Claras Allerleiweltsgedanken

Brandenburg erkunden – Wenn die Clara mit der Reine … II

30 Kommentare

mal spazieren geht …

Nachdem wir vorgestern mit Hexen und Henkern den Tag oder besser den Post beendet haben, muss jetzt erst ein wenig Licht, Aufklärung und Helligkeit her. So eine himmlische Erleuchtung ist doch nicht von der Hand zu weisen? Oder?

Nicht nur Stadtmauer und Pumpen sind noch historisch, auch die Lampen. Nach altem Vorbild, wurden die Laternen neu gestaltet und mit bruchsicherem Glas ausgestattet.

Doch dann geht es weiter rund um Bernau. Nach einiger Zeit des Fußmarsches tun ein wenig die alten Knochen weh – da kommt ein Spielplatz gerade recht, um dort schaukelnd auszuruhen. Da weit und breit keine Kinder waren, die auf die Schaukeln wollten, haben wir das gemacht.

Wer genug vom Schaukeln hat, der ruht sich irgendwie anders aus – eine Möglichkeit ist, sich auf die „Ersatzbank“ zu setzen – wie unsere Fußballer, da haben offenbar die besten auch immer auf der Reservebank gesessen.

Hier testet Reine diese eigenartige Bank: Bequem ist sie nicht, abstellen kann man auch kaum etwas darauf – aber sie kann kaum beschmiert werden und die Holzlatten können auch nicht zerbrochen werden.

Aber jetzt geht es weiter – der Rundgang innerhalb der Stadtmauer ist noch lang und vieles will noch fotografiert werden. Das mache ich zwar, doch ich will euch nicht zuschütten mit Fotos von der Stadtmauer von vorn, von hinten und mit einem Durchblick durch die Mauern.

Wird es jetzt nicht langsam Zeit für eine Erfrischung??? Ein Ortskundiger schickt uns ins Eiscafé Madeleine – ein wirklich guter Tipp! Die Eiskarte war schön wie ein Gedicht und die Auswahl fiel uns schwer.

Frisch gestärkt kommen wir zu einem Park, der mit Steinen nur so „gepflastert“ ist – mit richtig großen, mit kunstvollen – und das ist für Clara natürlich eine riesengroße Versuchung. Vor Ort finden wir keinen Hinweis, doch jetzt im Netz lese ich von einem im Jahr 2011 stattgefundenen „Stone Art Symposium“ – eine Skulpturenlinie im Stadtpark am Pulverturm. Der deutsch-jüdische Maler und Bildhauer Otto Freundlich hatte den Traum, eine Straße des Friedens zu bauen. Sein Traum ist mit diesem Teilstück ein wenig mehr Realität geworden. Meine Informationen habe ich von folgender Seite: http://steineohnegrenzen.jimdo.com/

Wie oben gesagt, eine Erklärung fanden wir nicht, deswegen konnten wir mit den Steinen nichts Richtiges anfangen. Ständig wie die Füllung für ein Sandwich im Stein zu liegen, macht auf die Dauer auch keinen Spaß, also weiter.

Und da wurde es tierisch – nach den Steinen kamen die Tiere.

Erst schleppt einer wie ein Bekloppter eine riesengroße Ziege durch die Gegend. Ob der für den Ziegenweitwurf trainiert?

Darüber könnt ihr jetzt bis übermorgen sinnieren, da erzähle ich euch den Rest.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

30 Kommentare zu “Brandenburg erkunden – Wenn die Clara mit der Reine … II

  1. Das Desing der Bank erinnert mich an die gleiche Logik, die hinter dem abmontieren von öffentlichen Mülleimern steht: Umso weniger da ist, umso weniger muss man sich drum kümmern. Als wäre so irgendein Bedürfniss erfüllt. Da können sie das Aufstellen auch gleich lassen.

    • Das lasse mal nicht den Designer dieser sicher sehr teuren „Kunst-Bank“ lesen, der macht uns beiden die Hölle heiß, dass wir die nicht toll finden, weil sie so unbequem ist.

  2. Bei der Bank hätte ich auch auf Hochsitz getippt. Scheint aber zu glatt dafür. Und am Ende ist es bloß wieder Kunst. 8.000€ oder so 😥

    • Ich befürchte so sehr, du hast Recht und noch mehr befürchte ich, dass du mit der vierstelligen Summe unter dem Limit geblieben bist – so eine „Bank“ ist doch glatt 5stellige Summen wert, egal, ob sie Deutsche oder Bernauer Bank ist oder heißt.
      Von dem Geld hätte ich alle meine geplanten Zahnarztkosten begleichen können und es wäre noch ein erkleckliches Sümmchen für ein dann wieder wunderbar mögliches Fr*Essgelage übrig. Jetzt mache ich erst mal schon das Saufgelage.

