich meine eigenen Sachen da auch eingestellt habe. – Gedulde dich, er kommt am 6. Februar zu dir geritten. – Du kannst eine „Tanzkarte“ vorbestellen.

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  9. Das Pferd in den Jahrhunderten galt als „besonders eng mit den Göttern verbunden“. Mit anderen Worten, lieber auf Gott vertrauen, als auf die Bahn. Aber, ist das überhaupt ein Pferd? Der Kopf hat etwas von einem Esel.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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  10. Das Pferd habe ich auch noch nicht bewusst gesehen – aber der neue Hauptbahnhof ist – nach allen Problemen – wirklich schick geworden :)!

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    • Gesa, ob dich nun das Pferd oder nettere Dinge nach Berlin locken werden, ist letztendlich egal – aber du siehst, die Stadt und ihre Be/Ein/Anwohner machen eine Reise lohnenswert.

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  11. Liebe Clara, ich war vor einiger Zeit für einen Kurzbesuch in Berlin. Leider habe ich dieses tolle Pferd nicht gesehen, aber ich bin wirklich begeistert von dieser schönen Stadt. Danke, dass du mich hier mit deinen Bildern auf einen virtuellen Ausflug mitnimmst! 🙂 Alles Liebe, Martina

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    • Martina, wenn du hier und links (WP) und rechts (Blogspot) brav alle Bilder anschaust, kennst du nachher Berlin virtuell besser als ich – denn ich bringe schon alles durcheinander. – Ich weiß gar nicht, wie viele Berlinbesucher dieses Pferd nicht kennen – es steht nicht direkt am Haupteingang, sondern etwas verschämt an einer Seite. Herr Mehdorn wollte seinen „reziproken Dukatenesel“ (der die Taler geschluckt hat statt sie auszuspucken) vielleicht nihct so offen ins Bild führen.
      Du warst hier und hast nicht Laut gegeben? Das macht mich ein wenig traurig.
      LIeben Gruß an dich von Clara

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  12. huhuuu liebe Clara *mal ueber den grossen teich rueberwink*

    danke fuer deine netten kommentare bei mir. ich wohne seit 3 jahren in Cincinnati,Ohio und die zeitverschiebung zu deutschland betraegt 6 stunden.

    so ich hab dich gleich mal bei mir verlinkt, damit du mir nicht verloren gehst. ich wuensche dir noch einen schoenen rest sonntag. ich geh jetzt ein bisschen in die stadt zum shoppen.

    ganz liebe gruesse
    Sammy

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    • Sammy, juhu zurück. Wenn du schreibst, dass du um 19.19 hiesiger Zeit shoppen gehst, weiß ich auch, dass wir 6 Stunden schneller mit der Zeit sind. –
      Sei nicht traurig, wenn ich meine Blogroll nicht pflege, ich mache das alles über den Feedreader, und da bist du auch verlinkt.
      Abendgrüße, ganz liebe, kommen von Clara

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  13. Also ich finde, das Pferd hat was 🙂 Ist halt moderne Kunst.
    Wir sind wenn ich mich recht erinnere am Ostbahnhof ausgestiegen, so dass ich das nicht gesehen habe.

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    • Das erste offene Bekennerschreiben für das Pferd. – Moderne KUnst hin oder her – Pferde, die wie Pferde aussehen, sind mir lieber. Andererseits, sieht es ja wie ein Pferd aus. – Ach ist egal, es steht und regt zu Diskussionen an.
      Das mit dem Ostbahnhof kann ich mir kaum vorstellen – es sei denn, ihr hattet euer Quartier mehr in diesem Teil von Berlin, denn sonst sind Hauptbahnhof und Südkreuz die gängigen Stationen – bald auch wieder Zoologischer Garten, wie mir dank der Hauptbahnhofwebsite verklickert wurde.

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  14. Der Schöpfer dieses Scheusals vor dem Hbf. ist/war ein Freund des Herrn Mehdorn. Dieser war zumindest ein Fan dieser „Kunst“.

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    • Muss er ja wohl gewesen sein – ein Fan dieser Kunst – sonst hätte er das Pferd ja nicht hier und dort aufstellen lassen. Oder war der arme Künstler soooooooo arm, dass der Bahnchef ihm ein entsprechendes Entgelt für den Rest seines Künstlerlebens verschaffen wollte? – Danke für die Info!

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  15. ich glaube, der wurde gerade gebaut, als wir dort waren, ich kenn den noch nicht. Sieht interessant aus.

