Claras Allerleiweltsgedanken


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Großmütter/-väter bestaunen die blaue Wunderwelt …

von – ich weiß, dass diese hochgestellte Zwei falsch ist, denn sie müsste am unteren Rand des O’s kleben –  aber diese Schreibweise zu erkunden, habe ich jetzt keine Lust.

Mit großem Glück und lange nach dem Anmeldetermin schaffte ich es, mich beim Großelterndienst Berlin (das sind die, wo ich mir immer die Kinder borge, an denen ich dann meine „Pädagogikexperimente zur V-Erziehung“ mache 🙂 ) in die Führung in der O²World einzureihen. Obwohl diese imposante Veranstaltungshalle schon seit 2008 besteht, habe ich es noch nie geschafft, sie von innen zu sehen. Die Konzerte sind mir zu teuer, Eishockey ist nicht mein Vorzugssport und Basketball??? Wäre eigentlich mal eine Option!

Dieser junge Mann 0302 Otwo  Erklärernahm uns in Empfang und führte uns mit netten und erklärenden Worten durchs Haus. In den hochsensiblen Technikbereich durften wir nicht hinein, aber andere Besucher wohl auch selten. – Ist „man“ die modernste Eventhalle Europas, lässt man sich doch nicht gern in die Karten gucken.

Mir kam zu Ohren, dass hier das Brandenburger Tor reinpasst – und wenn die das sagen, dann wird es wohl stimmen.

Will jemand so eine Tour per Video ausschnittsweise sehen, dann gibt es hier die Möglichkeit: http://www.o2world-berlin.de/Die_Arena/Arena-Touren.htm

Die Farbe blau und die „Sauerstoffperlen“ des Hauptsponsors /Namensgebers sind an keiner Stelle des Hauses zu übersehen – es fängt gleich vor der Tür mit dem Blue-Lane-Bogen an. Ich stelle mal alle Fotos zur Architektur in eine Galerie ganz am Ende des Posts.

Was ist das 0302 Otwo  LogosO2-Logo ohne die Two? Ein armes Würstchen. Ich schwöre, ich war’s nicht, aber gesehen hab ich’s.

0302 Otwo  ohne two

Das Haus hat mit zwei großen Berliner Clubs Verträge – einmal mit den Basketballern von Alba Berlin und … und … na mit den „Eisbären“. Leser mit gutem Gedächtnis wissen, dass der Sohn-Hund Lenny dieses Logo auf seinem Geschirr trägt, weil Sohn aus ihm vielleicht einen Schlittenhund machen will???
Aus der Garderobe der Eishockey-Profis habe ich euch eine Collage mitgebracht – die Namen habe ich auf Empfehlung fotografiert – ich kenne mich da nicht so aus. Ich wollte weder einen Sohn noch einen Schwiegersohn aus dieser Sportart haben, gefällt mir nicht so richtig. Als wir jetzt noch hörten, dass es meist recht kleine Kerlchen mit einem breiten Popo sind – damit das Schwergewicht an der richtigen Stelle liegt – wusste ich, dass meine unbewusste Entscheidung richtig war. – Auf jeden Fall durften wir gut konservierten Männerschweiß schnuppern.

0302 Eishockeycollage

Im Fotoblog habe ich noch schöne Fotos untergebracht, die keiner versäumen sollte. 
Das ist jetzt eine Vorankündigung, denn zu sehen sind sie erst morgen, es wird sonst zu viel. 

Wie war das doch mit der Werbung und dem hier: Henry Ford hat gesagt: „Wer nicht wirbt, stirbt.“ – und das hat sich nicht nur die GASAG zu Herzen genommen. Die ganze Eisfläche gleicht einer Werbefläche, aber irgendwoher muss die Kohle ja kommen.

0302 Otwo  Reklame Eis

Zu der wunderbaren Akustik der Halle tragen u.a. auch die Stühle bei – da ist nichts aus Plastik dran. Ein Stuhl kostet wohl an die 400,00 € – alles Gründe für die Preise der Eintrittskarten.

