Claras Allerleiweltsgedanken

Von Lucie inspiriert …

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oder erregt oder angeregt

Lucie hat hier erfolgreich mit dem Licht einer CD gespielt. Zwei Tage später war ich beim großen blaugelben Möbelschweden – und was sehe ich: DIE   HABEN   BEI   LUCIE   GEKLAUT. – Da musste ich natürlich gleich zwei Tatortfotos machen. Ich weiß nicht, ich glaube, ich bin für so ein Geflimmere schon zu alt. Wenn bei mir ständig meine Wandlampe sagte: „PLAY, PLAY, PLAY“ – würde ich nach einiger Zeit bestimmt sagen: Hör endlich auf zu spielen, das nervt!!!!

Ab zum Fotoblog – dort sieht es viel schöner aus.  Hier nur in klitzeklein: 1101 CDs Lichtreflexionen

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Tagesaktuelle Berichterstattung über Mama-Sachen. Die Ausstellung der Meldebescheinigung und die Befreiung von der Ausweispflicht klappten hervorragend. Online einen Termin für 11.00 Uhr bestellt – und punkt 11.00 Uhr leuchtete meine 7stellige Ziffer auf dem Display. Da kann frau nicht meckern.

Auch in Teltow klappte der zweite Anlauf wie am Schnürchen, nachdem ich mich mit Reisepass und Vollmacht ausgewiesen hatte, durfte ich auch alles unterschreiben. Jetzt ist sie BRANDENBURGERIN und ich BERLINERIN – und alles läuft wie ein Länderspiel, im wahrsten Sinne des Wortes.

Heute gerade den Rollator in ihr Zimmer gestellt, damit die Physiotherapeutin mit ihr üben kann. Es geht von Tag zu Tag besser. Und die lustige Schwester sagte über sie sinngemäß: Wenn ich alles solche Bewohner wie ihre Mutter hätte, bräuchte ich keinen Urlaub. – Ich habe es ja immer gesagt, Mutter und Tochter sind grundverschieden – bis jetzt können die mich dort allerdings auch noch gut leiden, weil ich immer so gut drauf bin und Witze mache.

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Vor kurzem bekam ich von o.a. Bloggerin zu „hören“ – „Wer lesen kann, ist echt im Vorteil„“ – und ich meinte nur kühn und keck, dass ich das sehr wohl könnte, nur das Kleingedruckte nicht. – Aber offenbar kann ich doch nicht. Meine heute gekaufte, optisch hervorragend aussehende, Kaffeepadmaschine funktionierte auch erst, als ich sie schon rückgabefertig machen wollte. (Fotos davon könnt ihr übrigens auch im Fotoblog sehen). – So einen blöden Satz kann man aber auch schon mal schnell überlesen. – Aber der Aktenvernichter ist wirklich defekt – wie ich feststellte, war es ein zurückgebrachter, den sie aber wieder ins Verkaufsregal gestellt hatten. Ich sah das an den Minischnipseln im Schneidwerk. – Na ja, vielleicht hat der Kunde auch nichts gesagt von wegen kaputt oder so. – Dann eben nicht, dann vernichte ich meine Vergangenheit eben weiter mit zerreißen – soooooooooo spannend ist ja die Sache mit meiner Vergangenheit auch nicht.

Mir tut schon alles weh.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

16 Kommentare zu “Von Lucie inspiriert …

  1. Freue mich sehr, dass es Deiner Mama wieder besser geht! Schöne Zeit Euch beiden!

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    • Mir sind wirklich viele Steine vom Herzen gekullert. – Ich habe jetzt schon Vorbereitungen getroffen für ihren 98. Geburtstag Mitte März – vielleicht wird es ja wirklich noch einen 100. dort geben – besser die ganze Verwandtschaft zum 100. als zur Beerdigung einladen.

