Claras Allerleiweltsgedanken

Kampf David=Clara gegen Goliath = Vodafone geht in die nächste Runde

22 Kommentare

Wenn ich an Vodafone schreiben werde, lautete der erste Satz etwa so:

Ein Vertrag ist keine Einbahnstraße –
der Provider leistet 10%, doch der Kunde zahlt 100%.

Heute Nachmittag, 15.45 Uhr, kam eine SMS von den Vodafontechnikern mit ungefähr folgendem Inhalt: „Ihre am 19.05. gemeldete Störung wurde behoben. Sollten Sie wider Erwarten immer noch was zu meckern haben, dann wenden Sie sich erneut an unsere Servicenummer.“

Ich sofort nach Haus und bei drei unabhängigen Institutionen einen Speedtest gemacht. Wen verwundert es, dass der von Vodafone am günstigsten ausfiel, aber eben nicht günstig genug. Ich habe noch nicht einmal eine 1000er Leitung, sondern ca. 670.

Das Ergebnis sah so aus:

Halten die ihre Kunden wirklich für soooooooooooo blöd??? – Die nächsten 15 Minuten verbrachte ich in der Warteschleife der Technikhotline, deren Automatenstimme mir zu Beginn mitteilte, dass die Störung jetzt behoben sei.

Aber jetzt gehe ich in die Spur – bisher war ich ja noch schaumgebremst. Schau’n wir doch mal, wie es weitergeht.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

22 Kommentare zu “Kampf David=Clara gegen Goliath = Vodafone geht in die nächste Runde

  1. Eine Tausender Leitung, Clara, ein Traum für uns, mehr als 300 haben wir sehr selten. Bei jedem Telefonat verspricht Alice den Internethimmel auf Erden. Wenn wir Glück haben klappt es für eine Stunde. Laut einem Techniker von dieser Firma verspricht Alice bei Kündigung wenn es sein muss eine Waschmaschine. Ich bezweifle, dass wir sie je erhalten würden.
    Firma wechseln lohnt sich nicht, denn sie bringen zumindest hier im Ort auch nicht mehr.
    Wünsche dir ein angenehmes Pfingstfest. Bärbel

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    • Liebe Babbel, auch das Wissen, das es anderen ähnlich schlimm ergehen mag wie mir, kann mich weder trösten noch davon abhalten, mich gründlich zu beschweren, denn Vf hätte es gar nicht versprechen dürfen und mit einer Vertragsverlängerung verstärken – dann wäre ich bald weg, weil ich schon gekündigt hatte.
      Doch jetzt fängt der Ärger erst an. – Mich überzeugen nur Speedtestwerte – momentan liege ich bei 195 von 6000 – wirklich ein stolzer Wert.
      Dennoch auch dir schöne Pfingsttage wünscht Clara

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  2. So etwas bei dir, schlimm schlimm…wie sagt man: Servicewüste Deutschland, wie war, wie war!! Ohne Kampf kein Erfolg. Beharrlichkeit ist alles!!
    Grüße von Isis

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    • Ich wäre ja auch nicht so wütend, wenn sie es nicht ausdrücklich versprochen hätten, dass es klappt, und dass auch gleich mit einer Verlängerung besiegelt haben.Im Nehmen sind sie alle groß.
      Gruß an Isis von Clara

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  3. So eine ähnliche unendliche Geschichte hatte ich mal mit Telecom, ich kann also mitfühlen, liebe Clara. Wenn du wirklich einen neuen Anbieter nimmst, dann übernimmt der sogar für dich die Kündigung, so war es zumindest bei mir. Erkundige dich mal.
    Und nun ärgere dich nicht all zu seher und genieße die Pfingsttage.

