Claras Allerleiweltsgedanken

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – M

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Zum Glück gibt es solche wunderbaren Seiten wie „Sehenswürdigkeiten in Berlin – alphabetisch sortiert“, auf denen ich mir Anregungen holen kann. Aber was nützt mir das alles, wenn ich entweder davon keine Fotos habe oder eventuelle Fotos uninteressant wären. Da muss ich doch wieder auf meinen Fonds zurückgreifen. – Ich weiß, ihr seid genau so sicher wie ich, dass ich was gefunden haben.

Das Märkische Museum (auch gleichnamige U-Bahn-Station) ist sowohl von der Fischerinsel als auch vom S-Bahnhof Jannowitzbrücke aus zu erreichen. Es ist ein wunderbarer Backsteinbau in noch schönerer Lage. Wie es drin aussieht, habe ich vergessen.  -Aber was neben dem Museum steht, habe ich nicht vergessen: Nämlich der Roland. Als Töchterchen so ca. 2 Jahre alt war, fürchtete sie sich mächtig, wenn wir daran vorbeifuhren. Zuerst wunderte ich mich immer nur, wenn sie den Kopf krampfhaft abwendete, bis ich hinter ihr kleines Geheimnis kam. – Danach wurde es dann besser.

Wer wissen will, was auf dem anderen Blog lauert, muss zu Blogspot gehen und auch bei WordPress wartet was auf euch.

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Beinahe hätte ich vergessen, euch den „Pinselheinrich“ zu zeigen, das Denkmal von Heinrich Zille, das gleich ein paar Meter weiter steht.

Nun habe ich es mir ja in den letzten Tagen angewöhnt, die Bilder der anderen Blogs hier in klein zu zeigen, also werde ich auch heute nicht davon abweichen. Blogspot habe ich noch um das Berliner Müllproblem erweitert.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

26 Kommentare zu “Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – M

  1. Müll, Dreck und Verwahrlosung ist wohl ein Thema in fast allen großen Städten – und wenn dort nicht, in Berlin ist das auf jeden Fall ein Thema.
    Meiner Meinung nach sieht das Märkische Museum aus wie ein ganz vornehmes Rathaus.

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  2. Das würde ihm sicher gefallen, dass er dir / euch gefällt. Doch ich denke,dass wusste er auch.
    Lieben Gruß von Clara

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  3. Gesa, ich stehe nicht hinter ihm, denn ich stehe vor ihm und es ist kein Foto mit Selbstauslöser. – Aber der Kerl hinter ihm hat einiges mit mir gemeinsam: Meine Neugier Wissbegierde. Also könnte ich es sein.

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  4. Bein ersten Foto (Mörk. Museum) dachte ich glatt, Du warst in England! Sieht irgendwie den normannischen Kirchenburgen ähnlich.
    LG

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    • Vallartina, das haben ja schon mehrere hier geschrieben – da muss also wirklich was dran sein. Ich swar bisher nur einmal in England, und zwar für 10 Tage in London – und an solche Bauten erinnere ich mich nicht, was aber überhaupt nichts heißen muss. – Mir gefällt diese Neogotik als Backsteinbau, aber euch offensichtlich auch. – Natürlich musste ich das Foto per Gegenlicht ein wenig aufhellen, sonst hättet ihr zu wenig Architektur zu sehen bekommen.

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  5. Hallo liebe Clara,
    Dein persönlicher und individueller Reiseführer ist klasse!
    So lernt man Berlin von einer ganz anderen Seite kennen und bekommt Anregungen für den nächsten Besuch 🙂

    Liebe Grüße
    Katinka

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    • Danke Katinka – genau so war er auch von mir gedacht – denn die üblichen Reiseführer zeigen ja häufig nur die Touristenmagnete an. Es gibt ja doch einige aus der Bloggerwelt, die hier mal vorbeihuschen – aus den unterschiedlichsten Gründen. – Dich bzw. natürlich deine schönen Fogos habe ich bisher nur im Feed gesehen, aber ich komme noch, versprochen.
      Liebe Grüße schickt dir Clara

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  6. moni, du willst wohl aus dem Museum gleich eine Westminster Abbey machen? – Zu der Zeit muss Berlin entweder noch Geld gehabt haben oder es gibt einen reichen Sponsor für diesen wirklich sehr imposanten Bau.
    Leider verstehe ich den zweiten Teil deines Satzes nicht: „aber das ist vielleicht von ftf besser“, weil ich nicht weiß, was ftf ist. – Hilfst du mir bitte?
    Liebe Grüße schicke ich dir

