Claras Allerleiweltsgedanken

Sizilianisches Fernweh (1)

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Als vor einigen Wochen das Schiffsunglück mit der Fähre in den Medien war,  die kurz vor der Hafeneinfahrt auffuhr und kenterte,  wurde ich an meinen Urlaub in Sizilien im September 2008 erinnert. Ich, die ich vor solchen Schiffsungetümen mehr Angst als Vaterlandsliebe habe, vertraute mich so einem schwimmenden Haus für jeweils eine Fahrt von Genua nach Palermo und zurück an.

Diese Erfahrungen reichten mir, um zu sagen: Eine längere Kreuzfahrt auf so einem Riesen brauche ich nicht. Das Geld würde nie und nimmer für eine Außenkabine reichen – und in diesen winzigen „Dunkelkammern“ muss ich nicht kostbare Stunden meines Lebens verbringen.

Dafür war der Urlaubsaufenthalt um so schöner. Mir ist so, euch ein wenig daran teilhaben zu lassen.

Das sind Fotos, die auf der Fähre entstanden sind - durch Anklicken vergrößern

Der Strand war etwas weiter weg, aber mit vielen Fotomotiven gespickt

Die unteren Fotos auf der oberen Collage zeigen Olivenbäume und Palmen – denn Sizilien lockt ja seine Urlauber nicht nur mit Strand und Wasser, nein, auch mit Altertümern.

Bei zusätzlich gebuchten Busausflügen gab es viel Schönes, aber auch viel Nepp

Bei Foto WordPress  und Blogspot zeige ich heute und morgen ein paar schöne Einzelfotos. Ich habe fotografiert, bis … bis am vorletzten Tag meine so sehr geliebte Sony kaputt ging. Sie hatte – wie schon einmal – den kleinsten Anflug einer Feuchtigkeit nicht vertragen und seitdem ruht sie in meiner Erinnerungskiste. Ich habe es bisher nicht übers Herz gebracht, sie zu entsorgen – blödsinnig, sie wäre mir jetzt viel zu massig.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

33 Kommentare zu “Sizilianisches Fernweh (1)

  1. Liebe Clara,
    ich fuhr mal von hamburg nach Göteborg und ich fand das schiff riesig, und es war nur eine Nacht, aber ich fand die Zeit viel zu schade, um im Bett zu liegen. Ich trollte durch das Schiff mit Discos und mehreren Cafes und Restaurants, und als ich einem Mann beim Glückspiel beobachtete, wie er unzählige Male sein geld in den Automaten warf, dachte ich mir, so ein Spinner…als er fertig war, dachte ich, ich werfe mein einziges schweidisches Geld rein, was ich habe, und dann musste ich eine Tüte drunter halten, weil ich gewann alles, was der Mann vor mir in ca. 30 Minuten alles reinsteckte…..irre, das war toll, ein Bummeln in Göteborg, mit dem Geld. Und auf der Rückfahrt geschah genau das Gleiche nochmal. Ich war auf abschlussfahrt von der Erziherinnenausbildung, und wir gingen einkuafen und feierten die ganze Nacht durch. Das waren meine Erlebnisse auf der Stenaline ‚Germania‘.
    Ich wünsche dir einen guten Start in die Woche! Julie

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    • Hallo Julie, du kannst mir glauben, so lange und viel war ich auch nicht im Bett – anders herum fand ich nicht so spannende Sachen, die den Schlafverlust gerechtfertigt hätten. – Zu dem Gewinn gratuliere ich dir noch jetzt, aber ich würde nieeeeeeeeeeeeeeee so einen Geldschluckautomat anfassen, und für die Disco fand ich mich mit 63 ein ganz klein wenig zu uninteressiert.
      Danke für die guten Wünsche, die ich von Herzen für dich erwidere.
      Clara

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  2. Meinen Mann bekäme ich nie auf so ein Kreuzfahrtschiff, genauso wenig könnte ich ihn zu einem Pauschalurlaub überreden. Daher sind wir seit Jahren immer mit dem Auto, Auto plus Wohnwagen, Flugzeug (selten) und Auto oder Fahrrad unterwegs und weißt Du was, mir gefällt es so, wie es ist, übernachten, wo es uns gefällt und essen, wann und wo wir wollen.
    Grüßle Bellana