Wir bekamen einiges über die Spleens und Nichtspleens der Stars und Sternchen erzählt – obwohl letztere hier eher selten auftreten. Beim Konzert von Tina Turner kam die Logistik an den Rand ihrer Grenzen, da LKWs mit Equipment im hohen zweistelligen Bereich mitgebracht wurden. Aber auch auf solche Herausforderungen ist man hier eingestellt. Was anderenorts Tage dauert, wurde hier in 12 Stunden erledigt. (Ob man die Burschen für einen Umzug ordern kann 🙂 )

Herbert Grönemeyer wurde in seiner Bescheidenheit sehr gelobt. Dass PINK alles in pink haben wollte, muss ich (Farben-)pink-Fan ja noch am ehesten verstehen. Soll ich jetzt ihr zu Ehren mal alle andersfarbigen Leuchten ausknipsen? -Oder macht das ihr „Partner“ auf dem Plakat mit seinem Geigenbogen?

0302 Pink mit ihren Lampen

Doch wenn nirgends wo in der Nähe der Künstler und ihrer Garderoben ein Handy klingeln darf, kann das problematisch sein – dann gab es Strafen fürs Haus. – Aber wenn eine „Künstlerin“ (nicht in Berlin passiert) sofort und gleich nach der Ankunft auf dem Absatz kehrt macht und zurückfliegt, weil die Stretchlimousine die falsche Farbe hat, ist Frau doch wirklich glücklich, als normaler Mensch auf die Welt gekommen zu sein.

Die O2World tut was für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter oder Besucher. Als ich das hier sah – bei Kälte und  Schnee, leer und verwaist, war für mich die Frage: Hürdenlaufparcours oder doch nur simple Fahrradständer?

0302 Otwo Fahrradständer

Ich hab noch was. Das ist das offizielle Werbeplakat der O2World. Ob die drin rufen: „Lasst mich hier raus …“ oder eher die vor den Türen „Lasst mich hier rein …“ das müsste ich doch mal in echt ausprobieren.

0302 Otwo ich will hier rein

Ich habe in der Voranzeige Anfang März eine Veranstaltung entdeckt, in der es um saltoschlagende Motorräder und ähnliches geht, begleitet von Feuerwerk. Das alles wäre doch was für meine unegalen Ohren, denn da muss ich nichts verstehen, sondern einfach nur schauen und staunen. Es muss ja nicht gleich ein VIP-Ticket sein, aber vielleicht finde ich einen Sponsor. Mein Sohn hat ein paar Tage später Geburtstag – er könnte mir das doch zu seinem Geburtstag schenken 🙂 – oder habe ich da was verwechselt?

Und jetzt die oben angekündigte Galerie:

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Verblödet Deutschland oder …

nur die Medienlandschaft oder nur ich?

Bei N24 las ich:

Dschungelcamp für Grimme-Preis nominiert

Mit dem Grimme-Preis werden Fernsehsendungen ausgezeichnet, die für die Programmpraxis vorbildlich sind. Diesmal ist auch ein ungewöhnlicher Kandidat in der engeren Auswahl dabei: das Dschungelcamp.

Bei Wikipedia lese Ich:

Der Grimme-Preis (bis 2010: Adolf-Grimme-Preis) ist ein Fernsehpreis und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für Fernsehsendungen in Deutschland. … Seit 1964 würdigt es damit Produktionen und Fernsehleistungen, die „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehen auf hervorragende Weise nutzen und nach Inhalt und Methode Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“ (Statut des Grimme-Instituts).

Soll hiermit Dirk Bach post humen ein Denkmal gesetzt werden oder beabsichtigt das Fernsehen, das die Zuschauer durch die Bank weg Kotz- und Ekelgefühle bekommen, wenn sie den Bildschirm einschalten?