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  16. H wie Hauptstadt herrlich hübsch herausgeputzt .-) Liebe Grüße

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    • Na, hast du für die kommenden Buchstaben auch schon Identifikaitonswörter parat? – Da bin ich aber neugierig gespannt.
      Kannst du nicht mal bitte ein wenig Sonne herbeamen?
      Lieben Gruß

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      • Sonne ist hier leider auch ein wenig rar vorhanden. Wenn sie kommt, beame ich ein paar Strahlen rüber 🙂

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        • Du hast ja immerhin noch die Chance, nach wenigen Kilometern im meist sonnigen „Süden“ der Insel zu sein. – Wo ich hinfahren müsste, um Sonne zu sehen, weiß ich nicht. – Also, wenn sie scheint, hast du gebeamt, danke!

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  17. Von diesem Hauptbahnhof war ich bei meinem Berlinbesuch total begeistert, Dieses komische Pferd war mir aber gar nicht aufgefallen. Ich erinnere mich aber daran, dass direkt neben dem Bahnhof ein Beachvolleyballturnier stattfand, wo selbst Reisende z,T. mit Gepäck zugeschaut haben. Wir haben dort damals unsere vom Rumlaufen müden Beine ausgeruht.
    Gtrüßle Bellana

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    • Bellana, das Pferd findet man nur, wenn man entweder einmal um den ganzen Bahnhof herumwandert oder den entsprechenden Ausgang wählt. – Sicher, direkt am Bahnhof ist auch eine Restauration, wo man seinen Drink im Liegestuhl schlürfen kann.
      Um die Entstehungsgeschichte des Bahnhofs rankten sich ja so einige unschöne Sachen von zu kurzen Bahnsteigen, Klagen des Architekten und ähnliches. – Da es schon so lange her ist, habe ich es nicht mehr richtig in Erinnerung. – Für mich ist es ein wahnsinnig großer Einkaufsplatz, von und an dem auch Züge abfahren und ankommen – und das alles in viel Glas und viel Stahl – wie in so vielen anderen Städten auch.
      Liebe Grüße zurück von
      Clara

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      • Hier lässt sich vieles nachlesen, bei Interesse (obgleich auch da die Hintergründe & Zusammenhänge nicht hinreichend erläutert sind): http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Hauptbahnhof

        Wer sich noch näher für den HBF interessiert kann ja auf unserem Blog vorbeischauen, wo wir kritisch oder humorvoll aus dem Alltag berichten.

        Gibt auch viele Fotos 🙂

        Ich persönlich finde, man kann in diesem Bahnhof herrlich flanieren und das bunte Treiben beobachten. Einkaufen ist für uns da eigentlich uninteressant. Das Ding hat einfach Charakter und Flair!

        Einen schönen Sonntag an alle.

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        • Wie lustig und spannend – der Hauptbahnhof redet mit mir und mit uns. Ich freue mich sehr darüber und werde auch gleich mal auf den Link gehen, um einer anderen Bloggerin Auskunft geben zu können.
          Ich habe mich auch noch nie über eine Wartezeit dort beschwert – die Zeit verging mit Menschenstudien sehr schnell.

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    • Hihi, du wolltest wohl das Schild von 3K hier hinsetzen? – Offensichtlich ist hier „schilderfreie Zone“ *grins* – und im Spam warst du auch noch vorher!

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  18. Die Glasplatten sitzen fest und es war auch nie anders. 😉 Schicke Fotos! Das Pferd sieht immer aus als würde es sich gleich übergeben…

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    • Na hallochen, das freut mich aber, dass meine Texte so genau gelesen werden.
      Waren es dann Stahlteile statt Glasteilen, die irgendwann – ziemlich kurz nach der Eröffnung – sich lockerten und mittelprächtige Panik hervorriefen? Ich habe ja für so etwas kein konkretes Gedächtnis – weiß nur, dass da was war.
      Dann flogen die Glasplatten eben auf der Friedrichsstraße und meiner Meinung nach auch am Potsdamer Platz.
      Ein Kotz-Pferd, das finde ich ja eine schicke Bezeichnung.
      Wir haben hier eine Expertin, die sich an viele Ereignisse gut erinnern kann, aber die ist leider gerade im Urlaub – vielleicht weiß die noch genaueres.
      Ich habe mir mal die Fotos auf der Hbf-Twitterseite angesehen – da sind einige Sachen richtig gut!

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      • Ich war zufällig mit dem Twitteraccount eingeloggt, aber wir haben natürlich auch einen WordPress-Blog. 😉

        Es war der berühmte Stahlträger, der 2007 durch einen heftigen Sturm herunterkam. Die Geschichte wird dem HBF wahrscheinlich für immer nachhängen. Ich erinnere mich eigentlich weniger an Panik als vielmehr an Spott und Häme. Irgendwann wurden dann „einfach so herabfallende Scheiben“ und „eine einstürzende Fassade“ hinzugedichtet, das aber sind Märchen.

        Ja, Friedrichstraße & Potsdamer Platz bröckelte es m.E. einfach so, ohne Ursache. Es war auch ein Gebäude der Bahn betroffen, vielleicht daher die Verwechslungen.

        Auf diesem Blog sind aber auch sehr schöne Fotos!

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