Claras Allerleiweltsgedanken

Soeben in …. oder bei … entdeckt

24 Kommentare

… einem meiner Lieblingsblogs … entdeckt, und zwar hier: Herzdamengeschichten

Der erste Satz lautet:

Ich nehme immer wieder etwas verblüfft zur Kenntnis, mit welcher Leidenschaft die deutsche Internetszene die US-Wahl begleitet, wie sie mitfiebert, ach so klug kommentiert, leidenschaftlich analysiert, sogar nachts aufbleibt, durchmacht, jubelt – das hat so überhaupt gar nichts mit dem Rest der Bevölkerung zu tun, dem diese Wahl, wie die meisten anderen Wahlen auch, einschließlich der in Deutschland, ziemlich schnurz ist.

Den Rest dieser typisch Buddenbohmschen Geschichte mit der so vollkommen unerwarteten Pointe könnt ihr nur dort lesen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

24 Kommentare zu “Soeben in …. oder bei … entdeckt

  1. Gudrun :
    Ich hab neulich einen Blog gefunden, da war die Kommentarfunktion ausgeschaltet. Dafür gab es eine Seite, die frei war, um Kontakt aufzunehmen und sich zu äußern, wenn es nötig ist. Ich glaube, so werde ich das auch handhaben in der Zukunft. Ich selbst werde mich jetzt sehr zurücknehmen.

    Ich glaube, dann lasse ich das Bloggen lieber gleich sein. Ich lass mir nicht den Mund verbieten. Das Problem ist, das manche Blogger ihre Meinung nicht kundtun können, ohne dabei auch anzugreifen und das manche Blogger schon jede abweichende Meinung als Angriff verstehen. Wenn das Bloggen nur noch in allgemeinem ach Du hast ja recht Geblubber versinkt, dann habe ich persönlich keine Lust mehr dazu. Aber Kontroversen scheinen auf Blogs besonders schwierig zu sein.
    Ich habe auch eine andere Meinung zu den Postings zur Wahl in den USA. Aber da verweise ich auf Mia, die es in oben verlinktem Blog genauso ausgedrückt hat, wie ich es auch sehe.
    Und wen es stört, wenn das für Menschen ein Thema ist, soll einfach weiterziehen. Niemand wird gezwungen zu lesen und zu kommentieren und ich finde nichts ätzender als anderer Leute Blogs zu bewerten.

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    • Liebe Frau Momo, hier in diesen Kommentaren und auf diesem Blog habe ich nicht den Eindruck, dass irgendwer irgendwem den Mund verbietet. – Und Herr „Herzdamengeschichten“ hat meines Wissens nach keinen Blog speziell bewertet, sondern mit der ihm eigenen Ironie das Thema eben anders als politisch behandelt.
      Du schreibst „Das Problem ist, das manche Blogger ihre Meinung nicht kundtun können, ohne dabei auch anzugreifen und das manche Blogger schon jede abweichende Meinung als Angriff verstehen. “ – Ich glaube, ein Problem hier in Bloggershausen sind die unterschiedlich verteilten Sympathien – wen man mag, der darf viel mehr sagen oder machen als eine/-r, den/die man nicht mag. Und genau bei dem ersten Teil deines Satzes denken du und ich sicherlich an vollkommen verschiedene Leute. – Was ist denn deiner Meinung nach erlaubt in Bloggershausen: Ehrlichkeit? Ironie? Humor? Intelligenz? – Wenn du bei allem abnickst, dann müssen auch „witzige“ Posts erlaubt sein über Gepflogenheiten anderer Leute in Bloggersdorf, zumal, wenn diese weder mit Namen noch Blogidentität benannt werden.
      Vielleicht kannst du dich noch an Elke Mainzaubers Post über meine Reblog-Aktion für eine kranke Bloggerin erinnern. Die Zustimmer und Klaqueure, die auch nicht im geringsten wussten, worum es ging, mich aber in Bausch und Bogen angriffen (mir ist gut in Erinnerung, dass auch aus der Hamburger Ecke eine Rüge kam) oder „verurteilten“, haben doch wohl so ähnlich gehandelt, wie vor kurzem in den drei Blogs, die über die Faceb.-Aktion schrieben oder rebloggten.
      Von biblischem Geist und „nicht den ersten Stein werfen“ und „von ohne Fehl und Tadel sein“, sind wir alle weit entfernt, aber manche eben weiter als andere.

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      • Über die fb Aktion habe ich ja selber nun mehr als einmal geschrieben und dazu stehe ich auch. Für mich nach wie vor ein Unding, was da passiert ist. Sollte der letzte Satz auf mich gemünzt sein, okay, so kannst Du das sehen, ich kann Dir das lassen, aber ich nehme es nicht zu mir,

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  2. Ich hatte das im Herzdamenblog auch gelesen und zustimmend genickt. Den Hype verstehe ich ebenfalls nicht, schließlich steht B.O. auch unter der Fuchtel des Groß-Groß-Kapitals, aber dennoch bin ich froh, dass er gewählt wurde (so als kleineres Übel).

