Claras Allerleiweltsgedanken

Sprichwortbilder im Februar – 26

7 Kommentare

Es gab einen unnachahmlich dummen Spruch in der DDR:

Den Sozialismus in sein’m Lauf halten weder Ochs‘ noch Esel auf.

Dieser Dummheit will ich jetzt andere Weis-/Dummheiten hinzufügen.

Aber vielleicht haben sich diese Ochsen an das Sprichwörterlexikon gehalten: „Auch ein Ochs kennt sein Maß“ oder „Ein richtiger Ochse bleibt auf seinem Wege“ und „Wer keine Ochsen hat, muss Esel treiben„.

Und rein politisch zu dieser Zeit kann ich nur sagen:

„Wo der Ochse König ist, da sind die Kälber Prinzen

http://witze.net äußert sich folgendermaßen zu Politik:

Walter Ulbricht und Mao Zedong unterhalten sich über ihre Innenpolitik.
Ulbricht: „Und wie viele politische Feinde haben Sie in der Volksrepublik China?“
Mao Zedong: „Es werden so ungefähr siebzehn Millionen sein.“
Ulbricht: „Ja, das ist ungefähr so wie bei uns.

oder

„Stasi-Beamter auf der Straße: „Wie beurteilen Sie die politische Lage?“
Passant: „Ich denke …“
Stasi-Beamter: „Das genügt – Sie sind verhaftet!“

In diesem Sinne bis morgen!

Halt, halt, im Fotoblog gibt es auch noch zwei zu sehen – Figuren!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

7 Kommentare zu “Sprichwortbilder im Februar – 26

  1. Der zweite Witz ist wirklich gut, liebe Clara – auch wenn er wohl leider einen sehr wahren Hintergrund hat.
    Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich das nicht erlebt habe.

    Einen schönen Wochenstart wünsche ich Dir morgen.
    Liebe Grüße
    Katinka

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    • Danke, Katinka, für die Wochenstarterwünsche – natürlich für dich viel mehr, denn du beginnst ja wieder eine Arbeitswoche. Vor allem schicke ich dir allerbeste Hundepfotenwünsche. Ich kenne mich ja nicht so mit Tieren und ihren Krankheiten aus – aber warum darf sie nicht daran lecken? Es gibt doch kaum besser Heilendes als den eigenen Speichel? – Aber diese Empfehlung hat bestimmt der Tierarzt gegeben, der wird es doch hoffentlich wissen.
      Weißt du, ich habe manchmal das Gefühl, die DDR wird – nicht nur witzemäßig – ein wenig zu sehr auf Stasi und ähnliches reduziert. Wenn du in dem Land lebst, empfindest du es anders als Medien aus dem benachbarten anderen Deutschland.
      Mit lieben Grüßen von mir

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  2. Ich glaube, bei uns heißt es: „Wie der Ochs vor’m Scheunentor“ – so dass man sagen will, dass er zu blöd ist, durch so ein großes Tor von allein zu gehen.
    Schöne Urlaubsreststunden!

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  3. Mal sehen, was andere so gedacht haben über mein Denken. Das werd ich wissen, wenn ich die entsprechende Akte habe.
    Bloß gut, dass es die Witze gab. Die haben manchmal geholfen. Und auch heute noch ( oder gerade wieder) lache ich darüber.
    Wenn wir schon bei den Viechtern sind, eines meiner Lieblingssprichwörter ist:
    „Eine alte Kuh gar leicht vergißt, dass sie auch ein Kalb gewesen ist.“

    Liebe Sonntagsgrüße von der Gudrun

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    • Gudrun, ich würde den Spruch von dir gleich wieder umdichten:
      “Eine alte Kuh gar leicht vergißt, dass sie auch ein Rindvieh ist.” – meine ich jetzt auf mich bezogen.
      Bei meiner Akte kam nicht sooooooooo viel Spannendes zutage. Als der Sohn in der zweiten Klasse im Fechten zur Sportschule sollte, waren wir wieder mal in der Briefkontrolle. Bei der Akteneröffnung habe ich schallend gelacht, als ich den Brief eines Erstklässlers (mein Sohn) an seinen Onkel (mein Bruder, allerdings stellvertretender Polizeipräsident im Westen) als „hochbrisantes Material“ entdeckte.
      Hoffentlich fällst du nicht aus allen Wolken.
      Ich grüße dich aus dem abendlichen Berlin
      Clara

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  4. Wie du weißt liebe ich diese Witze. Ich sitze hier und lache 🙂 Vor allem der zweit „ich denke“ ist einfach suuuuper. 🙂 Zum Thema Ochse kenne ich nur einen Trinkspruch
    „Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft,
    dem Menschen Bier und Rebensaft,
    drum danke Gott als guter Christ,
    dass du kein Ochs geworden bist.“
    unbekannter Verfasser

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