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    • Bellana, in der Zeit meiner Ehe haben wir auch nur auf diese Weise Urlaub gemacht – wir sind mit unseren zwei Kindern und dem Wartburg Tourist durch Ungarn, Bulgarien, Tschechei, Rumänien, Polen und später auch durch Russland gefahren. Wir hatten eine Propananlage im Auto und waren immer unabhängig. – Ich fand diese Art von Urlaub auch sehr, sehr spannend und habe ihn nach der Trennung sehr vermisst. Allein habe ich mir das nicht mehr zugetraut und dann habe ich viele Jahre hintereinander großen Fahrradurlaub mit Hunderten von Kilometern gemacht. War auch schön. – Dann habe ich einzelne Pauschalreisen gemacht – mit Begleitung oder allein – gut, so habe ich einige Sachen kennengelernt. – Jetzt fahre ich, solange ich noch das Auto habe, in Deutschland herum und versuche überwiegend bei Freunden unterzukommen, da mein Geld nicht für Pensionen oder Hotels reicht. Eines will ich jedoch nicht – mich beklagen.
      Lieben Gruß von mir

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  3. Dann aber bitte nackt! Und ich klatsch den Rhythmus!!!!! Da heizt euch nicht nur der Vulkan ein, sondern auch das Tempo.

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  4. Sizilien, bestimmt eine Reise wert, nicht nur wegen der wunderschönen Olivenbäume mit deren Früchtchen, die ich doch zu gern auf jede Art und Weise angerichtet verspeise. Aber auf ein Schiff, kann ich auch sehr gut verzichten. Ich mag zwar das Meer, aber darauf tagelang rumschippern, neeeee danke *Angst*

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  5. Ach, noch so ein „Feuerspucker-Bekenner-Weib“ *grins*. Du denkst wohl, wenn es mit Veneding nun nicht geklappt hat, da machst du Vulkanhopping *lach*. Im Ernst, deine Venedigtour stand unter keinem guten Stern, doch Salzburg konnte dich vielleicht ein bisschen entschädigen. Dort war ich mit dem Fahrrad auf der Tour Salzburg – Wien, wo mir mein Begleiter in Wien noch wegen Hundertwasser so dämlich gekommen ist.

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  6. Wasser hat keine Balken, also ist eine Seereise nichts für Frau kkk 😉
    Ausserdem kann ich mein Katzenkind nicht mitnehmen, nein ich bleibe fein Zuhause 😉 *g*

    Liebste Grüsse zu dir und noch mal vielen Dank 😉
    kkk

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    • tja, liebe kkk, wärst du gläubig genug, dann könntest du vielleicht auch auf dem Wasser laufen – soll ja schon mal jemand geschafft haben. 🙂
      Ich mache gern mal wieder einen Urlaub mit Anna für eine Woche – das hat mir richtig gut gefallen.
      Grüße an dich, auch liebe, von Clara

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  7. Hallo liebe Clara,
    das sind so schöne Erinnerungen, danke, dass Du sie mit uns teilst 🙂
    Tolle Bilder sind das. Sizilien kenne ich gar nicht, das wäre mal was 🙂

    Ich würde eine Innenkabine nehmen, wenn es sein muss, denn man ist ja doch meistens draußen.

    Liebe Grüße und einen schönen restlichen Sonntag
    Katinka

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    • Für eine Nacht – wie bei uns – hat mich die Innenkabine nicht gestört, aber bei einer richtigen Kreuzfahrt möchte ich schon wissen, ob Tag oder Nacht ist. Aber ich mache ja eh keine Kreuzschifftour.
      Gruß zu dir von Clara

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  8. Bärbel, ich war in Portugal schon am südlichsten Punkt Europas – die Klippen von Sagres waren wirklich sehr beeindruckend.
    Ich mag gläserne Fahrstühle auch sehr – die gibt es ja hier in Berlin am Hauptbahnhof und auf der Potsdamer Straße in dem Gebäude, in dem das Filmmuseum untergebracht ist.
    Die Sandburg habe ich nur fotografiert nicht gebaut – damit ich keine Baumeisterehren bekomme.

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  9. Dass dir die Reise sehr gefallen hat, liebe Clara, merkt man mit wieviel Liebe du die Bilder ausgewählt und zusammengestellt hast. Ein schöner Beitrag ist es geworden.
    Ach ja, und gegen das Schnarchen helfen Ohrenstöpsel wie bei der Bundeswehr. Dir nicht so sehr, aber den anderen.

