Claras Allerleiweltsgedanken

Wie „angelt“ sich Frau einen guten Zahnarzt – Update

24 Kommentare

Clara und ihre Zähne – das ist die wahrhaftig „never ending story in my life“ – und keiner nehme an, sie sei zu Ende, wenn die Zähne weniger werden und sich gegen Null bewegen – dann fängt ja wohl bekanntlich der Ärger erst richtig an.

Hier und da habe ich ja schon mal so ein paar Zahnarztstorys vom Stapel gelassen. Und keiner soll denken, dass ich das Jahr 2012 genutzt hätte, um diesem Elend ein Ende zu bereiten – das habe ich mir für mein Glücksjahr 2013 aufgehoben. Meine Versuche schätze ich so ein:

  • Die eine war zu jung und unerfahren  (Anf. Nov. 2011) Ringstraße
  • Der andere war zu übereifrig und schliff dort was weg, wo eigentlich was hingehörte (Ende Nov. 2011) Fischer
  • Der zweite war zu billig (preiswert kann ich da nicht sagen) und dementsprechend war auch seine Arbeit – die superguten Beurteilungen im Internet muss er als Auftragsarbeit selbst bezahlt haben (Jan. 2012)  Shrage
  • Der nächste war zu selbstbewusst und verschlimmbesserte alles zu meinen Ungunsten – auf deutsch, er machte aus tragbaren Sachen untragbare – und es geht hier nicht um Mode (Mai 2012)   Eger
  • Eine Ärztin, zu der ich mit Empfehlung ging, war sicher gut – doch mehr als zwei Stunden Weg für jede Behandlung und eine vollkommen überlaufene Praxis, die kaum Termine hergab, war auch nicht das, was ich mir so vorstellte (Juli. 2012)  Quack
  • Einer aus Steglitz setzte allem die Krone auf – er wollte mir für einen Wahnsinnspreis oben zwei Implantate setzen, die von zwölf bis Mittag gehalten hätten, da zu wenig Knochensubstanz zu kleine Implantate bedingt hätten (Sept 2012)  Niederau
  • Und die Nummer sieben klärte mich darüber auf, dass eine Implantatsache bei mir nur mit äußersten Schwierigkeiten, riesigem Aufwand zeitlicher und finanzieller Art und einer ungeheuren Leidensfähigkeit meinerseits möglich wäre. Und als ich nie und niemals oder ganz selten das Terminmanagement erreichte, da die Ärzte noch in der Studentenausbildung arbeiteten und kaum Termine zu haben waren, verabschiedete ich mich auch da. (Okt. 2012) Karajouli

So, und das war der Stand Ende des Jahres – nichts erledigt und immer noch kein Zahnarzt in Sicht.

Also wartet Frau auf einen Tag, an dem die Sternenkonstellation einen „Glückstag“ voraussagt und begibt sich auf Suche. Der Ort war klar: Es sollten mehrere in einer Praxis arbeiten, damit auch mal Ersatz bei Krankheit einspringen kann – und das prothetische Labor soll ganz nahe dabei sein, am besten in der Praxis. Erfahrung und Können setze ich bei allem natürlich voraus.

Auto mühsamst an einer hohen Bordsteinkante geparkt und zur Tat geschritten. Da steht doch plötzlich eine Zahntechniker vor mir – an einer Schale voller Gebissabdrücke unschwer zu identifizieren. Die Gelegenheit beim Schopf gepackt, ihr meine Wünsche geschildert und auf ihre Empfehlung gelauscht.

Heute 10.30 Uhr habe ich meinen ersten Termin bei Herrn Xyzab – und ich werde sehen, ob wir gemeinsam die Sache zu Ende bringen, die förmlich nach einem guten Ende lechzt.

Ich bin der Meinung, diese Zahntechnikerin hat mir das Horoskop vor die Beine geweht – ihr nicht?

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Und jetzt die „Worte danach“ – sonst kannte ich immer nur die „Zigarette danach“. „Veni, vidi, vici “ – will ich nicht gleich voreilig schreiben, aber der erste Eindruck: „Jung, dynamisch und hoffentlich erfolgreich“

Die Praxiseinrichtung war zum Glück schon moderner als diese hier: Die Generation 50+ wird sich noch an einiges davon erinnern.

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Sehr angenehm empfand ich, dass sofort der Chefzahntechniker zu Rate gezogen werden konnte, da er ja nur 3 m über den Flur musste.

