Claras Allerleiweltsgedanken

„Zue“ Ohren können auch öffnen …

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nämlich Korridortüren von Nachbarn

… und damit Verbindungen schaffen. So schon zweimal geschehen. Mit flehendem Blick stand ich vor der Tür eines Nachbarn, einer Nachbarin – in der Hand eine Pinzette und einen flehenden Ausdruck in den Augen. Das linke Ohr war zu – nicht so zu, wie es üblicherweise zu ist, nein, richtig verstopft zu.

Seit an dem linken Hörgerät der Ohrhörer mit dem am Ende befindlichen Mikrofon gewechselt wurde, funktioniert das Entfernen des Hörgerätes nicht mehr problemlos. Das kleine Schirmchen trennt sich von seinem Platz und bleibt im Gehörgang.

Meist bekomme ich es mit spitzem Finger zu fassen – aber manchmal stoße ich es beim danach-Angeln versehentlich  weiter hinein – und dann hilft nur Klingeln und bitten. Und auf diese Weise festigen sich Nachbarschaftsbeziehungen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

36 Kommentare zu “„Zue“ Ohren können auch öffnen …

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  2. Ach, da hätte ich Dir auch geholfen – wäre vielleicht nur ein bissel weit gewesen. Aber ich mache nicht alles. Zum Beispiel fragte mich eine Nachbarin, ob ich ihrem Sohn Heparin spritzen würde. Nur, weil ich in einer Arztpraxis arbeite, heißt das aber noch lange nicht, dass ich Spritzen geben kann/will. Mein Mann hat das dann über acht Wochen lang gemacht, der hat da keine Hemmungen. Ich aber hasse Spritzen – egal, von welchem Ende aus gesehen.

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    • Mit dieser „Phobie“ bist du nicht allein. Subkutanspritzen zu setzen, stelle ich mir nicht schwierig vor, das habe ich ringsherum schon so oft beobachtet (Diabetes), dass ich das sicher leicht machen könnte. – Ob ich es bei mir selbst ohne Probleme machen würde, kann ich nicht einschätzen. – IV-Spritzen durftgen wir als Physiotherapeuten in Ausbildung nicht setzen, das blieb den Krankenschwestern vorbehalten – und dennoch macht es in der Praxis sehr oft der Arzt selbst oder die Laborantin, die entnehmen meist selbst das Blut.
      Im Haus kenne ich drei Frauen, denen würde ich helfen, wenn die Blutverdünner spritzen müssten und es nicht selbst wollen oder können.

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      • Ich habe das nach meiner Knie-OP nur mit Mühe bei mir selbst geschafft. In unserer Praxis machen die Medizinischen Fachangestellten alle Spritzarbeiten selber. Es gibt nur eine Ausnahme: Das Legen von Zugängen für Infusionen. Im Notfall, wenn kein Arzt im Hause ist, können das die Kolleginnen aber auch. Ich bin in unseren Übungen immer die 112-Ruferin 😉 Allerdings beherrsche ich die Reanimation genau wie die anderen, habe meine Beatmungsmaske auch immer dabei.
        Liebe Grüße,
        Elvira

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  3. Das könnte ich nicht, weder, mir das von Nachbarn rausholen lassen, noch es bei wem tun…würde zum Fachgeschäft rennen oder zum Frisör…Mimöschen ich.
    Da bist du so anders…
    Gruß von Sonja

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    • Das ist doch überhaupt nicht so schlimm, wie es jetzt hier dargestellt wird. Eine 11jährige hat es mir mal auf dem Schulhof unter dem Interesse der umstehenden Kinder herausgezogen – Anna traute sich auch nicht. – Aber jetzt ist ja hoffentlich alles wieder fest – obwohl es ja heißt: „Alles neu macht der Mai“ – und der ja vorüber ist.
      An manche Sachen gewöhnt man sich einfach.

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    • Frage nachträglich: Was soll die Frisöse damit? Du meinst, weil die (evtl.) auch Nasen- und Ohrenhaare bei alten Männern trimmen, fummeln sie auch mit einer Pinzette trommelfellnah im Ohr herum? – So intim bin ich noch nicht mit meiner Frisöse, ich habe den Salon gewechselt und im neuen ist eine Riesenauswahl.

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  4. „Es kann der frömmste nicht in Frieden fernseh’n, wenn bei Clara was im Ohre steckt.
    Ja sie steht dann vor der Tür und bettelt … ???“
    Weiter kann ich nicht reimen, weil ich nichts auf „steckt“ finde.