    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Liebe Gudrun, offensichtlich nicht. Ich habe mal mit einer Bekannten aus Kinderschulzeittagen eine Reise gemacht und vorher auf mein lauteres Ausatmen hingewiesen. – Die „schlug“ dann immer in der Nacht mit einem Kleiderbügel über den Abstand der Betten hinweg zu mir. Am Morgen waren wir beide gerädert. – Und noch eine auf der Fahrradtour nach Dänemark – die war noch zwei Zähne schärfer. Im Normalfall schliefen wir getrennt – aber in Rostock gab es nur eine Ferienwohnung mit einem Zimmer. Ich blieb bis 3.00 Uhr früh in der Küche sitzen, um ihr einen ruhigen Schlaf zu gönnen – doch dann legte ich mich auch hin. – Das Theater vom Morgen könnte ich nicht nachspielen – und ich halte mich nicht für schauspielerisch unbegabt. – Ich hätte mir diese wahnsinnig schmerzhafte und unangenehme OP von 1999 wahrlich sparen können, alles für die Katze! – Kein Wunder, dass ich immer mehr zum Eigenbrötler werde: Am Tage verstehe ich die Leute nicht und in der Nacht wollen mich die Leute nicht hören.
      Die Bekannte von dieser Fahrt ist auf einem Ohr seit Kindheit taub und ihr Mann schnarcht wie 10 Regimenter Dragoner – da war ich wahrscheinlich wahres Ohrengesäusel *grins*

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      • Dann wird es Zeit, dass wir uns mal besuchen, wenn ich in Leipzig wohne. (Es gibt da eine ganz günstige Zugverbindung jenseits der DB). Der Jan hat gesagt, dass ich auch nicht ganz leise bin und dass die Katze das Schnarchen schon von mir gelernt hat. Dann schnarchen wir eben alle drei. Außerdem habe ich zwei Zimmer und Jans Ohrenstöpsel von der Bundeswehr. 😀
        Sag mal? Eigenbrotler! Das darf aber nun überhaupt nicht sein.

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        • Ich weiß, liebe Gudrun, du meinst den Connex.
          „… wir uns mal besuchen, wenn ich in Leipzig wohne“ – du bist ja süß: Wenn du in Leipzig wohnst, kann doch nur ich dich besuchen und du kannst mich in Berlin besuchen, auch wenn du noch nicht in Leipzig wohnst.
          Ich habe auch zwei Zimmer mit Schlafgelegenheiten – du wärst auf jeden Fall vor jedem Kleiderbügel sicher, versprochen!
          Doch, doch – das darf schon sein – zumindest bin ich kein Gruppenmensch in lauter Umgebung, da mir viele Stimmen und das Gekreisch von manchen W Frauen partout nicht vertrage, da schießen meine Hörgeräte Purzelbaum.

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  10. Gesa, noch zwei Monate und du kannst den herrlichsten Sonnenschein in deinem Garten und an der schönen Ostseeküste haben. – Warum wollen wir alle nur immer sooooooo weit weg verreisen?
    Clara grüßt lieb zurück!

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  11. Kreuzfahrt nein, Sizilien ja. Es ist gefühlte 100 Jahre her, dass wir auf Sizilien waren. Taormina war unser Ausgangspunkt. Eine wundervolle Insel.

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    • Da sind wir uns ja einig, dass wir beide keine Kreuzfahrt machen wollen – die eine Nacht war mehr Neugierde als Bedürfnis.
      Die Insel ist schön, ganz ohne Frage.
      Korsika und die kanarischen Inseln würden mich auch reizen.

