Claras Allerleiweltsgedanken

Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – P

34 Kommentare

Machte ich hier eine Umfrage, welcher touristisch interessante Ort dem einen oder dem anderen bei dem Buchstaben P als erstes einfällt, würde zu – schätzungsweise – 80 % der Potsdamer Platz genannt werden. Mit seinen gewaltigen, den Himmel fast tangierenden und auch verschandelnden Hochhäusern hat er sich seine Schmach und seine Anerkennung verdient. Ich habe auch ein recht gespaltenes Verhältnis zu diesem Platz.

Das Sony-Center mit seinem interessanten Aussehen liebe ich. – Ich zeige euch hier eine Collage, wo gleich mehreres drauf ist. – Auch wenn es ein wenig unruhig ist auf diesem Bild – sooooooo ist der Potsdamer Platz, immer voller Leben, voller Lärm, voller Leute … und eben überhaupt voller ….

Aber ich habe euch für die Adventswoche auch noch ein ganz aktuelles Foto mitgebracht – überall leuchten ja jetzt die Sterne – aber die Berliner sind so „dämlich“ oder so amerikanisiert, dass sie ihren eigenen „Walk of fame“ haben müssen, um auf Sternen zu laufen. Da gleich auf der anderen Straßenseite das Filmmuseum steht, ist das mit dem Sternenboulevard noch halbwegs verständlich.

Neben den Sternen gibt es etwas "Blaulicht" aus dem Sony-Center und Deko Aus den Arcaden

Wer kann sich noch an das Lied von Frank Schöbel erinnern (das Original aus den 70er Jahren war leider von der GEMA nicht freigeschaltet worden):

Wie ein Stern in einer Sommernacht …

Tja, was bleibt denn nun für den Blogspot-Anzeiger? Heute müsst ihr da schon selbst gucken gehen. Und dann danach zu WordPress, da gibt es eines davon in groß.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

34 Kommentare zu “Jeden Tag (ein) Foto von Berlin – P

  1. Ihr wart dann also im Berliner Hofbräuhaus im Sonycenter. Das die Preußen so etwas dulden ist schon allerhand. *grins*- Na, da ist ja das Sonycenter richtig erinnerungsschwanger für euch.

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  2. Ich mag den Potsdamer Platz eigentlich gar nicht. Die Architektur ist interessant und abwechslungsreich aber mir ist der Platz zu ungemütlich.

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    • So richtig „jemütlich isser nu würklich nich“ – würde der Berliner sagen. Aber das ist der Hauptbahnhof auch nicht – aber im Laufe der Zeit gewöhnt man sich dran. Neubauten haben durch viel Glas, Stahl, Chrom wohl immer mehr den Touch des Kühlen.

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      • es ist gar nicht mal wegen des Stahl und Glas, da stehn ja auch Gebäude aus Backstein oder Terracotta mit warmem Farbton. Es ist einfach diese Hektik vor Ort und der Wind, und man hat nirgendwo einen richtigen Ruhepunkt, kaum Grün. etc.

        Der Hbhf gefällt mir architektonisch ganz gut. Aber gemütlich sind wohl Bahnhöfe generell eher nicht. 😉

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        • Als ich gerade am Hauptbahnhof die Kugeltanne fotografieren war, sah ich viele Reisende auf der Erde sitzen oder liegen, weil die Bänke so rar sind. – Das ist dann wohl die höhere Form von „Gemütlichkeit“, dass die Reisenden wie zu Haus auf dem Sofa liegen dürfen, nur dieses Sofa ist ebenerdig. –
          Das mit dem wenigen Grün ist wohl der Tatsache geschuldet, dass dort vorher nichts war außer Ödland und dann wohl Bauland so teuer ist, dass man daraus keine Grünanlage machen kann.

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  3. Oh neeee, jetzt ist mein langer Text wech, den ich soeben hier her gepinselt habe und das nur, weil ich Fremdgucken war (wegen des Komment unter mir) und siehste da hammers wieder, du hast mir mal gesagt, ich soll ja nicht die vielen Kommentare bei dir lesen, dass lenkt nur ab von der eigentlichen Schreiberei (wenn ich denn schon mal hier bin). Außerdem war ich auch noch auf deinen verwiesenen Blogspot illern, da würde es mir aber besser gefallen, als auf den Sternchen rumzutrampeln. Aber das Ruhige ist nun mal nicht jedermanns Sache und selbst meinereins braucht auch mal etwas Leben in der Bude.

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    • So ist das mit dem „Fremdgucken“ – bringt nur Ärger, in jeder Beziehung. – Blogspot ist chic, nicht wahr? Die Fotos so schön groß und alles so schön lila *grins*???? –
      Schön, dass du mich mal „wörtlich“ (mit Text) besucht hast. Dafür drücke ich dich auch ganz fest.

