Claras Allerleiweltsgedanken

Brandenburg erkunden – Babelsberg tritt noch einmal an

13 Kommentare

Da ihr das letzte Mal hier ganz und gar von Fotos verschont bliebt, mute ich euch heute mehr Fotos zu – alle in Collagen, denn ich konnte der Flut der Fotos nicht anders Herr Frau werden.

So zeigte sich Babelsberg mir, als ich aus der S-Bahn stieg, die Orientierung und den Weg zum Schloss suchte und gleich verleitet wurde, dieses neogotische Rathaus zu fotografieren. Aber ich konnte nicht weit genug weg gehen, deswegen entweder turmlos oder fußlos – die Bilder.

Den Schlosspark konnte ich nicht übersehen, zumal ich noch zwei Stationen mit dem Bus fuhr. Aber in diesem riesigen Park zielsicher auf das Schloss zuzugehen, gehört bei mir enorm viel  Blick auf die Karte dazu – aber nicht auf eine, die von riesigen Dohlen, Wachteln oder Raben verstellt wird.

Hier ist er ja, der vogelfrei Ausblick auf die Karte – und da bin ich auch schon am Schloss. Es ist wie ein verwunschenes Märchenschloss – etwas geheimnisvoll, etwas verwittert, etwas marode. Aber da es zum Weltkulturerbe auserkoren wurde, wird hier auch bald wieder die „Schönheit“ einziehen.

Der Weg dahin wird von wundervollen Pflanzinseln begleitet – ich kam mir vor, wie in einem botanischen Garten.

Sind diese Pflanzinseln nicht wirklich wunderschön – d.h. jetzt wird von ihrer Schönheit nichts mehr da sein, da der Frost schon alles zerstört hat.

Das Schloss mit seiner Fassade, seinem Turm und mit seinen Skulpturen (nähere Erläuterungen gibt es bei Wikipedia) diente der nichtarbeitenden, dennoch gut verdienenden  Besitzerschicht als Wohn- und Erholungssitz.

Das ist es, das marode Babelberg, das aber auch seinen Charme hat.

Lenni ist ausgewandert und bewacht jetzt als Steinhund den unmittelbar vor dem Schloss befindlichen Garten.

Und jetzt: Eins habe ich noch:

Für mich ist das rechts unten unbedingt der Rapunzelturm, denn zur Belohnung für die treue junge Dame wächst links oben eine wunderschöne Hecke.

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Fotos und die Geschichte von Griebnizsee könnt ihr morgen im Fotoblog nachlesen.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

13 Kommentare zu “Brandenburg erkunden – Babelsberg tritt noch einmal an

  1. Übrigens ist es auch das Rathaus aus der Feuerzangenbowle.

  2. Wunderschöne Anlage Schloss und Umgebung.
    Ich kannte nichts davon. Danke für die Info.

    Oh ja Rapunzeltürme mag ich auch sehr..

    Wie ich las bist du mit S-Bahn hingekommen.
    Das ist gut zu wissen.

    Lieben Gruss, Elke

  3. Die Blumenbeete sind ja wunderschön. Mein meint, man sei im Hochsommer, so herrlich blüht es da. Rapunzeltürme mag ich auch sehr gerne. Eine wirklich schöne Schlossanlage.

    • Ute, ich habe extra noch einmal auf ein Originalfoto geschaut – sie sind alle am 30.9. aufgenommen – also schon ein wenig nach dem Hochsommer. Doch ich habe so ähnlich wie du reagiert.
      Wir zwei Kurzhaarträgerinnen müssten uns dann aber ein kräftiges Langzopf-Mädchen suchen, wenn wir so einen Turm erklimmen wollen.

  4. Das ist ja wirklich ein ‚märchenhaftes‘ Schloß mit einem sehr schönen Park. Da glaube ich Dir gerne, dass Du mit dem Fotografieren kaum hinterher gekommen bist.
    Grüßle Bellana

    • Bellana, nächstes Jahr im Frühjahr werde ich wieder hinfahren, weil es mir so gut gefallen hat.Besonders schön fand ich die Blumeninseln.
      Lass es dir gut gehen und viele Grüße von mir

  5. Am besten gefällt mir diese schmale graue Brücke über den grünen Graben- und das andere Geländer…….Rapunzeltürme mag ich auch!
    Wolltest Du nicht immer Frau Reiseleiterin werden? Mit lila Kleidung und einem knallgelben Schirm immer vorneweg….
    Nachtgruß von Sonja, die heute Nacht evt. entsprechend träumt…

    • Was träumst du – du bist dann in gelber Kleidung mit lila Schirm als Pendant zu mir.
      Ich könnte das sicher und die Leute hätten garantiert viel zu lachen – aber ich glaube, ich bin in gewisser Weise schon zig Jahre lang schwerhörig. Meine ersten Hörstürze hatte ich Anfang 30. Und Dialekte und Undeutlichsprecher habe ich schon immer schlecht verstanden – und das macht sich dann als Gelbschirmdame schlecht, wenn sie keine Frage beantworten kann, weil sie sie nicht versteht.
      Das bekomme ich jeden Tag bei meiner Mutter vorgeführt, wo das hinführt, wenn man nichts mehr versteht – akustisch. Die Aussicht ist so etwas von deprimierend.
      Und tschüss von Clara

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