In Bloggershausen erschienen ja hier und da Berichte über die Sendung und vor allem – aus „Insiderkreisen“ – Informationen über die teilnehmenden Promis von der hintersten Front. Das fand ich ja noch lustig – habe mir sogar 5 Folgen angesehen, doch mich dann abgewendet. Mit dem Adjektiv vor „abgewendet“ verschone ich euch.

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Eigentlich sollte hier und heute die dritte und letzte Staffel des Dschungelcamps meiner Blogrolle laufen erscheinen wie an den letzten beiden Wochentagen mit „Mitt“ am Anfang – aber: Erstens kommt es anders, zweitens Clara denkt. – Da ich das Sprichwort mit dem „aufgehoben“ und „aufgeschoben“ immer durcheinander bringe, spare ich mir das Sprichwort, aber die …Rolle kommt.


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21 BSuM – versprochen, zum letzten Mal aus Potsdam

Heute zeige ich die gleichen Skulpturen von der Insel der Freundschaft hier in Farbe – dort in schwarzweiß.

2901 IdF Fuchs Skulptur 2901 IdF Harmonie (2) 2901 IdF Harmonie 2901 IdF Inge 2901 IdF Springbrunnen


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Doppelt hält besser …

oder: Clara kann nicht genug kriegen

Bei meiner Bloggerehre schwöre ich hier, dass diese Geschichte so passiert ist und ich lediglich die Fotos am nächsten Morgen erstellt habe, damit man sieht, wie unwahrscheinlich und unglaubhaft es sein mag.

Es war am 16. in den späten Abendstunden, es ging auf 22.00 Uhr zu. Ich suche wie dolle und verrückt meine Computerbrille – erfolglos. An keinem der sonst üblichen Orte liegt sie, auch in die Toilette ist sie nicht gefallen. Zum Glück habe ich noch eine Ersatzbrille für die Computerei und setze diese auf. Ein klein wenig wundert mich die schlechte (Durch-)Sicht, aber das schob ich auf das Alter der Brille.

Plötzlich klingelt es – zu soooooooooo später Stunde? Der „Spion“ zeigt mir zwei Männer. Was mich bewog, dennoch aufzumachen, konnte ich mir nicht erklären. Wahrscheinlich war es die schlechte Durchsicht – diese Brille machte aber vielleicht die Männr jung und schön??? – Sie halten mir eine Ausweiskopie von einem Mann vor die Nase, dessen Wohnanschrift mit meiner identisch ist, den ich aber noch nieeeeeeeeeee in unserem übersichtlichen Haus gesehen habe. – Insgeheim wundere ich mich, warum die Männer mich so komisch ansehen. Als ich erkläre, dass ich das Foto nicht so richtig erkennen kann, meinte der eine ganz trocken: „Vielleicht geht es besser, wenn sie eine Brille abnehmen!“

Und plötzlich hatte ich des Rätsels Lösung. Ich sage immer: „Alt werden ist nichts für humorlose Feiglinge!“

2801 Doppelbrillenmontage


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Ich füttere auch Flugtiere …

na gut, gerade keine Vögel, das machen schon so viele andere – ich habe mir die vom Aussterben bedrohte CHM = ClaraHausMotte ausgesucht. Obwohl ich stundenlang für euch auf der Lauer gelegen habe mit meiner schussbereiten Kamera, habe ich sie nicht erwischt. Dafür hat es mich um so mehr kalt erwischt – als ich nämlich das Ergebnis ihrer Fresssucht feststellte.

2701 Herz Motten

Einen Pullover habe ich leichtsinniger Weise gleich entsorgt, ohne alle Löcher dokumentarisch festzuhalten.

Doch bei diesem, meinem fast-Lieblingspullover, habe ich das gleich und sofort nachgeholt. Ich habe ihn nämlich im Schweiße meines Angesichtes vor Jahren mit vier sich ständig verheddernden Wollknäulen SELBST gestrickt, nicht wie sonst, selbst gekauft. In dieser Zeit schrieb ich allerdings „Gedult “ auch noch richtig mit d am Ende.