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  5. moni, eigentlich ging es mir ja mehr darum, euch mal mein kleines schnuckliges Dreieck zu zeigen, was sich – der Haarfarbe angepasst – hinter meinen operativ eng angelegten Ohren versteckt. – Schnuckelig sieht es doch aus, oder????

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  6. Meine Güte, ich darf gar nicht dran denken, was da noch alles passieren kann. Und was ist, wenn mal kein Nachbar zu Hause ist, die schon technisch versiert sind, um dich zu erlösen? Clara, mal ehrlich. Du bist doch sonst nicht auf den Mund gefallen. Ab zum Akkustiker und Ersatz. Also weeeeste…

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    • Es passiert gar nichts weiter – ich höre nur etwas schlechter und kann das Gerät nicht einsetzen. Das verschwindet nicht völlig im Ohr – und am Tage könnte ich das notfalls vom Akustiker oder HNO-Arzt entfernen lassen, wenn es zu tief steckt.
      Schimpf nicht so doll – da ist nichts zu reparieren – aber die haben mir ja kostenlos Ersatz gegeben. Wenn die Teile neu sind, ist das Silikon noch nicht so ausgeleiert und hält (hoffentlich) besser. – Aber heute hat er zugegeben, dass sich schon mehrere Kunden beschwert haben – also müssen die was an den Ersatzhörern gemacht haben – die werden einen 1/10 oder gar einen 1/100 mm dünner sein als die vorherige Charge. Und das könnte schon reichen.

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  7. Ich hab nicht so ein tolles mutlitfunktionales Ding. Vielleicht sollte ich mir das zulegen. Ist nur vermutlich schweineteuer, oder? Klappts halt nicht mit dem netten Nachbar nebenan. Aber ab und an vertreiben wir, bewaffnet mit einem Besen die Jugendlichen von unseren Balkonen im dritten Stock, das derzeit eingerüstet ist.

    Vier Tage hab ich jetzt am Stück frei
    drum hab ich Zeit und komme bei dir vorbei,
    und ich wünsche dir eine gute Zeit,
    Hoffnung, Liebe und Zufriedenheit.

    Herzliche Grüße für dich, Julie ♥

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    • Julie, da musst du dir halt irgendwas anderes einfallen lassen, wie du den netten Nachbarn dazu bringst, dich näher in Augenschein zu nehmen. – Männer fragen ja immer täppisch: „Kommst du noch mit zu mir, damit ich dir meine Briefmarken zeigen kann“. – Du lockst dann eben mit deinen Zeichnungen oder Fotos.
      Wenn der Hörfehler nur in einer normalen Schwerhörigkeit besteht, klappt es sicher auch mit preiswerteren Geräten – aber bei mir ist vieles komplizierter als bei anderen. Die Zuzahlung betrug über 4.500 Eus, also eine sehr beträchtliche Summe.
      Danke – und alles wünsche ich dir auch und genieße deine freien Tage.

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      • Ich hab an die 2.900,-€ zugezahlt und fand schon eine beträchtliche Summe. Die Schwerhörigkeit hat eine ehemalige HNO-Ärztin festgestellt, aber mein Therapeut, der mich schon ein bisschen länger kennt, war der Überzeugung, ich sei nicht schwer hörig. Vor einiger Zeit dachte ich, warum bin ich nur so aggressiv, und schob das auf meine derzeitige Durchlässigkeit aufgrund meiner drei Gaben. Naja, ich erinnerte mich an die Aussage meines Th. von vor fünf Jahren und ging zu meinem jetzigen HNO-Arzt, der mir eine 65%ige Schwerhörigkeit bescheinigte und bat ihn, mich erneut einem Audiogramm zu unterziehen, mit absoluter Ruhe, ohne Nebengeräuschen, Tür zu und basta. Und was kam raus, es waren nur noch zehn Prozent. Und jetzt? Jetzt bin ich dabei, meine Ohren wieder mehr einzuschalten, Hörgeräte draussen zu lassen.Ich schalte meine Ohren tatsächlich aus, wenn mir die Welt zu viel wird. Und wenn ich den Buzzer gedrückt hätte, wo ich das Gefühl in mir gehabt hätte, wann der Ton kommt, wäre ich gar nicht schwer hörig. Und nun hab ich soviel gEld ausgegeben, weil mich zum einen Die Firma über den Tisch zog und mir weis machte, die Kassengeräte wären unbrauchbar und zum anderen, weil eine HNO-Ärztin daraus schloss, dass meine Mutter ihre Diagnose an mich vererbte….

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  8. Der Grund wird sein, die Halterungen der Schirmchen leiern im Laufe der Zeit ganz geringfügig aus und stecken dann nicht mehr fest genug auf ihrem Fuß – da ist nichts mit Reparatur, und festkleben kann man sie auch nicht.

