Claras Allerleiweltsgedanken

Sizilianisches Fernweh (2)

22 Kommentare

Palermo wurde uns in einem kurzen Stadtrundgang gezeigt. In Erinnerung habe ich nur noch diesen wunderschönen Brunnen.

Wenn wir über Land mit dem Bus unterwegs waren, bot sich uns meist so ein Anblick: Serpentinen, Kurven, Abgründe, Haarnadelkurven – schöne Aussichten bis zum Meer

Interessant war ein Ausflug zu einer natürlichen Salzgewinnungsanlage. Näheres darüber könnte euch bestenfalls Google erzählen – ich habe die Einzelheiten vergessen – ich kaufe mein Salz beim Discounter, eben so wie meine Milch in viereckigen Behältern aus der Kuh kommt :-).

Nach einer sehr schönen Woche ging es wieder mit der Fähre nach Palermo und dann mit dem Bus nach Hause.

Die wahnsinnig engen Kabinen sind eigentlich für 4 Personen ausgelegt – aber da erinnern sie an Käfighaltung – in der Nachsaison werden nur zwei Personen in einen Stall gesperrt.

Und jetzt verabschiede ich mich mit zwei Fotos von der Rückfahrt. Die Sitzgruppen direkt am Fenster mit Blick auf die schäumende See waren sehr gefragt. Die See könnt ihr im Blogspotpost in dem Reisepotpourri sehen. Mir gefallen die Blogspot-Fotos sehr, mehr Eigenlob darf ich hier nicht verbreiten.

In sepia, weil es mir schon so unendlich lange erscheint, dass ich diese Fahrt gemacht habe. Auch passen Jacke und Hose farblich nicht zusammen.

Die Plätze am Fenster mit Blick auf das Meer waren sehr gefragt.

Bei WordPress-Foto gibt es eine Innenansicht einer Kirche.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

22 Kommentare zu “Sizilianisches Fernweh (2)

  1. Die obere Collage mit dem Brunnen gefällt mir auch sehr gut. –
    Die Serpentinen hoch zu fahren ist nicht so schlimm, runter ist viel schlimmer. –
    Bingo – in Jugendherbergen hat man wirklich mehr Platz als in so einer Viererkabine. Kaninchenstall ist eine Spielwiese dagegen.

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  2. Das Bild mit der Mühle ist traumhaft schön! Es wirkt so friedlich. All die Gebiete kenne ich noch gar nicht, möchte sie mir aber gerne einmal ansehen. Es gibt noch so viel zu sehen!

    Ich schicke dir einen lieben Abendgruß, die Emily

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    • Emily, wenn du jedes Jahr zwei Urlaubsreisen machst, dann kannst du noch viel von der Welt sehen. –
      Ich finde ja, die schönsten Fotos sind bei mir im Blogspotblog, da leuchtet alles so klasse, vor allem das Foto von der Fähre ins Wasser.
      Einen lieben Gruß an dich zurück von mir

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  3. Solche Serpentinen gibt es auf Zypern auch. Die Einheimischen kennen da nix und brettern hinauf. Oh, war mir elend. 😀
    So, jetzt habe ich mal wieder die Clara gesehen.

    Liebe Grüße von der Gudrun im Stress

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    • Gudrun, das kann man schon bei uns im Gebirge beobachten, dass die Einheimischen, die diese Kurven gewöhnt sind, doppelt so schnell wie die (doofen) Touris fahren und sie dann an den ungünstigsten Stellen mit Wut im Bauch überholen.
      Ich hoffe, du hast alle deine „Missionen“ gut erfüllt.
      Clara für dich – nicht im Stress!

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  4. Ein bissel säuerlich schauste schon drein liebe Clara, am Kaffee wird`s doch nicht gelegen haben? Du wirst doch nicht aus dem „Jungbrunnen“ eine Überdosis genommen haben, ähnlich sähe es dir! (Ohhhh, bin ich zu böse?)

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    • Iris, vielleicht hast du recht – auf Sizilien kam ich mir zwischen den ganzen Ruinen und Altertümern wie ein jungsches Gehopse vor – und jetzt, auf der Heimfahrt, wird mir bewusst, dass ich bald wieder zwischen normalen Leuten rumlaufe, wo ich die alte bin. – Vielleicht war es das und Frau Dr. Pscho hat das natürlich sofort gesehen. 🙂
      Aber die „Überdosis“ war spätestens nach einer Woche wieder abgebaut.

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  5. wie schön! palermo ist eine reise wert, ich erinnere mich gut 😆

    liebe grüße, katerwolf

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    • Schön, du bist also weder erfroren noch vom Schlitten gefallen, sondern wohlbehalten zurückgekehrt.
      Palermo haben wir ja nur bei einer Stadtrundfahrt gestreift. Wir waren irgendwo in einem Hotel in der „Pampa“ untergebracht und haben von dort aus unsere Busausflüge gemacht oder es bleiben gelassen – natürlich habe ich sie gemacht, denn ich wollte ja in der einen Woche so viel wie möglich von Sizilien sehen.
      Mit Gruß an dich!