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  4. keine ahnung wer die prominenten sind, die ihren namen auf einem stern stehen haben. ich kenne das ja von Hollywood her (wohnte ja mal ganz in der naehe dort) da gibt es jede menge solcher sterne mit namen.

    interessante gebaeude habt ihr aber auch bei euch in Berlin.

    was? dir gefaellt mein weihnachtslied nicht mit den suessen hundis auf meinem blog? *staun*

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    • Hier die beiden auf meinen Sternen sind Filmregisseure, die ziemlich bekannte Filme gedreht haben (in Deutschland bekannt, ob im Ausland, weiß ich nicht.)
      Meiner Meinung nach habe ich gesagt, dass mir die Hunde gefallen, aber man sollte ihnen den Weihnachtsschmuck ersparen *lach*

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  5. Verwirren wollte ich Dich nicht. Das s war mir dran gerutscht. Kommt vor.
    Was ist eine in die Jahre gekommene Dame – in welche Jahre? Ist das eine Wertung oder nur so in den Text gerutscht?
    Ich trage gern schrilles Hosenwerk- da fragte mich mal eine: Oh, kommst Du jetzt auch in DIE Jahre….
    Merkwürdig.
    Gruß von Sonja

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    • Nein, liebe Sonja, ich würde doch nie und nimmer an deinen oder gar meinen Jahren kritteln – aber es stand so auf der Website, die mir so einige Erklärungen über sie lieferte. Sie zählte wohl zu den 68ern, die eben „jetzt in die Jahre gekommen sind“. Ihr Ausspruch: „Ich finde es nicht schlimm, dass mich ein junger Kerl mit ‚Oma‘ anredet – aber ich finde es schlimm, dass mir nicht schnell genug eine passende Entgegnung darauf einfällt.“
      Und jetzt habe ich keine Zeit, um nochmal zu goo-suchen.
      Ich trage lieber gern schrilles Jackenwerk – die Hosen sollen eher kaschieren als betonen.
      Erklärung akzeptiert, liebe Sonja?
      Clara grüßt

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  6. Liebe Clara,
    bei solchem Weihnachtsblinkzeug und beleuchteten Riesentannen gehen mir immer die Augen auf. Da bin ich wie ein Kind und ich bin restlos begeistert. Noch gehe ich dem leider ein wenig aus dem Weg. Diese Tage sind noch nicht ganz leicht für mich. Aber ich stelle mir vor wie schön es sein muß, wenn man davor steht!
    Alles Liebe, die Emily

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    • Liebe Emily, wie machst du es, daran vorbeizugucken? Fährst du mit Schlafbinde Auto? Hast du dir eine Chauffeuse gemietet oder geleast? – Hier rennen mich – allerdings nur in den entsprechenden Einkaufszentren – die Glitzblinkersachen einfach um.
      Alles Lustige, die Clara!!!

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  7. Gesa, gucken reicht (vom Prinzip *grins*), aber Meinung dazu sagen ist noch schöner. – Ich bin auch vom Sonycenter fasziniert, weil es so eine tolle Technik hat – die Flügel der Dachkonstruktion kann man je nach Sonneneinstrahlung verstellen. – Früher war ich sehr, sehr gern im Kino – doch jetzt wird das aus verschiedensten Gründen etwas hinten angestellt – zu Haus kann ich meine gewünschte Lautstärke individuell regeln – und der Preis für den Fernsehempfang ist auch immer der gleiche, ob ich nun gucke oder nicht – also muss ich doch wenigstens ab und an mal gucken.

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  8. Was für ein wohltuend dynamischer Himmel auf den Fotos zu sehen ist…
    Hat Helke Sanders auch einen Stern?
    Gruß von Sonja

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    • Sonja, als ich erforschen wollte, ob die in die Jahre gekommene Helke Sander(ohne S, damit hast du mich verwirrt) auch sternenmäßig vertreten ist, ist mein Mozilla FF total aus den Latschen gekippt und abgestürzt, so dass sich der schon ziemlich lange Antwortkommentar an dich nicht mehr herstellen ließ. – Ich weiß es nicht, denn gestern Abend habe ich nur schnell zwei fotografiert, die ich kenne und die mir sympathisch sind, zumindest ihre Ergebnisse und ihr Ruf. – Mehr weiß ich momentan nicht.
      Lieben Gruß

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  9. Das Sony-Center steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Noch heute ärgere ich mich, dass ich es nicht besucht habe. Ich mag die blaue Beleuchtung. So sind die Geschmäcker halt unterschiedlich 🙂

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    • Ute, mir will und will es nicht in den Kopf, dass du das nicht kennen solltest – über den Potsdamer Platz werden doch alle Gruppen und Individualreisende geschleppt. Aber das ist ja ein aufzuholender „Makel“. – Mir gefällt dieser blaue Lichtvorhang auch, zumal er passend zu der Form des Sonycenters gemacht ist. – Und kommentierte Lucie hier, hätten wir noch einen Blau-Freak mehr.

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      • Potsdamer Platz natürlich, liebe Clara. Aber das Sony-Center haben wir irgendwie übersprungen, keine Ahnung warum. Vielleicht war unser privater Reiseleiter kein Technikfreak.