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      • Hoffe, Du kündigst den Geburtstag bei Dir an, dann können wir alle anständig gratulieren, ist ja schliesslich ein strammes Alter, das muss gebührend gefeiert werden! GLG

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  2. Heute hatte ich einen neckischen Eintrag in dem Sonderkästchen: Einen Kelch oder ein Sektglas oder ähnliches. Sie gratulieren mir zum dritten WP-Geburtstag – denn vorher war ich ja bei Blogspot. – Das fand ich richtig nett von denen.

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  3. Von meinen Kindern habe ich gelernt, Handbücher erst einmal zu ignorieren und einfach zu machen – klappt meistens. Für alte Akten wäre doch eine Tonne nicht schlecht. Auf den Hof gestellt, Feuer an und fertig ist der Wärmespender 😉
    Liebe Grüße von Elvira

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    • Elvira, auf unserem Hof und im Haus ist schon so viel Vandalismus – da wäre eine brennende Tonne genau das richtige, wenn ich vorher meine Wohnung sehr hoch gegen Abbrennen versichert hätte und alles Wertvolle vorher in Sicherheit gebracht hätte. – Der Ersatzaktenvernichter funktioniert sehr gut – ich habe ihn schon ein wenig gefüttert mit alten Mutter-Akten von der Rentenversicherung.

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  4. Liebe Clara, deine Mutter scheint wirklich aufzublühen. So wie du es gehofft hast. Ich glaube, das lässt dich die bitteren Kämpfe einwenig vergessen. Manchmal kommt man sich ja vor wie der gegen die Windmühlenflüger … Bei dir und deiner Mutter hat sich jeder Einsatz gelohnt. Ich hoffe, dass meine Kinder auch mal so auf mich aufpassen wie du es bei deiner Mutter getan hast.
    Liebe Grüße von der Gudrun

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    • Gudrun, du hast Recht: aufpassen und für sie kämpfen, das kann ich gut. Doch vielleicht müsste ich sie manchmal auch einfach in Ruhe lassen und nicht immer fordern und verlangen, dass sie das tun soll, dass sie doch lesen soll oder nachdenken soll oder oder oder – wie die Frau im Loriotsketch, wo der Mann einfach nur sitzen will und sie immer drängelt: „Mach doch mal das oder willst du nicht das machen?“
      Im Moment bin ich absolut, wirklich absolut zufrieden.

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  5. Mein Bruder hatte eine Kaffeemaschine vom Markt mit Medien ausgepackt. Die kleckerte schon vor Benutzung, hatte schon jemand nach Test umgetauscht.
    Haben die aber nicht zur Werbung genutzt..so nach Motto…. Ihr 1. Kaffee ist gratis!

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  6. Auch mich freut es sehr, dass nun alles mit der Ummeldung deiner Mutter in Ordnung ist und du etwas zur Ruhe kommst. Mit Gebrauchsanweisungen geht es mir wie dir, erst mal probieren – Löwen halt 🙂

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    • Eigentlich nicht so bei mir – ich bin ein ausgesprochener Gebrauchsanweisungsfreak – aber da in dieser (oder in meinem Kopf) ging eben so einiges durcheinander. – Aber sie entschädigt mich für alles, wirklich. Sie passt super in meine Küche.

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  7. Ich picke nur die mittlere Nachricht heraus und freue mich, dass es mit deiner ‚Mama‘ aufwärts geht. Wunderbar. So kommst auch du zur Ruhe und kannst dich auf deinen Lorbeeren (hoffentlich) ausruhen.

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    • Ich komme wirklich zur Ruhe. – Bis jetzt bringt sie in Gedanken die beiden Heime immer noch sehr durcheinander, aber das ist ihr auch nicht zu verdenken. Wahrscheinlich müssen alle Erfahrungen (Fußpflege, Frisör und vieles, vieles andere) erst einmal richtig von den neuen überlagert werden.

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  8. Ich bin eine Frau der Tat und nicht der Theorie – ich bin aber froh, dass ich die Einschaltsperre überwinden konnte, wenn ich das blaue Wunder so in der Küche leuchten sehe.

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