  3. Schöner Ausflug mit Claratypischen lustigen Aspekten!

  4. und Regenpfützen stehen auch nicht auf der Bank –

  5. Die Lachfrau auf der merkwürdigen Hartbank gefällt mir, die Erwähnung einer „Straße des Friedens“, die Frau in der Steinöffnung….alles gedankenanregend und formvollendet gezeigt….
    Gruß von Sonja

    • Sonja, „Lachfrau“ ist der beste Ausdruck, der für Reine zutrifft. Sie ist jetzt in ihrer Heimat Frankreich im Urlaub und scheint auch computerfrei zu leben. Aber sie kennt diese drei Artikel vom groben her, denn ich habe sie hr im voraus zum Geburtstag geschenkt, natürlich als Ausdruck, nicht virtuell. Sie hat mit mir am gleichen Tag – nur einige Jahre nach mir. Dennoch sind wir sehr unterschiedlich.
      Als ich Webseite von der „Straße des Friedens“ las, gefielen mir die Steine im Nachhinein noch ein wenig besser.
      Danke für das „formvollendet“ – ich hoffe, dass ich meine Körperform langsam vollendet habe, denn noch mehr brauche ich beim besten Willen nicht.
      Lieben Gruß zu dir von mir

  6. Liebe Clara,
    kaum zu Hause, schon nimmst Du mich mit auf so einen anstrengenden Spaziergang, bei dem man noch nicht Mal richtig ruhesitzen kann! Der Puzzlestein gefällt mir übrigens sehr gut und ein Eis (allerdings bitte ohne Sahne) würde ich jetzt sofort verputzen!
    Ziegenweitwurf KANN NIE olympische Disziplin werden, da würden die Tierschützer ja einen Schreikrampf bekommen!!!!
    Guten Wochenstart und liebe Grüße
    moni

    • Mist Sonderfunktion zum Beantworten – jetzt ist alles weg von meinem Kommi an dich.
      Udo J. müsste ja sein Lied umdichten, wenn du keine Sahne willst – das willst du doch nicht wirklich 🙂
      Du bist vom Urlaub erholt, dann kannst du ohne Jammern und ohne Bank mit mir marschieren *lach*
      Puzzlestein gefällt mir, da kann ich aus dem Sandwich wenigstens wieder raus.
      Wo will der Kerl mit der Ziege aber hin wenn nicht zur Olympiade???
      Guten Start auch für dich!

  7. Für diese Bank muss man wohl jung und fit sein.

  8. Nein, so eine Bank könnte mir zum Draufsitzen nicht gefallen. Das ist bestimmt unbequem. Da nehm‘ ich doch lieber das Eis. So eines hätte ich jetzt gerne und bei nächster Gelegenheit werde ich ‚zuschlagen‘. alos – nicht wirklich, ich werde eines genießen.
    Was ich auch immer mache, wenn es irgendwie geht: schaukeln. Am liebsten hätte ich selber eine.
    LG, April

    • So sind se, die Leute, verschmähen die Kunst = Bank und wählen den schnöden Mammon = Eis *lach*. Aber mir hat das Eis auch besser gefallen (gemundet kann ich ja schlecht sagen) als die Bank.
      Schaukeln beruhigt die Nerven, wenn es nicht zu hektisch passiert!
      Mit Gruß von Clara

  9. Ich favorisiere eindeutig den Eisbecher! Jetzt tropft mir der Zahn, manno!
    Liebe Grüße von der sabbernden Elvira

    • Apropos „sabbernde Elvira“ – Lenni hat heute auch wieder was vor sich hingesabbert. So etwas Verfressenes wie ihn gibt es selten, denke ich jedenfalls. Ich war mit Sohn und Hund natürlich bei der Hundeschule. Erst musste Sohn den ADAC rufen, weil Auto nicht ansprang, dann einen Kursus später genommen. Vorher ist Lenni fast wie ein Verrückter auf einen schwarzen Rüden angesprungen, der absolut ruhig blieb und ohne Leine auf der anderen Straßenseite lief. Langsam denke ich nach dem Kastrieren, dass er nach dem Motto handelt: „Angriff ist die beste Verteidigung“ – Vorher hat er nicht so viele Probleme gemacht.
      Viele Grüße von der tippenden Clara

      • Herzlichen Gruß zurück von der vom Internet heute etwas genervten Elvira (am Vormittag immer langsamer werdende Verbindung, vor 30 Minuten Tote Hose, Anbieter angerufen, keine Störung bekannt, also Stecker gezogen, 30 sec gewartet, Stecker wieder rein in Wand – und alles geht wieder). Das mit eurem Hund ist merkwürdig. Ich habe nur mal gehört, dass kastrierte Rüden eher Probleme mit Hündinnen bekämen, da sie für die eher nach ihresgleichen röchen. Dafür konnte ich aber nirgends eine Bestätigung finden. Allerdings hatte unser Hund die einzige Rauferei auch mit einem Hundeweib.