Und ich glaube, der Zahnarzt war sehr erfreut, dass mein Zahnbefund nicht SOOOOO ausschaut:

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

24 Kommentare zu “Wie „angelt“ sich Frau einen guten Zahnarzt – Update

  1. Na da hoffe ich ja, dass Du diesmal „gut behandelt“ wirst, liebe Clara. Ich habe zum Glück gleich am Anfang in Düsseldorf eine sehr gute und sehr nette Zahnärztin empfohlen bekommen – die hat zwar auch schon viel Geld von mir bekommen, aber da war eben auch einiges nötig, ausserdem bin ich ja ein Beisser und dann hatte ich die eine Bissschiene auch noch verloren… aber das ist ein anderes Thema. Ein guter und zuverlässiger Zahnarzt ist mehr als „Gold“ wert:-). Viel Erfolg und eine schöne Woche für Dich, Andrea

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  2. Ich hoffe, Du hast wirklich Glück mit Deinem neuen Zahnklempner. Ich habe inzwischen auch einen Zahnarzt gefunden, sogar ganz in der Nähe und daher zu Fuß zu erreichen, mit dem ich sehr zufrieden bin.
    Grüßle Bellana

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  3. Ich hab nen guten zahnarzt auch wenn seine Praxis schon recht alt ist, aber die Angst bleibt ein Leben lang, dabei muss selten was getan werden. Selbst Zahnstein gönne ich ihm nicht meinte er beim letzten Besuch 😉 Macht nix, Herzrasen habe ich immer wenn ich hin muss und das liegt nicht daran das er ein toller Mann ist 😉 *grins* Er ist klein und hat viel zu viele Haare 😉 Toi toi toi für dich ♥Barbara

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    • Auf die Haare meines Zahnarztes habe ich selten geachtet – vor allem nicht auf die auf der Brust 😉 , wenn ich – festgekrallt an meinen Sitz – den Mund weit aufreiße. Trotzdem hatte ich noch nie ein einziges Mal wirklich Angst, obwohl ich schon schreckliche Dinge miterlebt habe. Aber alles ist immer wieder verheilt und ich blieb heil.
      Das Bürschen könnte ich ja adoptieren – als Enkel, da wird es vielleicht preiswerter. Allerdings, so lange er in einer fremden Praxis in Lohn und Brot steht, kann er ja nicht die Preise machen.

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  4. Frech, wie ich bin, könnte ich antworten: „Sind’s die Augen, geh zu Fielmann“ – aber nein, wir waren uns ja beide einig, dass der optische Befund meiner Zähne keine Klagen aufkommen lässt – nur der funktionelle. – Früher wollte ich als erstes immer einen Spiegel – sie sollten gut aussehen. Jetzt würde ich am liebsten als erstes ein hartes Steak verlangen, sie sollen Biss zeigen!

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  5. Als Sohn oder Schwiegersohn wäre er zu jung, aber er macht einen guten Eindruck!

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  6. Ich wünsche Dir sehr ein gutes gemeinsames Ende „Sache“ – ganz liebe Grüße Leonie

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    • Du meinst – gutherzig, wie du bist – sicher ein gutes Ende meiner Zahnbehandlung. Es könnte auf einen guten Weg gekommen sein.
      Clara grüßt in die Sonne
      Apropos Sonne, das Wort muss ich schon mal gehört haben!

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  7. Zumindest hast du mit der Zahntechnikerin in puncto Empfehlung einen guten Griff getan. Die kennen sich ja nun wirklich aus. Viel Erfolg wünsche ich dir. Für mich ist das alles trotz Zusatzversichrung unbezahlbar. Also nach und nach raus mit den Beißerchen.

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    • Ute, aber ohne hält es ja wohl auch nicht so, wie es soll – also müssen dann Implantate die Funktion von echten übernehmen – und das ist auch nicht preiswert. – Also lieber drinlassen, die Beißerchen!

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  8. Dazu fällt mir ein, wie uns, den angehenden Lehrern, bei der Ansprache zum best. Staatsexamen, der Oberoberlehrer sagte: An die Damen: Sie werden nie eine Stelle in Ihrem Beruf bekommen, suchen Sie sich einen Zahnarzt, heiraten den und bekommen viele Kinder….
    Gruß von Sonja und Alles Gute für Dein Vorhaben!

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    • Und???? Haste natürlich nicht gemacht, weil du ja auch immer alles anders machst, wie man dir sagt. Stelle bekommen, keinen Zahnarzt geheiratet, dennoch vielfach vermehrt usw. usf.
      Bei mir in der Familie wäre ein Zahnarzt sehr, sehr angebracht, denn alle vier hatten wir schlechte Zähne.
      Ich schreibe gleich noch was!

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  9. Na – mit dem bissfesten Tag – das wird noch ein Weilchen dauern, denn es gibt erst (ein) Formular(e) auszufüllen – nämlich einen Kostenvoranschlag. Bei so einer großen Praxis haben die dafür eine Extraabteilung und die braucht auch so ihre Extra-Zeit dafür.
    Aber es muss ja irgendwann werden.