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  10. Süß: „architektonische Rülpser“ – ich überlege gerade, welche Gebäude die Nachwelt wohl dort einordnen wird. –
    Über die Vielseitigkeit einer Weltstadt gebe ich dir durchaus Recht – denn wäre Berlin eine langweilige Motzpleke oder wie dieses Wort auch heißen mag – das wäre auch keinem Recht – schon gleich gar nicht den TouristenInnen, die ja gerade wegen dieser Verruchtheit und des bunten MIteinanders für paar Tage her kommen, um dann wieder ihre Ruhe zu haben.
    Na ja, es gibt Schlimmeres für mich als in Berlin zu leben,
    Lass dich lieb grüßen aus dem Sonnenschein Berlins von
    Clara

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  11. Ja, ich kann mich an das Schöbellied erinnern, schließlich ist der Schöbel ein wachechter Leipzscher. 😀
    Interessant, das Lichtermeer zu Weihnachten in Berlin. Keine Ahnung, ob mir das so gefallen würde. Eigentlich mag ich es eher „ruhig“ und stiller, aber da wo große Firmen sitzen, lassen sie es eben auch krachen, oder besser leuchten.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Gudrun, wenn du irgendwo einen Link zu der Originalversion auftreiben kannst, würde ich mich sehr freuen. Der „Kerl“ dürfte in etwa gleichalt mit mir sein – ich habe ge“kullert“, er ist sogar noch 3 Jahre älter.
      Gudrun, als ich 1986 von meiner ersten Westreise wiederkam, war ich lange, lange Zeit verstört, weil mich dort das viele Licht und vor allem die viele Reklame gestört hat. Jetzt, nach so vielen Jahren in Berlin und im „hellen Deutschland“, stört es mich auch oft immer noch, aber ich habe mir wenigstens eine einigermaßen ruhige Wohngegend gesucht.
      Verständnisvolle Grüße zurück von Clara

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  12. gelungene Collage. Der Unruhige Himmel mit den Wolken mag ich sehr. Für mich ist der Potsdamer Platz den windigsten Platz Berlins. Vielleicht hat es mit den hohen Gebäuden zu tun. Viel lieber gefallen mit die Nebenstraßen um die Arkaden. Des Sony Center ist so „synthetisch“ schön.
    Viele Grüße
    Reine

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    • Mit dem Wind – da hast du durchaus Recht, liebe Reine, dieser Sog entsteht garantiert durch die Hochhäuser. – Diese Hochhäuser kommen immer so vor wie beim Turmbau zu Babel – der Mensch will so hoch hinaus – höher, als ihm manchmal gut tut.
      Besten Gruß nach und von Steglitz von mir

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  13. Vivi, diese (idiotische) Rodelbahn gibt es noch immer. Für irres Geld können Kinder in einem riesigen LKW-Reifen einige Sekunden lang einen künstlichen Abhang runterrutschen. Es soll wohl Unmengen an Energie kosten, um – besonders bei wärmeren Temperaturen – diesen Schnee zu kühlen, ja, ihn erst einmal heranzukarren. – Die Spezies Mensch lässt sich immer wieder neue Idiotien einfallen, um der Umwelt zu schaden.
    Aber ich freue mich dennoch, wenn du immer ab und an etwas wiedererkennst von deinen Besuchen hier in dieser Stadt.
    Ganz liebe Grüße an dich!

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  14. Marianne, die auf dem Boden stehenden Bäume sind ja ganz traditionell geschmückt – nur dieses eine große blaue Lichterglitzerding hängt in der Mitte. Da es die eigenartige Form des Sonycenters nachbildet, finde ich, dass es sehr gut hineinpasst. Das ist kein Ort für traute Beschaulichkeit, sondern doch eher mehr für (hyper)modernen Sinn oder Unsinn. Ich würde sagen: Passt schon dort so hin, für meinen Geschmack, aber der ist ja sowieso nicht so ???

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  15. p wie passt zu Clara
    p wie passend zu Berlin
    p wie positive Seiten von Berlin?
    p wie paradiesische Postkartenansichten

    heute ist es schon spät, ich bin viel gewandert und müde, aber fühl mich
    p wie pudelwohl

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    • Ich „philosophiere“ *grins* hier mal gerade über „p wie passt zu Clara“: Ist es nun gut oder weniger gut, dass es nie einen Stern auf diesem „Potsdamer-street-walk“ geben wird, in dem steht „Clara Himmelhoch – eifrige Blogbetreiberin des 21. Jahrhunderts“?
      Übermorgen kannst du dich „quasi pudelwohl“ und überübermorgen „richtig pudelwohl“ fühlen.
      Apropos überübermorgen. Mein Enkel als Dreijähriger (echt passiert) bekam von seiner Mutter angedroht, morgen und übermorgen kein Nutellabrötchen zu bekommen, wenn er jetzt nicht das und das machen würde. Nach sekundenlangem Überlegen kam von ihm die Antwort: „Dann eben überübermorgen!“

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