Claras Allerleiweltsgedanken


8 Kommentare

Anna soll nicht untergehen

Da kaum jemand die beiden pfiffigen Tierchen im Fotoblog gesehen hat, zeige ich die beiden hier noch einmal.

3011 Menschenschnäuzchen

3011 Tapir Anna

Advertisements


41 Kommentare

Hier ist guter Rat teuer …

… oder kommt er hier kostenlos?

Fakten:

Eine sehr alte Bewohnerin im Altenpflegeheim verunglückt schwer, weil sie sich versehentlich neben die Toilette setzt. Begünstigt bzw. „ermöglicht“ wird dieser Unfall dadurch, dass kein Haltegriff rechts neben der Toilette angebracht ist.

Folgen dieses Unfalls sind wahrscheinliche Bettlägerigkeit für die nächste Zeit, vollkommene Gehunfähigkeit und eine sofortige Erhöhung der Pflegestufe von Eins auf Drei – was monatlich eine Differenz von ca. 400,00 € ausmacht. Statistiken sagen aus, dass in diesem Alter das Risiko, an den Folgen des Sturzes durch Dekubitus oder Pneumonie zu sterben, 14 mal höher ist als bei Patienten unter 65.

Fragen:

  1. Sind zwei Haltegriffe (rechts und links)  Pflicht oder „Kür“ in Behinderteneinrichtungen? Ich habe da unterschiedliche Auskünfte bekommen. Der große, klappbare Haltegriff verhindert u.a., dass sich Leute neben die Toilette setzen können.
  2. Hat die verunglückte Person eine Chance, die Pflegeeinrichtung durch deren vernachlässigte Sorgfaltspflicht an den zu erwartenden Kosten zu beteiligen bzw. Schmerzensgeld einzufordern?

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand sachkundige Auskunft geben kann.

************

Jetzt ist das Geheimnis gelüftet, warum ich mich in den letzten zwei Wochen hier etwas rar gemacht habe. Es war ja nicht schwer zu erraten, dass die verunglückte Bewohnerin aus dem Altenheim meine Mutter ist. Sie ist am 11.11. am frühen Nachmittag gestürzt und gegen 18.00 Uhr schon in den OP geschoben worden. – Und jetzt bin ich froh, dass ich nicht zum gestrigen Ewigkeitssonntag einen Todesfall betrauern muss. Dennoch habe ich erstmalig das Gefühl, dass sie die ersten Schritte auf ihrer letzten Reise angetreten hat, obwohl sie gar keine Schritte mehr gehen kann.

Einiges Organisatorische muss ich noch regeln, bevor sie am 6. oder 13. Dezember – falls es eine Verlängerung der geriatrischen Reha gibt – aus dem Krankenhaus entlassen wird. Momentan kann sie noch nicht einmal stehen – entweder begreift sie nicht, was man von ihr will oder was sie machen soll, oder sie „will es nicht mehr wollen.“

Die Adresse und Telefonnummer einer Anwaltskanzlei, die auf Stürze im Altenheim und die Schadenersatzansprüche der Geschädigten spezialisiert sind, habe ich schon aus dem Netz gefischt – aber ich wollte es eigentlich außergerichtlich lösen.


13 Kommentare

Brandenburg erkunden – Babelsberg tritt noch einmal an

Da ihr das letzte Mal hier ganz und gar von Fotos verschont bliebt, mute ich euch heute mehr Fotos zu – alle in Collagen, denn ich konnte der Flut der Fotos nicht anders Herr Frau werden.

So zeigte sich Babelsberg mir, als ich aus der S-Bahn stieg, die Orientierung und den Weg zum Schloss suchte und gleich verleitet wurde, dieses neogotische Rathaus zu fotografieren. Aber ich konnte nicht weit genug weg gehen, deswegen entweder turmlos oder fußlos – die Bilder.

Den Schlosspark konnte ich nicht übersehen, zumal ich noch zwei Stationen mit dem Bus fuhr. Aber in diesem riesigen Park zielsicher auf das Schloss zuzugehen, gehört bei mir enorm viel  Blick auf die Karte dazu – aber nicht auf eine, die von riesigen Dohlen, Wachteln oder Raben verstellt wird.

Hier ist er ja, der vogelfrei Ausblick auf die Karte – und da bin ich auch schon am Schloss. Es ist wie ein verwunschenes Märchenschloss – etwas geheimnisvoll, etwas verwittert, etwas marode. Aber da es zum Weltkulturerbe auserkoren wurde, wird hier auch bald wieder die „Schönheit“ einziehen.

Der Weg dahin wird von wundervollen Pflanzinseln begleitet – ich kam mir vor, wie in einem botanischen Garten.

Sind diese Pflanzinseln nicht wirklich wunderschön – d.h. jetzt wird von ihrer Schönheit nichts mehr da sein, da der Frost schon alles zerstört hat.

Das Schloss mit seiner Fassade, seinem Turm und mit seinen Skulpturen (nähere Erläuterungen gibt es bei Wikipedia) diente der nichtarbeitenden, dennoch gut verdienenden  Besitzerschicht als Wohn- und Erholungssitz.

Das ist es, das marode Babelberg, das aber auch seinen Charme hat.