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  10. Ich drücke dir die Daumen und da die Zahl 13 auch meine Glückszahl ist, meine ich, es kann nur besser werden. Liebe Morgengrüsse von Isis

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    • Vielleicht hätte ich sicherheitshalber bis zum 13. Jan. warten sollen – aber da ist er im Winterurlaub, wurde mir gesagt, also war ich froh, dass ich so schnell einen Termin bekam.

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  11. Na, dann wünsch ich Dir mal, dass der alles, was verbockt worden ist, wieder gut machen kann!

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  12. Ich muss ja den Knaben erst einmal sehen – aber dort werde ich wirklich bleiben, notfalls beim Chef, denn ich bezahle alles privat, da kann ich auch Wünsche anmelden.
    Aber danke für gewünschtes Glück!
    Es war übrigens an dem Tag, den du so warm empfohlen hast. 😉

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  13. Da die Kameras immer kleiner werden und 3 D immer billiger werden wird (nein, Daggi , Du nicht!) die 3D Drucker werden das…wird das auch bald in „Freiheit“ (ein Quasselkopp , der sich per § vor pers. Ansprache schützen lassen muss. macht noch nicht mal der Pap*t) oder in Freiheit (eine Partei, der dann aber die letzten Komiker des Landes, die Zahnärzte, abspenstig werden)……

    kurzum: das hohe Einkommen ist lediglich an den Schmerz gekoppelt, den einige der Zunft….EINIGE…beseitigen können…wird aber bald was für den Heimwerker. Wenn er die Plomben bekommt; Rohstoffe! Entsorgung, da wird die EU bremsen können. Oder soll jemand, der Modelleisenbahnen der ganzen Welt bis zum Wasserfall im Detail aufstellen kann, nicht EINE grobe Krone basteln können?
    Wird so gehen: Maul auf, Kamera rein. Monitor gucken. Nervöse nehmen dann noch nen Wodka. Gehörschutz rein, das ist ja die Angstmaschine, der hochfrequente Lärm. Dann hobelt man sich den alten Mist weg….Produkt rein, fertig.
    Alternative2: Wie groß wird die Zustimmung auch bei strikten Gegnern der GENtechnik sein, wenn nach Implementierung des HAI- Gens kaputte Zähne im Menschmaul immer nachwachsen? Ich schätze: unwesentlich über 100%. Mahltied!

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    • Ach Blinkfeuer, in deiner gut bekannten und allseits bewährten Art hast du es wieder verstanden, mir so richtig Mut zu machen, das jetzt doch noch vom Zahnarzt erledigen zu lassen, bevor ich es nach mehreren weiteren Krankenkassenreformen als Selbstbehandlung machen muss.
      In meinem Leben haben Zahnschmerzen eine sehr, sehr große Rolle gespielt – und da erfuhr ich auch, dass ich mich nicht zur Heldin eigne – ich ließ lieber ziehen als zu kämpfen, um den Zahn natürlich, nicht um den Zahnarzt.
      Dieses sirrende Bohren finde ich auch ätzend hoch drei. Falls ich sie bis dahin noch nicht entfernt hatte, bat ich noch schnell, die Hördremmel rausnehmen zu dürfen, denn sonst Katastrophenalarm im Ohr.
      Ich würde dem Nachwachsen meine Stimme geben.
      Mahltied – in 12 Stunden!

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      • Ich hatte mal sonen Schnulli, der sollte mir vor 30 Jahren, vor dem Ausflug nach Vancouver / San Francisco das alles schön kontrollieren und reparieren, da im Urlaub bei Bedarf eine Rechnung dafür fällig wäre. Und flutsch, am 2. Tag war die Plombe wieder raus. Ging aber schmerzfrei durch, der Urlaub. Wichtig ist dabei eben; Guter Handwerker, der muss kein Dr. sein. War der aus Jugoslawien dann. Oder sein Dr. wurde von den Bessermenschen hier nicht anerkannt.

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        • Da hast du ja noch Glück – meiner lieben Mama passierte im Urlaub auf einer griechischen Insel weitaus schlimmeres: Das Oberkieferprothes-chen brach entzwei, einfach so in der Mitte – und damit war für sie für den Resturlaub Balkon und Pudding angesagt – da kannst du mich mit deiner Plombe nicht richtig beeinflussen.
          Das sage ich auch: Promoviert muss er nicht sein, aber ein exzellenter Handwerker!
          Östliche Abschlüsse wurden im Westen ja oft nicht anerkannt.

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