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    • Im Normalfall übernimmt der neue Anbieter die Kündigung – aber nicht in meinem Fall, da es ja eine außerordentliche wäre wegen Vertragsnichterfüllung. Den Strauß muss ich schon selber ausfechten. – Wenn ich den Rechner anschmeiße, ist eine Geschwindigkeitsmessung immer das erste, was ich mache, damit ich weiß, was laufen wird und was nicht.
      Momentan laufen 182 von 6000 – tolle Leistung, oder?
      Schöne „Pfingschten“ zurück.

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  4. Egal wie recht man hat, man gerät früher oder später in Briefwechsel mit Textbausteinen computergenerierter Mails und wird hiervon immer noch wütender.
    Meine Erfahrung: Vertrag kündigen – zum schnellstmöglichen Termin – und das Anliegen mit dem Schwert der bereits veranlassten Kündigung vortragen. Jede Telefongesellschaft hat meines Wissens so eine Kundenrückgewinnungseinheit, die nach erfolgter Kündigung aufmerksam zuhören werden. Aufmerksamer jedenfalls, als die unterbezahlten Mitarbeiter oder Praktikanten, die irgendwelche Textbausteine zu verschicken haben.
    Und: Ich hoffe der Allgemeinheit nützt solche Veröffentlichung. Deshalb sollten wir – ich ärgere mich derzeit über DHL – öffentlich bleiben und immer schön den Namen des Deliquenten in die Überschrift setzen. Jeder User, der nach diesem oder jenem googelt, sollte die Chance haben, solch einen Eintrag zu finden (daher bitte Namen nie in Klammern, fällt bei Suchmaschinen durch).
    Ansonsten: Viel Erfolg! Für uns alle.

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    • Hallo, lieber Andreas, leider kann ich keine kyrillischen Buchstaben, deswegen in diesen!
      Die Klammern in der Überschrift habe ich gleich und sofort gelöscht, das lasse ich mir doch nicht zweimal sagen.
      Am Pfingstmontag abend geht meine Kündigung raus, denn über die Feiertage ist eh keiner zu erreichen. Momentan bin ich bei 170 von 6000 – stolze Leistung. Ich staune, dass überhaupt noch was geht.
      Mich würde nur interessieren, ob eine „Kontingentverschiebung“ innerhalb des Leitungskontingents von Vf in unserem Haus möglich ist – denn drei Wochen lang, genau bis zu dem Zeitpunkt, dass die Vertragsverlängerung anfing, liefen 6000 super, auch da habe ich zum Glück zum Beweis screenshots von speedtests gemacht.
      Ich komme mir schon vor wie ein Bits- und Bytes-Detektiv, der nachforscht, wo sie denn alle unter welchen Tisch gefallen sind.
      Danke für die guten Wünsche!

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      • Leider kann ich technisch nicht raten, nur „verhaltenstechnisch“. Ich bin also ein Kunder geworden, der stets rasch kündigt, zum „nächstmöglichen Termin“ – mit Begründung – und der dann zwei, drei Wochen wartet [wichtig!]. Die T-Elekom hat jedenfalls stets in meinem Sinne positiv reagiert, oft mit vorauseilendem Gehorsam in Gestalt von Gutschriften.
        Die kyrillischen Buchstaben schützen mich vor Datensammlern – deutsche Foren in Verbindung mit kyrillischen Buchstaben kapiert eine Info-Sammel-Maschine (noch) nicht.

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        • Der Brief mit allen Beweisen der miesen Lei(s)tung ist mehr oder weniger fertig – dann schauen wir mal. Die müssten doch richtig froh sein, mich loszuwerden, denn dann sparen sie viele Technikerkosten.

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  5. Wende dich doch mal an die Leutchen vom „C’t-Magazin“. Die greifen gerne solche Geschichten auf, und sorgen dafür, dass der/die Kunde/in zu seinem Recht kommt.

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  6. Das klingt sehr kämpferisch – im positiven Sinne.

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    • NNNNOOOOCCCHHHH! Wer weiß, vielleicht geht mir irgendwann die Luft aus – aber so viele (dokumentierte) Geschwindigkeitsmessungen – ohne dafür wie du ein Foto zu bekommen, davor bewahrt mich die superstark gebremste Leitung 🙂 – habe ich noch nie in meinem Netzleben gemacht.
      Ansonsten steht alles nähere bei Elvira in der Antwort.

