Claras Allerleiweltsgedanken

Gutes tun – und möglichst viel darüber publizieren

38 Kommentare

Oder habe ich da was falsch verstanden? – Bei den wenigen Fernsehsendungen, die ich noch verfolge, kommt es mir ab und an so vor, dass man über die wenigen guten Taten ausgiebig plauschen muss.

Ich sah vor einiger Zeit diesen Spruch:

Also kam mir der Gedanke, dass ich endlich doch mal diesen (blöden) Zuckerbrot-und-Peitsche-Spruch und den noch schlimmeren vom Weib-und-der-Peitsche-Spruch vergessen sollte und gegen diesen menschenfreundlichen austauschen.

Aber von Null auf Gleich kann niemand gut und edel werden. Ich versuche es jetzt nicht mit einer guten Tat, sondern mit einem „guten Foto“, dass ich „Mitbewohner“ getauft habe. (Im Fotoblog ist das schönere Exemplar)

Und wenn ich euch damit eine Freude gemacht habe, kann ich das heutige Tagesziel als erledigt betrachten.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

38 Kommentare zu “Gutes tun – und möglichst viel darüber publizieren

  1. Du und ich – wir werden es nicht mehr erleben, dass die Gesellschaft so wird, wie sie sein sollte.

    Gefällt mir

  2. Mich erinnert so ein verholzter Pilz immer mehr an einen großen Kiefernzapfen. – Innendrin wimmelt es tatsächlich vor kleinen Insekten.

    Gefällt mir

  3. Wir hatten ja schon telefonisch geklärt, dass du nicht beim Fotografieren dabei gewesen bist. – Aber diese Gebilde sehen manchmal wirklich sehr abstrakt aus.
    Nächtle war gut, hat bis gerade eben gedauert bis zu einem Anruf.

    Gefällt mir

  4. Ich empfinde das ähnlich – bei solchen Veranstaltungen packt mich auch das Grauen. Bei Kaviar und Champagner wird der Hungernden in der Welt gedacht, dabei die Robe ins Blitzlichtgewitter gehalten, für deren Gegenwert eine ganze Schulklasse ein halbes Jahr Schulspeisung bekommen könnte – oder länger!

    Gefällt mir

  5. Es wäre schon interessant, ob so ein Spruch zur Steigerung des Umsatzes führt. Mir genügt jedenfalls Dein Foto, um mich zu freuen.
    Grüßle Bellana

    Gefällt mir

    • Da freue ich mich doch, wenn du dich freust – da kann ja nichts mehr schiefgehen. Da können wir bei einem der schönen Zunftzeichen bei dir einkehren und ein Glas oder einen Schoppen miteinander trinken.
      Lieben Gruß von mir

      Gefällt mir

  6. Leider hatte ich heute keine Gelegenheit, eine gute Tat zu vollbringen. Vielleicht habe ich ja jemandem Freude bereitet, mal sehen. Aber mir wurde heute eine große Freude bereitet.
    Ich bekam einen ganz tollen Fotoapparat von einer Internetfreundin geschickt, den sie nicht mehr verwendet. Den hätte ich mir gar nieeee kaufen können. Jetzt werde ich üben, üben, üben. Es ist nicht so nur der materielle Wert sondern eben auch, dass sie überhaupt an mich gedacht hat.
    Liebe Clara, mit deinem Pilzbild machst du uns natürlich auch Freude, also stimmt, Tagesziel erfüllt.

    Gefällt mir

    • Ute, man kann sich ja auch abwechseln – mal tut man was Gutes, mal lässt man die anderen tun.“
      Wieeeeeeeeeeeeeeeee, jetzt kommen noch bessere Fotos von dir??? Solche, wo du den Blumen in die Gynäkologie kriechst? – Und jetzt schleppst du immer 2,5 kg mit dir herum und brauchst bald einen Gepäckträger? – Aber schön, wenn du dich so doll darüber freust. Ich sage mal einfach so, dass du es „verdient“ hast.