Das hier sind nur zwei Futterstellen, die die Motte / Motten hinterlassen haben.

2701 Mottenlochkollage

Hier überlegen Pullover und Clara noch gemeinsam, ob sie Schadensbehebungbegrenzung versuchen oder nur noch das große runde Entsorgungsbehältnis in Frage kommt.

„Motten“ in der Lunge habe ich zum Glück nicht, woher die für den Kleiderschrank kommen, weiß ich nicht genau – aber die für diese Kollage kamen mir aus dem Internet zugeflogen.

2701 Pullover selbst gestrickt

Als dann die strenge Domina Clara für das Aus plädierte, ballte der Pullover seine linke Faust und protestierte – heftiglich – doch es nützte ihm nichts. Er ist inzwischen Geschichte oder besser Historie.

2701 Pullover mit KopfAber wie heißt es doch so schön im Clara-Sprichwort: Wie zerronnen, so gewonnen. Der Sohn griff einmal in den Kleiderschrank – meine wenigen Kilo Gewichtszunahme ließen mehrere Pullover zu kurz werden – und spendierte seiner Mutter gleich zwei wunderschön passende Pullover. Das schwarzrote Kunstwerk hat er mal von seiner Schwester gestrickt bekommen – zum Glück ist das keine Mottenwolle, denn er ist heil und gesund. Der andere ist von Heiko, den es seit 1996 nicht mehr gibt. Wie man sieht, ist der Pullover langlebiger.

2701 Ersatzpulloverkollage


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Was aus Kreuzberg und Charlottenburg

1401 Montage Architektur Charlottenburg

Das ist ein Treppenhaus von einem vornehmen (Patrizier-) Ärztehaus in Charlottenburg. Mein Arzt wird also nicht am Hungertuche nagen, wenn das auch oft von Ärzten behauptet wird – denn er hat in diesem Haus seine Praxis und seine Wohnung.

Vielleicht ist er ja sogar der Besitzer – doch dann muss ich ihm mal stecken- dass ich das folgende Foto zu DDR-Zeiten gar nicht gemacht hätte, doch heutzutage finde ich es in einem so vornehmen Haus doch sehr befremdlich. Oder bin ich wieder zu pingelig?

Doch jetzt wird die Vornehmheit verlassen und wir gehen nach Kreuzberg.

1401 Hahn Gaststätte 020mtl

Apropos Hungertuch nagen – wenn euch der kleine Hunger überfällt, diese Gaststätten habe ich schon an vielen Stellen in Berlin  gesehen. – Ich habe nicht getestet, ob sie von innen weniger kitschig sind als von außen.

Im Fotoblog gibt es Spielereien mit  Fotos.


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Fleißtag, Fleißwochen, Fleißmonate, Fleißjahre

Jetzt ist aber genug geflissen, gefleißt und geflossen – Bewunderung, Schweiß und Buchstaben.

2401 Screenshot Fotoblog

Das ist ein Screenshot vom Fotoblog, wo noch ein kleines bisschen mehr zu sehen ist.


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Humor …

… ist das, was manche Leute – nicht nur hier in Bloggershausen – so gut verstecken, dass sie im Laufe des Tages vergessen, wo sie ihn hingesteckt haben. Da geht es ihnen ähnlich wie dem ehemaligen Dagobert Duck = Arnold Funke, der nach einem Urlaub stets vergaß, wo er das erbeutete Geld versteckt hielt.

2401 Humor Garten

Zumindest die GärtnerInnen unter uns sollten diesen Spruch verstehen.

Und hat man diesen Humor erfolgreich als Dünger eingesetzt, erntet man dann sowohl im Sommer als auch im Winter solche KunstSpaß-Äpfel, die in dem Schaufenster besser wirkten als hier auf meinem Foto.