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  7. An die Skulptur vom Pinselheinrich kann ich mich noch gut erinnern. Ich wollte damals als Kind gar nicht mehr weg da. Vielleicht weil eine unglaubliche Herzlichkeit von dem Mann ausgeht, auch wenn es nur ein Abbild ist. Mein Vater erzählte mir danach viel von seinem Wirken. Und so blieb mir alles auch in guter Erinnerung.
    Im Märkischen Museum war ich auch schon. Ich musste mit. 😀 Ich glaube, Briefmarken über Briefmarken gab es da zu sehen. Kann das sein?
    Ich finde es gut, dass Berlin so schön bunt ist, und man auch den Mut hat es zu zeigen.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Gudrun, ich staune darüber, dass der Pinselheinrich schon zu deiner Kindheit dort stand – aber mein Exmann hat es bestätigt, dass der „Kerl schon damals stand. – Einen freundlichen Eindruck macht er tatsächlich. – Im Museum war ich wohl wirklich und wahrhaftig das letzte Mal, als ich dort gewohnt habe – und ich bin 1985 weggezogen. Du willst also nicht wirklich wissen, ob die dort „Briefmarken auf Eis legen“ oder anderes.
      Ich finde das multikulti und auch den schwullesbischen Teil von Berlin ebenfalls gut – denn wo, wenn nicht in solchen Großstädten, sollen diese Leute unbehelligt leben können. Der Stadtteil Schöneberg ist besonders dafür bekannt, dort hängen aus vielen Wohnungen die Regenbogenfahnen.
      Mit liebem Gruß von Clara

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      • Es ist erstaunlich, wie sich manche Dinge in das Gedächtnis einprägen. Aus das, was mein Vater mir erzählte, blieb mir in Erinnerung. Bloß gut, dass meine Mutter nicht dabei war. Sie unterband jegliches Beschäftigen mit künstlerischen Treiben. „Das macht einen nicht satt“, sagte sie immer. Schade.

        Ich finde es gut, dass es solche Viertel in den Großstädten gibt. Hier auf dem Lande hätten es die Leutchen unglaublich schwer. Einem Freund habe ich geraten, in die Stadt zu ziehen, wenn er sich nicht ein ganzes Leben verstecken will. Auch in den Großstädten gibt es ewig Gestrige, aber auch Freunde.

        Wenn du mal wieder beim ollen Zille vorbei kommst, leg ihm mal ein Blümchen von mir hin. Und wenn es ein
        Gänseblümchen ist.

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        • Gudrun, das würde ich wahnsinnig gern mit dir gemeinsam machen – Gänseblümchen wird es ja nicht mehr geben, aber Blume 2000 ist ja im Stadtbild nicht zu übersehen.
          Es hat mich 1990 in San Francisco so beeindruckt, wie in dem einen Viertel die Regenbogenfahnen nur so flatterten – ich finde es schaden, wenn sich Menschen mit anderer Orientierung verstecken müssen. – Es ist einige Jahre her, als ich einen Englischkurs vom Arbeitsamt her besuchte (2002 vielleicht) – und da waren einige ernsthaft der Ansicht, dass Homosexualität eine Krankheit ist, die dringend geheilt werden muss.

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  8. Das Interesse an dem Gebäude ist nach dem Klicken auf die Männerbilder verdrängt worden. Die Farbe Lila mag ich sehr, aber hier ! solche Bilder gehören auch zu Berlin und einmal im Jahr kam man das auch ertragen.
    Der Roland hat mich auch imponiert als ich daneben stand !
    Was kommt für N nachdem wir für M u.a. kuriose Bilder gesehen haben !
    Viele Grüße, Reine

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    • Du sollst dich nicht von (hübschen) Männern ablenken lassen, liebe Reine, die eh kein Auge für dich haben, weil ihre Augen … na, ihr wisst schon. – Wenn du es als „ertragen“ ansiehst, dann musst du ja nicht hingehen – es ist ja weit genug weg von Steglitz. Ich finde es dort immer sehr freundlich, sehr gemütlich und vor allem sehr lustig.
      Für N kommen sicher wieder ganz normale Bilder, wie der Buchstabe schon sagt.
      Doch was ist in Berlin „normal“ – die Ausnahme oder die Regel? Wer legt fest, was Ausnahme ist und was Regel? Die reinen Prozentzahlen?
      Ich vermag es nicht zu sagen.
      Viele Grüße von „Dorf“ zu „Dorf“ von Clara

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  9. Eigentlich sollte ich das alles notieren für meinen nächsten Berlinbesuch, so er denn irgendwann stattfindet. Danke Clara, das ist wie ein kleiner Reiseführer.