      Gefällt mir

  7. Was für ein seltsamer Ort für diesen Spruch.
    Am Konsumtempel….
    Schön die sich aufschwingenden Vögel dabei…
    Gruß von Sonja

    Gefällt mir

    • Es war bestenfalls ein „Tempelchen“ – nämlich eines von diesen ziemlich lauschigen Geschäften in den Hackeschen Höfen.
      Aber du hast recht, die wollten vielleicht gleich von dem Spruch profitieren, dass die Frauen sagen: „Ach, es geht mir sooooooooo schlecht, ich muss mir mal gleich was Gutes tun“ und dann 975,00 € für ein Kleidungsstück ausgeben, dass sie schon zweimal zu Hause haben. Denn dieser „eine Mensch“ kann man ja auch selber sein.
      Gruß von Clara

      Gefällt mir

  8. „Ich bin klein, mein Herz ist rein, will alles jetzt glauben, was auch nicht kann sein!“
    Ist dir das genug Erklärung??? 🙂

    Gefällt mir

    • bigi, ich heute zu Anna: „Ich glaube, ich muss mal nach Greifswald fahren.“ „Zu bigi???“ – „Ja, aber woher weißt du, dass die in Greifswald wohnt?“ „Weil ich vielleicht lesen kann? Weil sie das groß auf ihrem Sweatshirt stehen hatte. Weil ich mir vielleicht so etwas auch merke!“
      Noch Fragen zu diesem wonnigen Kind?

      Gefällt mir

      • Ich versuche, die durchaus vorhandene Grundveranlagung auszubauen – mathematisch steht sie mit mir auf Kriegsfuß, diese Denkaufgaben mag sie gar nicht. – Wäre sie nicht so ein pfiffiges Kind, würden wir es nicht schon 5 Jahre bei ständig sich steigernder gegenseitiger Begeisterung aushalten. Gestern ging es doch um Gutes tun und Gutes empfangen – wir sind zu einer Eisdiele gelaufen und ich habe uns beiden das erste Frühjahrseis spendiert. LECKER!!!

        Gefällt mir

  9. „Gut zu sein“ kann nie ganz verkehrt sein – denn dann darf man als ausgleichende Gerechtigkeit auch mal wieder ein wenig biestig sein. Oder sehe ich das falsch? – Wenn das „darüber reden“ aber mehr ist als die gute Tat, dann ist es für mich gewöhnungsbedürftig. Gibt es denn nicht dieses Sprichwort, dass die linke Hand nicht wissen soll, was die rechte tut? Manchmal finde ich dieses Sprichwort berechtigt.
    Gestern beim Spielen von „Phase 10“ habe ich meine „bewährten Mitspieler“ seeeeeeeeehr vermisst.
    Beste Grüße in den blühenden Nordlandfrühling

    Gefällt mir

  10. Tue Gutes und schweige darüber … So will ich es handhaben, gelingt mir aber nicht immer 😉 …
    Und so ab und an erwarte ich einen kleinen Dank – ach das sollte ich mir eventuell abgewöhnen, dann bin ich weniger enttäuscht. So isses das leben.
    Und nun bin ich unterwegs und tue mir et Gutes und schweige mich darüber aus. Eventuell schaffe ich es heute noch jemanden anderen zu erfreuen …
    Ich gebe mir Mühe!
    Ja – soweit ich weiß sind Pilze die auf Bäumen leben Schmarotzer. Sie ernähren sich von ihm, geben ihm aber nix ab.
    Und ich gestehe, dass ich Vieles, nicht Alles, von Nietzsche mag.
    Einen lieben Gruß, Anette

