Claras Allerleiweltsgedanken

Gut, dass ich kein(en) Januskopf bin oder habe!

31 Kommentare

Wenn schon Hörproblembehandlung, dann richtig und drei Tage lang – aber immer ein wenig anders, heute mehr künstlerisch 🙂  oder pekuniär.

Stellt euch mal vor, ich wäre so siamesisch zur Welt gekommen, so charakterlich gespalten mit zwei Gesichtern, auf gut deutsch, so Janus-köpfig – und dann womöglich noch mit Bart, aber als Frau, also mit Damenbart. Katastrophe hoch drei.

Diese Tatsache an sich wäre schon schlimm genug – doch stellt euch mal die Hörgeräteversorgung bei diesem Kopf und diesen Preisen vor. Es würden bei einer Bestückungsrunde glatte 10.000 Eus plusminus ein paar Cents über den Akustikertisch wandern. Und Clara  und ich, wir wären ruiniert – für alle Zeiten. Da würde es auch nicht helfen, den Kopf oder die Geräte in den Sand zu stecken. Die hier gezeigten würden für eine Erstausstattung noch nicht einmal reichen, ich bräuchte das aus dem Fotoblog noch dazu.

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

31 Kommentare zu “Gut, dass ich kein(en) Januskopf bin oder habe!

  1. Immer wieder gern erzähle ich die Story, als mein Sohn ca. 6 Jahre war. Wir standen im Flur vor einem großen Spiegel, er hinter mir – und machte Faxen oder etwas, was er nicht sollte. Ich wies ihn zurecht und er fragte mich ganz erstaunt, warum ich denn hinten auch gucken könne. Das mit dem Spiegel konnte er noch nicht so recht überblicken.
    Ein Januskopf hätte solche Fisimatenten nicht nötig – aber allein zweimal Zähneputzen und zweimal mich um Beißerchen kümmern müssen – das würde mich abhalten. Ich würde glattweg die doppelte Zahl an Zahnärzten verschleißen *grins*

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  2. moni, wenn ich dann zur Janus-Clara mutiert bin, gibt es nienichtnimmerniemals mehr ein Foto von mir.
    Danke für dieses liebgemeinte Tätschel (würde Blinkfeuer sagen) – dort gibt es immer Tätschel(s).
    Mit erfreutem Gruß von Clara

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  3. Der Friseur würde Rabatt geben, wenn er jedes Mal für zwei Köpfe kassieren könnte.
    Clara, du kommst vielleicht auf Ideen 🙂

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    • Ich komme gerade vom Friseur – alles wieder kurz und kürzer. Bei denen kann ich gar nicht klagen: Waschen und schneiden für 11,00 Eus, gibt es heute nicht mehr zu oft. Und ich kann Schaumfestiger benutzen und nachher selbst fönen. Bei meinen dünnen Haaren muss ich sie allerdings nochmals anfeuchten, sie sind nach dem Schneiden trocken, staubtrocken, fusseltrocken.

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  4. Sicher hat er wie ich zwei Schallquellenaufnahmen sprich Mikrofone – aber beide landen in einer Leitung im Ohr, entweder durch einen extra minikleinen Lautsprecher wie bei mir (dieses Ding von gestern, was mit dem Schirmchen geschützt und ein wenig abgedeckt wird) oder über ein angegossenes Ohrpassstück. – Der Preis wird von der im Gerät verarbeiteten Software, von der „Kleine“ oder der „Größe“ des Gerätes bestimmt, von der Firma, von der Qualität der Spachverarbeitung.
    Ich denke, was gerade kein Hörgeräteträger will, ist diese übliche Rundumbeschallung. Er will das, was die Firmen zwar versprechen, aber leider nicht einhalten: Das Rausfiltern von Sprache aus dem Rundumlärm und das Unterdrücken und leiser stellen von Geräuschen in der Nähe.
    Hörgeräte können viel, aber eigene gute Ohren können viel, viel mehr, weil die besser mit dem Gehirn zusammen arbeiten als die Geräte.

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    • Das ist wohl der Wunsch aller Hör“probleme“haber. Ich weiß, dass ich keine gesunden Ohren zurück bekomme, aber wenn dann Leute, die schon seit Jahren mit mir Doppelkopf spielen, das aber immer und immer (absichtlich) ignorieren – die wundern sich dann und regen sich mächtig auf, wenn ich mal mit der Faust auf den Tisch haue. Ihre Reaktion: Sie will keinen Herzinfarkt bekommen. Meine Antwort: Lauter als ein plötzlicher Straßenkrach war das auch nicht und von dem bekommst du auch keinen Infarkt.

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  5. ne ne, das wäre ganz anders: Da käme in Frisur oder Hut verborgen ein Rundumhörgerät mit kabellosen Doppelkopfhörern o.ä. zum Einsatz. Das Bild gibt den Typ wieder:
    http://tinyurl.com/multiple-Lauscher
    Rechnung fürs Beraterhonorar schicke ich dann per Post? 😎

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    • Muss ich das Beraterhonorar auch zahlen, wenn ich die Lösung zwar exzellent finde, aber nicht nutzen kann, da Schall am besten kurz vor dem Trommelfell verstanden wird, außerhalb ist es überwiegend Geräusch und Krach.
      Aber konstruktiv mitgedacht!!!! Danke!

