Claras Allerleiweltsgedanken


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… und heute schwärme ich nicht für Politik

… und dass mir keiner das Wort „nicht“ überliest – denn für Politik konnte ich noch nie schwärmen – doch zunehmend wird es mir immer schwerer gemacht. Das soll jetzt absolut keine gut recherchierte, vollkommen ernst zu nehmende Abhandlung werden, sondern ich mache mich in bekannter Clara-Manier über manche Sachen lustig.

Dieses Zeichen kennt ja wohl jeder – fast bis zum Überdruss.

Hier wird es bei einem Autohändler von der Sonne beschienen – doch die Schatten, die auf die Sterne fallen, sind nicht mehr zu übersehen. Denn in der EU gibt es Länder, die sind groß und stark, und dann gibt es auch welche, die sind klein und schwach – und nun wird erwartet, dass die Große ununterbrochen der oder den Kleinen hilft.

Das könnte vielleicht mit einer klugen Politik sogar funktionieren. Doch ich habe manchmal das Gefühl, Politik ist so etwas wie diese Spaßfahrzeuge: „Einer lenkt und keiner denkt

Und wenn dann gar noch auf dem Lenk-Sitz ein Hornochse oder ein Rindvieh sitzt (hiermit möchte ich mich feierlich bei allen Horn- und Huftieren entschuldigen, die hier so sträflich missbraucht werden), dann kann das vollkommen in die Hose gehen.

Vielleicht künstlerisch wertvoll, aber als Politiker vollkommen ungeeignet – zu statisch, zu stoisch, zu viel Holz im Kopf.

Im Laufe der Zeit kommt sich das Volk vor, als wird es von einer Bande von Hütchenspielern abgezockt, die immer gewinnen. Die ersten Scheingewinne machen ihre Verbündeten, den Rest stecken sie selbst in ihre groß ausgebeulten Steuertaschen. – Wenn diese Zockerbande wenigstens noch so hübsch und niedlich wäre wie das von mir gewählte Hütchenspielerbeispiel.

Vor einer knappen Woche habe ich einen Fall von beispielloser Skrupellosigkeit, aber auch von leichtsinniger Dummheit beobachten können. Auf dem Kudamm war ein Hütchenspieler mit seinen Komplizen tätig. In der Zeit, wenn er Kunden anlocken wollte, ließ er den Verbleib der Kugel sehen. Als sich jemand bereit erklärte, 50 Euro zu setzen, wurde gemauschelt und gemogelt – und die 50 Euro waren weg. Wie jemand so dumm sein kann, auf diese Verbrecher hereinzufallen, ist mir schleierhaft.

Tja, da kann es nur ein Fazit für mich geben: Ruhiger treten, mit schöneren Dingen beschäftigen, Freunde treffen – und genau letzteres mache ich in nächster Zeit verstärkt. Vom 4. an bin ich unterwegs und treibe mich rum. Ihr werdet merken, wenn ich wieder life hier aufkreuze.

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Gestern schwärmte ich für Architektur …

und heute für Archi-Natur – mit diesem selbstgeschaffenen Wortkonstrukt will ich sagen, dass die Natur der beste Baumeister ist und ihre Werke vom Menschen kaum kopiert werden können.

Ich will gleich die wunderschönen Seerosen anführen, von denen man noch welche im Fotoblog bewundern kann. Ihre Schönheit ist so mannigfaltig, dass sogar ich – eine zu Unrecht als Blumen- und Naturmuffel verschrieene Bloggerin – ins Schwärmen geraten könnte. – Na gut, ich schwärme für andere Sachen lauter und deutlicher.

Oder hier, ein einfacher Strauch mit seinen Früchten, die vor Fülle bald platzen. Falls dieser Tisch für die Vögel des Himmels gedeckt ist, dann verstehe ich den Spruch: „Sie säen nicht, sie ernten nicht – und haben doch immer genug zu essen“ *lach*

Hier beim nächsten Foto hat wohl in der „Architektur der Pflanze“ doch der Mensch seine Finger im Spiel gehabt – oder wächst eine Basilikumpflanze freiwill zweifarbig – mehr oder weniger also multikulti??? Na, ihr biologischen Experten, wie lautet die Antwort???

Beim nächsten Foto weiß ich definitiv, dass der Mensch seine Finger im Spiel hatte – wahrscheinlich asiatische Finger in einer Fahrradklingelmanufaktur in China. – Aber Blumen sind es auf jeden Fall!

Das letzte Foto ist besonders für alle die, die meine Beiträge kurz nach Mitternacht lesen und dann ins Bett gehen. Ich wünsche euch ein ruhiges Hinübergleiten in die Traumwelt. Nehmt euren Tag – so er gut war – als Spiegelbild in die Nacht hinein.


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Vor den Toren Berlins liegt … ???