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  12. Ich war noch nie auf einem solchen Schiff und auf Sizilien auch noch nucht. Schön, dass du’s zeigst. Hab einen schönen Sonnta. Hier ist er leider verregnet.
    Tschüssi Brigitte

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    • Brigitte, wenn ich mir auf einem solchen Kreuzschiff nur so eine enge Dunkelkabine leisten könnte wie die hier auf der Überfahrt, da bleibe ich lieber zu Haus. Ich möchte nicht den ganzen Tag immer auf dem gleichen Terrain sein – ich bekomme ja schon auf kleinen Inseln einen „Inselkoller“ – ich könnte mir vorstellen, dass das dort vielleicht auch wäre.
      Hier ist es auch trüb und feucht.
      LG von Clara

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  13. Ach ja, wenn der Frühling kommt, erwacht das Fernweh. Ich hatte auch schon mal überlegt, alte Reisen wieder aufleben zu lassen (im Blog, meine ich). Vielleicht tu ich das auch noch, aber ich will jetzt erst mal einiges erledigen.
    Das Thema ‚Kreuzfahrten‘ ist interessant, aber ich lasse es jetzt außen vor … Mit Fähren fahre ich gerne, es ist kurz und meist sehr interessant. Dieses scheint ja eine Luxusfähre zu sein. Tja, Sizilien, da war ich noch nie … *seufz, Fernweh*

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    • April, solche Fernreisen werde ich kaum noch machen – die Gründe dafür kennst du ja ein wenig. – Da ich wegen meiner immer noch (trotz OP) vorhandenen Schnarcherei am liebsten im Einzelzimmer übernachte, ist es ja gleich nochmal teurer. – Also erfreue ich mich eben an den alten.
      Ich werde mich wohl mit Deutschlandtouren zu Freunden und Bekannten begnügen, was auch schön sein kann.
      Ich würde diese Fähre in die „Mittel-Luxus-Klasse“ einordnen.

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      • Ich denke sowieso, dass sich das Reiseverhalten ändert, wenn man älter wird. Das beobachte ich jedenfalls bei uns.

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        • Sicher – aber ein paar Träume hätte ich unter anderen Umständen schon noch gehabt – einige europäische Hauptstädte reizen mich, aber nicht so in Schweinsgalopp-3-Tage-Reisen von Holiday oder so.

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          • Klar, solche Träume habe ich auch noch. Und wir machen nur Individualreisen. Gerade kommen mir so einige Orte und Gegenden in den Sinn …

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        • Ich bin auf einem ähnlichen Stand wie vor 40 Jahren – damals hatten wir kleine Kinder und weniger Reiseziele, heute habe ich große Kinder, aber weniger Reisezahlungsmittel. – Also: Bleibe im Land und nähre dich redlich, so heißt es doch.

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          • In unserem Land und sogar in der näheren Umgebung gibt es eine Menge zu sehen. Man muss es nur sehen und ich habe durchaus den Eindruck, dass du das tust. Da kann man das machen, was man woanders im Urlaub auch täte. ‚Boh, guck mal, der Dom!‘ 😉 Klar, man will auch mal was anderes sehen. Aber es gibt überall viel Ausssicht, viel Wasser, kleine ‚Berge‘ etc.

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  14. Und wenn die Brücke ganz im Süden fertig ist und die dann auch ganz hoch ist und im Erdbeeren…scusi: Erdbebenerwartungsgebiet ist, würdest Du die vorziehen?
    (Man kennt ja die NEUbauten aus der Türkei, jemand rülpst, wups, der Mist fällt um. 5000 Jahre alte Mauern stehen aber noch.)

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    • Hallo, lieber blinkfeuernder Kopf mit Hut – oder Hut auf Kopf – wir sind uns ja schon mehrfach bei anderen begegnet, besonders bei Skryptoria oder auch Vierachtel – um sehr mehr freue ich mich über einen Besuch hier.
      Das Schiffserlebnis war ja nicht schlecht – aber ich würde dennoch lieber in Sekunden tot sein bei einem Flugzeugabsturz oder einer den rülpsenden Fahrzeuginsassen nicht standhaltenden Brücke als langsam und qualvoll im Schiff eingeschlossen zu sein und zu ertrinken oder zu ersticken. Ich habe eine sehr rege Phantasie in dieser Beziehung. Also: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
      Die haben ja früher auch Quark als Bindemittel genommen und nicht verdünnten Mörtel, weil die Bestandteile geklaut wurden.

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  15. Wunderbare Urlaubseindrücke! Da möchte ich gleich mehr sehen – am liebsten in echt 😉

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    • Bildlich mehr sehen, kann ich dir bescheren – zum Teil bei WordPress-Fotoblog, zum Teil an den nächsten beiden Tagen. Den echten Urlaub kannst du dir nur leider selbst genehmigen – auf jeden Fall würde ich ihn dir von ganzem Herzen gönnen.

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