Lenni ist ausgewandert und bewacht jetzt als Steinhund den unmittelbar vor dem Schloss befindlichen Garten.

Und jetzt: Eins habe ich noch:

Für mich ist das rechts unten unbedingt der Rapunzelturm, denn zur Belohnung für die treue junge Dame wächst links oben eine wunderschöne Hecke.

************

Fotos und die Geschichte von Griebnizsee könnt ihr morgen im Fotoblog nachlesen.


29 Kommentare

Cooper, ein junger kaffeebrauner Labrador … mit Fotos

sucht ein neues Zuhause.

Leider ist sein Besitzer plötzlich gestorben und seine Hinterbliebenen sind nicht in der Lage, den jungen, verspielten, sehr familienfreundlichen Hund zu behalten. Cooper kommt aus gutem Hause – sowohl von der Reinrassigkeit als auch von seinen Manieren her. Er ist noch keine zwei Jahre jung und liebt seine täglichen Spaziergänge sehr – ohne die würde er verkümmern.

Ein guter Freund meines Sohnes hat Cooper seinen Eltern als Welpe geschenkt. Seine Mutter fühlt sich mit dem Tier überfordert, der Vater ging in dieser Aufgabe auf. Und jetzt braucht Cooper ein neues Zuhause, denn keiner möchte, dass das Tierheim seine Auffangstation wird. Sämtliches Zubehör kommt mit und Gewinn will keiner durch den Hund machen – ein gutes Zuhause ist das einzige Kriterium.

Wer Interesse hat oder jemanden kennt, der interessiert sein könnte, erfährt bei mir die Handynummer von dem jungen Mann, der Cooper beim Züchter mit fachkundigem Blick ausgesucht hat – oder auch die Mailanschrift.

Sollte es allein an der Angst für zu hohe Kosten liegen (Tierarzt, Futter), ließe sich mit dem jetzigen Eigentümer bestimmt ein Gentleman-Agreement treffen.

Die Fotos in der Galerie lassen sich durch KLICK vergrößern und einzeln betrachten. Sie sind ganz, ganz aktuell – nämlich erst gestern entstanden. – Ich wünsche es Cooper sehr, dass er ein tolles, neues Zuhause findet – vielleicht sogar lieber etwas ländlicher als städtischer – damit er sich richtig ausleben, austoben und aushunden kann.


8 Kommentare

Brandenburg erkunden – Babelsberg ist eine S-Bahnfahrt wert

Heute gibt es hier kein einziges Foto, wer Fotos vom Schloss, vom Rathaus, von Licht- und Schattenspielen, von Schlosstürmen und von einer „Kanzel“ sehen will, die am Gemäuer klebt, oder so sehen möchte, der muss jetzt
auf den Link zum Fotoblog klicken.

Dieser „Beiort“ von Potsdam, direkt neben Griebnitzsee gelegen, ist wirklich einen Ausflug wert – ob von nahe dran wie für die Berliner – oder von weiter weg.

Griebnitzsee und die Eigenheiten seiner Anwohner wird mich noch im nächsten Post beschäftigen.


14 Kommentare

12 BSuM – von der Geschichte verwirbelt

… ein Projekt von Lucie

Berliner kennen ihn in allen Phasen seines Daseins – den „Palast der Republik“. Wenn man mal von der etwas protzigen Kultur in Lampen- und Gemäldeformen absieht, war er ein prima und vor allem sehr preiswerter Treffpunkt zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten. Familienfeiern verschiedenster Art haben wir dort begangen, denn wir wohnten ca. 10 Minuten zu Fuß von diesem Platz. Auch die Bowlingbahn war ein ganz beliebter Treffpunkt.

Nach der Wende dann das ganze HickHack um seine Verseuchung, die wohl stärker politischer Art war als von Asbest. – Dann die langen Zeiten seines Ruinendaseins, fast wie nach dem Krieg. „Ruinen schaffen ohne Waffen“ – das bewahrheitete sich hier. – Und jetzt ist alles platt, platt wie eine Flunder und alle warten auf das Wunder der Auferstehung, des Schlosses natürlich.

Ich zeige die Fotos von Fontänen im Fotoblog


26 Kommentare

Gesucht! – Wanted! – Recherché – Ricercato …

Gesucht wird der Mann, der ehrlich und spontan zugibt, beim Anblick des ersten Fotos   einige Neidgefühle nicht unterdrücken zu können.

Wir sagen es auch nicht weiter!

Also stellen wir fest, ein Mann verspürt bei ungewöhnlicher Größe (oder auch Höhe genannt) ein ganz, ganz kleines Neidgefühl in sich grummeln. In life ist dieses Gefühl vor dem Gebäude der Urania in Berlin zu erleben – da steht dieses geschwungene Bogenteil, von dem ich euch nur das eine Ende zeige – beide Enden gehen nicht auf ein Foto, weil es so riesig ist.

Und wie ist das bei den Frauen? Nicht jetzt zu dem oberen Foto, da müsst ihr euch nicht äußern. Für euch habe ich ein anderes.

Gesucht wird die Frau, die bei außergewöhnlicher Dicke oder auch Breite genannt, auch ein Neidgefühl verspürt. Oder ist  eher das Gegenteil davon der Fall?

Diese (frierende) Dame steht vor der Akademie der Künste in Berlin.