Potsdam, diese majestätische Stadt

Mit dieser Collage will ich euch den Mund wässrig machen auf die Fotos, die es von Potsdam und dieser gewaltigen St. Nikolai-Kirche in Verbindung mit dem Rathaus im Fotoblog zu sehen gibt.


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Der Berliner kooft jerne in der Markthalle II

und fuhr früher dazu gern mal in die Ackerhalle.

Erste Berliner Markthalle ist da zu sehen.

Zu DDR-Zeiten war diese Halle bekannt dafür, dass man dort Sachen mit weniger Anstehen als anderswo bekam – es muss so ähnlich zugegangen sein wie im Film „Paul & Paula“ – diese Kaufhalle in der Singerstraße wurde ja der Mär nach auch besser beliefert als andere, weil Paula so schön war. – Vielleicht hatten die damals auch eine Hallenchefin.

Jetzt ist die Halle zwar in ihrer äußeren und inneren Schönheit wieder hergestellt, aber sie hat ihren „Markthallencharakter“ verloren. Es gibt keine Stände mehr (oder zumindest kaum), sondern R*E*W*E hat alles aufgekauft oder angemietet, ich glaube eher ersteres. Außerdem gibt es eh überall zu viel Angebot und zu wenige Käufer – also ist sie wohl nicht mehr so interessant wie während der Mangelwirtschaft.

(Diese Collage lässt sich vergrößern.)

Den Rest der Fotos könnt ihr im Fotoblog sehen.

Die dritte Berliner Markthalle gibt es am 18. Oktober


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Hundisch für Blogger

Tage-, wochen- , fast schon monatelang habe ich mich zurückgehalten – zurückgehalten mit Lennox, dem allseits beliebten Familienhund. Aber heute ist Schluss – heute brechen die Lennyfotos über euch herein.

Mit anderen Hunden zu spielen, ist seine große Traumwelt. Leider klappt das nicht mit allen. Wenn diese Hunde zu klein sind, dann werden sie von ihm übersehen, überrochen, übergangen.

Dieser hier ist ja auch nur zwei Hände groß – spielte Lenny mit ihm, würde man von dem Kleinen kaum noch was sehen.

Jetzt kommt das Gegenteil: „Je länger  größer je lieber“ – diesen hier trifft Lenny immer wieder, es ist eine Hundedame. Sie hat sich zum Glück von dem schweren Anschlag auf sie erholt. Ihr Besitzer hat eine Firma, die ausgeraubt werden sollte. Dabei war der Hund im Weg und bekam das mit einer schweren Eisenstange auf dem Kopf zu spüren. Zum Glück konnte die Schädeldeckenfraktur operativ gerichtet werden.

Wenn die beiden zusammen spielen, geht es so bewegt zu, dass ich keine scharfen Fotos machen konnte.

Vor einigen Tagen war es aber mal anders, für mich furchterregend. Ich bin der weißen Hundedame aus Versehen auf ihren großen Fuß getreten und diesen Zorn hat sie an Lenny ausgelassen – der arme Kerl tat mir richtig Leid. Ich habe mich hinter dem Besitzer verkrochen, aber der sah keinen Grund zum Einschreiten. – Danach hatte Lenny die Nase gestrichen voll von dieser aggressiven jungen Dame (sie ist erst 10 Monate)

Aber vielleicht hält sich Lenni auch nur deswegen so gut, weil er einen „Zwilling“ im Kampf mit einsetzt so wie in der Fabel von Hasen und Igel.
(Das ist ein Foto von einem Werbeplakat, wo ein Hund gezeigt wird, der ihm ähnlich sieht)

Gut, dieser hier hat keine weißen Vorderpfoten und auch einiges andere stimmt nicht – aber wir wollen ja nicht pingelig sein. – Kritisch wird es mit den Hundespielereien auf der grünen Wiese = Grünfläche erst, wenn die in Zukunft so aussehen wie hier auf diesem Foto.

Ja, es gibt aber für Lenni noch andere Wunschträume – nämlich jeden Tag mindestens einmal schwimmen zu gehen. Mal sehen, wie lange er bei sinkenden Wassertemperaturen trotzdem noch ins Wasser will.

Lustig ist, dass er dabei immer eine lange, gelbe Schleppleine hinter sich her zieht. Wenn er nämlich aus dem Wasser kommt, ist er ganz schlecht zu fassen – mit der Leine geht das dreimal einfacher.

Und jetzt sage noch jemand, diese Leine sei nicht kleidsam

Im Fotoblog gibt es noch ein paar andere Bilder: bloggerhund-lenni-geht-ins-wasser/


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Ergänzung zu Sprichwörtern

An den verschiedensten Stellen in Berlin findet man Aufsteller mit klugen Sprüchen, mit denen ich mich durchaus identifizieren kann. Hätte ich in dieser Werbeagentur gearbeitet, könnte zumindest der mit dem „Fackeln und Brennen“ von mir sein. – Ich denke, euch gefallen sie auch!

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