Claras Allerleiweltsgedanken

Warum in die Ferne schweifen, …

9 Kommentare

… wenn das Gute Grüne liegt so nah?

Wie das auf dem Fotoblog aussieht, zeige ich euch natürlich auch da.

In den Jahren zuvor hatte ich schon zweimal erfolglos versucht, aus einem Saatband in den Balkonkästen Pflanzen heraus zu kitzeln – ohne Erfolg. Jetzt lag die letzte Tüte wie so ein Ladenhüter bei mir in der Schublade. Mit Misserfolg rechnend, legte ich das Band doppelreihig in einem Kasten aus. In dem anderen hatte ich schon drei Pflanzen – aber bedenkenlos wurde weiterhin Saatband verbuddelt.

Und wie es nicht anders sein kann – es wuchste, wachste und wochste („wichste“ habe ich mal sicherheitshalber weggelassen, sonst bekomme ich noch ein Anti-Tätschel –  und alle Kästen sind voll und hoch bewachsen – eigentlich für meinen windigen Balkon viel zu hoch. Ich habe Holzspieße gekauft und rundherum einen Draht zum Abstützen gespannt.

Wenn das nicht grün ist, dann habe ich eine rot-grün-Schwäche!

Doch jetzt will ich die Überschrift noch ein wenig abwandeln.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.

Lenni hat es hinter sich, ist inzwischen schon recht munter, kommt so recht und schlecht mit dem Kragen zurecht, das Futter wird ihm gereicht – also die Schüssel gehalten, damit der Kragen nicht stört – aber alles zusammen, macht er einen guten Eindruck. – Als ich eintraf, schlief er noch tief und fest, aber mit offenen Augen, warm mit einer Decke eingepackt, damit er nicht zu viel Körperwärme verliert. – Ich zeige euch einfach mal paar Fotos. Im Fotoblog sind die großen Bilder, hier nur die Collage.

Als er so allmählich wieder zu sich kam, wollte er aufstehen, aber es blieb bei einem freundlichen Schwanzwedeln, besser mit der Rute schlagen, und einer Zuckung in den Beinen. Dann wurde wieder geschlafen. Herrchen ging dann einkaufen und ich bewachte weiter den Hund. – Aufgestanden ist er dann, als Herrchen wieder zurück kam. – Ich finde es wunderbar, wie sich die beiden schon aufeinander eingespielt haben.

Eine Herausforderung jetzt für die „Tütenzeit“ – die Ohren sind von Milben befallen und müssen täglich gesäubert werden. Da soll er mal machen, der HundeHerr oder HundeHalter.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

9 Kommentare zu “Warum in die Ferne schweifen, …

  1. Ach…der süße Hund, er schaut sooo leidend. *mitfühlundstreichel*
    Gute Besserung von mir und einen schönen Restsonntag, bis Montag dann 🙂
    Isis

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    • Im Moment brauche ich dein Mitgefühl mehr als der Hund – ich scheine eine Blockade in der Halswirbelsäule zu haben und werde gleich früh beim Orthopäden sitzen für eine anständige Chirotherapie – hoffe ich jedenfalls. – Ich kann trotz Tabletten vor Beschwerden einfach nicht schlafen und finde keine Stellung im Bett, die schmerzfrei ist. – Aber ich bin auch kein Held, andere würden sagen: „Pippifax.
      Guten Morgen! wünscht Clara

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  2. Das meiste von dem gezeigten ist ja nicht meinem grünen Daumen z verdanken – es sei denn, du meinst den grünen Fußboden und die Balkoneinfassung 😉 – Na ja, irgendwas kaufen, einpflanzen und gießen kann ich schon – außerdem habe ich auch nie behauptet, dass ich einen „roten Daumen“ hätte!
    In 7 Tagen kommen die Fäden und die Tüte weg.

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  3. Ooops, jetzt habe ich im Fotoblog zuerst kommentiert. So ist das hier nur eine Fortsetzung zu den Milben. Ih, das finde ich nicht schön, das Sauber-Machen – und einen Hund kann das arg plagen. Unser Meerschweinchen hatte auch mal welche und hat sich fürchterlich gekratzt. – Da hab ich lieber ein paar Läuschen im Salat 😉

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    • Der Arzt hat gleich eine Rundumuntersuchung in Narkose gemacht, das finde ich gut. Das Röntgenbild ergab leider eine Anlage zur Hüftdysplasie – und die kann schon mit 5 Jahren ein künstliches Hüftgelenk nötig machen.
      Und das wäre dann eine richtige Operation, an der er einige Zeit zu kauen hat.

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      • Ach je, was die Hunde heutzutage alles haben! Überzüchtet?

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        • Denke ich eigentlich nicht, denn er ist ja ein Mischling, kein Rassehund und vollkommen frei gekauft – im Tierheim. – Aber größere Hunde leiden wohl sehr oft daran. – Was machen dann nur arme Leute, die sich die OP wirklich nicht leisten können? – Es ist gut, wenn die sich gar keinen Hund erst anschaffen.

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  4. Och mönsch, hoffentlich muss er den Kragen nicht all zu lange tragen. Das ist doch lästig.
    Auf deinem Balkon sitzt du ja total im Grünen, super.

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    • Ach Ute, so schlimm scheint das für ihn nicht zu sein, heute morgen sei er schon recht gut damit zurecht gekommen, meinte mein Sohn. Aber besser, als wenn er sich die Naht (er hat eine Schutznaht gelegt und eine echte) entzündet und die Entzündung auf die inneren Organe übergreift, das kann dann echt schlimm werden. – Mindestens 7 Tage bis zum Fäden ziehen, aber das ist nicht zu ändern.
      Der Kragen wird mit dem Halsband befestigt und sitzt sehr gut.
      Du hast recht bis auf die Tatsache, dass die Blätter des Baumes auf der linken Seite rotbraun sind. – Aber es ist wirklich wunder-, wunderschön, deswegen will ich ja auch nicht ausziehen.

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