Claras Allerleiweltsgedanken

Ich bin gerührt …

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die freche Clara würde gleich wieder sagen: „und geschüttelt und gemixt“

Aber heute muss Clara mal den Mund halten und der Person den Vortritt lassen, die hinter oder in oder neben oder über ihr steht: nämlich der Christine.

Schon vor mehreren Tagen bekam ich (auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame) etwas geschenkt, eigentlich müsste ich mehr sagen: Gewidmet. Hier ist es wohl albern, den Autor oder Schenkenden zu codieren, der steht ja drauf.

2612 Daggi Autogrammkarte

Es begab sich an einem der Tage vor Weihnachten, als ich – eine Bloggerin gerade am linken Telefonohr – meine Blitz-Klingel-Lampe hörte und sah, zur Tür stürzte, dem Postboten die Haustür öffnete und kurze Zeit darauf ein Päckchen in Empfang nehmen konnte. Eine Ahnung über die Absenderin kam mir schon während des „Treppengangs“ (ist doch mal ein schöneres Wort als Stuhlgang) des Päckchenüberbringers, der aber kein geflügelter Hermesbote war.

Allein die Tatsache, dass ich so ein liebevoll ausgesuchtes und zusammengestelltes (und gepolstertes) Päckchen bekam mit einem Kartentext, der beim Lesen leicht vor meinen Augen zu verschwimmen begann, ließ alle anderen (unangenehmen) Dinge des Tages in ein anderes Licht tauchen.

Dass die drei Buchstaben D, H und L für ein wenig Chaos in dem Päckchen sorgten, tut mir zwar Leid, ist aber nicht mehr zu ändern: Das lila Sparschwein wurde in vielen, vielen Einzelteilen geliefert 🙂 – nur der geplante Inhalt „Für den Notgroschen“ blieb heil.

Alles andere war heil, war wunderschön und ich habe mich wirklich sehr gefreut, liebe „Äobpt“ (wer den Code knackt, weiß auch, von wem das Päckchen kam) und danke will ich auch hier mit dieser Geschichte noch einmal sagen.

Doch damit hatte ich den Pegelhöchststand der vorweihnachtlichen Vorfreuden noch nicht erreicht – im Briefkasten fand ich einen knallroten Briefumschlag – Absender bekannt. Den Namen verrate ich hier mit einem anderen Code: „N4,1“

Liebe Worte standen in der Karte – aber es war noch ein anderes Kärtchen dabei – eines von denen, wo man eine unendlich lange Zahlen-Buchstaben-Kombination freirubbeln muss und sich dann zur Belohnung bei einem der vielen online-Anbieter was wünschen bzw. sogar kaufen darf. Der hier gemeinte Anbieter fängt mit einem großen „A“ an.

Ich nutze diese online-Angebote so gut wie nie, habe aber gerade bei diesem sogar einen Account und ein Passwort, an das ich mich sogar noch erinnerte. Der Witz der Geschichte war der, dass ich 3 Stunden vor dem Eintreffen drei Spiele dort bestellt hatte, da hätte ich diese Plastikkarte schon gut verwenden können. – Doch so ist es anders gekommen:

Ich habe mir ein richtig gutes Headset für mein Telefon gekauft, denn mit meinen unegalen Ohren kann ich besser mit Knopf im Ohr hören – und die Hände bleiben dabei frei (ein zusätzlicher Vorteil).

D A N K E !    A N   B E I D E !

2612 Clara am Telefon

Aber ich wurde noch weiter beschenkt –  teils materiell, teils virtuell, teils ideell

  1. Ein langes Telefonat mit einer Freundin, die schwer krank ist, hat mir das Herz heller gemacht
  2. Ein kaum noch erwartetes Telefongespräch mit einer der längsten Freundinnen aus der Kinderzeit hat Missverständnisse aus dem Weg geräumt
  3. Viele nette Mails – u.a. eine mit einer zur Versöhnung ausgestreckten Hand – ließen ein warmes Lächeln um meine Mundwinkel spielen
  4. Ich wurde in den Kreis derer einbezogen, die eine selbstkreierte und selbst gebastelte Karte bekamen – ich fühle mich geehrt
  5. Ein Pfefferkuchenpäckchen an meine Mutter mit Pfefferkuchen, die nach dem verschollen geglaubten Familienrezept gebacken wurden, ließ es Bauch glücklich glucksen, denn ich durfte probieren
  6. Ein Teller mit Mandelkeksen von der Nachbarin im Haus wurde dadurch so wertvoll, dass die sonst so scheue Tochter mit mir in trauter Zweisamkeit die Mandeln in den Teig gedrückt hat
  7. Mit einer Betriebskostenabrechnung, die nicht haben wollte, sondern dieses Mal gegeben hat – und mehr als 150,00 finde ich schon richtig viel, was ich zurückbekomme.
  8. Mit einem Kartengruß aus einem fernen Land – und das dennoch, obwohl ich so schreibfaul bin. Die Belohnung für die Schreibende und die Empfangende soll ein Treffen im Jahr mit der „13“ hinten, denn das kann nur ein Glücksjahr für mich werden.
  9. Mit einem lustigen elektronischen Kart3ngruß von einer Leserin, die sich nach einem Telefonat  von hier und mir leider verabschiedet hat – es gibt doch mehr ausgestreckte Hände, als ich dachte.

So, jetzt will ich euch nicht mehr länger langweilen – ich habe mich jedenfalls sehr gefreut. Und das nicht nur über die hier extra aufgeführten Sachen, sondern über euch alle, die ihr lest – ob als bekennende LeserInnen mit Kommentaren, ob als stille oder auch Like-setzende Leser (immerhin sind es bei diesem Artikel dann 150.000), oder auch ob bei mir als stille Leser Gebliebene, obwohl das Band offiziell zerrissen ist. Ich danke euch mit meinem „Fleiß“, denn hier wird es bald den 1000 Beitrag geben und im Fotoblog den 600 – und das alles in drei Jahren.