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  7. Oh Menno, das hört sich ja wie eine never ending story an. Ich habe mein Handy bei Vodafon und das läuft problemlos, aber die rufen alle naselang an, ob wir nicht generell mit allem wechseln wollen. Mir fällt es immer schwerer, so was wie höflich zu bleiben 😦

    Daumen drück, liebe Clara und aufmunternde Grüße,
    Anna-Lena

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    • „Grandios“ fand ich, als ich heute Nacht 0.30 Uhr telefonieren wollte und wumm – die Netzlampe blau flackerte, erlosch und an die Stelle der Netzverbindung ein „kein DSL verfügbar“ erschien. Aufgelegt – Netz wieder da, gemessen: 345 von 6000, wirklich stolze Leistung.
      Handys sind ja auch von keinen fest verlegten Telefonleitungen abhängig. – Bisher fand ich Vf immer gut, doch allmählich verlieren sie meine Sympathie.
      Clara grüßt, bisher noch kämpferisch, aber vielleicht verliere ich irgendwann die Lust, falls ein Wechsel nicht klappen sollte. Ich lasse mir doch von soooooooooo ETWAS Pfingsten nicht verderben – da karnevale ich doch lieber kulturvoll.
      Liebe Grüße vom leicht wütenden Häufchen Clara

      PS: Ich werde in meinem Schreiben an VF diese beiden Posts zu diesem Thema verlinken.

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  8. Schaumgebremst – welch herrliche Vorstellung! Es ist schön, dass Du bei all dem Ärger Deinen Humor scheinbar nicht verloren hast.
    Liebe Grüße,
    Elvira

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    • Elvira, du sagst es: „scheinbar“ nicht verloren hast – es ist in gewisser Weise Galgenhumor und die Einsicht, dass Netzverbindungen keine lebenswichtigen Dinge sind, eben nur ärgerlich. Die Tatsache an sich finde ich natürlich blöd – was mich wirklich ärgert, wie die Techniker mit mir umspringen. Der eine vor einer Woche legt mitten im Gespräch auf, weil ich den Wechsel zu einem Mitbewerber erwähne, die anderen stellen eine wacklige 1000er Verbindung her und meinen, sie hätten ihren Job getan. – Und Vodafone verlängert den Vertrag, obwohl die „Historie“ meiner Leitung anderes sagt.
      Ich habe wirklich das Gefühl , dass sie mir in den drei Wochen, wo es funktioniert hat, ein Kontingent von einem anderen zugeteilt haben.
      Heute Nacht brach das Netz wieder zusammen, wenn ich einen Hörer in die Hand nahm.
      Danke – eure, speziell jetzt natürlich deine, „Mitfühlerei“ streichelt meine gereizte Seele.
      LG von Clara

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  9. Ach, Clara, das ist ja zum Verrücktwerden.
    Das Telefon einfach hinlegen, auf laut stellen und warten, bis endlich einer drangeht.
    Wir kennen das ja auch von der Telekom.
    Gut, dass es diese Mess-Möglichkeiten gibt.
    Wir mussten eine neue Zähltechnik suchen, weil unser neues superschnelles Internet nicht gemessen werden konnte, echt. 128.000 bzw. ein wenig mehr,
    ich will dich nicht ärgern damit, wollte nur sagen, dass die Messung eben nicht mehr stimmte mit der vertrauten Zählmöglichkeit.

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    • Ich wäre mit 6000 zufrieden – 16000 wäre für mich einfach überdimensioniert, weil ich keine Videos und sonst was aus dem Netz lade, kaum angucke – aber sechs bis achttausend wären nicht schlecht.
      Beim Telefon habe ich ja Kopfhörer mit Headset auf, so dass mich das Warten nicht stört.

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