2401 Kunst Baum Äpfel

Jetzt muss ich noch schnell mit euch auf meinen Fleiß anstoßen, den ja gestern Bellana schon in ihrem Kommentar erwähnt hat. Aber das habe ich gerade gesehen:

Das sind keinerlei Zugriffszahlen - sondern alles aneinander gereihte Buchstaben.

Das sind keinerlei Zugriffszahlen – sondern alles von mir aneinandergereihte Buchstaben.

Das ist doch richtig herzerfrischend oder herzerwärmend – auf jeden Fall für mich. – Als ich die unteren Fotos gestern bei meinem Zahnarzt gemacht habe, ist mir davon nicht nur das Herz warm geworden, sondern auch meine Hände.

2401 Gasfeuermontage

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Jetzt schnell noch ein Zitat:

Argwöhnisch wacht der Mensch über alles, was ihm gehört. Nur die Zeit lässt er sich stehlen, am meisten vom Fernsehen Bloggen.
Linus Pauling


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Von Mittwoch bis Dienstag – die etwas andere Blogrolle (2)

Meine „Tageslieblinge“

Die erste Ausgabe dieser drei Folgen findet man hier: Von-dienstag-bis-dienstag-meine-lieblingsposts-der-woche/

  • Gut, dieser Post ist schon gestern erschienen – aber wenn von Bellana etwas über Berliner geschrieben wird, muss ich schon mal hingehen. Vielleicht ahnt ihr es schon: Berliner ist nicht gleich Berliner.
  • Auch hier muss ich gestehen, dass es gestern war, als Tonari uns etwas von ihrer geliebten Oma erzählte.   Ein Brauch in dem Altenheim, in dem die Oma zwei Jahre gelebt hat, sollte viele Nachahmer finden. Und so konnte ich auf Anhieb die Ähnlichkeit zur Enkeltochter feststellen.
  • Da das von mir überaus geschätzte Perlenschwein nur einmal in der Woche einen seiner gefürchteten bissigen Politikartikel schreibt, muss ich den vom gestrigen Tag nehmen. Wenn er sich über Politikerhaftpflicht die typischen Kassandrusideen macht, bekomme ich vom heftigen Kopfnicken Nackenbeschwerden – oder etwa doch mehr vom Schreiben am Computer? – Johannis, ich weiß, dass du keine Reklame durch mich nötig hast, aber es las sich so schön!!!

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  • Schon ewig und drei Tage lese ich bei Elfenbeinfarben, einer Taxifahrerin aus der Kolonie mit sehr viel Geist, mit Esprit und auch mit Humor. Meist bin ich zu faul zum Kommentieren oder zu kaputt oder oder oder – aber hier und jetzt möchte ich sie mit dem tollen Artikel Ich darf keine Almosen annehmen aufführen, wo es um „generöse Trinkgelder“ geht.
  • Offenbar sind Designblogs in ihrer Handhabung  zu kompliziert für mich, denn ich wollte von Anettes LePic-Fotoblog das „B“ = Bratpaprika  einzeln verlinken, also nur diesen Buchstaben. Die ehemals prallen, grünen, lebensfrohen Paprikaschoten sehen jetzt aus wie der Professor in der Serie „In aller Freundschaft“ – voller Runzeln und Falten 🙂 – Hatten wir das Thema nicht irgendwann?
  • moni leistet sich ja auch den Luxus, regelmäßig zwei Blogs zu bestücken – so ganz habe ich den Unterschied zwischen beiden noch nicht begriffen, da sie in beiden schöne Fotos verbreitet. Die Fotos sind das eine – mich begeistern jedoch oft der passende Titel dazu noch mehr als das Foto. Guckt doch selbst.