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      • In diesem Fall fällt kein Honorar an. Ich baue ja keinen Flughafen. Oder ne Elbphilharmonie. Da fallen nur Honorare an, sonst passiert nichts. Das ist gut für die Umwelt! Und wenige Kassen,,,,

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        • Die so wunderbar erwartete Elbphilharmonie ist ja nicht nur für die Hamburger eine Steuerbelastung – die bekommen ihr Geld sicher auch noch aus anderen Kanälen. Unfassbar.
          Damit wollte ich ein wenig von dem Flughafendesaster ablenken.

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    • Aber du verwechselst mich nicht mit einer schwangeren Großmutter? – Auf diese Idee kam ich, als ich deinem Link nachging? *grins*

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  6. Gesa: Im Quer-Denken, das gefällt mir am besten, das wusstest du auch von Anfang an. Im großen und ganzen kann ich über meinen Kopf wirklich nicht richtig klagen, über das Hörvermögen aber wirklich, das ist hier vielleicht witzig verpackt, aber stört mich im echten Leben sehr, viel und wirklich.
    Grüße an dich und deine Farm von
    Clara

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  7. Das bin ich manchmal auch so schon, ohne dass ich es soooooooooooo offen zur Schau stelle 🙂
    Aber dann hätte ich zwei Gehirne, die sich was merken könnten – und immer würde es das eine Gehirn auf das andere schieben und es gäbe noch mehr Datenverlust, denke ich jedenfalls.
    Lieblustiglila Grüße von mir

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  8. Ja müsste er denn mit allen Ohren was hören?? Würde das nciht sowieso zu viel?

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    • Irgendwie hast du recht, aber eben nur irgendwie.
      Situation: Lärm und Geräusche: da könnten im Grunde genommen alle 4 ausgeschaltet sein
      Situation: Gespräche in ruhige Umgebung: da reichen wirklich zwei, nämlich die, die die Person ansehen. Wenn ich dann aber auch von hinten noch was hören bzw. mehr noch, etwas verstehen möchte, dann käme das Zusatzpaar zum Einsatz.
      GsD muss ich mir darüber nun doch keinen Kopf machen, da ich nur zwei Ohren habe.

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  9. Bei einer Brille für den Doppelkopf käme das eventuell etwas billiger..oder?
    Das Bild mit den Hörbohnen darauf sieht absolut künstlerisch aus..gefällt mir.
    Ciao und einen schönen Donnerstag

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    • Na aber hallo, mit jeder Brille bin ich bisher im Hunderter Bereich geblieben – wenn auch mit einer 7 oder auch schon mal mit einer 5 nur davor, als es ein Glas umsonst gab – hier bei Hörgeräten zahlt die Kasse pro Gerät ca. 460,00 zu, bei dem ersten 480,00, für das zweite nur wesentlich weniger, weil sie wohl der Meinung sind, dass es ausreicht, auf einem Ohr gut zu hören. – Und wie blöd das ist, habe ich jetzt in den 7 Tagen gemerkt, als das rechte zur Reparatur war. – Weil ich angelegte Ohren habe (deswegen nur sehr wenig Platz zwischen Ohr und Kopf), weil ich einen ganz unterschiedlichen Hörverlust habe (li nur durch Alter und Hörstürze, rechts zusätzlich durch zwei Mittelohrvereiterungen im Hocherwachsenenalter), eingefangen bei ehrenamtlicher Arbeit im Kindergarten, mussten es von vornherein sehr hochwertige Geräte sein. – Der Zusatzspaß, verschiedene Hörprogramme einstellen zu können und sie über ein Zusatzgerät Bluetoothwellen in mein Handy zu senden, ist sicher auch nicht billig, aber dadurch kann ich wenigstens ein Gespräch unterwegs annehmen und halbwegs verstehen. – Gerade vodafone-Techniker haben immer dann angerufen, wenn ich unterwegs war. – Und nichts zu verstehen und einfach „ja“ sagen, macht sich eben nicht so gut.
      Danke für den schönen Donnerstag – dir auch!!!!!!!!!!
      PS: Das Foto habe ich beim Akustiker gemacht.

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  10. Ich dachte, Du hättest eine neue Pflanzenart gezüchtet – aber da würde die Akustikerinnung schnell Einspruch erheben, ginge ihr doch ihre Einnahmequelle verlustig. (Ein merkwürdiges Wort: In Verlust steckt lustig drin. Aber das benutzt eh niemand mehr).
    Liebe Grüße,
    Elvira
    P.S. Die Farbe ist aber sehr hoffnungsvoll!

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    • Elvira, wenn du das „..ig“ weglässt und sagst, in Verlust steckt „Lust“ drin, dann kommt es doch schon hin. Bei einem Ver-Lust ist einem gewisser Maßen die Lust am Hören verloren gegangen nach dem Motto: „Ich kann das (bald) nicht mehr hören!“ – es aber nie so meint, wie es ein Wenig-Hörer (Gehörlos ist ja was anderes) meint.
      Sonnige Grüße zu dir

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