Clara 2Christine-Schrift

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

19 Kommentare zu “Ich bin gerührt …

  1. Was für eine herrliche Ausbeute. Das gönne ich dir von Herzen
    und freu mich einfach mit dir..

    Herzlichen Dank für …du weisst schon..

    Und wie schön das die mit 13 pünktlich war 🙂
    Ich freu mich schon…

    Aber das mit deiner Mom hört sich so traurig an.
    Ich kann dir nur zustimmen ich möchte auch nicht dieses Alter
    erreichen wenn es so ist..

    Ich wünsch dir das deine Mom am 31.glücklich und zufrieden in ihrem neuen Heim im Bett liegt. Und das alles für dieses Jahr geschafft ist.

    Alles Liebe zum Jahresausklang und komm gut ins Neue Jahr.

    Ganz liebe Grüsse, Elke

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    • Anette Waldspecht hat geschrieben, dass man das Augenmerk auf die kleinen Dinge richten soll, dann klappt es auch mit dem glücklich-sein.
      Jetzt, nachdem ich alles so schön hergerichtet habe, fände ich es richtig fies vom Schicksal, wenn jetzt noch was dazwischen kommt – macht es aber nicht, macht es nicht, macht nicht, nicht … das sage ich jetzt wie ein Mantra vor mich hin.
      Danke für deine lieben Grüße und solche gehen jetzt auch via Ostsee zu dir nach Schweden von Clara

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  2. Huch, ganz dezent da ganz oben, also, bei dem Regen, der aktuell an die Dienstvilla dräut, passt es fein, im Blog zu wohnen.

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  3. Das ist ja eine gute „Ausbeute“ finde ich für ein zufriedenes Weihnachtsfest!
    So eine „Schweinerei“ aber auch, dass dieses samtige lila Geldbehältnis in Scherben angekommen ist! *tztztz*

    Ich wünsche Clara und Christine noch eine unfall- und stressfreie Restwoche!

    LG 🙂

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    • Heute hätte ich mal Clara zu meiner Mutter schicken sollen, die hätte das vielleicht „witziger “ aufgenommen, dass sie die Uhrzeit nicht mehr lesen kann. Der Christine fehlt so unendlich viel Geduld – aber ich habe beobachtet, diese entsprechende Stationsschwester (die mit den Windeln) hat auch keine Geduld und keine Ahnung. Hörgeräte mit Stöpseln im Ohr ohne Batterie sind höchstens ein Hindernis und keine Hilfe.

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  4. Möge das Warmlächeln die Mundwinkel bis zu den Unterohren heben….Das ist Bloggerleben.
    Gute Zeiten-
    Sonja

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    • Bloß gut, dass es dieses Bloglächeln gibt und die schönen Erlebnisse – Ich war am Nachmittag bei meiner Mom – es tut so unendlich weh, wenn sie noch nicht mal mehr die Uhrzeit erkennt, die Zahlen verwechselt, kaum die engen Familienmitglieder nennen kann. Sch…, warum erlaubt die Medizin den Leuten, 97 zu werden, wenn es der Kopf nicht schafft.
      Ich will nicht, ich will nicht, ich will nicht so alt werden, bitte hört das mein künftiges Schicksal.

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  5. Liebe Clara,
    was für ein schönes Fazit zum Jahresausklang.
    Ich wünsche Dir einen rundum guten 2.Weihnachtstag,
    liebe Grüße ♥ moni

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    • Wenn meine Mutter am 31. am Abend glücklich und zufrieden in ihrem neuen Heim im Bett liegt, dann ist alles für dieses Jahr geschafft und auch gut über die Bühne gegangen. – Dir auch einen zufriedenen Jahresausklang wünscht
      Clara

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  6. Bis auf die Pfeeferkuchen ist dann ja alles prima. Da, schon vertipt beim Zeug, hui, jetzt 2x schon, Ende, 😀

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  7. Was für eine schöne „Bescherung“, liebe Clara. Du zeigst uns, wie sehr man sich auch über sog. Kleinigkeiten freuen kann. Ich kann das auch und hoffe, dass sich viele der Leser und Leserinnen ebenso freuen können. Noch einen schönen zweiten Feiertag für dich und viele SCHÖNE Überraschungen im Jahr 2013.

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    • Danke, Ute. Ich werde mal jetzt das Wort „schöne“ vor Überraschungen ganz dick und fett schreiben – denn als meine Mutter plötzlich den Unfall hatte mit allen daran hängenden Umständen, war das natürlich auch eine „Überraschung“, aber wahrlich keine schöne. – Doch da die 13 meine Glückszahl ist – wird es besser.

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    • Ute, danke, dass du die „Perleberger Schweine“ schon geliket hast – auf diese Weise habe ich gemerkt, dass ich sie im Januar 2012 statt 13 habe auftreten lassen – und jetzt sofort geändert.

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  8. Da bin ich aber gespannt, mit wem Du Dich in 13 so alles treffen wirst.

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    • Tja, das sind die Geheimnisse des Lebens – aber du meinst sicher nur die Leute aus dem Blog, die du – direkt oder namentlich oder auch gar nicht – kennst. Ganz stark hoffe ich, dass du dich nicht bei deinem Blognamen in die Reihe stellst, sondern bei deinem Vornamen!!!! Ja, ich will! Und das ist jetzt kein Eheversprechen, sondern eine gewollte Trefferquote von ???

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