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  6. Bei mir schon, liebe moni, aber vielleicht bin ich da einfach zu altmodisch – einem gewissen Farbzusammenstellungsehrenkodex müssen meine Sachen nach Möglichkeit schon folgen – aber eben: nur nach Möglichkeit. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Hier Regen, Nässe, Kälte, Keinfrühling … Immernochkeinfrühling.

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  7. Gesa, das hier waren ja nicht Serpentinen der schlimmsten Art. In Andalusien oder in der Türkei habe ich viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Schlimmeres erlebt – da war ich nicht auf einen Fensterplatz scharf, da hätte ich mich am liebsten in den Mittelgang vom Bus auf die Erde gekauert.
    Gesa, die Jacke ist die allseits bekannte pinkfarbene Regenjacke, mit der du mich auch schon vor einem Kirschbaum am Kanal fotografiert hast. – Und dazu gab es die Hose vom letzten Foto – und das sieht nun mal in sw oder sepia besser aus als in bunt.

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  8. Direkt neben dem Brunnen müsste der Eingang zur Kirche sein, oder irre ich mich da?
    Ich bin überhaupt keine gute Busmitfahrerin und mir wird schon schlecht, wenn ich die Kurven nur hier auf dem Bildschirm sehen 🙂 Aber die Aufnahme ist super.
    Auf dem letzten Bild siehst du ganz zufrieden und entspannt aus.

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    • Ute, wenn ich es schaffe, die hintersten 5 Reihen im Bus zu meiden, dann überstehe ich eine Fahrt ohne Übelkeit.
      Kirche? Eingang? – Wir haben auf dieser Fahrt und ich insgesamt in meinem (Architektur-)leben schon so viele Kirchen gesehen, dass ich das nicht mehr genau sagen kann, wo und ob da ein Eingang war.
      Man reiche mir einen GUTEN Kaffee und meine Züge werden sich immer und überall entspannen.

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  9. Eine interessante Landschaft. Die Serpentinen sehen nach Wegen aus und nicht nach Straßen – Eselspfade vielleicht 😉 Diese Salzpfannenlandschaft finde ich faszinierend. Auf Malta habe ich auch mal so was gesehen. Die kleinen Windmühlen sind ja ganz besonders idyllisch. Schade, dass du da nicht mehr gucken konntest. – Die Kabinen sind ja ganz besonders schrecklich. Puh!

    Schön, dass du uns Fotos von dir zeigst. Auf dem ersten guckst du sehr skeptisch, auf dem zweiten zufrieden, lässig dahingestreckt. Es scheint also im Ganzen sehr schön gewesen zu sein.
    LG, April

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    • Du hast so etwas von Recht mit den „Wegen“ und nicht „Straßen“. Verliefen diese schmalen Verkehrspfade am Abhang, hat es mich schon immer ein wenig gegruselt – bei Gegenverkehr habe ich die Luft angehalten oder aufgeatmet, wenn unser Bus an der hangfernen Seite war. – Stimmt nicht, wir konnten dort schon recht ausgiebig gucken bei der Meersalzgewinnungsanlage. Ich habe jedenfalls viele Fotos davon – aber das hier hat mir am besten gefallen, weil alles (Wasserfelder, Mühlen, Salzberg, Pflanzen, Wolken) drauf ist. – Stell dir mal solche Kabinen zu viert vor – da wird Ersticken nur durch künstliche Luftzuführung verhindert und man muss etappenweise aufstehen. – Vielleicht war es auf dem ersten Foto einfach nur die blendende Sonne oder der nervende Mann der neben mir stehenden Frau, der alle und alles in Grund und Boden gelabertquatschtblödelt hat. Das weiß ich nicht mehr.
      Und auf dem unteren verklärt ein echter doppelter Espresso meine Züge – und die Freude über den eroberten Platz.

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  10. Mir scheint, Du treibst nachträgliche künstliche Kunsternährung- klasse!! Wolltest Du nicht an diesen schönen Orten für immer bleiben- außer in engsten Kabinen?
    Auf dem untersten Foto trägst Du ein interessantes Landschaftsmuster-T-Shirt! Sehr lässig- tolle Lage….
    Gruß von Sonja

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    • Du sagst es, Sonja: Nachträglich!!!
      Wem hätte ich im Herbst 2008 von dieser Reise Fotos zeigen sollen, die alle nur digital existieren?
      Nein, ein Dauer-Sonne-Land wie Portugal wäre nichts für mich – ich brauche auch die Kälte und die Nässe, denn worüber sollte ich mich sonst aufregen als über das Wetter *ganz-unschuldig-guck* – Italien wäre mir auch zu laut.
      Das T-Shirt mag ich sehr – ich muss nur aufpassen, dass es mir nicht die Äste von den Palmen drückt, weil alles zu sehr gezerrt wird.
      Mit Gruß von Clara

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  11. ach ja, Sizilien. Da würd ich auch gern mal wieder hinfahren. Danke für die schönen Bilder!

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    • Ich freue mich, wenn ich schöne Erinnerungen bei dir wecken konnte. – Irgendwann will ich noch mal wie Napoleon für eine Zeit auf Elba oder Korsika gefangen sein – oder ich bleibe hier in meinem Reich der Worte ge- oder befangen.

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