        • Mit Hundeweibern, die nicht von sich aus aggressiv sind, kommt er bestens zurecht. Schwarze, große Hunde sind sein Todfeind, dann kommen Motorradfahrer – die Radfahrer hat er sich schon weitestgehend wieder abgewöhnen lassen. Kleine, kläffende Hunde lässt er vollkommen links liegen.

          • Bei Karlchen weiß ich nie genau, wen er anmacht oder nicht. Da gibt es ein, zwei Hunde, die regelmäßig angebellt werden. Was mich immer wieder erstaunt ist sein absolut fast gleichgültiges Verhalten, wenn Hunde wie blöd hinter einem Gartenzaun ihm lautstark androhen, dass sie ihn, wenn sie nur könnten, mit Sicherheit zerfleischen würden. Ich kenne eine Frau, die hat so einem Gartenangeber dieses Verhalten auf eine sehr burschikose Art abgewöhnt: Sie hat ihrem Hündchen (Betonung liegt hier auf dem chen) einfach das Gartentor geöffnet und vor selbiges gescheucht. Da wusste Hund nicht wie ihm geschieht, hat den anderen, vorher angegifteten Hund beschnuppert und zog sich in den Garten zurück. Das Spiel wiederholte sich wohl noch ein Mal, dann war der Hund zwar noch angespannt, wenn ein Artgenosse am Zaun vorbei lief, aber das irre Verbellen war vorbei

          • Das war ja von der Frau mutig, ihren Hund so auf dem Präsentierteller für den Großen anzubieten. – Lenni hat aber auch schon einige sehr üble Situationen (ich erinnere an das zerbissene Ohr) miterlebt, vielleicht hat er jetzt ohne seine Hormone wirklich Angst. – Heute die Tierärztin in der Hundeschule meinte, man hätte es erst mit dem Chip = chemische Kastration versuchen müssen.

          • Nun ist es dafür zu spät, aber nicht zu spät, um daran zu arbeiten, was ihr ja macht.

          • Aber ANSTRENGEND ist es schon – für ihn und für meine Ohren. Ich traue mich nicht mehr, mit ihm allein zu gehen. Heute hätte er sogar meinen großen Sohn fast umgerissen, so hat er am Geschirr gezerrt.

  10. Eine solche Bank haben wir hier auch. Lt. Bürgermeister ist sie für die Jugendlichen gedacht, die partout auf der Lehne sitzen und die Beine auf die Sitzfläche stellen müssen.
    Du wirst lachen, die wird sogar angenommen. Was nicht heißt, dass sie die anderen Bänke nicht auch weiter mißbrauchen. Schön, dein Rundgang und vor allem der Eisbecher 🙂
    Ich freue mich auf die Fortsetzung (des Berichtes, nicht des Eisbechers :-))

    • Ute, da hätte ich dich auch enttäuschen müssen, im dritten und letzten Teil gibt es keinen Eisbecher mehr – und im Urlaubsbericht, der ab 9. losgeht, ist auch kein Eisfoto. Liest du aber bitte trotzdem, es sind dafür so viel andere schöne Sachen dabei – als Entschädigung. –
      Ich kann mir vorstellen, dass die Schuh-auf-Bank-Leger die Bank besetzen und benutzen.

  11. Schön, dass du wieder da bist und feine Bilder und berichte hast. Mir hat schon was gefehlt.
    Also bei dieser Bank ist es schon von Vorteil, wenn man etwas gepolstert ist und nicht durchfällt oder blaue Flecken bekommt. Aber praktisch ist sie schon.
    Tschüssi Brigitte

    • Brigitte, schön, dass ich bzw. dir meine Umgebungs-Interpretationen gefehlt haben. – Das hier ist ja noch keine Urlaubsbeschreibung, nur ein Tagesausflug. – An den echten Urlaubsgeschichten mit seinen ursprünglich 650 Fotos, die ich auf ca. 400 reduziert habe, geht es am 9. August los, die ersten beiden Berichte sind fertig und ganz, ganz süß, ach nein, es ist erst der dritte, der so toll ist. – Ach, schau doch selbst!
      Hast du noch Ferien oder geht es bei euch auch am Montag wieder los wie hier in Berlin?
      LG von Clara

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