Claras Allerleiweltsgedanken


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Mein Auto hat einen Antrag an mich gestellt:

Mein Auto, das bisher auf den wunderschönen Namen Leon gehört hat, wollte noch im alten Jahr eine Geschlechtsumwandlung zur Frau machen – und nach einiger Überlegung habe ich seiner Bitte stattgegeben. Es ist mir nicht unangenehm, mit einer knackigen (überall im Auto knacken die Kunststoffteile) jungen Dame Leon-ora mit Schlafzimmerblick unterwegs zu sein. Von ihr lassen sich strafend guckende Polizisten viel besser besänftigen, wenn sie mit ihren langen Wimpern klimpert und den wohlerprobten Augenaufschlag zeigt:

Wenn sich allerdings die Fahrerin des Autos – in diesem Falle also ich – nach der zünftigen Silvesterfeier so angeschickert wie auf der gezeigten Collage – aus dem Fenster beugt und mit leicht vernebelter Stimme fragt: „Was ist denn, Herr  Wachtmeister? Bin ich schon wieder mal zu schnell gefahren? Oder ist meine Atemluft nicht clean?“ – dann wird wohl keine Klimperei von Leonora mehr etwas nützen – und die Fleppen sind weg. Sie schaut aber auch zu benebelt auf den einen Polizisten, den sie doppelt sieht – Zum Glück ist dieser Alptraum noch nie eingetreten.

Der Herr Verkehrsgesetzeshüter wird vielleicht auch bekritteln, dass die Autofahrerin nicht mehr nach der neuesten Hutmode gekleidet ist, denn Weihnachtsmützen sind doch schon 5 Tage aus der Mode – oder?