Claras Allerleiweltsgedanken

Urlaubspuzzleteile – Teil 6

14 Kommentare

Volles Programm  gehabt (am 11. 10. passiert)

  1. zum Innenhafen gefahren
  2. tollen kostenlosen Parkplatz abgefasst
  3. Kunst, Licht und Sonne genossen
  4. Witzchen und Späßchen mit und ohne die Kunst gemacht
  5. vor dem Legoland nachdenkliche Gedanken gemacht
  6. von dort zum Rathaus gedüst
  7. Paternoster gefahren (bestimmt schon 100 Jahre lang nicht mehr gefahren – ich weiß, ist aber zulässig, in literarischen Ergüssen zu übertreiben)
  8. Brautpaar vor dem Rathaus bestaunt/bedauert
  9. in Salvatorikirche über herrliche Kirchenfenster gefreut, die aussahen wie alt (manche), aber dennoch nach der Zerstörung erneuert werden mussten
  10. im Rathaus Schafe, schöne Treppenhäuser und -geländer und kaputte Stühle entdeckt
  11. noch Energiereserven für Fußgängerzonenbummel mit Bänkelsängerparade gehabt
  12. als nichts mehr ging, ging nur noch Eis – und zwar in uns rein.

Und all das werdet ihr jetzt auf den Collagen entdecken können. – Unser Stadtbummel begann so gegen 14.00 Uhr – viel früher haben wir uns gemeinsam kaum auf die Socken gemacht.

Diese 5 Hochhäuser, auch five boats genannt, sind für meine Begriffe nicht unbedingt hässlich zu nennen – das schienen die Sprayer auch so zu empfinden, sonst hätten sie nicht ihre teure Farbe versprüht.Im Hintergrund von Claras „Wanderbergen“ ein hübsches Altenheim, sofern Altenheime hübsch sein können.

Und dann ging sie auch schon los, die Blödelei mit Clara. Mit dem Lied „Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal wandert jetzt die Clara …“ auf den Lippen erledigt sie hier ihren Morgensport in Form einer ausgedehnten Wanderung (Achtung, Satire!!!)

Überall (an zwei Stellen) begegneten uns diese offenen Kreise, die zu Plastiken verarbeitet waren. Sie haben bestimmt eine tiefere Bedeutung, als dass sich eine rotjackige Frau mit kindlicher Freude darin rum(rollt)legt und fotografieren lässt. Aber diese Collage ist Clarafrei, garantiert!!!! – In der Mitte strahlt das Theater.

Nicht aufzuhalten, dieser Titel: „Kunst mit Clara“ – und schlechter wird sie dadurch auch nicht. Kaputt machen kann man an diesen rostigen Vierkantprofilen nichts.

So, und jetzt?Ab zum Legoland, Gedenk“gottesdienst“ halten. Dort wollte ich, wollten wir uns mit einer Bloggerin treffen, die dann leider kurzfristig abgesagt hat. So ganz habe ich den Grund bis heute nicht verstanden. Also sage ich mir: „Es hat nicht sollen sein.“ – So haben wir unsere Späßchen anders zu dritt betrieben, wir haben uns einen „Joker“ gesucht.

Ja, da sitzt er, unser Joker – wir schäkern mit ihm, wir flüstern ihm was ins Ohr, ich lege mich auf seinen Schoß und kraule seinen Kopf – doch er bleibt vollkommen ungerührt und unbeweglich.

Warum so ein Fahrstuhl in öffentlichen Gebäuden wohl „Vater unser = Pater noster“ heißen mag, darüber habe ich nichts sinnvolles erfahren.

Rechts oben, das ist der Paternoster und rechts unten der abgewetzte Stuhl ist auch nicht zu übersehen.

Wer jetzt noch kann, kommt mit ins Fotoland, da ist mehr Freizeit, mehr Entspannung.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

14 Kommentare zu “Urlaubspuzzleteile – Teil 6

  1. Legoland wird ja abgebaut, Neubau entsteht im Centro-Park.

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    • Ich habe so überlegt, ob die überall das gleiche zeigen, nachdem ich die gleiche Giraffe und den gleichen Fußballer wie in Berlin dort gesehen habe – bei dem teuren Eintritt würde ich mehr Abwechslung wünschen.