    Gefällt mir

    • Anette, ich könnte jauchzen vor Begeisterung ob der Übereinstimmung mit deinen Worten.
      Deine Worte „Und so ab und an erwarte ich einen kleinen Dank – ach das sollte ich mir eventuell abgewöhnen, dann bin ich weniger enttäuscht.“ kann ich dreifach unterstreichen. Ich hatte vor einiger Zeit einen Disput, in dem ich leider etwas lauter geworden bin, weil ich soooooo enttäuscht war. Seitdem höre ich von demjenigen nichts mehr.
      Für jemand habe ich vollkommen unentgeltlich einen Flyer entworfen und ca. 4 Vorschläge unterbreitet – doppelseitig A4. Da ich mit Word 2010 noch nicht so sehr vertraut bin und ein anderes Layoutprogramm nicht kenne, hat es länger gedauert als beabsichtigt. Ich musste auch noch andere Fotovarianten erstellen, da ich nur ein einziges hatte, was zu wenig war zum Füllen des Flyers. Kurz und gut, es hat mich ca. 10 Stunden Zeit gekostet. Der Empfänger sollte mir vorab die Telefonnummer vom Drucker sagen, damit ich überhaupt weiß, ob der mit pdf-Dateien oder mit Word was anfangen kann. Nichts kam. Und nachdem alles fertig war, bekam ich zu hören: „Das sieht aus wie Kraut und Rüben“
      Danke Anette, da konnte ich sehen, dass andere auch manchmal ähnliche Schwierigkeiten haben. Als Alleinlebende ist man manchmal auf Log stärker angewiesen als Leute in der Familie. – Das kann aber auch falsch sein.
      Mit ganz liebem Gruß von Clara

      Gefällt mir

      • Liebe Anette und liebe Clara,
        JEDER Mensch freut sich über Lob (es sollte aber ehrlich sein). Es geht einem immer wieder mal so und dann lässt man es beim nächsten Mal sein.

        Ich hatte jemanden fotografiert und die Fotos per Mail geschickt. Keine Reaktion, erst, als ich nachfragte, ob die Mail mit den Fotos denn angekommen ist. Fazit: von der kein Foto mehr.

        Gefällt mir

        • Ich schrieb es wohl schon mal. In der Verwandtschaft verschenkte ich ein Fotobuch – wo auch diese Familie mit enthalten war. – Ich hätte es auch in den Gulli werfen können, wäre die gleiche Reaktion.

          Gefällt mir

          • Das finde ich aber unglaublich. Es muss doch jeder sehen, was für eine (liebevolle) Arbeit das war. Nun gut, manche Menschen merken eben einfach gar nichts. Abhaken, fertig, aus.

            Gefällt mir

          • Danke sagen gehört eben nicht mehr zum guten Ton. Leider. Das habe ich in letzter Zeit auf meinem Dörfchen auch gemerkt und mich sehr zurückgenommen.

            Gefällt mir

  11. Da fällt mir ein, dass ich noch nach Röcken muss, ehe ich hier verschwinde. Das ist ein Nest nicht weit von meinem. In Röcken wurde Nietsche geboren und hier gibt es in seinem Geburtshaus auch ein Museum. Begraben wurde er auch in Röcken.
    Ich kann ja mal versuchen, mit ihm Zwiesprache zu halten. 😀
    Ich möchte ihn immer nicht so sehr. Vielleicht habe ich ihn auch nicht recht und immer verstanden. Mir gefällt allerdings die Auffassung, dass man jeden Moment so leben soll, dass man eine Wiederholung ertragen kann.
    (Das mit dem Weib und der Peitsche kann man ihn nicht in die Schuhe schieben.)

    Gruß von der Gudrun

    Gefällt mir

    • Du erschütterst mein Nitzschebild. Warum kann man ihm diesen Spruch nicht in die Schuhe schieben, hat er ihn nicht gesagt?
      Ich gestehe, ich habe mich nieeeeeeeeeeeeeeee groß mit irgendwelchen Philosophen befasst, weil die mir durch die Schule so vergrault wurden.
      Dieses mit der „Wiederholung des Augenblicks“ gefällt mir auch sehr. Also leben wir danach!
      Ein lieber Gruß kommt von der Clara

      Gefällt mir

      • Als in der DDR „Also sprach Zarathustra“ aufgelegt wurde, haben wir Nächte durchdiskutiert. Ich war noch sehr jung und mochte Nietzsche so gar nicht, habe ihn wahrscheinlich auch falsch verstanden. Als meine Kinder in meinem Alter damals waren, hatte ich schon eine Menge „nachgearbeitet. Die Diskussion mit mir wurde nicht zur absoluten Katastrophe.
        Ob ich’s wollte oder nicht: der Mensch hat schon eine Menge Unruhe in mein Leben gebracht. Und das werde ich ihm sagen. In Röcken. 😀