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  • In Bloggershausen unterwegs zu sein und Chattys Kram nicht zu kennen, ist fast so, als ob man über die Wies’n latscht und keine Maß probiert. – Mit dem Beitrag  Blogbremse  mag sie durchaus rüberbringen wollen, dass sie einen kranken Arm hat – aber das macht sie auf jeden Fall stilvoll-lustig. – Bei ihr gibt es auch die ausgefallensten Smileys, die ich je im Netz den Busen habe schaukeln sehen. – Wirklich, kannste glauben!
  • Wenn aus der Chaosbude was gemeldet wird, dann eile ich doch gleich und sofort dorthin, denn die Statusmeldungen sind schon eher selten zu lesen. Hier wird mit einer gehörigen Portion Selbstironie, Mut und Kraft von Zuständen berichtet, wie wir sie uns wahrscheinlich in unseren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können. Und das alles erlebt BabbelüberdieMama jeden Tag. – Dabei hat sie es so harmlos am Wetter aufgehängt – Bärbel, ich bewundere dich für deine Kraft.
  • Bei mir gab es am 18. einen Post, der vom Doppeltsehen wegen viel Alkohol handelte. Und dazu passte gleich und sofort der Post von Blechi Belangloses. Bei ihr gibt es Trinkgeld, damit man sich den kleinen Feigling leisten kann.

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  • Wenn Männer schon ein Statement über Autos abgeben – haben sie leider meist Recht. Doch Andrea beweist uns hier mit ihrem Staugespräch, dass es eben auch mal anders sein kann. – Mein damals 6jähriger Sohn und ich haben bei Autobahnfahrten immer „Autoraten“ gespielt. Zum Glück war das Angebot überschaubarer als heute, aber er hat trotzdem immer gewonnen. Der könnte doch mal gegen Andreas Mann antreten.
  • Täte ich jetzt hier schreiben, bei Lucie in ihrem heutigen Post in ihrem Allgemeinblog wird kräftig  g*e*v*ö*g*e*l*t, dann könnte das bei manchen falsche Hoffnungen wecken, obwohl es wirklich um Vögel geht, echt und ehrlich.
  • Wer hat Lust auf Aufklärung? Nicht auf die mit Bienchen und Blümchen und wo die kleinen Kinder herkommen, sondern über das neue Wirrwarr bei dem GEZumpel. In Aufklärungsfragen ist ja Tina Skriptum absolut zuverlässig – und recht hat sie. Doch leider wird das der einzige Erfolg bleiben.

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  • Der Spruch „Man gönnt sich ja sonst nichts“ wird in Deutschland viel zitiert und ab und an mal zu Unrecht. Ich kenne eine, die das nicht sagen kann. Sie gönnt sich jede Menge Arbeit, sie gönnt sich ab und an wohlschmeckendes Essen, sie gönnt sich einen Geliebten, nein eigentlich sogar zwei – einen auf vier Beinen und einen auf zwei -, sie gönnt sich eine neue Berufslaufbahn, sie gönnt sich einen riesigen Garten mit mehr oder weniger Getier darin – und letztendlich gönnt sie sich hier eine Reifenpanne, die allerdings von ihr als völlig überflüssig bezeichnet wird. Liebe GZI-Gesa, alles willst du wohl auch nicht?
  • Wer bei mir liest – auch die Kommentare liest, kann das Trio Blinkfeuer-Dinkelschnitte-Klementina gar nicht überlesen.  Manches ist zwar schwer zu verstehen in den Kommentaren, aber ich mag dieses /diesen Blog sehr, denn er ist so ideenreich, so bastelintensiv. In meinem vorgestellten Beitrag Guthrie Thomas „Yosemite“ werden zwei Videos über dieses traumhaft schöne Fleckchen Erde vorgestellt. Das erste ist ein Profivideo, für das man sich wirklich die 6 Minuten Zeit nehmen sollte, wenn man was über den amerikanischen Nationalpark sehen möchte. – Das untere ist eine Eigenkreation mit Fotos.
  • Anna-Lena leistet sich ja auch den Luxus, zwei Blogs zu betreiben. In ihrem Visitenkarten-Blog stellt sie uns Geschichten und Gedichte aus ihrer Feder vor. Sehr oft ist das noch mit einem schönen Foto oder einer Collage gekoppelt. Hier und jetzt gibt es Gedanken zu Licht im grauen Winter.