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  2. Ich staune immer, was es in dieser Region alles zu sehen gibt. Vermutlich liegt es daran, dass nirgends in Deutschland so viele Menschen auf einem Fleck leben. Pater noster findet man manchmal auch noch in alte Fabrikgebäuten und man muss wirklich aufpassen, den richtigen Moment zum Ein- und Aussteigen zu erwischen.
    Grüßle Bellana

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    • Du hattest im Spam gesteckt.
      Hallo Bellana, die vielen Menschen sind das eine. Das weitaus wichtigere denke ich jedenfalls, ist die Notwendigkeit gewesen, mit dieser Riesenmasse an nicht mehr brauchbarer Industrie etwas anfangen zu müssen. Meiner Meinung nach ist die Lösung gut gelungen, denn man hat nicht einfach abgerissen, man hat umgeplant. – Und dann die Auszeichnung zur Kulturweltregion, das hat auch riesigen Aufschwung gegeben.
      Jetzt habe ich gerade ewig an meinem Blogspotblog gebastelt, da ich was umgestalten will.
      Grüße zu dir von Clara

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  3. ich liebe deine Eintraege, wenn sie so sind wie heut, da ist alles dabei, Spiel und Spass und du selbst mit deinen Spruechen. Der Pater Noster, so habe ich das im Gefuehl, das war das Gebet das man sprach, weil man nciht sicher war, ob man wirklich gesund ankommt.

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    • Vivi, als ich merkte, ich komme nur bis: „Pater noster qui es in coelis …“ – spätestens da habe ich mir Lucie geschnappt und wir sind mutig mitgefahren – durch den Keller durch haben wir uns getraut – aber oben durch das Dachgeschoss nicht, denn da stand: Bitte alle aussteigen. Wer weiß, was die auf dem Dachboden verstecken, was keiner sehen soll.
      Danke für das nette Kompliment!
      i

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  4. Schafe im Rathaus, das gibts wohl überall. Allerdings nicht so deutlich dargestellt wie bei dir 🙂 Die Röhren gefallen mit mit Clara drin besonders gut. Ihr habt wirklich viel unternommen.

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    • Ute, wenn die armen Tiere herhalten müssen für menschliche Eigenschaften, dann müssten in so mancher (staatlichen) Dienststelle ein ganzer Bauernhof antanzen, aber die Eigenschaften sind ja den Tieren von den Menschen gegeben worden. – Dumme Gans, altes Schwein, blöder Ochse und wie es immer so menschelt bei den Beschimpfungen.

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  5. Habe mal schnell Wiki befragt:

    Der Name Paternoster steht mit dem katholischen Rosenkranz im Zusammenhang, einer Zählkette für Gebete. Beim Rosenkranz folgt auf zehn kleinere Kugeln für die Ave Marias eine davon abgesetzte für das Vaterunser (lateinisch: Paternoster). Diese Zählkette ist früher auch als Paternosterschnur bezeichnet worden. Darüber hinaus nennt man auch die elfte Kugel, entsprechend dem dazugehörenden Gebet, Paternoster. Auf gleiche Weise sind bei einem Umlaufaufzug die Personenkabinen wie auf einer Schnur aufgefädelt. Die Bezeichnung wurde zunächst von Grubenarbeitern für die Lastenaufzüge verwendet, da diese dem Rosenkranz ähnelten.

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    • Danke, du Gute. Die Assoziation zum Gebet sind mir ja noch aus meinen katholischen Zeiten in Erinnerung. – Zum Glück sind beim Fahrstuhl-Paternoster alle Kabinen gleich.
      Uns begegnete das Brautpaar auch drin im Rathaus. Die wussten ganz genau Bescheid. Zuerst stieg sie ein, dann viele (wie viele Kabinen später, weiß ich nicht) stieg er ein – und plötzlich erschienen fotogen einer von unten, einer von oben gleichzeitig.

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  6. Der Kerl auf der Bank gefällt mir am besten 🙂

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  7. Du möchtest jetzt aber nicht den Eindruck erwecken, dass Du Dich jemals mit einem halben Programm zufrieden geben würdest, oder? ;o)

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    • Tina, wenn ich ganzen Urlaub habe, mache ich doch keine halben Sachen, nienichtniemals, so schnell komme ich nicht wieder in diese schöne Stadt – und wer weiß, welche Zipperlein ich beim nächsten Mal habe. Lucie konnte jetzt schon schlecht laufen. Also haben wir doch jetzt alles gemacht, was ging.
      In Düsseldorf, wo ich ja allein hingefahren bin, war ich den ganzen Tag auf den Beinen – ab und an brauche ich das mal
      Schööööööööööööööööööööööööööön wars, aber das konnte ich hier nicht so rüberbringen *grinslachkicher*

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