        Gefällt mir

  12. Ach, der olle Nietzsche. Der hatte doch sicher nur Angst vor den Frauen (oder war er Sadist). Man weiß ja nie. Dieser Spruch ist ja nun sehr menschenfreundlich und eine gute Sache. Da haben wir Blogger es aber einfach mit dem ‚freude machen‘ *g*. Gilt das denn überhaupt?
    Der Mitbewohner … ob das nicht ein Schmarotzer ist? Soll ja vorkommen.
    LG, April

    Gefällt mir

    • So viele Fragen von einer einzigen interessierten Frau 🙂
      Ich muss gestehen, dass ich Nietzsche viel zu wenig oder besser gesagt so gut wie gar nicht kenne, um über ihn urteilen zu können, nur seine üblichen Sprüche oder noch konkreter, nur diesen einen. Den guten von hier kannte ich auch nicht.
      Ich denke schon, dass man beim Bloggen vielleicht nicht Gutes tun kann, aber Freude bringen – bei mir klappt es jedenfalls, wenn ich so meine Blogrunde drehe.
      Klar ist mein „Baumpilztier “ ein Schmarotzer – aber in diesem Fall auf Totholz, Aber ich denke, auch Bäume überstehen diese Symbiose, wenn sich da einer an ihre Rinde hängt.
      Mit fröhlichem Gruß von Clara
      PS: Ich muss raus, um „Gutes“ zu tun – darüber reden werde ich vielleicht erst im Mai, nicht konkret, sondern allgemein.

      Gefällt mir

      • Ich kenne ihn auch nicht, aber was nicht ist, kann ja noch werden 😉 auf meinen Kindle krieg ich ihn – glaub‘ ich – kostenlos. Mit der Peitsche kann er mich nicht schrecken. Die brech‘ ich ihm entzwei, hihi, so *zack*, übers Knie.

        Dass du mich jetzt aber bis Mai zappeln lässt …

        Ich muss auch wieder raus, dem Garten Gutes tun.

        Gefällt mir

        • Ich sehe diese „lustigen“ Lesebücher jetzt immer mehr und mehr. Machen wirklich einen guten Eindruck. – Aber das sind nicht die, mit denen auch fotografiert werden kann? Ich habe auch schon welche gesehen, die mit so einem Monsterding Aufnahmen gemacht haben.

          Gefällt mir

  13. Ja, mal schauen, ob ich an diesem Tag (nach der Nacht 😉 ) jemandem eine Freude machen kann…

    Die Worte „eine Freude“ auf dem Schild sind übrigens in „Skriptina“ geschrieben 😀

    Gefällt mir

  14. Oh, bei Clara gibts was neues – es muss also Mitternacht vorbei sein.

    Zu diesem ‚(blöden) Spruch: wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche nicht‘: wenn ich daran denke: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Nietzsche_paul-ree_lou-von-salome188.jpg&filetimestamp=20110512031212 muss ich grinsen.

    Den Spruch mit dem Zuckerbrot hat der Mann mit der Pickelhaube verzapft.

    Gefällt mir

    • Hallo – da musste ich doch gleich mal bei Wiki nachschauen. Es wurde mir dort erklärt, dass die Sklaven mit dem karamellisierten Zuckersatz, der sich unten abgesetzt hatte, belohnt wurden, aber gleichzeitig gepeitscht wurden. – Dem Herrn Bismarck wird nachgesagt, dass seine Sozialpolitik eine ähnliche war. Und deswegen bringt man am meisten ihn damit in Verbindung.
      Das Foto mit der Frau auf dem Karren und ihr Peitsch-chen und die beiden Herren davor ist ja köstlichst – danke für den Link.
      Du hast Recht – pünktlich spätestens 00.05 Uhr erscheint (Geister-)Clara.

      Gefällt mir