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  9. Schön, wenn man so nette ‚zupackende‘ Nachbarn hat, die danach auch noch Zeit für ein Schwätzchen haben.

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    • „Zupackend“ und das Corpus delicti ans Tageslicht befördern – mehr Fähigkeiten waren nicht gefragt.

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      • Aber ‚an die Ohren‘ geht man nicht gern, oder? Man hat Angst, man könnte was kaputt machen 😉
        Juhu, es geht wieder mit dem direkten Lesen.

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        • Zumal ich da ein wenig geschädigt bin, eigentlich mehr meine Tochter. Der hat ein „eifriger Kinder-HNO_Arzt – ein Kumpel aus dem Kindergarten – beim Spielen mit einer Haarklemme das Trommelfell verletzt. – Irgendwie war das Kind dennoch froh, denn da musste sie endlich nicht mehr zu dem so gehassten Schwimmunterricht gehen. Sie hat beim Üben die ganze Halle zusammen gebrüllt und der Bademeister meinte: „Mit dieser Kondition – so sie die Kraft richtig nutzen würde – könnte sie Franziska von Almsick Konkurrenz machen.

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  10. Gut, wenn man hilfreiche Nachbarn hat. Ich fürchte, ich müsste „über die Straße“. Meine Nachbarn sehe ich höchstens alle 14 Tage mal rein zufällig. Aber „über der Straße“ habe
    ich dann hilfreiche Hände.

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    • Ute, notfalls hätte ich es sicherlich auch allein geschafft – mir mehr Ruhe und weniger Angst. Doch beim ersten Mal war ich so erschrocken, dass ich gleich mit der Pinzette losgerannt bin. – Und beim zweiten Mal hatte ich keine Zeit, die „Operation“ selbst vorzunehmen, da ging es bei meiner Nachbarin schneller. Geschwatzt haben wir ein anderes Mal.

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  11. Ich bin da auch nicht zimperlich, helfe gern und biete dieses, wie ebenso meine liebe Nachbarin, gern an. Nachbarschaftshilfe erfährt man ja heute selten genug.
    Einen schönen Tag wünscht dir
    Isis

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    • Du hast natürlich Recht – doch ich möchte es hier gar nicht soooooooooo hoch stilisieren zu Nachbarschaftshilfe, denn das Fassen der Pinzette und Rausziehen dauert maximal 10 Sek. – die Erklärungen davor und der Schnack danach sind dann nicht mehr unter „Hilfe“ abzubuchen, sondern unter Nettigkeiten auszutauschen.
      Heute darf ich viel Geld bezahlen – Auto abholen (ca. 720,-) und zweites Hörgerät zurück (ca. 140,00).
      Na gut, ich muss gleich los. Lieben Gruß von mir

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  12. Ist ja blöd und eine helfende Nachbarin zu haben ist gut.
    Kannst du den Hörgeräte Fritzen nicht fragen ob man da einen Silikonfaden oder so dran machen kann damit man es im Notfall herausziehen kann oder würde der kleine dünne Faden stören?

    Schlaf schön ♥

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    • Das werden wir bekakeln, wenn ich das zweite abhole, wo jetzt inzwischen auch das gleiche Teil ausgetauscht wurde. Nur dieses Mal haben sie noch weitere „Mängel“ gefunden und es kostet nicht 75,00, sondern schlappe 140,00 Eus.
      Was habe ich diese Geräte schon verfluchtgelobt.

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      • Es ist da, das zweite, die Schirmchen wurden kostenlos erneuert und der Ersatzhörer vorläufig noch nicht berechnet. Ich probiere erst einmal aus, ob es nicht mit dem angeblich defekten auch geht, um 75,00 Eus zu sparen.
        Aber ich habe Anna wieder verstanden, sogar auf der Straße und auf der rechten Seite – also bringen sie doch was.

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  13. Nicht der Fehler des Gerätes gefällt mir, aber die nachbarschaftliche Unterstützung!

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  14. Gute Nachbarschaft ist immer ne feine Sache, aber dieses Ohrdingens ist ja wirklich unpraktisch.

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    • Bis vor kurzem ging es ja immer brav mit raus – aber ich habe wirklich das Gefühl, da wurde 1/10 mm Material eingespart. – Aber ansonsten ist diese sogenannte „Offene Versorgung“ (durch die Schirmchen kommt Luft ins Innenohr, und das ist weitaus angenehmer als die richtigen Innenohrgeräte oder Geräte mit einem kompakten, individuell angefertigten Plastikgussteil. Ich werde es heute beim Abholen des zweiten Gerätes mit vorbringen.

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