    Was hier in den Kommentaren durchklingt, ist traurig. Aber gerade ich darf ja nichts dazu sagen, wenn jetzt plötzlich alle die guten Blogs aufhören oder stiller werden. Ich habe meins ja ganz geschlossen. Phhhhh.

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    • Genau, du sagst es: Dein Blog ist ganz geschlossen, und für mich – und ich meine mit Berechtigung zu sagen, dass ich da nicht die einzige bin – gehörte er zu den guten Blogs. Vielleicht gibt es wirklich nur „ente“ oder „trente“ – auf jeden Fall freue ich mich, dass man ab und an und hier oder da mal ein kleines „april“ aufblitzen sieht, nun nicht mehr als Markenzeichen mit rotem Herz, sondern bei mir mit blauem „Seeräuber“-Gesicht, da das vom Programm gewählte Zeichen ja einäugig ist, wie ein Pirat.

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  3. Lucie, wir sind doch für die USA nur ein kleines Ableger- oder Satellitenland. Sicher kommt es drauf an, wer bei unserer nächsten Wahl als Sieger(in) hervorgeht. Frau Mutti versteht sich doch mit jedem Präsidenten hervorragend, die hat doch schon mit einem intellektuell minder ausgestattetem Vorgänger gemeinsam gegrillt und an seiner „Brust gelegen“. Vielleicht mag sie den jetzigen nicht so sehr, weil sie nicht sein Typ ist.
    Ich habe soeben 10 Stunden wie scheintot geschlafen und bin jetzt fit wie ein Boxhandschuh für eine Mail an meinen Zahnarzt.
    Grüße in den Ruhrpott, an „mein“ Zimmer und natürlich an die beiden Räuchermännchen nebst Ableger, die in diesem niedlichen Haus leben von Clara

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  4. HA! Hab ja gar den Präsi nicht begleitet! War mit Klementina längst schon auf der neuen Machtseite. Welch Planung, merke ich eben. In China hat man ja auch schon gewählt: Manöver militärischer Art dann doch mit Russland. Wo doch USA schon kaputt ist.

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    • Aber lieber Blinkfeuer, das enttäuscht mich aber sehr, dass du dem sympathischen jungen Mann aus Amerika virtuell nicht die Hand gereicht hast in seinen Warte- und Bangestunden 🙂 Du hast dich lieber mit Klementina vergnügt – typisch Mann – und dann hast du sie auch noch in die Pfanne gehauen, wie unschön von dir 🙂
      Da mir dein politischer Spürsinn und die Informiertheit abgeht, kann ich zu der chinesischrussischen Koalition nichts sagen.

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      • Nun, das mit der chinesischrussischen Koalition ist ja so: bei der „Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ (die heißt nur so) gab es bereite 2008 eine Veranstaltung über zukünftige Energiekrisen. Und weil ja nun die Energiereserven dort oder in deren Einflusskreis (sog. Ellipse) im Boden lagern, passiert wahrscheinlich das: „Die verschiedenen EU- Nationalstaaten treten als Einzelpartner an die großen Energielieferanten heran und buhlen um die Energiereserven.“ Und um eben an den Stoff zu kommen, fordert doch lieber die ganze EU einen Rohstoffpakt – unter Androhung eines Krieges- noch vor 2050. Tja, sind eben militärische Depperles, dass es die EU da nicht mehr geben wird, ahnen die ja nicht. Halt, einer doch. Was will der? Weg von „zu viel Frieden in Deutschland“. Das passt schon, im Osten war ja man stets sehr erfolgreich. Zu Lande. Und deshalb umzingelt der Friedensdepp aus USA bereits China vom Wasser aus. Von Australien über Japan bis Korea. Schneller sein. Denn mit der EU teilen will der sicher nicht.

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        • Bin untröstlich, habe was vergessen: Art. 42 EU Verfassung. „Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, ihre militärischen Fähigkeiten schrittweise zu verbessern.“ Von verbessern der Renten oder Heizung für alle steht da nichts. Deshalb durfte auch nur in der Zivilisation darüber abgestimmt werden, nicht in der Beraterrepublik D.

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        • Ach Blinkfeuer, ich kann nur hoffen, dass die anderen von deinen hochaktuellen politischen Erläuterungen hier in deinen Kommentaren mehr verstehen als ich – ich habe das untrügliche Gefühl, dass ich mich mehr für Politik und Zeitgeschehen interessieren müsste, dazu aber keine Lust habe, weil so vieles so unerfreulich ist.
          Aber lass es dich nicht verdrießen, ich danke dir dennoch für deinen Eifer.

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    • Daggi, du hier und nicht in Hollywood, um einen Film über den neualten Präsidenten zu drehen? Nun aber huschhusch!!!! Die Welt wartet auf euer Kunstwerk, na gut, vielleicht nur die Bloggerwelt, na schlecht, vielleicht nur einige (wenige) aus der Bloggerwelt.