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    • Liebe Ute, danke für das Kompliment – es sollte ja auch so etwas wie ein kleiner persönlicher Reiseführer sein. Manches allerdings ist schon Vergangenheit (z.B. Noten und die kluge Formel im Lustgarten), manches dann zum Zeitpunkt deines Berlinbesuches hoffentlich Vergangenheit (Café Humboldtbox), manches nur zeitweise sichtbar (Motzstaraßenfest, Hausbesetzerszene in Lichterfelde) – aber auf jeden Fall hast du meine Telefonnummer – ich habe meinen Computer – und gemeinsam können wir dann überlegen, was du dir unbedingt ansehen solltest und was eher nicht. – Du kannst dir doch evtl. die dir am wichtigsten erscheinenden Sachen ausdrucken und in deinen Reiseführer legen, so du einen hast. (Zusammengefasste Seiten nur mit kleinen Fotos zeigt auch alles)

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  10. M wie maravilloso, muss Berlin schön sein, möchte mehr -liebe Grüße

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    • Mein kleiner kluger G….übersetzer schreibt: BEWUNDERUNGSWÜRDIG – genau so, wie ich es jetzt hier ausdrücke. – Wenn du in einiger Zeit zurück nach Deutschland kommst, können wir uns auf spanische Texte einstellen?! Warum nicht. – Wenn man den Dreck, die Hektik und die Schnodderigkeit ein wenig beiseite legt, ist Berlin schön – aber eher würde ich sagen: INTERESSANT.
      Mit Gruß von Clara

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  11. hallo liebe Clara,

    das erste foto erinnert mich irgendwie an West Point, die military academy in New York.

    lg
    Sammy

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    • Sammy, dann ist sie sicherlich auch in roten Backsteinziegeln erbaut, vielleicht sogar auch in neogotischem Baustil und vielleicht von einem europäischen oder europäisch-stämmigen Baumeister – kann ja alles sein. – Und du gehst jetzt also auf Tour, wie ich gelesen habe – dann wünsche ich dir eine schöne Zeit.
      Mit liebem Gruß von Clara

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  12. Das Thema hätte auch Männer von Berlin lauten können *g*

    Ich grüsse dich lieb, kkk

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    • Ja, aber du weißt doch, dass ich mehr oder weniger immer 3 „Themen“ oder „Sehenswürdigkeiten“ hier abhandle. Dein von dir vorgeschlagenes habe ich ja bei Blogspot behandelt, aber eben nur einen speziellen Teil von ihnen, jedoch immerhin eine zweistellige Prozentzahl. – Und hier war mir dieses Märkische Museum wichtig, zumal die U-Bahnstation, an der wir früher lebten, auch so hieß. Es war unser „tägliches“ Auslaufgebiet, an der Spree entlang zu dem Spielplatz neben dem Museum zu gehen, denn dort waren auch die Berliner Bären in einem Zwinger untergebracht – was ich schon fast für Tierquälerei hielt.
      Lass dich grüßen von Clara, die ausnahmsweise um (deine) diese Zeit schon schlief

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      • Ich war ja zuerst bei Blogspot und deshalb kam ich auf das Thema *gg*

        Danke für deine Mühen, du machst das super und informierst uns ganz toll!

        ♥-lichen Gruss zu dir, kkk

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        • „Schnuffelchen“, ich fühle mich „gedrückt“ und drücke herzlich zurück.
          Nun habe ich wieder vergessen, wie dieses kleine „Herzchen“ gemacht wird, Alttaste + ????
          Mit ????lichem Gruß von Clara

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  13. Du bist ja schneller als erlaubt – ich musste doch noch schnell den Heinrich Zille dazustellen – habe aber ewig gebraucht, ehe ich ihn im Archiv fand.

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  14. Das Gebäude ist schon mal hübsch, stimmt!

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