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  • Laura macht sich ja in ihrem Blog in letzter Zeit ein wenig rar mit ihren wunderschön oder sehr raffiniert bearbeiteten Fotos. Heute habe ich ein ein mit Titel und Inhalt sehr stimmiges Winterfoto bei ihr entdeckt.
  • Wenn sich jemand so richtig schöne und lustige Gedanken über die Eiseskälte in Deutschland, speziell im Ruhrpott, machen kann, so ist das Emily. Aber sie zeigt uns nicht nur „bildhaft“, was mit Ohren, Nasenspitzen, Zehen und Fingern bei Kälte passieren könnte, nein, sie lässt auch Aussichten auf einen Bratapfel aufblitzen. Dann können ja Minusgrade nicht mehr schlimm sein.
  • Hat sie nun mit Wowi oder hat sie nicht?“ Diese eigenartige Frage verstehen nur Insider, nur RTL-Schauer, ganz speziell, nur Dschungelcampgucker. Sehen muss man diese Sendung bestimmt nicht – aber die Berichterstattung bei Sweetkoffee ist mehr als amüsant. Die ist besser als Sehen. – Ich frage mich langsam, wie tief kann mein Fernsehgeschmack noch sinken, dass ich in diesem Jahr erstmalig alle Folgen bisher gesehen habe. Ich wollte begreifen, was die Faszination solcher Sendungen ausmacht.

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  • Der Header im Blog von frl. krise zeigt ein Spielzeugflugzeug, das gegen eine Wand fliegt. – So wie dieses Flugzeug müssen sich sicher oft Lehrer vor Berliner Klassen fühlen. Und wenn dieses Berlin dann auch noch Kreuzberg heißt, wird es schwer bis zur Unmöglichkeit. Sie ist eine Lehrerin mit Leib und Seele und erzählt uns hier eine ihrer vielen Geschichten,  in der wir an ihrem Zwiespalt von Menschenliebe und Verzweiflung über die Dummbratzen von Schülern teilhaben können.
  • Wo liegt denn z.Z. ganz viel Schneeeeeeeeeeeeeee? – Fast überall, nur in Berlin nicht.  – Aber wer zeigt uns ganz besonders schönen Schnee? Viele, aber ich meine den schönen bayrischen Schnee, in diesem Falle den Schnee aus Regensburg, der auf Fahrrädern und Autos liegt. Für uns hat sich Ruth fast die Finger abgefroren und das hier mitgebracht: Regensburg bei Nacht. Wenn ich nicht so eine erklärte Schnee- und Wintergegnerin wäre, würde ich mich ja fast für die Fotos bedanken. – Und jetzt breche ich meinen Vorsatz, von jedem Blog nur einen Artikel zu verlinken. – Als das hier schon fertig war, kam das hier, und das MUSS MAN EINFACH GESEHEN HABEN.
  • DRAUSSEN NUR KÄNNCHEN zählt wie viele andere zu den sogenannten „Kultblogs“ – frau liest sie eben, aber ich  und sicher auch die anderen lesen sie eben mit großem Vergnügen, sogar, wenn über so eine unangenehme Sache wie eine Bildungsbandscheibe berichtet wird. Da die „liebe Nessy“ mit großen, besonders aber mit vielen Schritten ihrer gesundheitlichen Wiederherstellung entgegen läuft und „hängt“, kann man diesen Post wirklich lauthals belachen – es tut ihr nicht mehr weh.


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20 BSuM- Überraschungen – „überraschend“ aus Potsdam

2201 Montage Skulpturen

Das Angebot an Skulpturen auf der Insel der Freundschaft ist so groß und in gewisser Weise auch so überraschend, dass ich euch diese hübsche Bundeslandhauptstadt noch einmal unterjubeln muss.

Die Fotos in farbig gibt es auf dem WP-Fotoblog       –        bei Blogspot sind sie in schwarzweiß zu sehen.