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  5. Ich habe heute Morgen mit Wohlwollen das Ergebnis registriert, aber die Nacht würde ich mir wegen der Präsidentenwahl in den USA nicht um die Ohren schlagen. Wenn die Amis anders gewählt hätten, müßten wir hier in Europa auch damit leben.
    Grüßle Bellana

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    • So ging es mir auch, Bellana, ich habe ihm alle „vier“ Daumen (einschließlich der großen Zehen) gedrückt und war froh, dass er es wirklich geschafft hat. Er macht so einen frohen, normalen Eindruck und nach wie vor finde ich es gut, dass ein Präsident die großen Anteile der schwarzen Bevölkerung vertritt, der es besser versteht als die anderen.
      „Good luck for him“ – falls das korrektes Englisch sein sollte, sonst einfach: „Alles Gute und Erfolg in den vier Jahren“
      Grüße zu dir von Clara

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  6. Der Hinweis war mir ein Bedürfnis und dieser Post dort kam mir wie gerufen – denn ich hätte es nicht soooooooooo gut schreiben können, vor allem nicht mit diesem Schluss. Diese Söhne sind wirklich wert, im Bloguntertitel mit aufgeführt zu werden.
    Gruß von meinem Computer an deinen Computer und an dich, selbstverständlich!!!!!!!

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  7. Hach Clara, das tut gut.
    Meine Tochter lebt in den USA, hatte die Qual der Wahl, hat gewählt und wir haben natürlich auch darüber gesprochen. Aber dass das ganze Tamtam hier herüberschwappt und eine so große Rolle in manchen Blogs spielt (wie beschrieben), hat vielleicht wieder etwas mit den Klicks zu tun, über die man sich dann freut. Manche müssen das, was die Profis schon kommentiert haben, eben nochmal tun, nach dem Motto: Hab ich’s nicht gewusst! Was soll’s. Das ist (erst einmal) vorbei. Ich denk mir lieber meinen Teil.
    Es grüßt die immer stiller werdende Gudrun

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    • „Es grüßt die immer stiller werdende Gudrun“ – das könnte ein Zustand werden, der um sich greift, denn auch ich werde zumindest erst einmal nachdenklich. Wenn es schon so weit geht, dass kritische Kommentare nicht mehr freigeschaltet werden, dass Vokabeln aus der Stasizeit verwendet und ein Verbot für Mailkontakt ausgesprochen wird, dann weiß ich nicht mehr so genau, wo die Demokratie in Bloggershausen bleibt – wahrscheinlich hat die alle der Barrack Obama für sich „beschlagnahmt“. – Na gut, bloggen ist ja nicht oberste Bürgerpflicht, aber denken schon.
      Mit liebem Gruß von Clara

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      • Nein ganz still werden wird es bei mir nicht, Es erweckt ja den Schein, dass man das Internet räumt. Aber ich überlege mir noch was, wie ich dieses Medium nutzen kann, ohne immer gleich eine Breitseite zu bekommen.

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        • Es ist mir noch nicht so richtig aufgefallen, dass die „Breitseiten“ bei dir landen – aber ich wünsche sie dir auch nicht.

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          • Das siehste mal. Und wenn es nur die Tatsache ist, dass man mein Kommentieren bewertet: wann wo, warum.

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          • Stimmt, hier in Bloggersdorf „müssen Kommentare bedacht geschrieben werden“ – nicht bei den falschen Blogs, nicht bei den richtigen Blogs, nicht bei den ehrlichen Blogs, nicht bei den unehrlichen“ – dann hast du deine Ruhe. – In mir gärt es auch schon gewaltig, das kannst du glauben.

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          • Ich hab neulich einen Blog gefunden, da war die Kommentarfunktion ausgeschaltet. Dafür gab es eine Seite, die frei war, um Kontakt aufzunehmen und sich zu äußern, wenn es nötig ist. Ich glaube, so werde ich das auch handhaben in der Zukunft. Ich selbst werde mich jetzt sehr zurücknehmen.

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          • Gudrun, wo wäre da der generelle Unterschied, ob es direkt unter dem Post steht oder auf einer Extraseite? – Ich denke auch, nur für sich selbst zu schreiben ohne Kommentare, das ist wie Kochen im eigenen Saft.

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          • Ja, aber manchmal besser, emotionsloser, ruhiger… Ich mache jetzt ein Päuschen und habe dann vielleicht den Stiefel, der zu mir passt gefunden. (Das „Wer bin ich“ hab ich schon mal weggestrichen. Anderes wird folgen.)
            Liebe Clara, wenn ich mal meine Arbeitswunden geleckt habe, rufe ich dich mal an. Schick mir bitte nochmal die Nummer, gell? Jetzt muss ich erst,mal wieder los.

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